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Google-Chef Eric Schmidt hat am Sonntag auf dem World Economics Forum in Davos über die Zukunft des mobilen Webs und Googles Ambititionen darin gesprochen. Schmidt ist überzeugt davon, dass sich vorallem im Bereich der mobilen Werbung dieses Jahr der große Durchbruch erreichen lässt. Außerdem: Google hat es mal wieder wunderbar verstanden sich auf der Messe unverzichtbar zu machen. Mobile Advertising Während Analysten den mobilen Werbemarkt auch im Jahr 2012 noch bei unter 1 Milliarde Dollar sehen, ist Eric Schmidt der Meinung dass diese Grenze vielleicht sogar noch in diesem oder nächstem Jahr durchbrochen werden könnte. Er wird wohl nicht zuletzt durch die eigene android-Plattform so optimistisch in die Zukunft blicken. Das einzige Problem dass der mobile Markt derzeit hat, ist immer noch die fehlende Akzeptanz bzw. die hohen Preise. Man muss den Usern einen wirklich Mehrwert geben als nur eine mobile Seite die auf dem Desktop PC genauso aussieht. Dann wird sich das mobile Web auch durchsetzen und die Werbevermarkter - allen voran mal wieder Google - können sich eine goldene Nase verdienen. 1 Milliarde $ Gesamtumsatz im mobilen Werbemarkt 2012 ist wohl wirklich ein bißchen sehr wenig. Diese Grenze wird wahrscheinlich schon Google alleine in besagtem Jahr durchbrechen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die gleichen Analysten die der Online-Werbung vor einigen Jahren keine rosige Zukunft vorausgesagt haben - und noch im selben Jahr startete Google sein AdSense-Programm... YouTube Room

Nicht nur mit seiner Führungsriege sondern auch mit einem der beliebtesten Produkte war Google in Davos vertreten. Als einer der Hauptsponsoren der Konferenz hat man sich praktisch die Rechte dafür gesichert den Medienraum auszurüsten. Interviews von überall auf der Messe wurden direkt in diesem Raum übertragen in dem 5 PCs mit der YouTube-Oberfläche bereit stehen. Außerdem können auch Fragen via YouTube beantwortet werden. Wenn YouTube es jetzt noch hinbekommt auch Livestreamings zu hosten und gleichzeitig aufzuzeichnen wäre so ein YouTube-Room fast schon ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Messe oder Konferenz. Ich denke da steckt noch eine Menge Potential dahintersich auch in der realen Welt zu etablieren ;-) Interessanterweise fand sich nirgendwo in diesem Raum ein YouTube-Logo. [Seroundtable, TechCrunch]
Über einem halben Jahr nach dem Start von YouTube Mobile scheint die Testphase erfolgreich beendet zu sein: Unter m.youtube.com stehen jetzt endlich alle Videos unbeschränkt zur Verfügung und es wurde die Möglichkeit geschaffen sich auch auf der mobilen Version einzuloggen. Außerdem gibt es jetzt auch eine YouTube Mobile Java-Anwendung mit der das Portal schneller und mit mehr Funktionen ausgestattet ist.
Bisher war das Videomaterial von YouTube Mobile stark begrenzt, da es anscheinend eine sehr rechenintensive Arbeit gewesen ist alle Videos in das handyfreundliche 3gp-Format umzuwandeln. Jetzt scheint man aber einen guten Algorithmus dafür gefunden zu haben, so dass jetzt auch neu hochgeladene Videos in sekundenschnelle zur Verfügung stehen.
In der neuesten mobilen Version kann man sich jetzt auch endlich einloggen und Videos kommentieren, bewerten und natürlich auch wieder selbst Videos in den eigenen Account hochladen. Jetzt könnt ihr eure Meinung zu einem Video also endlich auch auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit abgeben ;-)
YouTube Mobile Java-Anwendung
Auch für YouTube steht jetzt eine Alternative zur einfachen HTML-Website zur Verfügung: Mit der YouTube for Mobile-Anwendung lässt es sich bequemer durch den Videokatalog surfen. Genau wie bei der mobilen Google Mail- und Maps-Java-Version soll das surfen mit diesen Anwendungen schneller sein, da unnötige Dinge auf diese Weise natürlich nicht doppelt übertragen werden müssen und so eine ganze Menge Traffic gespart werden kann.
