Google

Google erhält täglich mehrere Anfragen von Regierungen, die Google dazu auffordern, Inhalte von Seiten wie Google oder YouTube zu löschen. Gestern haben wir ausführlich darüber berichtet, wie das im Detail aussieht. Heute veröffentlicht Google ein Tool, mit dem man Regierungs-Anfragen zur Löschung von Inhalten ansehen kann.

Nochmal zurück zu gestern: In 25 von 100 Ländern sind Google-Services (teilweise/komplett) blockiert. Darunter auch Türkei, China und andere Staaten. Und überall auf der Welt gibt es Anfragen von der Regierung, die Google dazu auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu löschen.

Google möchte auch mit seinen Nutzern offen sein und hat deshalb eine Map veröffentlicht, die zeigt, wie stark die Anfragen sind. Erstaunlich: Deutschland liegt mit 188 Entfernungs-Anfragen weit vorne, Spitzenreiter ist aber Brasilien.

Google Removal Reuqest Government

» Löschanfragen von Regierungen an Google
Chrome

In der neuen Omnibox von Google Chrome im Dev-Channel wird "http://" ausgeblendet. Sicherlich eine der kleineren Änderungen, jedoch war der Aufschrei der Community groß. Einige deklarieren das neue Feature als "Bug", dennoch bleibt Entwickler Peter Kasting dabei und erklärt, warum diese Veränderung sein muss.

Sachverhalt Nummer 41467 hat's der Chrome-Gemeinde schwer zugetan. Dabei ist das nicht-"http://"-anzeigen Teil der neuen Omnibox, die wir letzte Woche vorgestellt haben. Das Feature war nicht auffällig, jedoch entscheidend. In den Kommentaren unter dem o. g. Fehler befindet sich eine ziemlich ausgeprägte Konversation zwischen Kritikern und Peter Kasting, Chrome-Entwickler.

Einige Kommentatoren können nicht glauben, was in der neusten Dev-Version passiert, andere scherzen rum, dass man das mit einer Extension "ausbessern" könnte. Die Stimmung scheint sehr angespannt zu sein. Dennoch ist es ja keine Änderung, bei Copy&Paste bekommt man die URL inklusive "http://" und ist daher auf der sicheren Seite.

Dass dieser Vorgang bei nicht allen Benutzern funktioniert, sollte nicht verwundern: Schließlich ist das erst einmal eine Dev-Version, die noch nicht alle Features vollendet hat und schon gar nicht stabil ist. Kasting weißt auch freundlich darauf hin, dass es ein Wunsch der Entwickler war und dies in einem demokratischen Prozess ablief. Man befand, dass sowieso viele Benutzer die Adresse ohne "http://" eingibt und daher dieser Zeichen überflüssig wären, auch bei der Anzeige. Dass im normalen Web trotzdem mit "http://" verlinkt wird, ist völlig ok. 

Weiterhin besteht er darauf, dass es einfacher wird - klar: 95% der Benutzer tippen bei URLs nur den Hostnamen ein. Das wäre eine einfache Veränderungen, die auch vielen zugute kommen würde.

Generell ist es kein Bug. Das Feature ist bei Seiten mit "https://" abgeschalten, da wird also die komplette URL inklusive Scheme angezeigt. Sollte die https://-Seite sicher sein, so wird sie grün oder gelb hinterlegt (je nach Zertifikat), sollte sie komplett unsicher sein, dann rot. 

Ansonsten ist die Aufregung nicht wirklich nachvollziehbar, da ja schon Safari dieses Feature hervorgebracht hatte und andere mobile Browser das ebenfalls tun.

Update 23.01.2010:
Interessanter Weise wurde in der aktuellen Dev-Version das http://-Strip-Feature wieder entfernt. Außerdem hat man das Star-Icon wieder nach links verschoben. Warum das genau gemacht wurde, ist bisher unbekannt. 

Omnibar
Search

Google Search hat nun eine virtuelle Tastatur für Sprachen eingerichtet, die nicht-lateinische Sprachen, wie arabisch oder russisch abdeckt. Dabei ist das nützlich, wenn man gerade nicht die Tastenbelegung für das entsprechenden Land zur Hand hat.

