Die deutsche Politik beweist einmal mehr dass sie das Internet nicht verstanden hat: Am Mittwoch wurde ein Gesetz für den besseren Schutz von Pressemeldungen im Internet beschlossen - das sogenannte Leistungsschutzrecht. Das Gesetz, welches hauptsächlich auf die Google News abzielt, gibt den Verlagen die Möglichkeit Lizenzgebühren von solchen Portalen zu verlangen.
Es steht ein neues Google-Produkt vor der Tür: Laut Insider-Berichten arbeitet Google schon seit geraumer Zeit an einem Konkurrenzangebot für die iPad-App Flipboard. Entwickelt wird das ganze unter dem Codenamen "Propeller", was auch der offizielle Name für diese Anwendung werden könnte. Interessant ist, dass Google eigentlich alle Teile von Flipboard schon hat - und diese nur zusammen fügen muss.
Google konnte sich mit der Verwertungsgesellschaft, die erfolgreich gegen Google News vorgegangen war nun außer gerichtlich einigen. Nach Angaben von Google betraf das Urteil des langjährigen Prozesses auch die Websuche und hat daher einige Zeitungen komplett aus Google News und der Websuche in Belgien geworfen. Weitere Klagen hat Google nicht zu befürchten.
Einige Verleger werden sich wohl nun Gedanken darüber machen, warum sie weniger Besucher auf den Webseiten ihrer Zeitungen haben. Nach einem langen Rechtsstreit, hat Google nun einige Zeitungen aus dem Index von Google News aber auch der normalen Google Suche genommen und zeigt keine Ergebnisse mehr an, wenn man nach einer der Zeitungen sucht.