Vor gut zwei Wochen wurde ein Update für die GMail-App ausgerollt, das das Verhalten beim Antworten auf eine E-Mail ändert und die vorhergehende Mail automatisch ausblendet und optional auch wieder anzeigen lässt. Jetzt gibt es die nächste Änderung in diesem Bereich der App, die nun auch das Kopieren und Einfügen von voll formatierten Inhalten inklusive Bildern unterstützt.
Mit den umfangreichen Transparenzberichten und regelmäßig veröffentlichten Statistiken und Fakten informiert Google schon seit vielen Jahren über Anfragen von Unternehmen, Dienstleistern, Behörden und auch ganzen Regierungen. Seit einiger Zeit werden Nutzer aber auch persönlich vor einem vermeintlichen Zugriff von Regierungen auf ihren Account gewarnt. In den letzten Tagen häufen sich diese Meldungen nun wieder.
In der vergangenen Woche wurde ein kleines Update für die GMail Android-App ausgerollt, das nur eine relativ kleine aber für einige Nutzer vielleicht sehr wichtige Änderung mit sich bringt: Das Update bezieht sich auf die Antworten-Funktion und verändert das Verhalten mit dem Umgang von zitierten Text bzw. dem Inhalt der vorhergehenden E-Mail.
Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen der US-Präsidentschaftswahl und natürlich ist auch Google als Informations-Unternehmen ganz vorne mit dabei und begleitet die Nutzer schon seit längerem durch den Wahlkampf. Man möchte die Nutzer aber nicht nur über die aktuellen Stände informieren sondern möchte diese auch motivieren sich auf den Weg ins Wahllokal zu machen - wenn sie das denn noch nicht getan haben.
Die Entwicklungszyklen von Googles Apps für Android und iOS können sehr unterschiedlich sein und weit auseinander liegen - und das in beide Richtungen. Seit heute wird ein großes Update für die iOS-Version von GMail und dem Calendar ausgerollt, mit dem sowohl die Oberfläche als auch der Funktionsumfang an die Android-Version angeglichen wird. Damit sind beide Apps auf beiden Plattform nun relativ einheitlich.
Im Web ist ein Responsive Design, das sich auf alle Bildschirmgrößen automatisch anpasst, schon längst Standard und immer mehr Webseiten setzen dieses bei einer Neugestaltung auch ein. Doch in einem anderen sehr wichtigen Bereich des Internets wurde das Design für die verschiedenen Auflösungen für lange Zeit vernachlässigt - bis jetzt. In den kommenden Wochen wird sowohl die GMail- als auch die Inbox-App damit beginnen, das Responsive Design auch bei E-Mails zu unterstützen.
So wie jede andere Mail-App auch, bereitet GMail die eingehenden E-Mails auf und zeigt nur den eigentlichen Inhalt sowie die wichtigsten Informationen über den Absender an. Die vielen mitgesendeten Informationen im Header einer Mail sind in den meisten Fällen für den Nutzer nicht relevant und werden nur zum Transport oder zur Auswertung der Mails benötigt. Wer sich dennoch für diese Informationen interessiert, kann sich diese nun direkt innerhalb von GMail anzeigen lassen.
Googles Sicherheits-Teams arbeiten hart daran, die eigenen Produkte noch weiter abzusichern und die Nutzer vor gefährlichen Inhalten zu warnen. Mit dem letzten Update wurden nun zwei neue Warnungen für GMail eingeführt, die sowohl in der Web-Oberfläche als auch teilweise in der Android-App angezeigt werden. Dazu kommt unter anderem auch Safe Browsing zum Einsatz, das nun auch Links in eingehenden Mails überprüft.
Vor wenigen Tagen sorgte ein Bericht im Netz für Furore, laut dem eine Liste mit mehr als 1 Milliarde Zugangsdaten kursieren soll, auf der sich auch 24 Millionen GMail-Zugangsdaten befinden sollen. Ein Sicherheitsunternehmen soll an diese Datensätze gelangt und diese für durchaus echt befunden haben. Doch nun stellt sich heraus dass das ganze wohl nur ein Sturm im Wasserglas war und die Daten wohl eher von einem Zufallsgenerator generiert worden sind.
Derzeit kursiert in einigen russischen Foren ein riesiger Datensatz mit Zugangsdaten zu mehr als einer Milliarden E-Mail Konten, von denen auch viele Millionen für GMail darunter sein sollen. Der angebliche Hacker hat die Daten für einen Betrag von unter einem Euro angeboten und diese später an eine russische Sicherheitsfirma übergeben. Diese hat bestätigt, dass sich darunter viele Daten befinden die aktuell sind und Zugriff auf die betroffenen Konten erlauben könnten.