Das Thema Sprachsuche spielt bei Google schon seit vielen Jahren eine wichtige Rolle und ist schon seit sehr langer Zeit ein fester Bestandteil der Websuche. Auch wenn die Suche per Sprache durch die diversen Assistenten heute allgegenwärtig ist, wird sie oft noch dazu genutzt, eine normale Websuche zu starten und die Tipparbeit zu ersparen - aber das könnte sich schon bald ändern. Und genau diese Änderung besorgt nun Analysten, die Googles Geschäftsmodell bedroht sehen.
Seit einigen Tagen kursiert eine sehr kuriose Geschichte durch das Web: Ein spanischer Teenager hat sich als Berufswunsch YouTube-Star auf die Fahnen geschrieben und hat direkt damit begonnen, Videos ins Netz zu stellen - so weit, so gut. Schon kurz darauf schossen seine Einnahmen gigantisch in die Höhe und er sah sich schon am Ziel seiner Träume, bis ein Anruf der Bank diese Träume zerplatzen ließ. Statt mehr als 100.000 Euro zu verdienen, hat er diese ausgegeben und einen großen Schuldenberg bei Google angehäuft.
Glaubt man Googles Statistiken, sind sich mehr als 90 Prozent der Online-Shopper am Anfang ihrer Shoppingtour nicht sicher, welche Produkte oder Marke sie eigentlich kaufen möchten. Zusätzlich informiert sich mittlerweile jeder zweite Onlineshopper in den USA auf den diversen Blogs oder Social Media-Portalen über aktuelle Trends und Ideen. Um dem Rechnung zu tragen führt AdWords nun eine neue Werbeform ein, die genau auf diese beiden Ergebnisse abzielt: Shop the Look.
Seit einiger Zeit experimentiert Google mit einem leicht veränderten Design der Werbeanzeigen in der Websuche, wobei man aber natürlich sehr vorsichtig umgehen muss um die eigene Cashcow nicht zu sehr zu verändern. Doch statt diese auffälliger zu gestalten, geht man nun genau den umgekehrten Weg und entfernt einen weiteren Eyecatcher aus den kleinen Textanzeigen.
Wenn die EU-Kommission ein Unternehmen erstmal ins Visier genommen hat, dann gibt man so einfach wohl nicht mehr auf: Nachdem aktuell bereits zwei Verfahren gegen Google laufen, strengt man nun noch ein drittes weiteres Verfahren an: Laut einem Bericht steht diesmal die Werbeabteilung in der Schusslinie, gegen die man derzeit Beweise und Fakten sammelt um ein weitere Untersuchung zu starten.
Google verdient von Quartal zu Quartal mehr Geld mit Werbeanzeigen in den eigenen Angeboten und auf Partnerseiten. Da Onlinewerbung mittlerweile eine immer wichtigere Rolle spielt, ist es auch kaum verwunderlich dass Google praktisch auch die größte Werbeagentur der Welt ist. Laut einer neuen Studie fließen mittlerweile ganze 12 Prozent aller globalen Werbeausgaben auf Googles Konten.
Im Vergleich zu den enthaltenen Informationen sind die Google Maps bisher relativ arm an Werbeanzeigen und zeigen diese hauptsächlich nur direkt in den Suchergebnissen an. Die Karte selbst wurde bisher nur sehr selten angetastet, doch damit ist es schon bald vorbei. Mit den neu vorgestellten Local Search Ads sollen Inserenten zukünftig auch direkt in den Google Maps Werbung schalten und so mehr Kunden in ihre Geschäfte bringen können.
Googles wohl wichtigstes Produkt und Gelddruckmaschine AdWords ist mittlerweile 15 Jahre alt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem immer umfangreicheren Tool entwickelt - doch die Darstellung der Textanzeigen und deren Limitierungen sind stets gleich geblieben. In Zukunft werden die über AdWords geschalteten Werbeanzeigen in der Websuche aber in der Größe wachsen und noch mehr Platz einnehmen als bisher.
Bisher ist die Google Bildersuche bis auf wenige Ausnahmen immer werbefrei gewesen und hat rein nur die Suchergebnisse bzw. die Bilder angezeigt. In der mobilen Version der Bildersuche wird sich das nun aber ändern, denn dort werden in Zukunft die Product Listing Ads zu sehen sein, die den Nutzer direkt zum Onlineshop des Anbieters führen. Das AdWords-Team verspricht sich davon eine starke Umsatzsteigerung für Onlineshops.