Arabische Tastatur

Dabei bekommt man auf arabischen, thailändischengriechischen, indischen, polnischen, schwedischen, finnischen, mongolischen, hebräisch oder russischen Google-Suchseiten eine kleines Tastatur-Symbol angezeigt. Wenn man auf dieses klickt, öffnet sich die virtuelle Tastatur in dieser Sprache. 

Tastatur rechts+

Übersetzt wird dann mit einem JavaScript, welches die Klicks in Charters umrechnet und einfügt. Mehr Informationen bietet die Hilfeseite (englisch), dort gibt es auch Shortkeys und so weiter.

Update 22:17:
- Hebräisch hinzugefügt; Danke Lennart
Google

Datenschützer aus 10 Ländern wenden sich an Google. Grund ist die Besorgnis über den Datenschutz bei neuen Google-Services. So seien bei Google Buzz und Google Street View erhebliche Mängel in Sachen Datenschutz aufgetreten, die erst im nachhinein beseitigt wurden. Die Datenschützer fordern den Google CEO, Eric Schmidt, dazu auf, als Beispiel für ein besseren Datenschutz zu stehen. 

Die Datenschutzbeauftragten der Länder Deutschland, Frankreich, Israel, Irland, Italien, Niederlande, Neuseeland, Kanada, Spanien und Großbritannien wenden sich mit einem offenen Brief an Google. Darin heißt es, dass die Datenschützer besorgt um die Sicherheit und Privatsphäre der Google-Nutzer sind.

Als Beispiel wird die Integration von Google Mail in Buzz verwendet: Der Service war noch im Beta-Stadium, als er online ging. Es wurden Follower-Listen erstellt, die aus den Google Mail-Kontakten bestand. Dies hat Google erst später ausgemerzt (wir berichteten). Google habe die Nutzer außerdem nicht zureichend darüber informiert, wie man bei dem neuen Dienst verhindern könne, dass man zu viele Daten offen legt. Das widerspreche dem Opt-In-Prinzip, selbst einstellen zu können, wie die persönlichen Informationen weiterverwendet werden, so die Datenschützer.

Und auch beim Dienst Street View habe Google in erster Linie weniger auf Datenschutz, kulturelle Normen und Werte sowie Gesetze geachtet. Google solle als Beispiel vorangehen und bei neuen Diensten den Datenschutz beachten. Außerdem solle man so wenig wie möglich Daten sammeln, um den Schutz der Privatsphäre zu garantieren und dem Nutzer eindeutig sagen, wo Daten gesammelt werden und im welchem Umfang.

Die Datenschützer erwarten eine baldige Stellungnahme von Google, wie sie den Schutz der Privatsphäre bei zukünftigen Diensten besser schützen können.

» Heise 
Google Places

Das Local Business Center heißt jetzt Google Places und bringt viele Veränderungen mit: So wurde ein Dashboard eingeführt, man kann jetzt kostenlos Fotos hinzufügen, einen QR-Code (nur USA) an den Laden anbringen, mit Tags auf Google Maps werben und den Umkreis für das Business festlegen.

Googles Local Business Center, der kostenlose Ableger des AdWords-Maps-Bruders, hat sich umbenannt. So heißt das Tool jetzt "Google Places" und ist nochmals ausgereifter geworden.

Die neuen Features:
  • Ein Dashboard zur Übersicht der geschalteten "Places" 
  • Die Möglichkeit, eigene Bilder hinzuzufügen 
  • Auch per AdWords ab 25 US-Dollar / Monat Tags in Google Maps vergeben zu lassen 
  • Eigene QR-Codes (USA) für Kunden, damit Smartphones direkt auf die Webseite zugreifen können, indem sie den QR-Code fotografieren - der Betreiber des Business muss nur den QR-Code an die Ladenscheibe kleben oder auf Visitenkarten drucken lassen
  • Favorite Places (USA) - dieses Programm geht zusammen mit den QR-Codes online - Hat man ein QR-Code eingescant, kommt man auf die Geschäftsseite bei Google und kann dort den Ort zu den Favoriten hinzufügen;
Mehr im Google Blog
 
Meebo Google

Google arbeitet zusammen mit dem Social-Connect-Dienst Meebo an einer Möglichkeit, Webseiten, und vorallem Social Networks, miteinander zu verbinden. Dabei kann man mit XAuth abfragen, ob der Benutzer bereits beim betroffenen Profil eingeloggt ist und kann ihn eine personalisierte Seite aufbereiten.

