Street View Bilder statisch in Webseiten einbinden
Google und Museen aus der ganzen Welt präsentieren Art Project

Google hat heute eine neue Art von Street View veröffentlicht. Insgesamt 17 Museen stellen ihr Ausstellungen online bereit. Darunter auch ein Museum aus Berlin. Weiterlesen »
November und Dezember: Street View, YouTube, Chrome und Android

So endlich geschafft. Hier der letzte Teil des Jahresrückblicks 2010. Jetzt ist erstmal rund ein Jahr ruhe mit Jahresrückblicken bei uns
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Juli und August: YouTube, Street View, Google Mail und Wave

Wie eigentlich jedes Jahr ist es rund um Google zwischen den Jahren recht ruhig. Grund genug einmal das Jahr Revue passieren zu lassen. Heute geht es mit dem zweiten Halbjahr weiter. Weiterlesen »
Mai und Juni: Street View, Caffeine, FroYo und Pacman

So heute geht es weiter mit dem Mai und Juni. Beide Monate waren sehr ereignisreich und brachte sehr unterschiedliche Neuigkeiten von Google mit. Weiterlesen »
Street View: Gesammelte WLAN-Daten in Großbritannien gelöscht, in USA weiter unter Verschluss
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In der Affäre um die von Street-View-Fahrzeugen gesammelten Daten aus offenen WLAN-Netzen hat Google in Großbritannien seine Pflicht erfüllt, in den USA nach wie vor nicht.
Im Mai 2010 musste Google zugeben, dass bei Fahrten für das Street-View-Projekt vielfältige Nutzerdaten aus offenen WLAN-Netzen ausgelesen und gespeichert worden waren (wir berichteten seinerzeit ausgiebig hierüber). Während in vielen Ländern – darunter auch Deutschland – bereits Einigungen über die Löschung und/oder Aushändigung der aufgezeichneten Daten erzielt wurden, ist dies andernorts noch nicht der Fall.
Im Fall von Großbritannien waren alle auf den Google-Servern gespeicherten Nutzer-Informationen, die aus den Street-View-Fahrten stammen, bis November entfernt worden. Für die auf den Datenträgern in den Fahrzeugen liegenden Inhalte stand die Löschung noch aus, ist aber nun vollständig erfolgt, wie der Telegraph berichtet. Die Verzögerung wurde damit begründet, dass ein versehentliches Entfernen von Daten aus anderen Ländern verhindert werden sollte.
Denn nicht überall wurde eine Löschung der Inhalte verlangt. Unter anderem die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) möchte sich zunächst ein Bild von den tatsächlich aufgezeichneten Nutzerdaten machen, bevor über weitere Schritte entschieden wird. 38 Bundesstaaten haben sich hierzu zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Untersuchung des eventuellen Verstoßes gegen geltendes Recht voranzutreiben. Der Leiter der Ermittlungen, Richard Blumenthal (derzeit Generalstaatsanwalt und zukünftig Senator von Connecticut), hatte eine Frist zur Aushändigung der Daten bis zum 17.12.2010 gesetzt. Diese hat Google verstreichen lassen, berichtet Politico. Blumenthal hatte bereits angekündigt, in einem solchen Fall weitere Maßnahmen zu ergreifen, zumal Google-CEO Eric Schmidt bereits im Juni 2010 eine Aushändigung der Daten versprochen hatte.
Google will unterdessen weiterhin versuchen eine Einigung über die Löschung der Inhalte in den USA zu erwirken, statt diese auszuhändigen, und zeigt sich offenbar nur in Bezug auf diesen Schritt bereit für Gespräche. Zudem scheint Google der Meinung zu sein, dass die Art der Datenaufzeichnung während seiner Street-View-Fahrten keine illegale Handlung darstellte. Welche rechtlichen Schritte Google nun drohen könnten, nachdem die Frist verstrichen ist, ist momentan noch unklar.
Google startet Street View in Rumänien
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Google hat heute ein Update in Google Street View veröffentlicht. Nun gibt es in 27 Ländern Fotos auf Straßenansicht. Neben dem Start von Street View in Rumänien, gab es auch Updates in Südafrika und Norwegen. Außerdem gab es zahlreiche neue Bilder für Japan.
In Rumänien sind die Städte Bukarest, Brasov, Arad und Oradea sowie zahlreiche Straßen online. Beispiele hat Google hier veröffentlicht. Laut Wikipedia umfasst das Update diese Orte: Bucharest, Pope?ti-Leordeni, Voluntari, Jilava, Bra?ov, S?cele, Bran, Râ?nov, Prejmer, Ghimbav, Timisoara, Codlea, Z?rne?ti, Arad, F?g?ra?, Victoria, Miercurea Ciuc, Azuga, Bu?teni, Sinaia, Predeal, Eforie und weitere. Weiterhin gab es einige kleinere Updates in Südafrika.
In Norwegen bekamen diese Orte Bilder: Trondheim, Skien/Porsgrunn, Kristiansand, Tromsø, Tønsberg, Ålesund, Haugesund, Sandefjord, Bodø, Arendal, Hamar, Larvik, Halden, Lillehammer, Harstad, Molde, Kongsberg, Gjøvik, Askøy, Horten, Mo i Rana, Kongsvinger, Kristiansund, Jessheim, Hønefoss, Narvik, Alta, Elverum, Askim, Ski, Drøbak, Nesoddtangen, Steinkjer, Leirvik, Vennesla, Stjørdalshalsen, Grimstad, Mandal, Egersund, Råholt und weitere.
Mit dem Update gibt es aber auch sehr viele neue Bilder für Japan. Hier musste Google die Kamera tiefer setzen um weniger in die Häuse zu fotografieren. Vergleiche gibt es hier. Die Ankündigung der Fahrten mit einer niedrigeren Kamera hat Google bereits im Mai 2009 angekündigt. Danach hat man alle Straßen neu fotografiert.
1 Dollar Schadensersatz für verbotene Fotos in Street View
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Nach der andauernden heftigen Kontroverse zum Datenschutz in Street View, die Deutschland in den letzten Wochen und Monaten beschäftigt hat, macht nun das Ergebnis einer Einzelklage aus den USA die Runde: Google hat einem Ehepaar einen Dollar Schadensersatz gezahlt, weil dessen Privatgrundstück bei den Aufnahmen für Street View unerlaubterweise befahren worden war.
Aaron und Christine Boring aus Pennsylvania sind trotz geringer finanzieller Ausbeute stolz auf ihren “Sieg” über den Suchmaschinenriesen. Vor ein paar Jahren hatte dieser mit einem seiner Fahrzeuge das Grundstück des Ehepaares befahren, obwohl vor der Einfahrt ein Schild mit der Aufschrift “Privatweg. Zufahrt verboten” stand, wie unter anderem Spiegel Online berichtet. Eine Klage folgte im Jahr 2008. Doch statt einen “Entschuldigungsbrief” zu schreiben, wie die Eheleute erwartet hatten, hatte Google bis vor kurzem versucht sein Befahren des Wegs rechtlich zu begründen. Diese Bemühungen waren jedoch letztlich erfolglos, und so erklärte sich der Internetkonzern zur Zahlung der symbolischen Summe bereit.
Vermutlich wird es bei solchen Einzelfällen bleiben, in denen Google tatsächlich fehlerhaftes Verhalten beim Anfertigen seiner Aufnahmen für Street View eingestehen muss.

