Das in die Websuche-App integrierte Tool Google Now könnte schon bald noch mehr nützliche Informationen anzeigen: Google-intern soll aktuell eine Funktion getestet werden die "hyper-local news" anzeigt bzw. diese zum lesen vorschlägt. Dabei handelt es sich um News aus der unmittelbaren Nachbarschaft und basierend auf der Tageszeit und den Interessen des Nutzers.
Am Donnerstag dem 1. August tritt das vor gut 5 Monaten beschlossene Leistungsschutzrecht in Deutschland in Kraft und Google wird alle Quellen aus den Google News entfernen die einem Verbleib nicht zugestimmt haben. Nun, kurz vor knapp, hat auch der Axel-Springer-Verlag - einer der treibenden Kräfte hinter dem LSR - seine Zustimmung zum Verbleib in den News gegeben.
All die Diskussionen und Aktionen seitens Google halfen nichts: Am 1. März wurde das Leistungsschutzrecht beschlossen und wird ab dem 1. August in Kraft treten. Um dafür gewappnet zu sein, müssen deutsche Medien nun innerhalb eines Monats ausdrücklich bestätigen dass sie in den Google News auftauchen möchten - alle anderen werden gelöscht.
Während in Deutschland das Thema Leistungsschutzrecht immer noch heiß diskutiert wird, haben Google und die französischen Verleger sich jetzt "friedlich" geeinigt. Die geplante Google-Steuer ist vom Tisch, stattdessen legt Google einen 60 Millionen Euro Fond an, der die französischen Online-Medien unterstützen soll.
Der mehr als 6-jährige Rechtsstreit zwischen den belgischen Verlagen und Google ist mit einer beidseitigen weitreichenden Vereinbarung zu Ende gegangen: Die belgischen Zeitungen rund um die Verwertungsgesellschaft Copiepress lassen alle Anklagen gegen Google fallen und werden in Zukunft sogar noch stärker auf die Dienste der Suchmaschine setzen.
In Frankreich wird seit längerer Zeit über die Einführung der sogenannte "Google-Steuer" diskutiert, woraufhin Google in der letzten Woche vorpreschte und drohte französische Medien aus dem Index zu entfernen. Um zu unterstreichen wie wichtig Google dieses Thema ist, traf sich Eric Schmidt nun persönlich mit Vertretern aus der Politik.
In Frankreich wird es Google-Anwälten nicht langweilig: Nachdem die französische Rechtssprechung Google bereits mehrmals bestraft bzw. zu Auflagen verdonnert hat, schlägt das Unternehmen zurück: Sollte die "Google-Steuer" beschlossen werden, wird Google alle Links auf französische Medien aus seinem Index entfernen.