Google konnte sich mit der Verwertungsgesellschaft, die erfolgreich gegen Google News vorgegangen war nun außer gerichtlich einigen. Nach Angaben von Google betraf das Urteil des langjährigen Prozesses auch die Websuche und hat daher einige Zeitungen komplett aus Google News und der Websuche in Belgien geworfen. Weitere Klagen hat Google nicht zu befürchten.
Einige Verleger werden sich wohl nun Gedanken darüber machen, warum sie weniger Besucher auf den Webseiten ihrer Zeitungen haben. Nach einem langen Rechtsstreit, hat Google nun einige Zeitungen aus dem Index von Google News aber auch der normalen Google Suche genommen und zeigt keine Ergebnisse mehr an, wenn man nach einer der Zeitungen sucht. 
Google One Pass Google hat heute den Start von Google One Pass bekannt gegeben. Diese neue Bezahllösung versetzt Medienunternehmen in die Lage, Abonnements, einzelne Artikel und andere Inhalte einfach und nutzerfreundlich online zum Kauf anbieten zu können. Die Besucher von Verlagsangeboten im Internet können mit Hilfe von One Pass durch einmaliges Einloggen sämtliche Inhalte erwerben, die auf der Basis von One Pass angeboten werden. Zudem können einmal mit One Pass erworbene Artikel auf einer Vielzahl von Endgeräten wie Laptops, Smartphones oder Tablet-Rechnern abgerufen werden.
News Mobile

Das Design von Google News auf Smartphones wie dem iPhone und Android wird sich in den kommenden Tagen ändern. Bereits vor einem Jahr hat Google dem Dienst im November ein neues Design verpasst und verbessert es nun erneut.

Google hat die Nutzung des begrenzten Platzes verbessert und stellt so mehr Nachrichten dar. Das Öffnen dieser ist zudem vereinfacht worden. Nun öffnet nicht nur die Überschrift, sondern auch der Auszug die Nachricht auf der Webseite der Zeitung. Das Scrollen wurde verringert. Die einzelnen Bereiche sind nun zugeklappt und man muss nicht mehr über "uninteressantes" scrollen. 

News 

Das neue Design steht in wenigen Tagen in allen von Google News unterstützten Sprachen auf mobilen Geräten zur Verfügung.
News Twitter Man könnte nun annehmen, dass Twitter nicht ganz in Google News passt, da doch oftmals chaotisch gepostet wird. Aber weit gefehlt: Die Integration des Sozialen Netzwerkes funktioniert eigentlich reibungslos und informativ. Denn statt Tweets zu zeigen, nimmt es richtige News-Verlinkungen und stellt diese in einen relevanten Kontext zu Google News. Das hatte eigentlich noch gefehlt: Dass Google News eine Art Twitter-Newsaggregator wird und relevante Informationen von irrelevanten filtert. Das funktioniert soweit so gut, folgt man denn entsprechenden News-Twitter-Accounts. Gnews Zunächst gibt man in die Eingabemaske seinen Benutzernamen bei Twitter ein und klickt auf "Save". Anschließend werden einen News angezeigt, die einem interessieren könnten. In meinem Fall war es so, dass mit GoogleWatchBlog nicht all zu viel herausgekommen ist. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir mehr Google und Blogs zum Thema folgen. Mit den Kollegen vom Basic Thinking Blog (@basicthinking) hat es dann aber besser geklappt. Mag auch daran liegen, dass wir fast nur deutschen Newsseiten und Bloggern folgen. Deshalb habe ich es noch einmal mit Google selbst probiert und viel schönere Ergebnisse bekommen. Gnews gnews Google news Google hat das als "Experiment" gekennzeichnete Tool nur für eine gewisse Anzahl an Usern freigeschaltet (siehe Hilfe). Da es das neue Google News noch immer nicht auf deutsch gibt, muss man sich mit der amerikanischen Version begnügen und leider auch mit den Macken leben, dass es eher für uns irrelevante Sachen gibt. [via und btb]
Google

In Sachen Leistungsschutzrecht scheint sich jetzt etwas zu bewegen. Nicht aus der eigenen Branche hagelt es Kritik, sondern vor allem aus betroffenen Bereichen. So hat der Bundesverband der deutschen Industrie erklärt, warum ein Leistungsschutzrecht nicht infrage kommt.