Weg für Street View in Österreich frei
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Google wird in Österreich keine Probleme mit Street View haben. Der Datenschutzrat machte den Weg frei, so dass der Dienst ohne Auflagen starten kann. Google muss innerhalb von 4 Wochen aber noch Präzisierungsdaten liefern.
Im Frühjahr wurden die Autos mit einem Bescheid gestoppt und dieser wurde nun aufgehoben. Damit ist es Google wieder erlaubt Fahrten für Aufnahmen zu übernehmen. Da man aber fast nur bei gutem Wetter und Sonne solche anfertigt, werden dieser Jahr wohl keine mehr gemacht. Grund für den Stopp war die Aufzeichnung von öffentlichen WLAN-Netzen wobei auch sogenannter Payload gespeichert wurde. Hier fand man dann auch Passwörter, die zu unverschlüsselten Webseiten im Klartext übertragen werden. Google habe diese Daten bereits gelöscht.
Dieses Jahr wird der Dienst in Österreich wohl nicht mehr starten. Übrigens gibt es auch in Österreich die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Dies ist aber erst nach dem Start über “Ein Problem melden” möglich. Google wird dann das betreffende Haus entfernen und nicht mehr das komplette Panorama. Die Technik, die man in Deutschland einsetzt, werde man in Zukunft weltweit verwenden, hieß es zum Deutschland-Start von Street View.
BITKOM stellt Kodex für Geodatendienste vor
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Der Branchenverband Bitkom hat heute einen Entwurf der Selbstverpflichtung von Anbietern mit Straßenpanoramen dem Innenminister überreicht. An dieser Selbstverpflichtung ist auch Google beteiligt. In Zukunft soll es einfacher werden, Widerspruch einzulegen.
Geplant ist eine zentrale Anlaufstelle, die die Widersprüche koordinieren soll. So reicht es dann aus sich an diese zu wenden und sein Haus wird in Street View, Sightwalk und Co. verpixelt. Weiterhin verpflichten sich die beteiligten Unternehmen Gesichter und Kennzeichen zu verpixeln. Auf der Webseite ist der Widerspruch mit wenigen Klicks und auch per Post ist dies möglich. Hierbei muss man den Widerspruch nur noch einmal einreichen und nicht bei jedem Anbieter einzeln.
Während Google auch die Adresse für die Verifikation wollte, soll dies bei der gemeinsamen Webseite nicht nötig sein. Hier soll eine Mail-Adresse ausreichen. Google hat die Adressen übrigens nur für den Antrag gespeichert und hat diese wahrscheinlich schon gelöscht.
Eine telefonische Beratung soll bei Problem helfen und offene Fragen schnell und verständlich beantworten. Google hat seine Fahrten bis zu 2 Monate im Voraus angekündigt. Diese Frist ist nun auf mindestens einem Monat geändert worden. Die Ankündigung erscheint auf der gemeinsamen Webseite und beim jeweiligen Anbieter.
Ein gemeinsames Logo soll auf die Widerspruchsmöglichkeit aufmerksam machen und auch einen entsprechenden Hinweis soll es geben. Ohne Konsequenzen würde das keinen Sinn machen. Im Entwurf sind auch Sanktionen bei Verstößen vorgesehen und es sind Kontrollen geplant.
„Wir haben ein Verfahren vorgeschlagen, das datensparsam und verbraucherfreundlich ist, bei dem Bürger so wenig wie möglich von sich preisgeben müssen. Bei dem ganzen Vorgang hat der Schutz der Privatsphäre absoluten Vorrang“, kommentiert BITKOM-Präsident Scheer.
Ob der Innenminister den Vorschlag akzeptiert, ist noch unklar. Den vollständigen Kodex findet man auf der Webseite von Bitkom. Beteiligt sind diese Unternehmen: Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, ED Encourage Directories, Google, Microsoft, Nokia, Panolife, Panogate sowie als Experten für das Thema Selbstregulierung unterstützt von der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia e.V. (FSM). Weitere können sich jederzeit anschließen, heißt es von Bitkom.


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