Vor wenigen Tagen haben wir den großen Speedtest-Vergleich zwischen Google Pixel und Apple iPhone 7 vorgestellt, in dem die Geschwindigkeit der Alltagsaufgaben der beiden konkurrierenden Smartphones miteinander verglichen worden sind. Da sich beide Plattformen immer stärker auch über ihre Assistenten definieren, geht der Vergleich nun in die nächste Runde: Der große Vergleichstest zwischen Apples Siri und Googles Assistant.
Seit gestern sind Googles Pixel-Smartphones im Verkauf und erfreuen sich laut den ersten Meldungen der Onlineshops und Provider großer Beliebtheit, denn die ersten Modelle sind bereits ausverkauft und haben eine Lieferzeit von mehreren Wochen. Ein YouTuber hat jetzt zwei Videos veröffentlicht, in dem die Pixel-Smartphones direkt mit Apples iPhone 7 in punkto Geschwindigkeit verglichen werden. Und das Ergebnis ist überraschend.
In vielen Teilen der Welt ist Android längst zum dominierenden oder führenden mobilen Betriebssystem aufgestiegen und kann den Abstand zum ersten Verfolger Apple immer weiter ausbauen. Interessanterweise sieht es in punkto App Stores - die fest mit den Betriebssystemen verzahnt sind - ganz anders aus. Mittlerweile kann Apple sogar doppelt so viel Umsatz erwirtschaften als Google.
Das Absetzen einer Suchanfrage oder die Steuerung des Smartphones per Sprache gibt es unter Android schon seit vielen Jahren, aber erst durch die Einführung von Apples Siri und Google Now ist das ganze salonfähig geworden - glaubt man zumindest. Wie eine Studie jetzt ergeben hat, trauen sich die meisten Nutzer nicht, die Sprachassistenten auch in der Öffentlichkeit zu verwenden. Googles Variante scheint aber nicht ganz so peinlich zu sein wie Apples Sprachassistentin.
Als größte App Store-Betreiber der Welt mit einer riesigen Reichweiten können es sich Apple und Google leisten, einen großen Obolus vom Umsatz der Partner einzustreichen. Dennoch hat Apple nun angekündigt, die Provision nach einem Jahr Wartezeit zu halbieren und nur noch 15% vom Umsatz der Abonnements zu verlangen. Google dürfte sehr schnell nachziehen, und das sogar zu deutlich besseren Konditionen als Apple.
In regelmäßigen Abständen veröffentlichen die Marktforscher von Gartner die ermittelten Zahlen für den weltweiten Smartphone-Markt und sorgen damit nur selten für Überraschungen und zeigen ein gewohntes Bild. Im 1. Quartal dieses Jahres setzen sich zwar alle Trends weiterhin fort, doch sie scheinen sich mittlerweile extrem zu beschleunigen: Android ist auf dem Weg zur Dominanz, iOS verliert immer stärker Marktanteile und Windows Phone verschwindet in der Versenkung.
Einmal jährlich stellt das Forbes-Magazin seine Liste der wertvollsten Marken der Welt auf und sorgt damit immer wieder für Aufsehen. Google ist als globale Marke seit vielen Jahren Stammgast in diesem Ranking und konnte vor einigen Jahren auch schon einmal den Spitzenplatz erobern. In diesem Jahr ging es im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz nach oben, und Google darf sich nun offiziell über den Titel der Zweitwertvollsten Marke der Welt freuen.
Wenn man sich die weltweite Verbreitung der mobilen Betriebssysteme ansieht, dann könnte man eigentlich davon ausgehen dass Google in allen Punkten des Geschäfts längst an Apple vorbeigezogen ist - auch bei den App Stores. Aber dem ist bekanntlich nicht so: Auch im 1. Quartal 2016 konnte der Play Store zwar mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnen wie der App Store, aber beim insgesamt erwirtschafteten Umsatz hat noch immer Apple die Nase vorn.
Mit dem iPhone 6S hat Apple im vergangenen Jahr eine neue Funktion eingeführt, mit der man laut der eigenen Marketingabteilung das Touch-Display noch einmal revolutioniert hat: Die Rede ist natürlich von 3D Touch. Google hat sich zwar bisher nicht dazu geäußert, aber auch in der zweiten Preview-Version von Android N ist nun eine solche Funktion enthalten. Sie ist zwar noch gut getarnt, aber in einem Video wird nun gezeigt wie diese Umsetzung in Android N funktioniert.
Googles mobiles Betriebssystem ist zu großen Teilen in Java geschrieben und setzt auch bei der App-Entwicklung sehr stark auf diese Sprache. Würde man die Entwicklung heute noch einmal von vorne beginnen, würde man aber vielleicht auch eine andere Programmiersprache setzen - und diese könnte dann ausgerechnet aus dem Hause Apple stammen. Laut einem Bericht prüft Google derzeit, ob man langfristig auf die von Apple entwickelte Sprache Swift umsteigen könnte.