Die Anwendung steht derzeit nur für Nokias N73, N95, E65, 6110, 6120 und SonyEricsson k800, w880 zur Verfügung.
Und hier noch ein offizielles Video über YouTube Mobile:
» YouTube Mobile
» YouTube Mobile Java-Anwendung
» Ankündigung im YouTube-Blog
» Ankündigung im Google Mobile-Blog
[Google OS, thx to: Michael]
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Wie wir vor einem Monat berichtet haben, plante Google eine Kooperation mit dem japanischen Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo. Nun sind bald die Suche, sowie weitere Dienste von Google auf i-mode verfügbar und neue Handys werden in Zukunft bereits ab Werk mit Google Maps ausgestattet. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
Die Google-Suche mit integrierter Werbung wird schon ab Februar 2008 zugreifbar sein, in einem weiteren Stritt sollen Google Mail, YouTube und Picasa für mobile i-mode-Handys angepasst werden. In Handys mit HTML-Browsern wird Google ab Sofort als Startseite voreingestellt.
Mit der Kooperation ändert NTT DoCoMo die bisherige Geschäftspolitik, sämtliche Telekommunikationsdienste vom Netz bis zu den Diensten selbst anzubieten. In Japan gibt es bereits 100 Millionen Mobilfunkverträge. 70 Millionen davon beinhalten einen Zugang zum Internet.
Pressemitteilung von NTT DoCoMo
NTT DoCoMo Webseite - Wikipedia Artikel
[heise, golem.de, baz.ch, zeit.de]
Wireless Transcoder GOOGLE analyses the original site and rewrites it so that it is viewable on mobile devices. During this translation process, GOOGLE may resize or adjust images, alter text formatting or modify certain aspects of web page functionality.Schon Anfang 2006 ist ein namenloses Tool aufgetaucht, das Webseiten umgeschrieben hat. Durch Eingabe der URL wird die Breite der Webseite für Handy-Displays angepasst, eventuell störende Elemente einfach entfernt und die Seite in mehrere Blöcke (Bandbreitenfreundlich) aufgeteilt. Außerdem kann die Seite direkt via Google-Suche durchsucht werden. Neu daran wird jetzt wohl die baldige Integration in Googles mobile Suchmaschine sein und dass das ganze Projekt einen Namen bekommen hat. Wireless Transcoder klingt ein bißchen hochtrabend für dieses doch recht einfache Tool, es wird also vielleicht mit noch einige Features mehr aufwarten können als die 2 Jahre alte Testversion. Lassen wir uns überraschen ;-) P.S.
Für den GWB macht Google das übrigens sehr sehr gut. Die Sidebars werden ausgeblendet und nur der eigentliche Content angezeigt. Und ein Klick auf "Table of Contents" zeigt lediglich eine Liste der Artikel an - Respekt dass Google das so vollautomatisiert erkennen kann.
» Möglicherweise der Vorgänger des Wireless Transcoders
[thx to: Hauke]
Anfang Dezember hat Google die Weichen für sein neues iPhone-Portal gestartet und dort versucht alle Dienste im iPhone-Style unter einen Hut zu bringen. Den Anfang hat vor einigen Tagen iPhone iGoogle gemacht und setzt sich jetzt mit der neueste Google Mail-Version für Apples Handy fort. Vom Design her merkt man tatsächlich kaum noch ob man sich jetzt im Web oder auf dem lokalen iPhone befindet.

Neben der komplett neu designten Oberfläche (habe leider kein iPhone um das zu testen) kann die Google Mail-Version auch mit 2 neuen Features aufwarten: Wie schon bei der Google Mail2.0 PC-Version werden jetzt auch auf dem iPhone alle Mails vorgecached, so dass sich Mails im besten Falle in Bruchteilen von Sekunden nach dem Klick darauf öffnen. Das verstärkt natürlich die schicken iPhone-Effekte wenn das ganze in Echtzeit funktioniert. Als zweites neues Feature hat auch die mobile Oberfläche jetzt endlich die Auto-Complete-Funktion, die die Liste der Empfänger schon während des Eintippens vervollständigt. Dieses Feature ist wirklich ein Must-Have und sollte auch auf keinem der anderen mobilen Google Mail-Versionen fehlen. Die Oberfläche funktioniert übrigens auch mit den Google Apps-Mail-Accounts. » Ankündigung im Google Mail-Blog
Mit einem BlackBerry kann man nun auch in PicasaWebAlben Fotos hochladen. Um es nutzten zu können, muss man auf dem Gerät eine Software installieren, die auf der CES vorgestellt wurde und demnächst hier downloaden kann. Wie man in dieser Bildergalerie sehen kann, sind alle Funktionen, die man von PicasaWebAlben kennt, enthalten: Taggen, Geotaggen, Beschreibungen, ordnen. Das alles selbst verständlich auch bei schon nachgeladenen Fotos.
