Panoramio

Google hat diese Woche Panoramio ein umfangreiches Statistik-Tool spendiert. In der Ankündigung schreibt  Gyuri Dorko, dass es sich quasi um Google Analytics für geogetaggte Fotos handelt. 

Das Tool zeigt an wie oft die Fotos gesehen wurden. Der Fotograf kann dann sehen wo seine Fotos am häufigsten angesehen werden. In Google Earth, Google Maps, direkt auf Panoramio oder mit einem Widget. Außerdem kann man sehen welche Fotos erst kürzlich angesehen wurden und welche Bilder am beliebtesten sind. 

So etwas wäre auch für Picasa Web wünschenswert. Google bietet hier zwar die Möglichkeit an Analytics einzubinden, aber der Nutzer muss dann auf eine weitere Webseite zugreifen. Zumindest eine einfache Statistik müsste Google direkt in Picasa Web anbieten.
Buzz

Aktuell läuft ein Beta-Test, in dem involvierte Google Trusted Tester verschiedene Labs-Produkte ausprobieren können. Darunter fällt auch ein Test, indem aktuelle Buzzes in der Google Mail-Sidebar gezeigt werden. Die Google Mail-Sidebar wird derzeit für Werbung und zwei Buttons genutzt. 

Eigentlich dürfen Google Trusted Tester nur testen und genießen. Daran hat sich der Autor bei google.org.cn nicht so gehalten und plaudert mal eben das aus, was wir in Zukunft sehen dürfen:

Buzz in der Google Mail-Sidebar 

Man sieht eigentlich, dass es in der Conversation-Mode darauf hinaus läuft, dass man aktuelle Buzzes angezeigt bekommt. Nicht ganz unnötig, wenn man bedenkt, dass nicht jeder auf Buzz im Menü klickt. 

Ob und wann das Labs dann ins generelle Labs übergeht, konnte noch keiner sagen. Wir können aber schon mal ein paar Vorschläge machen, was noch so in die Sidebar gehört:
  • ähnliche Nachrichten, verwandte Nachrichten
  • "als neu bearbeiten"
  • Markierungsoptionen (z. B. Text extrahieren)
  • einen Google-Calendar
  • eventuell Kontakt-Infos
Das ist aber alles mehr Wunschdenken und so können wir dann glücklich sein, wenn es doch mal dazu kommt, dass wir Buzz in der Sidebar von Google Mail sehen.

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Chrome Frame

Google hat letzte Woche das Browser-Plugin Chrome Frame in der ersten stabilen Version freigeben. Diese Woche hat sich nun Microsoft erneut zu Wort gemeldet und sieht in Chrome Frame nach wie vor ein Sicherheitsrisiko für den Internet Explorer. Dies hat Microsoft bereits im Herbst 2009 nach der Veröffentlichung von Chrome Frame bekundet.

Grundsätzlich gilt, dass jedes Plugin in einem Browser die Sicherheit der Software schwächen kann. Beste Beispiele hierfür sind Flash und der Abobe Reader. Aus diesen Gründen hat Google Flash in Chrome integriert und pusht das Update so schneller heraus. Seit Chrome 6 gibt es optional - über about:plugins aktivierbar - ein PDF-Plugin, das das Dokument in einer Sandbox anzeigt. Mit Chrome 8 soll es aktuell standardmäßig aktiviert werden und andere PDF-Plugins in Chrome werden dann deaktiviert. 

Microsoft meint, dass sich die Angriffsfläche durch das Chrome-Plugin verdoppele. Zum einen weil es ein Plugin ist und zum anderen weil es sich um Google Chrome handele. Google sieht das anders. So verfügt Chrome Frame über Sandboxing, was es Angreifern erheblich erschwert auf dem PC zuzugreifen. Gleiches gilt auch für Inhalte anderer Tabs. Insgesamt würde Chrome Frame so die Sicherheit erhöhen. 

