Schon seit fast 10 Jahren bietet Google einige der eigenen Anwendungen für Business-Kunden an und hat daraus für Unternehmen eine Reihe von kostenpflichtigen Paketen geschnürt. In diesen Paketen sind Apps wie GMail, das Drive inklusive der Büro-Apps oder auch der Kalender und Hangouts enthalten, die innerhalb von Unternehmens-Accounts genutzt werden können. Jetzt soll dieses Angebot wieder einmal umbenannt werden und in Zukunft unter der Bezeichnung Google Cloud vermarktet werden.
Mit dem Google Apps for Work-Programm konkurriert Google seit Jahren mit Microsoft & Co. um den Einsatz in Unternehmen und der Bereitstellung von Infrastruktur. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten setzt Google dabei einzig und allein auf die Cloud und bietet seine bekannten Produkte in einer Business-Version an. Jetzt hat man eine Aktion gestartet, mit denen Unternehmen die Entscheidung für einen Wechsel noch einfacher gemacht werden soll.
Ein zweiter Faktor beim Login gehört an vielen Stellen eigentlich inzwischen zum Standard und auch in Unternehmen wird dieses Sicherheitsfeature immer häufiger eingesetzt. Der Administrator von Google Apps for Work kann nun seine Nutzer gezielter zwingen die Bestätigung in zwei Schritten zu nutzen. Über die Admin Oberfläche kann man ein Datum in der Zukunft festlegen und ab diesem Datum die Nutzung der zwei Faktorauthentifizierung zur Pflicht wird. Nutzer werden vorher beim Login gebeten die Funktion entsprechend zu aktivieren. Über das Dashboard kann der Admin sehen wie viele Nutzer bereits die Bestätigung in zwei Schritten verwendet und ggf. gezielt auf einzelne Abteilungen oder Personen zugehen. [via]
Google ist schon vor vielen Jahren mit den Google Apps in den Kampf um Business-Nutzer eingestiegen und kann mittlerweile mehr als 5 Millionen Kunden für die eigene Office-Lösung für sich verbuchen. Aber auch die Konkurrenz, allen voran Microsoft, schläft nicht und hat seine Business-Lösungen mittlerweile ebenfalls deutlich attraktiver gestaltet. Jetzt startet Google in den USA ein neues Referal-Programm um die eigenen Apps weiter zu verbreiten.