Auch wenn Microsoft mit jeder Windows-Neuinstallation den hauseigenen Browser Edge ausliefert und als Standard einstellt, ist es eine der ersten Amtshandlungen vieler Nutzer, den Chrome-Browser herunterzuladen. Das wird ab sofort nun noch etwas leichter bzw. kann auf offiziellem Microsoft-Weg erfolgen, denn der Browser steht ab sofort auch im Windows Store zur Verfügung und kann von dort heruntergeladen und installiert werden.
Über einen Zeitraum von einigen Jahren waren Microsoft und Google zerstritten und haben einen regelrechten Kleinkrieg untereinander geführt. Diese Feindseligkeiten gingen vor allem von Microsoft und der SCROOGLED-Kampagne aus, die aber bereits seit längerer Zeit beendet ist. Mit dem neuen CEO ist Microsoft sehr viel offener geworden und bringt nun ab sofort eine native Unterstützung für drei wichtige Google-Produkte in die Assistentin Cortana.
Auf dem Desktop stehen die Zeichen derzeit auf einen neuen Browser-Krieg zwischen Google und Mozilla bzw. zwischen den beiden Browsern Chrome und Firefox. Auf dem Smartphone hingegen war und ist die Sache seit längerer Zeit klar und Chrome ist klarer Marktführer neben den diversen Browser der Hersteller. Erst vor wenigen Wochen hatte Microsoft eine Beta-Version des Edge-Browsers für Android veröffentlicht, und ab sofort steht dieser in der stabilen Version zur Verfügung.
Wegen der großen Konkurrenz und zahlreichen Web-Apps wie etwa Googles Angebote aus dem Drive-Universum hat Microsoft Office heute nicht mehr eine so enorme Bedeutung wie vor 10 Jahren, ist aber noch immer für viele Nutzer unabdingbar - vor allem im Büro-Alltag. Jetzt hat Microsoft überraschend und ohne vorherige Ankündigung die drei populärsten Office-Apps auch für Chromebooks freigeschaltet und schafft damit ein weiteres gewichtiges Argument für Googles Laptop-Plattform.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass in Unternehmen Produkte der Konkurrenz zum Einsatz kommen. Nach außen hin ist das zwar kein großes Geheimnis, aber natürlich wird man das nicht öffentlich kommunizieren. Genau das hat aber nun ein Microsoft-Mitarbeiter während einer Präsentation getan, der vor Tausenden von Zusehern seine Abneigung gegenüber dem Edge-Browser gezeigt hat: Mitten während der Präsentation hat er Google Chrome heruntergeladen, installiert und verwendet.
Der Google Play Billionaires Club ist bisher ein sehr exklusiver Club, in dem bisher nur sehr wenige Apps und Hersteller vertreten sind. Als erst viertem Unternehmen ist es nun Microsoft gelungen, eine App auf eine Installationsbasis von mehr als 1 Milliarde Geräte zu bringen. Allerdings ist das nicht unbedingt der Verdienst der Funktionalität der App, denn eine Installation bedeutet bekanntlich nicht, dass die App auch tatsächlich genutzt wird.
Vor genau einer Woche hat Microsoft verkündet, dass man einen kleinen Angriff auf Android starten und den Edge-Browser sowie den Microsoft Launcher auf Googles Betriebssystem anbieten möchte. Vor wenigen Stunden hat man geliefert und hat die erste Version des Edge-Browsers in einer Vorschau in den Play Store gestellt. Dieser kann ab sofort kostenlos heruntergeladen und ausprobiert werden.
Schon als Microsoft noch aktiv mit der Weiterentwicklung und dem Marketing von Windows Phone beschäftigt war, wurde die Plattform immer wieder von Experten und Beobachtern für tot erklärt - und wenig überraschend sollten sie am Ende recht behalten. Jetzt hat der Windows-Chef des Unternehmens höchstpersönlich den Tod der Plattform verkündet und gibt an, sich sogar selbst von Windows Phone verabschiedet zu haben. Damit kann das Kapitel dann wohl endgültig geschlossen werden.
Dass Android aus dem Hause Google stammt, dürften wohl die meisten Nutzer wissen, selbst wenn sie sich nicht all zu viel mit der Materie beschäftigen. Durch die offene Architektur ist es aber jedem Unternehmen möglich, das Betriebssystem anzupassen und als eine eigene Version auf den Markt zu bringen, dann aber natürlich ohne Googles Angebote. Derzeit sieht es ganz danach aus, dass ein weiteres großes Unternehmen einen solchen Schritt plant und Android übernehmen möchte: Microsoft.
Microsoft scheint derzeit einige Kräfte in Android zu bündeln, und bringt nun eine weitere App auf Googles Smartphone-Betriebssystem: Der schon seit langer Zeit als "Arrow Launcher" verfügbare Android-Launcher wurde nun umbenannt und unterstreicht die Ambitionen des Softwarekonzerns, weiter auf das Betriebssystem des Konkurrenten vorzudringen. Der Microsoft Launcher steht ab sofort in einer Preview-Version zur Verfügung und kann getestet werden.