Einen weitere Punkt hat Google nicht erwähnt. Mit dem integrierten Updater werden Sicherheitsupdates im Hintergrund installiert. Google veröffentlicht zudem seine Updates sehr schnell und braucht nicht unbedingt zwei Jahre oder sogar mehr dafür, wie es bei Microsoft schon öfters vorgekommen ist. 
Blogger Google bietet seit einigen Wochen Statistiken für Blogger direkt auf der Plattform an. Zeitgleich wurden auch Gadgets in Blogger in Draft veröffentlicht. Nun hat Google diese aus Draft entfernt. Sie stehen nun auch über blogger.com zur Nutzung bereit. Es gibt zwei verschiedene Gadgets. Das eine zeigt lediglich die den Counter für einen wählbaren Zeitraum an. Optional ist hier dann auch ein grafischer Verlauf. Mit dem Gadget Popular Posts erscheinen die beliebtesten Postings in der Sidebar. Wahlweise ist hier auch ein kleines Vorschaubild. Die Grafiken erstellt Google mithilfe seiner Chart-API
Android

Google hat diese Woche ein Update für Google Maps auf dem Android veröffentlicht. Die Version 4.5.1 bringt ein neues Feature mit. Beim Live-Hintergrund Maps kann man nun optional auch das aktuelle Wetter einschalten. Live-Hintergründe setzen Android 2.1 voraus.

Außerdem hat Google für die App Gesture Search die Version 1.3 freigeben. Diese erweitert die Suchfunktionen auf Einstellungen. Diese Funktion kann man über Menü Einstellungen in Gesture Search aktivieren.

Beide Apps stehen im Market zur Verfügung.  
Chrome

Google Chrome bringt eine Fülle an internen Seiten mit, die man mit ein paar Klicks aufrufen kann. Viele Nutzer haben das Prinzip schon Inne, wir haben vor 2 Jahren einen Gastartikel von Tino bekommen. Jetzt wird es mal wieder Zeit, ein wenig für Überblick zu schaffen.

Chrome gibt einem Seiten, die man nicht auf den ersten Blick sieht. So schiebt der Browser weniger auf Dialoge, als viel mehr auf versteckte HTML-Seiten. Diese werden regelmäßig dynamisch generiert und sorgen so für Infos und Einstellungen. Aufrufen kann man die chrome:// und about:-Seiten, indem man sie in die Adresszeile einfügt (z. B. via Copy&Paste oder direkter Eingabe) und Enter (Eingabe) drückt. Sie werden wie eine generische http://-URL behandelt. Zunächst die üblichen chrome://-Seiten, die ebenso als Werkzeug dienen, um Infos aus Chrome zu locken.
  • chrome://extensions/
    Zugriff auf alle Erweiterungen und auf die Erweiterungsgalerie. Ebenso kann man auch Menü -> Tools -> Erweiterungen aufrufen
  • chrome://plugins/ (bzw. about:plugins)
    Liefert alle Plugins aus, die Chrome erkannt hat (etwa Java, Medien-Plugins, Flash, Adobe Reader, interne PDF- und Flash-Plugins etc.). Inklusive Option zum Abstellen sowie Detailansicht

    Chrome Plugins inkl. Detail-Ansicht
  • chrome://downloads/
    Google Chrome's interner Download-Manager. Aufzurufen via Menü -> Downloads oder STRG+J
  • chrome://history/
    Chrome's Verlauf (Menü -> Verlauf od. STRG+H)
  • chrome://bookmarks/
    Lesezeichen-Manager (Menü -> Lesezeichen-Manager)
  • chrome://view-http-cache/[URL inkl. http://]
    Zeigt Informationen über den aktuellen Cache-Status der Seite, Datei oder des Mediums an. Das ist dann ein Auszug der Header in Hex-Encoding 

    Chome Caching: Infos
  • chrome://net-internals/ (bzw. about:net-internals)
    Für Debugging-Zwecke bei Problemen mit Proxys, DNS-Abrufen, Sockets und HTTP-Aufrufen. Eine Art Kommando-Zentrale für verschiedene Dinge, die das Netzwerk betreffen, inklusive Tests, Caching leeren und Logging


    Screen Seite "Proxy", Screen Seite "Tests"

  • chrome://newtab/
    Öffnet eben nicht einen neuen Tab, sondern ersetzt den bestehenden durch die Standard-neuer-Tab-Seite
  • chrome://appcache-internals/ (bzw. about:appcache-internals)
    Bietet Zugriff auf den Offline-Speicher via HTML5
  • chrome://about/gpu/ (bzw. about:gpu)
    Grafikkarten-Informationen (wird erst dann relevant, wenn die Grafikbeschleunigung von Chrome aktiviert ist)
  • chrome://about/sync/ (bzw. about:sync)
    Aktueller Status von Chrome Sync (Lesezeichen, Autofill, Einstellungen etc..)
  • chrome://about/tasks/ (bzw. about:tasks)
    Derzeit noch offen, könnte sich aber um ein Build-In-Taskmanager handeln
  • chrome://about/tcmalloc/ (bzw. about:tcmalloc)
    "Statistiken über die letzten Seiten" nennt sich das Tool selbst - es spaltet Chrome in die verschiedenen Prozesse (pro Tab 1 Prozess) auf und erklärt den Speicherbedarf; Malloc ist die Subroutine, um in C und C++ dynamischen Speicher zuzuweisen
  • chrome://about/terms/ (bzw. about:terms)
    Die Lizenzvereinbarung zwischen dem Nutzer und Google anzeigen (Terms of Service bzw. AGB)
  • chrome://print/[derzeit unbekannte Argumente, etwa URL]
    Bietet in Zukunft Zugriff auf die Druckvorschau von Webseiten und Dokumenten. Siehe Lab
Das sind die bekannten Seiten, die man auch fast täglich aufruft. Unter chrome://settings/ kann man ab Chrome Version 7.0.536.2 (Dev-Channel) mit aktiviertem Lab "Tabbed Settings" die Einstellungsseite aufrufen.

