Schon während des US-Wahlkampfes im vergangenen Jahr gab es Berichte über russische Manipulationen und Einmischungen, vor allem auch im Bezug auf Facebook und andere soziale Medien. Erst in den vergangenen Monaten ist das ganze wieder hochgekocht, als Facebook eingestehen musste, dass es tatsächlich politisch motivierte Anzeigen aus Russland gegeben hat. Jetzt hat auch Google im Rahmen einer internen Prüfung solche Anzeigen im eigenen System entdeckt.
In diesem Jahr ist Google schon früh den in den Wahlkampf eingestiegen und mischt im Jahr 2017 kräftig in der Wahlkampfphase mit - mehr als jemals zuvor. Doch es gibt nicht nur viele Angebote rund um und auch von den Parteien und Politikern, sondern natürlich stehen auch die Werbebanner in dieser heißen Phase im Fokus. Nun wirft die AfD dem Unternehmen vor, sich in den Wahlkampf einzumischen und die eigenen Anzeigen zu boykottieren.
Die Konkurrenz wirft Google immer wieder den Missbrauch der eigenen Marktmacht vor und stellt sich selbst dem gegenüber als Chancenlos da. Jetzt hat sich der Gründer des Vivaldi- und Opera-Browers zu Wort gemeldet und schießt ebenfalls scharf gegen Google und die kombinierte Marktmacht der einzelnen Bereiche. So soll Google dem Unternehmen systematisch Steine in den Weg legen um den Erfolg und die Verbreitung der Browser zu behindern.
Wenn es darum geht im Internet Werbeanzeigen zu schalten, kommt man als Unternehmen um zwei Namen praktisch nicht herum: Google und Facebook. Google gilt mit seinem AdWords-System bis heute als Werbekaiser im Web und erreicht über die Websuche und das AdSense-Netzwerk praktisch jeden Internetnutzer. Jetzt hat das Unternehmen ein neues Tool zur Auswertung der Werbekampagnen vorgestellt, mit dem sich auch der Erfolg einer Werbeanzeige in der Offline-Welt genau messen lässt.
Online-Werbung basiert durch diverse Methoden des Trackings längst nicht mehr nur auf dem Kontext einer Webseite, sondern mehr denn je auf den Interessen des Nutzers der die Werbeanzeigen zu Gesicht bekommt. Das kann sowohl positiv als auch negativ sein, je nachdem wie gezielt dieses Interesse erkannt wurde oder wie häufig der Nutzer eine Anzeige zu Gesicht bekommt. Jetzt hat Google eine neue Kennzahl für AdWords angekündigt aus der die Inserenten genau das herauslesen können.
Es gibt Unternehmen und Online-Portale die viele Millionen für Online-Werbung ausgeben um unter anderem bei Google direkt über den Suchergebnissen zu erscheinen. Einer der wohl größten Kunden von Google in Deutschland war das Unternehmen Unister mit seinen unzähligen Reiseplattformen. Doch dieses ist im vergangenen Jahr im wahrsten Sinne des Wortes abgestürzt und in die Insolvenz geschlittert. Für Google kann das nun im Nachhinein noch teure Folgen haben.
Googles Entwickler arbeiten ständig an der Verbesserung des Chrome-Browsers weiter und bringen ihm immer neue Features bei, um dem Nutzer das Surfen im Web so angenehm wie möglich zu machen. Jetzt nehmen sie sich aber einem Thema an, mit dem wohl niemand gerechnet hätte und das auf den ersten Blick auch sehr widersinnig wirkt: Der Chrome-Browser wird schon in den nächsten Wochen einen Adblocker bekommen, der lästige Bannerwerbung automatisch ausblenden kann.
Googles Designer haben nicht nur mit der Umstellung aller Angebote auf das Material Design alle Hände voll zu tun, sondern beschäftigen sich auch immer wieder mit kleineren A/B-Tests um Größen, Formen und Farbe auch weiter zu optimieren. Zur Zeit wird wieder ein kleiner Test in der Websuche durchgeführt, bei der die Markierung der Werbebanner nicht mehr ganz so stark ins Auge sticht.
Mit Tools wie Safe Browsing kämpft Google seit Jahren gegen Malware und Spam in den Suchergebnisse und im Chrome-Browser. Aber auch das eigne Werbenetzwerk muss natürlich von solchen Links freigehalten werden und soll die Nutzer nicht auf unerwünschte Webseiten führen. Jetzt lässt sich Google etwas in die Karten blicken und hat verraten, dass allein im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden "böse Werbeanzeigen" blockiert wurden.
Google ist zunehmend nicht mehr nur im Online-Geschäft tätig, sondern verkauft mittlerweile auch sehr viel Hardware und hat dafür vor einiger Zeit den Google Store geschaffen, in dem die Produkte nach den eigenen Vorstellungen präsentiert und verkauft werden. Wie jeder andere Online-Händler auch hat Google dafür natürlich die Werbetrommel gerührt - allerdings sehr stark im eigenen Netzwerk. Das führt nun zu Kritik.