Derzeit rollt Google über den Play Store ein kleines Update für die GMail-App aus, das diese um eine für einige Nutzer vielleicht sehr wichtige Funktion erweitert: Ab sofort kann sich die App auch mit Microsoft Exchange-Accounts synchronisieren und Mails über diese Adresse versenden und empfangen. Bisher stand diese Funktion exklusiv den Nutzern von Nexus-Smartphones zur Verfügung.
Am heutigen 1. April hat Google wie in jedem Jahr ein wahres Feuerwerk an Aprilscherzen abgefeuert und hat damit nicht nur wieder einmal Humor sondern auch Kreativität bewiesen. Doch ein Scherz ging gewaltig nach hinten los und dürfte wohl nicht ohne Folgen bleiben: Denn die Umsetzung des Mic Drop-Scherzes in GMail hat dazu geführt, dass viele Nutzer den Knopf unabsichtlich gedrückt und im schlimmsten Falle ihrem Chef eine fiese Animation gesendet haben.
Wer kennt sie nicht, die lästigen Gruppen-Mails in denen organisatorische Dinge besprochen werden, die die eigene Inbox füllen und denen man ohnehin kaum folgen kann. GMail möchte seinen Nutzern dies nun ersparen und führt ab sofort die "Drop Mic"-Funktion ein, mit der man sich aus der Konversation ausklinken und den anderen Teilnehmern den Spaß überlassen kann.
Schon seit langer Zeit verwenden diverse Google-Angebote wie die Websuche oder auch der Now-Assistent einige Daten aus dem GMail-Postfach des Nutzers und können dem Nutzer dadurch Informationen über Termine, Reservierungen von Restaurants und gebuchte Reisen und weitere Dinge anzeigen. Jetzt gibt es eine neue Übersicht in der Websuche, mit der man sich auch alle Bestellungen und Einkäufe der vergangenen Zeit anzeigen lassen kann.
Schon seit knapp einem Jahr kann die GMail-App für Android auch mit anderen Mail-Providern verwendet werden und ist nicht mehr nur exklusiv an gmail.com-Adressen gebunden. Doch bisher haben die externen Mail-Adressen nicht den vollen Funktionsumfang geboten und wurden mit GMail lediglich verwaltet. Jetzt zündet man die nächste Stufe, Gmailify, und bietet auch für diese Adressen einen größeren Funktionsumfang, so wie etwa die Sortierung von Mails und GMails starken Spamfilter.
Es ist bei der Verkündung der Quartalszahlen und dem Aufstieg von Alphabet zum wertvollsten Unternehme der Welt fast untergegangen: Googles E-Mail-Angebot GMail hat am gestrigen Abend die Grenze von 1 Milliarde aktive Nutzer überschritten. Ein wichtiger Meilenstein für das Mail-Angebot, der von dem Unternehmen mit einem kuriosen Video gefeiert wird.
Vor gut zwei Wochen wurde ein Urteil des Landgericht Köln bekannt, laut dem Google seinen E-Mail-Dienst GMail als Telekommunikationsdienst anmelden und das Angebot zukünftig auch als solches behandelt werden soll. Dass es dabei nicht nur um eine reine Formsache geht war von Anfang an bereits klar, aber erst jetzt äußert sich die Bundesdatenschutzbeauftrage Andrea Voßhoff zu dem Thema und kündigt schon einmal vorsorglich weitere Maßnahmen an. Dabei geht es in erster Linie darum, dass Google entsprechende Schnittstellen einbauen soll, die den deutschen Behörden einen Zugriff auf die Daten aller GMail-Nutzer ermöglichen soll.
Seit etwas über einem Jahr betreibt Google gleich zwei Mail-Clients, die zwar auf die gleiche Datenbank zugreifen, aber ansonsten komplett voneinander getrennt sind. Beide haben unterschiedliche Ansätze für die Verwaltung der Mails und Inbox soll(te) nicht weniger tun, als den Mail-Client zu revolutionieren und den Posteingang intelligent zu sortieren. Welche Oberfläche auf lange Sicht bestehen bleibt war bisher völlig unklar, doch jetzt hat Google überraschend Fakten geschaffen: Viele GMail-Nutzer werden jetzt automatisch auf Inbox weitergeleitet.