Dann gibt es ja noch die about:-Seiten, welche genau so funktionieren, aber auf einen anderen Level arbeiten. Sie halten Hintergrund-Infos bereit und gehen etwas ins Detail. Trotz dessen kann man sie immer mal wieder gebrauchen.
  • about:about
    Listet alle Möglichkeiten auf, die hier besprochen werden ;) (thx to kurtextrem)
  • about: bzw. about:version
    Gibt Informationen zur Version von Google Chrome heraus. Da kann man sich ansehen, welche Version Chrome hat (Versionsnummer, Stadium), welche WebKit-Version verwendet wurde, welche JavaScript (V8)-Engine verwendet wurde, den User-Agent, wie er dem Server weitergegeben wird sowie die Befehlszeile inklusive aller Argumente, wie Chrome aufgerufen wurde

    Hier Google Chrome Beta-Channel auf Windows 7:
    Chrome Informationen

    XP und Dev-Channel:
    Chrome Informationen
  • about:credits
    Auflistung alle an Chrome beteiligten Projekte und eingesetzter Software, sowie ein Link zur Homepage und zur Lizenz
  • about:stats - wurde entfernt (allgemeine Statistiken zu Google Chrome inkl. Filter)
  • about:internets - wurde entfernt (Easter Egg: Bildschirmschoner)
  • about:histograms
    Eine technische Ansicht von Chrome-Prozessen. Dort wird etwa die Zeit statistisch dargestellt, wie lange Chrome für einen Festplattenzugriff benötigte, wie lange er zum hochfahren benötigte und wie es mit der V8-JavaScript-Engine aussieht
  • about:dns
    Informationen zu Domain-Namen, sowie dem DNS-Vorabruf (welcher via Menü -> Optionen -> Details -> DNS-Vorabruf.... abgestellt werden kann), der die 10 meist aufgerufenen Domains cacht und deren DNS beim nächsten Start vorher abruft und speichert. Auch diese Seite ist sehr technisch und stellt Statistiken zur Ladezeit und Fehlern dar
  • about:net-internals
    (Siehe chrome://net-internals/) 
  • about:network - wurde ersetzt durch chrome://net-internals/ (s.o., allgemeine Netzwerk-Informationen, Traffic etc)
  • about:cache
    Zeigt Seiten, Dokumente, Medien an, die aktuell im Cache liegen. Es emphielt sich bei langsamen PCs ab und an den Cache (via Menü -> Tools -> Private Daten löschen... -> Cache [andere Optionen entfernen]) zu leeren. Ein Klick auf einen der Links führt auf chrome://view-http-cache/[URL] (s. o.)
  • about:memory
    Statistik-Zentrale, um den Arbeitsspeicher verschiedener Prozesse zu überwachen. So könnte man sehen, dass YouTube im Null-Zustand bei etwa 30 MB im Speicher "liegt" (aufzurufen über Menü -> Tools -> Taskmanager [oder direkt Umschalt+ESC] -> Statistiken für Computerfreaks)
  • about:crash
    Sollte klar sein, damit testet man den Zustand eines Tabs, der "gecrasht" ist, also abgestürzt ist
  • about:hang
    Ebenso ein Debugging-Tool - sollte man möglichst nicht im produktiven Zustand tun: Lässt ein Tab völlig einfrieren, ohne ihn aber crashen zu lassen. Als Prozess liegt er im "Wait"-Status herum, man kann ihn also nur noch beenden (Tab schließen oder Prozess killen) 
  • about:shorthang
    Genau wie :hang, nur mit dem Unterschied, dass der Tab nach einer Zeit wieder aus dem Wait-Status erwacht und dann zu about:blank (leere Seite) wechselt.
  • about:appcache-internals, about:gpu, about:sync, about:tasks, about:tcmalloc, about:terms
    (Siehe oben unter chrome://about/ ...)
  • about:labs - wurde ersetzt durch about:flags (ab Chrome 8)
  • about:flags (ehemalig about:labs bis Version 8)
    Die Seite gibt Auskunft über aktuelle Chrome-Labs-Projekte, die man dann aktivieren und wieder deaktivieren kann. Dazu ist jeweils ein Neustart notwendig. Derzeit kann man das nur mit Chrome 7 (aktuell Beta und Dev-Channel oder Chromium) verwenden; mehr Infos

