Google steht derzeit mal wieder unter Beschuss von Datenschützern: Konkret geht es um eine, je nach Sichtweise, Sicherheitslücke im Safari-Browser die von Google ausgenutzt wurde. Apples Browser hat standardmäßig sehr hohe Datenschutzeinstellungen und erlaubt keine Cookies von Drittanbietern - zumindest nicht ohne weitere Interaktion, und genau diese hat Google dem Browser vorgekaukelt.
Mit der neuen Google+-Funktion Find my Face soll das Finden von Bildern von sich in Google+ einfacher werden. Diese Funktion wird derzeit bei allen Nutzern aktiviert und soll im Gegensatz zur Gesichtserkennung von Facebook von Anfang an datenschutzkonform sein. Der Nutzer muss sie explizit über die Einstellungen einschalten.
Gemeinsam haben sich Vertreter aus Politik, Netzwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Donnerstag zu einem DatenDialog in Berlin getroffen. Bei der von Milena Bonse (ZDF) moderierten Veranstaltung standen die Chancen, Risiken und gemeinsamen Lösungsansätze zu Fragen des Datenschutzes, der Informationsverfügbarkeit und der Privatsphäre im Internet im Mittelpunkt.
Der Standort des Nutzers ist für einige Google Services auf dem Smartphone nötig oder nützlich. Es gibt viele Arten, wie man einen Nutzer orten kann, einige davon sind recht energiefressend und andere brauchen Daten von anderen Geräten in der Umgebung. Für die Besitzer von solchen Geräten gibt es bald eine Opt-Out.