Google verdient von Quartal zu Quartal mehr Geld mit Werbeanzeigen in den eigenen Angeboten und auf Partnerseiten. Da Onlinewerbung mittlerweile eine immer wichtigere Rolle spielt, ist es auch kaum verwunderlich dass Google praktisch auch die größte Werbeagentur der Welt ist. Laut einer neuen Studie fließen mittlerweile ganze 12 Prozent aller globalen Werbeausgaben auf Googles Konten.
Im Vergleich zu den enthaltenen Informationen sind die Google Maps bisher relativ arm an Werbeanzeigen und zeigen diese hauptsächlich nur direkt in den Suchergebnissen an. Die Karte selbst wurde bisher nur sehr selten angetastet, doch damit ist es schon bald vorbei. Mit den neu vorgestellten Local Search Ads sollen Inserenten zukünftig auch direkt in den Google Maps Werbung schalten und so mehr Kunden in ihre Geschäfte bringen können.
Googles wohl wichtigstes Produkt und Gelddruckmaschine AdWords ist mittlerweile 15 Jahre alt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem immer umfangreicheren Tool entwickelt - doch die Darstellung der Textanzeigen und deren Limitierungen sind stets gleich geblieben. In Zukunft werden die über AdWords geschalteten Werbeanzeigen in der Websuche aber in der Größe wachsen und noch mehr Platz einnehmen als bisher.
Bisher ist die Google Bildersuche bis auf wenige Ausnahmen immer werbefrei gewesen und hat rein nur die Suchergebnisse bzw. die Bilder angezeigt. In der mobilen Version der Bildersuche wird sich das nun aber ändern, denn dort werden in Zukunft die Product Listing Ads zu sehen sein, die den Nutzer direkt zum Onlineshop des Anbieters führen. Das AdWords-Team verspricht sich davon eine starke Umsatzsteigerung für Onlineshops.
Es gibt auf YouTube eine Reihe von Werbeformaten die für den Desktop und auch für mobile Geräte konzipiert sind. Die bekanntesten dürften wohl die Werbespots vor den Videos sein, die nach einigen Sekunden übersprungen werden können. Heute hat YouTube eine neue Werbeform vorgestellt, die auf dem gleichen Prinzip basiert und kurze Werbespots direkt vor dem Video anzeigt. Allerdings können diese nicht mehr übersprungen werden.
Vor etwa zwei Monaten hatte Google mit der Ankündigung überrascht ab sofort keine Anzeigen mehr neben den Suchergebnissen anzuzeigen und nur noch die Werbeplätze über und unter den Ergebnissen übrig zu lassen. Für diese Änderung gab es diverse Gründe, über die Auswirkungen hat Google bisher allerdings noch nicht gesprochen. Eine Eye Tracking-Studie zeigt nun, dass viele Nutzer schon gar nicht mehr auf die Anzeigen in der Websuche achten und diese gekonnt ignorieren.
Vor gut 15 Jahren hat Google das wohl wichtigste Produkt in der eigenen Angebotspalette eingeführt - und das ist nicht etwa die Websuche, sondern die Cashcow Google AdWords. Nach einer so langen Zeit hat sich natürlich einiges an Ballast angesammelt, der die Oberfläche immer weiter verkompliziert hat. Jetzt hat das AdWords-Team angekündigt, dass die gesamte Oberfläche überarbeitet und modernisiert und im Laufe des nächsten Jahres ausgerollt wird.
Schon seit einiger Zeit experimentiert Google mit den sogenannten Trial Run Ads, die es in der mobilen Websuche ermöglichen sollen, eine App direkt ohne Installation auszuprobieren. Das soll dem Nutzer dabei helfen, eine App vor dem Herunterladen oder gar dem Kauf kennen zu lernen und kann in der Folge natürlich auch den Verkauf ankurbeln. Jetzt hat Google angekündigt, dass diese speziellen Werbeanzeigen in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt werden.
Es kommt relativ selten vor dass Google grundlegende Elemente der Websuche ändert oder diese an eine andere Stelle verschiebt - vor allem wenn es sich um Werbung handelt. Aber jetzt hat das AdWords-Team hat eine große Änderung angekündigt, die schon in den nächsten Tagen weltweit umgesetzt wird: Die rechte Seitenleiste neben den Suchergebnissen wird in Zukunft keine Werbung mehr zeigen und in den meisten Fällen komplett leer bleiben.
Das Aus von Flash ist schon längst beschlossene Sache und selbst Eigentümer Adobe tut mittlerweile einiges dafür, dass die Nutzer von dem Format Abschied nehmen und in Zukunft auf HTML5 setzen. Google spielt ebenfalls eine tragende Rolle für das langsame Aus von Flash und hat nun einen nächsten Schritt angekündigt, der dem Format den Gar Aus machen soll. Die Werbenetzwerke werden nur noch einige Monate Flash-Banner akzeptieren, und diese anschließend rigoros ablehnen.