    Labs im aktuellen Beta-Channel:
    Chrome Labs 

    und im Dev-Channel:
    Chrome Labs 
Diese ganzen Funktionen sind teilweise ganz nützlich, teilweise einfach nur für Entwickler von Bedeutung. Aber das Gute: Wenn sie einmal da sind, kann man sie immer aufrufen. Das lohnt sich bei den Plugins genau so wie bei den Labs und den Network-Tools. Dabei bleibt zu sagen: Nach 2 Jahren Chrome wurde in den Hintergründen gut aufgeräumt und es wurde immer aktuell gehalten. Ein Blick auf diese Seiten lohnt sich immer. Und wer die Seiten mal einfacher aufrufen möchte, der kann sich eventuell mal diese oder solch eine Extension anschauen.
YouTube

Diese Woche schlägt YouTube wieder voll zu und haut nur mit Features um sich. Dabei sind sieben neue Sprachen, in vier weiteren Ländern kann man jetzt YouTube-Partner werden, Charts hat ein Update bekommen, es gibt Badges in der Suche und so weiter. 

Sieben neue Sprachen

Die gewählten Sprachen reichen nicht? Ist doch kein Problem, denn jetzt gibt es: Arabisch, Bulgarisch, Litauisch, Rumänisch, Slowenisch, Ukrainisch und Vietnamesisch! Fehlt eigentlich nur noch, dass es auch Latein gibt ;) 

Weiterhin gibt es in Argentinien, Schweden, Neuseeland und der Tschechischen Republik die Möglichkeit, YouTube-Partner zu werden.

YouTube Video Editor mit Übergängen

Videos zusammenschneiden ist immer schön. Doch fehlte bisher das Werkzeug, um teile von Videos zu einem zusammenzubringen. Harte Schnitte sind nicht so beliebt beim Leien. Dafür gibt es jetzt einige Blenden, Übergänge und Effekte. Dabei kann man derzeit nur zwischen Überblenden, Wischen oder Bild herausschieben wählen, was aber schon ein Anfang ist.

YouTube Editor 

Autoshare für Myspace

Wie der Titel schon sagt, kann man ab sofort das Autoshare-Feature auch für MySpace aktivieren. Dazu wie gewohnt in die Optionen -> Konto -> Freigabe von Aktivitäten und dann auf das MySpace-Logo.

Charts, HD und CC Badges, Links und mehr...

Die Charts haben jetzt noch ein Button für die Kategorie bekommen. Jetzt bekommt das Feature auf YouTube ein wenig mehr Funktion.

Desweiteren wird in der Suche ab sofort kleine Badges (Buttons) angezeigt, die auf "HD" oder "CC" verweisen. Das Erste dürfte allen bekannt sein, das Zweite bedeutet nicht etwa die Creative-Commons-Lizenz, sondern "Closed Captions", also Untertitel. Youtube weist auch noch einmal darauf hin, dass die PLAYLIST, NEW und CHANNEL-Badges schon eine Weile existieren.

Für mehr Übersicht sollen die neuen Link-Farben sorgen. Eigentlich wurde ja nicht viel geändert, aber besuchte Links hat YouTube jetzt in einem lila gehalten. Noch nicht besuchte Links im gewohnten blau. Im Hintergrund war das eigentlich die Intention eines Web-Browsers, der besuchte Links ebenfalls farblich abhebt und neue Links passend darstellt. Das ganze ist einfach per CSS (a:visited) realisiert.

Weiterhin findet sich in den aktuellen Realease Notes das Feature, welches Google OS schon letzte Woche entdeckt hatte: Den [+]-Button neben dem QuickList-Button. Außerdem wird BFMTV angeworben, das ist ein französischer TV-Sender, der sich auf News spezialisiert hat.
Chrome

Die neue Chrome Developer-Version kommt mit der Nummer 7.0.536.2 für Windows, Mac und Linux, sowie Chrome Frame, und bringt einige Features auch ohne Kommando-Zeile mit.

