Vor wenigen Tagen sorgte ein Bericht im Netz für Furore, laut dem eine Liste mit mehr als 1 Milliarde Zugangsdaten kursieren soll, auf der sich auch 24 Millionen GMail-Zugangsdaten befinden sollen. Ein Sicherheitsunternehmen soll an diese Datensätze gelangt und diese für durchaus echt befunden haben. Doch nun stellt sich heraus dass das ganze wohl nur ein Sturm im Wasserglas war und die Daten wohl eher von einem Zufallsgenerator generiert worden sind.
Googles Designer sind bekannt dafür, immer wieder einmal Entwürfe auf eine handvoll Nutzer los zu lassen und deren Reaktion bzw. Verhalten zu untersuchen. Auch bei der Websuche gibt es immer wieder einmal Änderungen und Tests, die dann oftmals in einer abgewandelten Form tatsächlich für alle Nutzer ausgerollt werden. Jetzt tasten die Designer ein Heiligtum an und haben tatsächlich die Farbe der blauen Links in Schwarz geändert.
Viele Unternehmen arbeiten derzeit fieberhaft an Virtual Reality-Geräten, und nutzen dabei teilweise sehr verschiedene Ansätze. Während Google mit dem Cardboard oder auch Samsung mit der Gear VR noch auf das Smartphone setzt, hat Facebook seine Oculus Rift derzeit noch an einen PC gekoppelt. Mit einer neuen App lassen sich nun auch für die Oculus Rift optimierte Spiele mit dem Cardboard auf dem Smartphone spielen.
Es gibt massenhaft bösartiger Software und Apps für Android, aber viele lassen sich auch für den Laien erkennen und werden durch Schutzmaßnahmen des Betriebssystems gar nicht erst aktiv. Seit einigen Tagen kursiert nun aber wieder ein neuer Trojaner mit der Bezeichnung "Chrome Update" im Netz, der sich sowohl als wichtiges Update tarnt als auch nach der Installation viele Schutzmaßnahmen aushebeln kann. Im schlimmsten Fall kann er die volle Kontrolle über das Betriebssystem übernehmen.
In den letzten Jahren hat sich Android auf vielen neuen Plattformen breit gemacht und ist mittlerweile auch mit Android Wear auf Uhren, mit Android TV auf dem Fernseher und mit Android Auto sogar im Auto zu finden. Doch ausgerechnet auf den wichtigen Desktop-Markt hat es Googles Betriebssystem bis jetzt noch nicht geschafft. Doch die Anzeichen verdeuten sich, dass dieser große und vielleicht auch sehr wichtige Schritt vielleicht kurz bevor steht. Ein Überblick über die Entwicklungen der letzten Monate.
Im letzten Jahr hat der Stagefright-Bug die Android-Welt in Atem gehalten und hätte es ermöglicht, die nahezu volle Kontrolle über bis zu 1 Milliarde Android-Geräte zu übernehmen. Schuld war ein sehr anfälliger Mediaserver, der Dateien ohne Nachfrage geöffnet und den enthaltenen Code ausgeführt hat. Mit Android N will Google nun sicher stellen, dass sich ein solches Szenario nicht wiederholt.
In den letzten Wochen und Monaten hat der Hersteller Jide mit seinem Remix OS für viel Begeisterung in der Android-Szene gesorgt, denn man hat es tatsächlich geschafft Android auf den Desktop zu bringen und das System mit vielen Anpassungen für diesen Bereich zu optimieren. Bisher wurde das Projekt von Google "geduldet", aber jetzt muss man einen schweren Rückschlag einstecken: Alle Google-Apps müssen vom Mini PC entfernt werden.
Vor zwei Tagen fand wieder YouTubes jährliche Gala für Werbetreibende statt, auf der die Videoplattform traditionell einige Nutzungszahlen nennt. Mit diesen möchte - und muss - YouTube beeindrucken, denn anhand der Reichweite der Plattform entscheiden die Werbetreibenden rund um die Welt ob und wie viel ihres Budgets sie einsetzen. Und YouTube konnte sehr eindrucksvoll liefern.
Seit einiger Zeit informiert Google monatlich über die Fortschritte des Self Driving Car und gibt zu diesem Zweck zu Anfang des Monats einen mehrseitigen Bericht heraus. Auch im vergangenen Monat waren wieder alle 57 Fahrzeuge auf den Straßen der USA unterwegs, und waren dabei auch wieder einmal in Unfälle verwickelt. Im März gab es gleich zwei Kollisionen, an denen die selbstfahrenden Fahrzeuge allerdings wieder einmal unschuldig waren.