In Zeiten des Internets ist es für terroristische Organisationen so einfach wie nie, neue Mitglieder anzuwerben und diese von den eigenen Theorien zu überzeugen. Dazu kommen vor allem Soziale Netzwerke zum Einsatz, aber auch Suchmaschinen wie Google stellen eine wichtige erste Anlaufstelle für den Erstkontakt da. Dem möchte Google nun entgegen wirken und wird im Laufe der nächsten Monate zwei Programme starten, die dem entgegen wirken sollen.
Fast 90 Prozent des gesamten Umsatzes erwirtschaftet Google durch Werbeeinnahmen bzw. dem Verkauf von Werbeflächen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird dabei von der Google Websuche erwirtschaftet, aber auch andere Web-Angebote, Smartphone-Apps oder Drittseiten über das AdSense-Programm spülen jährlich Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die Google heute veröffentlicht hat, und die einen Einblick in geblockte Anzeigen geben: Allein im vergangenen Jahr hat man 780 Millionen Anzeigen abgelehnt.
Vor kurzem hat Google eine sehr interessante neue Technologie angekündigt, mit der es möglich ist, Apps direkt zu streamen, ohne dass diese installiert werden müssen. Der Nutzer kann diese so sofort ausprobieren, ohne die möglicherweise kostenpflichtige App herunterladen zu müssen und weiß direkt was ihn erwartet. Ab sofort kommt diese Technik nun auch bei AdWords zum Einsatz und soll den Nutzer für eine App begeistern. Außerdem wurde eine weitere neue Werbeform angekündigt, mit der kleinere HTML-Apps direkt in den Werbebanner gebracht werden können.
Normalerweise sind die Kinder und Teens ihren Eltern Riesenschritte voraus wenn es um moderne Technologie und die Benutzung des Internets geht, doch das ist offenbar nicht allen Bereichen der Fall. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein sehr großer Anteil der Kinder nicht dazu in der Lage ist, die Werbung in den Google-Suchergebnissen von den normalen Links zu unterscheiden. Das ist einerseits eine positive Nachricht für Googles Werbegeschäft und künftige Umsätze, andererseits aber auch eine große Gefahr gegenüber Verbraucherschützern.
Am 20. Oktober 2000, also vor etwas mehr als 15 Jahren, hat Google das AdWords-Programm gestartet, das praktisch das gesamte Unternehmen verändert und ihm endlich eine richtige Einnahmequelle beschert hat: Seit damals ist AdWords die Haupteinnahmequelle des Unternehmens und ist auch heute noch für fast 90 Prozent des Umsatzes verantwortlich. In einer kleinen Infografik blickt das AdWords-Team auf vergangene Erfolge und die erfolgreichsten Partnerschaften zurück.
Bisher war der Play Store für Android werbefrei und hat sich ausschließlich durch App-Verkäufe refinanziert, doch damit wird nun bald schluss sein: Ab sofort haben ausgewählte App-Entwickler die Möglichkeit, ihre Apps direkt im Play Store zu bewerben und sich so ganz nach oben in der Liste der Suchergebnisse zu platzieren. Dabei kommen allerdings keine klassischen Banner zum Einsatz, sondern die Anzeigen ähneln sehr stark den reinen Auflistungen in den Suchergebnissen.
Seit gut vier Monaten unterstützt YouTube offiziell frei bewegliche 360 Grad-Videos und gibt den Zusehern damit völlige neue Möglichkeiten tiefer in das Geschehen einzusteigen. Natürlich war es dann nur eine Frage der Zeit, bis diese Funktion auch für Werbespots genutzt wird - und jetzt ist es soweit. Vor wenigen Stunden hat YouTube angekündigt, dass man ab sofort allen Werbepartnern die Möglichkeit geben möchte, Werbespots mit einer Rundumansicht direkt vor einem YouTube-Video zu schalten.
Glaubt man einer aktuellen Studie, dann sind ganze 50% aller Klicks auf mobile Werbebanner unabsichtlich geschehen. Das bedeutet, dass sowohl der Inserent als auch der Klickende und zu guter letzt auch der Webseitenbetreiber nichts davon haben und mehr Schaden anrichten als alles andere. Jetzt erklärt Google, wie man dies in Zukunft eindämmen möchte.
Schon seit einigen Jahren zeigt YouTube nicht nur neben einem Video, sondern auch direkt im Videoplayer Werbeanzeigen an und setzt dabei auf eine Reihe verschiedener Formen: Entweder werden diese Banner am unteren Rand des Videos angezeigt oder vor dem Video abgespielt. Jetzt hat man ein neues Werbeformat angekündigt, dass auf die neuen Info-Cards setzt und direkt zwischen den Links des Video-Erstellers angezeigt wird. Auch diese werden wieder direkt über das Video gelegt.