Es gab wieder einige Bugfixes im Dev-Channel, so können wieder Passwörter mit Sonderzeichen gespeichert werden, gibt es unter Mac eine Anzeige für SQLite und Java-Script-Speicherverbrauch und unter Linux ebenso, sowie eine Bugfixes im FTP-Client, allgemein blieb das Problem mit Hotmail-Downloads ungeklärt, daher empfiehlt es sich für WindowsMail-User weiter stabile Versionen zu verwenden.

Neue Features hat der neue Chrome dennoch nicht erhalten, lediglich wurden WebGL und 3D CSS-Transformationen standardmäßig aktiviert, und die Page Info Bubble ist jetzt auf die Labs-Seite gekommen, die man unter about:labs erreichen kann (vorher nur per Kommando möglich). Weiterhin sind die Tabbed Settings auch in die Dev-Version gerutscht und wurden eingedeutscht. Wie der Status ist, kann man etwa hier sehen:

Chrome Tabbed Settings 

Weiterhin lassen sich folgende Labs aktivieren: Instant, Remoting und Side Tabs, was bereits bei der Beta-Version möglich war. 

 

» Chrome Dev-Channel Release-Notes 
Google

Die meisten heute im Internet verwendeten Bilder sind etwa jpegs, gifs oder pngs. Alle drei haben Vorteile, aber auch Nachteile. So jpeg liefert kleine Bilder, aber die Bildqualität leidet darunter. Gif kann Animationen, hat aber auch nicht die Qualität. PNG hat eine gute Bildqualität, ist aber teilweise recht groß.

Google hat daher auf Basis von VP8 nicht nur den Codec WebM entwickelt, sondern nun auch WebP. Dafür hat man dann eine Million Bilder zufällig ausgewählt und mit dem Algorithmus komprimiert. Das Ergebnis ist eine durchschnittliche Verkleinerung bei gleicher Bildqualität um 39%.

Bei unkomprimierten Bildern erhofft sich das Unternehmen weitere Reduktionsraten. Aktuell fehlt noch die Unterstützung für Transparenzen. Diese soll mit aber in einer zukünftigen Version folgen. Derzeit wird ein Patch für Webkit entwickelt und soll demnächst in Chrome verfügbar sein.

Diese Galerie zeigt einige Beispiele. Man beachte den Text über den Bildern. 
Google url shortener

Google hat im Dezember einen URL-Kürzer für die Feedburner und die Google Toolbar veröffentlicht. Eigentlich sollte dieser nur in diesen Produkten nutzbar sein, aber recht schnell war ein Umweg gefunden und Webmaster konnten kinderleicht damit ihre URLs kürzen. Nun hat Google den Dienst geöffnet und macht ihn recht transparent.

Zu jeder URL gibt es nun ausführliche Statistiken. Im Google informiert wie einige anderen auch über den Referrer und das Land des Besuchers. Google gibt aber einen einen Einblick in die verschiedenen Browserfamilien sowie das Betriebssystem. Hier findet ihr ein Beispiel von einer Google Maps-Adresse, die ich im Street View Artikel von heute verwendet habe. 

Die Daten lassen sich auch einschränken und man kann sich nur die Klicks der letzten 2 Stunden, den Tag, der Woche, dem Monat und der gesamten Zeit anzeigen lassen.

Goo.gl-Beispiel: Hier wurde von Feedburner importiert

Neu ist auch, dass man nun jede URL ohne Umweg auf goo.gl kürzen kann. Google möchte mit goo.gl den schnellsten, stabilsten und sichersten URL-Kürzer im Internet erschaffen. Jeder URL wird schnell ausgeführt und wird funktionieren. Zur Abwehr von Spam, Phishing, Malware und anderen schädlichen Programmen setzt Google auf die gleiche Technologie wie man sie auch bei der Suche un anderen Diensten verwendet. 

goo.gl hatte in der vergangenen neun Monaten fast eine 100%ige erreichbar und die Geschwindigkeit wurde verdoppelt. Google hat zudem eine API ankündigt. Mit dieser soll man URLs kürzen, erweitern und die Statistiken einsehen können.  

Für unseren Twitter-Feed setzen wir derzeit auf einen eigenen URL-Kürzer, der bit.ly pro verwendet. Ob wir wechseln werden, wenn es eine offizielle API gibt, werden wir dann entscheiden, wenn sie da ist :)