Vom Vorhaben der Verleger gibt es nicht nur sichtbare Verlierer im Gesamtkonzept: Selbst die Medizin-Branche hat die gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Dennoch stellt man ganz klar: Wer seinen urheberrechtlich geschützten Inhalt einfach so online stellt, der braucht sich nicht wundern, dass es neben neuen Nutzern, die fleißig auf die Werbung klicken, auch neue Nutzer gibt, die sich am Inhalt bereichern. Außerdem, so der BDI, stellt ein Leistungsschutzrecht eine Gefahr für die Pressefreiheit dar.
 Jedem Anbieter im Internet ist unbenommen, den Zugang zu seinen Onlinediensten zu beschränken bzw. ausschließlich gegen entgeltliche Vereinbarung freizuschalten. Entscheidet sich ein Verlag hingegen für unbeschränkt zugängliche Presseangebote im Internet - zum Beispiel um mehr Nutzer anzusprechen und höhere Werbeeinnahmen zu erzielen, darf er nicht gleichzeitig über staatliche Regulierung durch die Hintertür hierfür eine Kostenpflicht herleiten.
so steht es in der Pressemeldung des BDI,
Um eine dauerhafte Kostenbelastung zu vermeiden, wären Unternehmen und Selbständige in Deutschland gezwungen, auf allen internetfähigen Geräten umfangreiche Zugangssperrungen für Verlagsseiten des In- und Auslands durchzuführen. Beschränkung der Informationsfreiheit im Sinne der Informationsfreiheit müssen frei zugängliche Texte oder Bilder im Internet angezeigt und allgemein betrachtet werden können.

Allgemein würde dies die Innovationsfähigkeit der Industrie stark einschränken - und die Verlage bzw. die Vielfalt der Verlage würde durch ein Leistungsschutzrecht nicht wirklich ausgebaut: "Denn soweit die Verteilung der Einnahmen reichweitenorientiert erfolgt, werden vor allem massenkompatible Formate gefördert."; am Ende würden kleinere und mittlere Verlage großräumig abgeschafft werden, da keiner für solchen Inhalt bezahlen würde. Dadurch entsteht im Grund auch ein Loch in der deutschen Wirtschaft. Das hat auch bereits BITKOM vor einigen Monaten erklärt. Ein wichtiges Faktum, damit Qualitätsjournalismus im hohen Maße erhalten bleibt. Zuletzt würden sich Verlage nur auf den Kosten Anderer ausruhen.

Die komplette Pressemeldung kann man sich hier ansehen, dort sind auch alle Unterzeichner der Erklärung aufgelistet. Das Leistungsschutzrecht würde auch Google betreffen, würde es in der geplanten Form vom Bundesministerium für Justiz veröffentlicht. Mehr dazu in vergangenen News.
News

Google News feiert heute Geburtstag. Vor 8 Jahren wurde der Nachrichtendienst mit 4000 unterschiedlichen Quellen gestartet. Heute verfügt der Service 50.000 Quellen und existiert in 72 Auflagen in 30 verschiedenen Sprachen. Mit der Entwicklung des Dienstes hat Google wenigen Tagen nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 angefangen.

Am 22. September 2002 ist der Dienst dann online gegangen und konnte von den englischsprachigen Nutzern über einen Tab über der Suchbox ausgewählt werden. Im Laufe der Zeit hat Google neben weiteren Quellen auch immer mehr Features eingeführt: Videos, eigene Sektionen, News aus der Umgebung, neues Design der Startseite und noch einiges mehr.

Google News im Jahr 2002

Mithilfe des Indexes von Google News hat Google eine Liste veröffentlicht. Sie zeigt die Ereignisse von 2003 bis heute, die jeweils die meisten Artikel in den Google News hatten. Fünf der acht Themen haben etwas mit Politk zu tun, zwei weitere sind Naturkatastrophen und 2009 löste der Tod von Michael Jackson die meisten Artikel aus. 
Google News wird immer wieder kritisiert. Verleger und Zeitungen werfen Google vor Inhalte zu nutzen ohne dafür etwas zu bezahlen. Auf der anderen Seite sorgt Google News aber auch für Traffic bei den Online-Auftritten der Zeitungen.