XAuth lautet das neue Projekt, welches von Google, Yahoo, MySpace und anderen gemeinsam mit Meebo ins Leben gerufen wurde. Der Benutzer wird dabei zum Zentralen Server, xauth.org, verbunden und kann über verschiedene JavaScript-Methoden den Login-Status einzelner Netzwerke abfragen. Diese Idee ist zwar aus Meebos Sicht nicht neu, da wäre zum Beispiel die Meebo Bar, dennoch hat diese Bar viel Ladezeit in Anspruch genommen, da man sich direkt zum betreffenden Social Network verbinden muss.

Eine Verbesserung verspricht da XAuth. Es kommuniziert mit den Servern, jedoch über die Hauseigenen XAuth-Server. Dadurch kann man viele Netzwerke zeitgleich miteinander verbinden und spart sich Traffic. "Wenn ein Facebook-Nutzer, der auch einen Meebo-Account hat, auf einer Site landet, kann der Betreiber ihn auf Wunsch auch auf seiner Site mit den beiden Netzwerken verbinden", so Seth Sternberg, CEO von Meebo, gegenüber ReadWriteWeb.com



Google kommt da ins Spiel, wo der Google Connect beginnt. Google sendet anonymisierte Daten an XAuth (z. B. Tokens), um XAuth zu signalisieren, dass der Nutzer bereits bei Google angemeldet ist. Kommt der Benutzer dann auf eine Seite mit XAuth, steht ihm sofort Google Buzz zur Verfügung, inklusive anderen Anwendungen, bei denen er bereits über XAuth eingeloggt ist.

XAuth soll allerdings wieder in Form eine Toolbar am unterem Seitenrand integriert werden (ähnlich wie bei Meebo Bar). Nichtsdestotrotz wird XAuth die Ansicht der Toolbar personalisieren und wird Dienste auslassen, die der Benutzer weniger verwendet. Somit entsteht ein Benutzerprofil und die XAuth-Toolbar ist auf jeder Seite so, wie es der Benutzer wünscht.

Eine Demo kann man sich bereits ansehen, jedoch ist diese noch nicht komplett. Wer schon einmal mit der Bar spielen möchte, kann sich auch auf xauth.org, der offiziellen Seite, umsehen. 
Webmaster Tools

In den Webmaster-Tools wurde jetzt das Malware-Tool aktualisiert. Es wird jetzt direkt unter "Diagnose" angezeigt. Weiterhin wurden Änderungen im Hintergrund vorgenommen und weitere Neuerungen implementiert.

Vor einigen Tagen wurde das Malware-Tool aus den Labs in den regulären Betrieb eingeführt. Seit der Einführung in Labs hätten Webmaster positive Erfahrungen mit dem Tool gesammelt, so Google.

Was ist das Malware-Tool?
Das Malware-Tool ist ein Bereich in Webmaster-Tools, der es ermöglicht, Malware-geschädigte Seiten und Bereiche der Webseite festzustellen. Es identifiziert Angreifer, potentiell gefährliche Dateien und Seiten, sowie eventuelle Eingriffe in die Webseite (via Injection etc). 

Wie informiert es mich? 
Entweder man geht direkt über "Diagnose" auf den Punkt "Malware" oder man klickt auf die Meldung (wenn vorhanden) auf der Startseite. Sollte die Meldung vorhanden sein, sollte man schnell handeln, da sonst die Webseite im Google-Index als "Malware" gelistet wird.

Wie sieht eine Indexierung aus?
Die Indexierung von Malware wird im Hause Google von StopBadWare.org und der Google-Datenbank übernommen. Seiten, die mit "This site may harm your computer" oder "Diese Seite könnte Ihren Computer beschädigen" sollte man meiden, da auf diesen Seiten Malware versteckt sein kann.

Was tun bei der Indexierung?
Wenn es schon zu spät ist, sollte man die Dateien von der betreffenden Webseite entfernen. Dann kann man auf das Formular im Malware-Tool klicken und eine erneute Überprüfung beantragen. Nach etwa 48 Stunden sollte der Hinweis aus der Google-Suchmaschine verschwunden sein, wenn es keine Malware gibt.

Was wurde sonst erneuert?
Viel sieht man davon nicht - aber angeblich soll das Tool 4x schneller als zuvor arbeiten.

