Trotz großer finanzieller Anstrengungen ist es Microsoft bisher nicht gelungen, mit der hauseigenen Suchmaschine Bing ernsthaft Marktanteile zu erreichen und der Übermacht der Google-Suchmaschine etwas entgegen zu setzen. Jetzt wagt das Unternehmen einen neuen Anlauf und möchte Microsoft-Nutzer in Zukunft für die Nutzung von Bing belohnen. Das schon vor einigen Monaten gestartete Projekte ist jetzt auch in Deutschland gestartet.
Seit einiger Zeit geht es an den Börsen steil aufwärts und die Aktien steigen auf immer neue Rekordwerte. Doch gestern haben die großen Technologie-Unternehmen in den USA einen wahrhaftigen schwarzen Freitag erlebt. Die Aktien aller fünf großen Tech-Unternehmen sind stark ins Minus gerutscht und haben innerhalb von nur einem einzigen Tag 100 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Auch Google bzw. Alphabet gehört zu den großen Verlierern.
Apple und Google beherrschen den Markt der mobilen Betriebssysteme schon seit vielen Jahren, doch bis vor kurzer Zeit gab es auch noch einen dritten Teilnehmer auf diesem Markt, der das Potenzial hatte das Duopol zu sprengen. Schon bald könnte es nun wieder soweit sein, denn laut einer meist sehr gut informierten Quelle arbeitet Microsoft derzeit an einem Nachfolger von Windows Mobile, der schon im kommenden Jahr präsentiert werden könnte.
Zur Zeit macht ein Bug in Microsofts Betriebssystem Windows die Runde im Internet, mit dem sich das gesamte System zum Absturz bringen oder zumindest unter Volllast rechnen lässt und daraufhin unbenutzbar wird. Dieser Bug kann durch nur eine einzige Zeile JavaScript im Browser ausgenutzt werden - und anders als in vielen Medien berichtet ist auch der Chrome-Browser davon betroffen bzw. filtert dies nicht heraus.
In der vergangenen Woche hat Microsoft das neue Betriebssystem Windows 10 S vorgestellt, mit dem man vor allem auf den Netbook-Markt zielt und der Konkurrenz durch Googles Chrome OS Einhalt gebieten möchte. Das bedeutet allerdings auch dass das einstmals offene Betriebssystem in dieser Version zu einem geschlossenen und von Microsoft kontrolliertem Ökosystem wird. Daraus resultiert nun, dass z.B. Googles Chrome-Browser so schnell nicht für die S-Version erscheinen wird.
Googles Sicherheitsforscher arbeiten nicht nur an den Produkten aus dem eigenen Unternehmen, sondern forscht im Rahmen des Project Zero auch an den Produkten vieler anderer Unternehmen. So kommt es immer wieder vor dass Googles Mitarbeiter Sicherheitslücken in populären Anwendungen finden und veröffentlichen. Jetzt hat das Team dabei geholfen eine "unfassbar böse Sicherheitslücke" in Microsoft Windows zu stopfen.
Ein Großteil der Desktop-Nutzer verwendet auch heute noch ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, doch für viele ist es nur noch eine Basis um den Browser zu starten, in dem sich dann der ganze Rest abspielt. Das hat auch Microsoft erkannt und steckt deswegen viele Ressourcen in die Entwicklung von Edge und der Bing-Suche. Wohl auch aus diesem Grund wird man es im neuen Betriebssystem Windows 10 S nicht erlauben, den Browser oder die Suchmaschine zu wechseln.
Einige Jahre hat Microsoft mit angesehen wie Google das Betriebssystem Chrome OS und die dazugehörigen Chromebooks weiter entwickelt und langsam aber sicher etabliert. Microsoft hatte dem mit Windows nicht wirklich etwas entgegen zu setzen, aber das hat sich nun mit der gestrigen großangelegten Präsentation geändert. Mit Windows 10 S hat das Unternehmen nun eine eigene Plattform vorgestellt die sich als direkte Konkurrenz positioniert und auch Chrome OS' Hauptmarkt angreift.
Vor einigen Jahren wurde Google für das Betriebssystem Chrome OS und die dazugehörigen Chromebooks noch belächelt, doch mittlerweile haben sie sich aus der Nische heraus entwickelt und kommen langsam aber sicher im Massenmarkt an. Das wird auch Microsoft beobachtet haben und plant nun einen Gegenangriff, der schon in zwei Wochen detailliert werden soll. Jetzt sind Informationen zu Microsofts geplanter Offensive bekannt geworden, die aus Software UND Hardware besteht.
Microsofts Marketing-Abteilung kann es einfach nicht lassen, den eigenen Browser Edge zu pushen und dafür die Konkurrenz möglichst schlecht aussehen zu lassen. Jetzt hat man den Akkufresser-Test aus dem vergangenen Jahr wieder aufleben lassen und hat ein neues Video mit den aktuellen Versionen der Browser veröffentlicht. Wenig überraschend kommt der Edge dabei natürlich deutlich besser weg als die versammelte Konkurrenz.