Microsofts Marketing-Abteilung ist mittlerweile sehr gut darin, die eigenen Nutzer mit nervigen Meldungen und Pop-Ups im Betriebssystem Windows zu gängeln. Jetzt hat diese Abteilung wieder zugeschlagen und hat sich eines der Lieblingsziele von Microsoft herausgepickt - den Chrome Browser. Möchte man diesen starten, bekommt man erst einmal eine Werbeanzeige zu sehen.
In regelmäßigen Abständen werfen wir einen Blick auf die aktuellen Marktanteile der Webbrowser, und in den meisten Fällen gibt es dabei keine großen Überraschungen und die bisherigen Tendenzen setzen sich weiterhin fort. NetMarketShare hat nun wieder neue Zahlen veröffentlicht, die vor allem bei Google für Jubel sorgen dürften und bei Microsoft in Redmond tiefe Sorgenfalten auf die Stirn der Verantwortlichen werfen dürfte.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt neben Google tatsächlich noch andere Suchmaschinen mit denen man das Web durchsuchen kann. Da Yahoo! mittlerweile implodiert wird langfristig wohl nur Microsofts Bing übrig bleiben, das sich dann neben Google behaupten muss. ComputerBILD hat zur Promo der Suchmaschine nun 10 Vorteile gegenüber Google zusammengestellt. Wir nehmen diese mal unter die Lupe.
Googles Browser Chrome erfreut sich seit langer Zeit großer Beliebtheit und hat sich in den vergangenen Jahren rasant verbreitet - sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone. Die Marktforscher von NetMarketShare haben nun wieder eine neue Statistik veröffentlicht, in der man die Verbreitung der Desktop-Browser unter die Lupe genommen hat. Wenig überraschend ist Chrome mittlerweile der meistgenutzte Browser und kann ein gewaltiges Wachstum verzeichnen.
In der mobilen Welt der Hardware ist die Akku-Kapazität eine der wichtigsten Währungen und auch für App-Entwickler ist es mittlerweile sehr wichtig geworden, auf einen geringen Energieverbrauch zu achten. Microsoft und Google befinden sich gerade in einem Kleinkrieg miteinander, in dem es um die Akkufresser-Qualitäten der beiden Browser Edge und Chrome geht. Microsoft hat nun mit einem erneuten Video die dritte Runde eröffnet, und wenig überraschend gewinnt in diesem Test wieder der hauseigene Browser.
Vor wenigen Tagen wurde mit dem Rollout von Chrome 53 begonnen, und der Browser bringt offenbar größere Änderungen und Verbesserungen mit sich, als bisher gedacht: Neben dem Material Design der Browser-Oberfläche war in der Ankündigung auch die Rede von einer enormen Verbesserung der Performance. Ein neues Vergleichsvideo des Chrome-Teams zeigt nun, dass der Akku eines Laptops tatsächlich deutlich länger durchhält als bei einer älteren Chrome-Version. Das Video richtet sich eindeutig auch an Microsoft, das Googles Browers als Akkufresser bezeichnet hat.
Die großen IT-Giganten liefern sich einen erbitterten Kampf um jeden Nutzer und schrecken dabei auch nicht davor zurück, die Nutzer direkt von den Produkten der Konkurrenz abzuwerben und auf die eigenen Angebote zu verweisen. Microsoft hat nun wieder einen neuen Weg gefunden, mit dem Chrome-Nutzer abgeworben werden und zum Edge-Browser weitergeleitet werden sollen. Dazu wird nun schon direkt im Windows-Betriebssystem vor dem Chrome-Browser gewarnt.
Nach Jahren der Koexistenz hat Google vor einigen Wochen offiziell bekannt gegeben, was die Spatzen schon länger von den Dächern gepfiffen haben: Chromebooks können schon bald Android-Apps ausführen und bekommen vollen Zugang zum Play Store. Diese Integration ist derzeit zwar noch sehr holprig und ist nur für sehr wenige Geräte verfügbar - aber der erste Schritt ist gemacht. Das Unternehmen CodeWeavers möchte nun dafür sorgen, dass in Zukunft auch Windows-Software auf den beiden Plattformen ausgeführt werden kann.
Vor knapp drei Wochen hat Microsoft mit der Ankündigung überrascht, das Business-Netzwerk LinkedIn zu übernehmen. Viel überraschender als die Übernahme selbst war aber der Kaufpreis, den selbst Experten für weit überzogen hielten: Das Netzwerk war Microsoft ganze 26,2 Milliarden Dollar wert. Wie ein Bericht der US-Börsenaufsicht jetzt offen gelegt hat, lag das vor allem daran dass auch Google und Facebook Interesse hatten.
Vor einigen Jahren hat Microsoft mit der SCROOGLED-Kampagne mehrmals gegen Google geschossen und hat sich damit in vielen Fällen selbst blamiert. Zwar hat man diese Kampagne schon vor über einem Jahr offiziell beendet hat, hindert es die Marketing-Abteilung natürlich nicht daran, auch weiterhin gegen einige Google-Produkte zu schießen. In einem neuen Vergleichtest möchte man nun zeigen, dass der Chrome-Browser im Vergleich zum Edge ein wahrer Akku-Killer ist.