» Blogeintrag
» Webmaster Tools
Google Google hat heute einen interessanten Blogeintrag hervorgebracht, der beschreibt, wie sich die Gesetze und die Zensur einzelner Länder auf Google auswirken. Dabei ist festzustellen, dass Google bis zu einem gewissen Punkt "für den Staat" löscht, aber auch vom Staat blockiert wird. Nutzneutralität und Offenheit ist bei Google ein wirklich großes Thema. Nicht alleine, weil es Seitens der Länder, die zensieren, Streit und Druck gibt - nein, auch weil Google immer mehr in Bedrängnis gerät, selbst zu zensieren und Inhalte von der Plattform zu verbannen. Von allen Seiten kommen Wünsche, dass man bitte Seiten und Inhalte zu sperren habe. Denen kommt Google auch nach, wenn sie den Gesetzen des Landes entsprechen. Dennoch bleibt nicht aus, dass auch viele Inhalte nicht komplett / unzureichend gelöscht werden und es deshalb immer wieder Konflikt mit Regierungen gibt. In 25 von 100 "Google"-Ländern blockiert Diese Zahl ist sehr erstaunlich. Ein viertel der Länder, in denen Google-Services angeboten werden, werden teilweise oder komplett blockiert. China sei nur ein prominentes Beispiel - so wurde in der Türkei YouTube blockiert, da Google nicht alle Videos vom Gründer der "modernen Türkei", Mustafa Ataturk, entfernt hatte. Auch bei anderen Google-Services wird gerne zensiert, wenn Google nicht der Forderung der Regierung komplett nachkommt. So wurde neulich erst der Google Mail-Dienst für Iraner blockiert. Besonders ärgerlich dürfte sein, dass Dienste wie Google Docs oder Google Mail in vielen Ländern nur schwer oder garnicht erreichbar sind. Auch YouTube und Blogger werden beispielhaft im Blogeintrag erwähnt. "Darüber hinaus erhalten wir regelmäßig Anfragen von Regierungen, die uns auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu entfernen." - Google ordnet sich aus gutem Grund dem unter - aber nur teilweise: "Wir prüfen ganz genau, ob die Anfrage auch mit dem Gesetz vereinbar ist und wenn wir denken, dass die Anfrage zu weit geht, kürzen wir sie." - Dabei gibt sich Google immer größte Mühe, offen mit seinen Benutzern zu sein - "Wo es möglich ist, werden wir auch so transparent sein und den Benutzer darüber informieren, dass wir geblockt oder gelöscht haben, sodass die Leute verstehen, nicht 'das komplette Bild' zu sehen". Wie Google mit dem Gesetz übereinkommt Die Sache ist schwierig, denn man muss sowohl den Benutzer als auch den Staat gefallen. Dabei machen es einige Gesetze nicht so leicht für Google, immer den passenden Weg zu finden. Dennoch versucht Google, nicht unter dem Hammer der Staatsgewalt (Zensur) zu landen und auch nicht den Benutzer zu verlieren. Klar ist, bei Sachen wie Spam, Kinderpornographie, Malware, Phishing (sowie gephishte Daten, wie Kontodaten usw) und "ausgwählte" Links zu kopier-geschütztem Material wird Google nicht zögern, Inhalte herauszulöschen. "Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.", Artikel 19, internationalen Menschenrechte Bei Gesetzen wird es jedoch schwierig. Speziell bei der Google Suche, schreibt Google, gibt es lokale Anpassungen, die etwa in Deutschland, Österreich und Frankreich nazistische Inhalte betrifft - das liegt an der Vergangenheit dieser Länder und denen muss Google sich beugen, wenn auch nur lokal auf Google.de zum Beispiel. In anderen Fällen, wie für Kids ungeeignetes Material (Gewalt, Drogen usw..) wird der Filter-Stift angesetzt und das "Safe Search"-Modell ausgeführt. In Korea ist die Option Standard, wenn man bei Google sucht. Was aber wichtig - für Google und dessen Benutzer ist - jede "Zensur" wird ausreichend dokumentiert und auch in der Suchmaschine angezeigt: "Wenn wir Inhalte entfernen, dann zeigen wir das in der Suchmaschine an: In diesem Ergebnis wurden X Einträge aufgrund gesetzlicher Bestimmungen entfernt. Wir melden auch alle Löschungen dem Portal chillingeffects.org, ein Projekt des Berkman Center for Internet and Society, welche Verbote online speichern. Andere Plattformen, andere Regeln Auch bei anderen Plattformen versuchen viele Druck auf Google auszuüben. Dennoch lässt Google dies (schon aus technischen Gründen) nicht zu und verweist auf die Google Richtlinien. Diese verbieten u. A. "hate speech", also die Sprache des Hasses, der Gewalt. Und sollte jemand gegen diese Policities oder Richtlinien verstoßen, kann man z. B. den Blog melden oder bei YouTube einfach flaggen. Google erklärt, dass sich 24 Stunden - 7 Tage die Woche jemand um die Anliegen in Sachen Missbrauch und Regelverstöße kümmert. Wem so etwas auffällt, soll es gleich flaggen, nicht erst damit warten. Zum Schluss meint Rachel Whetstone, die Autorin des Blogeintrags noch, dass die Richtlinien bei den Ad-Produkten am strengsten sind, da es sich hier im viel Geld handeln kann. Außerdem erwähnt die Vize-Präsidentin für Kommunikation bei Google, dass die Richtlinien ständig weiterentwickelt werden - die Gesetze ändern sich ja auch jedes Jahr - am Ende verlässt sich Google auf die Prinzipien und Grundsätze, die jedem am Herz liegen und in jedem Gesetzesbuch abgedruckt sind.
Aardvark Help