» Galerie mit Bilder
[insideGoogle]
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Laut Medienberichten plant Google die Kooperation mit dem japanischem Mobilfunkbetreibert DoCoMo. Die zwei Unternehmen wollen bei dem von den Japaner 1999 gestartetem Projekt i-mode zusammenarbeiten. Bisher hat ausschließlich DoCoMo Techniken für das eigene Projekt entwickelt.
Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet, stellt Google die Suche und die Mailfunktion bereit. Grund für die Kooperation dürfte auch sein, dass von den 100 Millionen Handynutzer Japans bereits am Ende letzten Jahres 70 Millionen das Internet über das Mobiltelefon nutzten.
» DoCoMo
[Welt.de; thx to: MainP]
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In wenigen Wochen geht die Versteigerung der US-Funklizenzen über die Bühne und Google hält seine 4,6 Milliarden Dollar bereit um sich eine der begehrten Lizenzen zu sichern. An der Versteigerung wird aber nicht die Google Inc. sondern die Google Airwaves Inc. teilnehmen - eine extra zu diesem Zweck gegründete Tochterfirma. Gerüchten zufolge könnte das eine Tochterfirma von Google und Apple sein. Na das wär doch ein interessantes Duo, gerade in diesem Bereich ;-) [ZDnet-Blog]
Noch ist das Wettbieten um amerikanische Funklizenzen nicht vom Tisch und wird erst in knapp 1 Monat stattfinden, da gibt es schon erste Spekulationen darüber wann, wie und wo Google sein (Vielleicht-)Netz auf Europa ausdehnt. Gerüchten zufolge interessiert sich Google für Lizenzen in Großbritannien - darf darüber aber derzeit keine Auskunft geben.
Die amerikanische Regulierungsbehörde FCC schreibt vor, dass die potenziellen Unternehmen absolutes stillschweigen über ihre Projekte bewahren müssen - so lange bis die Versteigerung über die Bühne gegangen ist. Genau aus diesem Grund engagiert sich Google derzeit nur sehr zögerlich im britischen Mobilfunkmarkt. Gerüchte gibt es schon länger, aber aus internen Kreisen wird verlautet dass die Ersteigerung einer britischen Funklizenz durchaus für Google in Frage kommen würde.
In Großbritannien wird in naher Zukunft eine Reihe von alten derzeit nicht genutzten Frequenzbänder neu versteigert. Diese wurden in der Vergangenheit für das analoge Fernsehen genutzt und liegen nun brach und warten auf einen neuen Besitzer. Die britische Regulierungsbehörde Ofcom wäre an einem Verkauf interessiert - Google und weitere Mitbewerber auch. Bis zu 20 Milliarden Dollar sollen die Frequenzen in den nächsten 10 Jahren bringen. Die Auktion geht 2008 oder 2009 über die Bühne.
Die Frage wird natürlich sein wie Google das ganze finanzieren möchte. Mit über 4 Milliarden $ ist die amerikanische Lizenz schon nicht ganz billig, die britische dürfte auch 1-2 Milliarden kosten und was bspw. deutsche Funklizenzen kosten wissen wir (Deutschen) von der damaligen UMTS-Versteigerung. Ein weltweites Netz wird aus eigenen Mitteln also kaum zu finanzieren sein - vorallem nicht in dem Stadium in dem sich Googles Mobilfunkabteilung derzeit befindet.
Google muss erst einmal das amerikanische Netz monetarisieren und zusehen dass Geld eines Tages wieder herausbekommen zu haben und sich selbst beweisen dass die Ideen die die Googler haben sich wirklich lohnen. Erst dann kommt eine Ausweitung auf weitere Netze überhaupt erst in Frage. Bis dahin kann einige Zeit vergehen - und bis wir Deutschen oder gar Österreicher davon etwas haben wird es noch sehr sehr (sehr) viel länger dauern.
» Artikel bei silicon