Wie TechCrunch berichtet (Danke!), gibt es jetzt eine Art Aardvark-"Integration" in den Google Hilfe Artikeln. Man wird jetzt dazu animiert, auch Fragen an die Cloud zu stellen und damit sich helfen zu lassen. Im Februar hatte Google Aardvark für nicht weniger als $50 Mio. übernommen

Screenshot: Vark im Hilfe-Bereich

Aardvark wird jetzt ein wenig mehr gepusht, und zwar im Hilfe-Bereich von YouTube und Google Toolbar. Man bekommt ein kleinen Hinweis, dass man doch Aardvark befragen soll und eventuell von der Cloud geholfen wird.

Dieser Schritt, ist laut TechCrunch, sehr interessant, aber dennoch nachvollziehbar. Der TechCrunch-Autor hat Vark für Youtube ausprobiert und bekam in 5 Minuten eine Antwort auf die simple Frage "Welche Dateiformate unterstützt YouTube, und funktioniert WMV?" - Der Autor vermutet auch, dass es bald mehr dieser Links zu sehen geben wird und vielleicht sogar eine richtige Integration.
Google China

Googles Ex-Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D Center) in Shanghai wechselt zum Erzfeind Baidu. Die Konkurrenz zensiert seit Jahren brav nach der Regierungsnase und hat daher gute Karten bei vielen politischen Fragen. Sowohl Google als auch Baidu haben bereits bestätigt, dass der Mitarbeiter zukünftig bei der Konkurrenz arbeiten wird.

Der ehemalige Leiter der Research-Abteilung bei Google China wechselt zum Erzkonkurrenten in Sachen Suchmaschine und Marketing überhaupt: Bei Baidu hat der Manager eine Anstellung als Vice-President für Entwicklung, das belegt eine Kontaktperson, die mit Google und Baidu gesprochen hat: "Baidu sagte, Wang Jing tritt dem Unternehmen als Vice-President für Engineering bei. Google sagte, Herr Wang hat das Verhältnis als technischer Director zu Beginn diesen Monats beendet."

Diese Nachricht dürfte für Google sehr schlecht bekommen sein. Erst kürzlich musste Google China nach Hong Kong umziehen und seine Domain weiterleiten, um nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt zu kommen. Dabei werden weiterhin einige Services gesperrt und die Politiker aus China drohen Google und seinen Mitarbeitern weiter. Dennoch läuft die Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Google in China weiter.

Baidu steht als Konkurrenz zu Google in China sehr hoch im Kurs: Das Unternehmen beugt sich total der chinesischen Zensur und ist der Suchmaschinen-Marktführer in China. Derweil bedauert ein Suchmaschinen-Analyst, dass Googles Anfragen an das chinesische Festland abgenommen hätten und damit auch die Anzeigenumsätze zurück gingen.