Google Mail remail

Nachdem Google im Februar wieder auf Shopping-Tour war und reMail kaufte, verkündet man heute, dass reMail Open Source geht. Damit ist der Code jetzt auf Google Code verfügbar.

So wirklich froh ist Autor "Gabor" im Blogposting nicht, dennoch macht ihn sein Projekt stolzer denn je: Der komplette ReMail-Quellcode wurde bei Google Code eingestellt und ist für jeden Entwickler verfügbar. Gabor dazu im ReMail-Blog: "meine Hoffnung ist wirklich, dass Leute die E-Mail-related Apps machen, auf den reMail-Code zurückgreifen. Warum E-Mail-Apps so schwer zu programmieren sind, zeigt sich daran, wieviel man an Know-How benötigt, um IMAP-Downloads, MIME-Nachrichten zu parsen, mit Dateianhängen umzugehen und Dateien zu speichern. ReMail hat diese Probleme schon gelöst."

Das Projekt ist bei Google Code verfügbar und steht unter der Apache 2.0 Lizenz
DocVerse
Google hat soeben bekanntgeben, dass man den Office-Web-Experten DocVerse gekauft hat. Berichten zufolge soll der Preis 25 Millionen Dollar betragen.

In DocVerse werden die Vorteile von Google Docs mit Office von Microsoft verknüpft. Die Mitarbeiter können weiterhin in der gewohnten Umgebung, aber dennoch gemeinsam arbeiten. Wie bei anderen Übernahmen ist es derzeit nicht möglich sich zu registrieren. In einiger Zeit soll dies allerdings wieder möglich sein.

Dass Google Interesse an DocVerse hat, haben wir schon kurz vor Weihnachten 2009 geschrieben.
Heute in den Kurzmeldungen: YouTube Design, Umfrage, Seo-Tipps von Google, Backups und TOR.

Google hat eine weitere Änderung am Youtube Design vorgenommen. Hat man das neue Design aktiviert, so schaut der Header nun etwas anders aus als bisher.

Hier ein Vergleich
Alt:
YouTube Header
Neu:
YouTube Header

Laut einer Umfrage von Faktenkontor und Toluna haben die Befragten die größte Angst vor den Internetriesen Google, Facebook und Microsoft. (via)

Google hat einige Seo-Tipps veröffentlicht. Wirklich neues findet man nicht in dem 49 Seiten langen Report. Google hat hierfür 100 seiner Webseiten untersucht und verbessert.

Google weist daraufhin, dass Google Apps über eine integrierte Sicherung verfügt. Alle Daten werden mindestens zweimal auf den Google Servern gespeichert. Fällt ein Rechenzentrum aus, so wird auf die Kopie zurückgegriffen.

Google unterstützt das TOR Projekt, das für mehr Anonymität im Internet sorgen will. So sind schon einige Beiträge über den Google Summer of Code in das Projekt eingeflossen. Google weißt außerdem daraufhin, dass die Nutzer aus China und dem Iran in letzter Zeit gestiegen sind.
wave

Ab sofort kann man als Nutzer von Google Wave festlegen, ob man eine Benachrichtigung per Mail erhalten möchte, wenn es eine neue Wave gibt. Diese Funktion stellt Google nun zum Testen zur Verfügung.

Beim Menü bei Inbox in der Seitenleiste gibt es nun den Punkt Notifications. Hier kann man festlegen, wie oft man eine Benachrichtigung per Mail erhalten will, wenn es eine neue Wave gibt.
Wave
gesture search

Im Google Labs hat Google Gesture Search für Android-Nutzer vorgestellt. Mithilfe von Gesten kann man nun mit bestimmten Dingen suchen. Die App steht im Android Market für Android 2.0 oder höher zur Verfügung. 

Mit der Gestensuche kann man in den Kontakten, Apps, Lesezeichen, Musik und viele andere Inhalten suchen. Bei den Kontakten reicht es dann die ersten Buchstaben des Namens einzugeben.

Gesture Search

» Weitere Infos
Webmaster Tools Spam, Missbrauch von Foren und Blogs - Probleme, mit denen sich Webmaster häufig auseinandersetzen müssen. Jedoch ein viel problematischeres Problem, mit dem auch Besucher der Seite zu kämpfen haben, ist das Hacking von Webseiten. Sollte irgendwann der Fall eintreten, muss der Webmaster haften und wird aus dem Google-Index gestrichen. Damit es aber nicht soweit kommt, informieren die Webmaster-Tools jetzt, ob ein möglicher Hacking-Versuch vorliegt.
Web Search

Google hat heute Nacht eine neue Funktion für die personalisierten Ergebnisse von Google bekanntgeben. Die Funktion SuchWiki bzw. Search Wiki wird eingestellt und durch markierte Ergebnisse bzw. Starred Results ersetzt. Google integriert die Google Bookmarks in die Ergebnisse.

Was mich etwas verwundet ist, dass Google für die Synchronisierung in Google Chrome auf Google Docs zurückgreift, die markierten Ergebnisse in der Websuche allerdings auf die Google Bookmarks. Die Icons von SerachWiki werden in den kommenden Tagen bei alle eingeloggten Nutzern entfernt und durch einen Stern ersetzt.

Klickt man diesen an, speichert Google dieses quasi als Lesezeichen, allerdings nicht im Browser, sondern auf den Google Servern. Diese Lesezeichen werden auch in der Google Toolbar angezeigt.

Markierte Ergebnisse
Google Doodle Vivaldi

Google ehrt mit diesem Doodle heute Antonio Vivaldi. Antonio Lucio Vivaldi wurde am 4. März 1678 in Venedig geboren und war ein venezianischer Komponist und Violinist im Barock.

"Von den fast 500 Konzerten Vivaldis sind über 241 für Violine als Soloinstrument geschrieben. An zweiter Stelle folgen 39 Fagottkonzerte. Die anderen Concerti sind für verschiedene Holzblasinstrumente, wenige für Violoncello, aber auch für ausgefallene Instrumente wie Viola d’amore oder Mandoline. In einer Opernarie setzte er sogar ein Salterio (italienisches Barockhackbrett) ein. Der Konvention entsprechend, verlangen – bis auf die sechs Flötenkonzerte op.10 – alle veröffentlichten Konzertsammlungen eine oder mehrere Soloviolinen. Rund 70 Konzerte sind für zwei oder mehr Solisten, von denen einige mit ihren ausgefallenen Instrumentenkombinationen und der in einem Konzert (RV 555) sogar auf 16 (!) Solisten erweiterten Sologruppe den ausgeprägten Klangsinn und die Experimentierlust Vivaldis zeigen." (Wikipedia)
Google

Was sich zunächst nach einen Geniestreich anhört, könnte bald schon real werden. Die US-Stadt Topeka im Herzen der USA soll jetzt den Namen "Google" erhalten, da diese die erste Super-Internet-Stadt mit einem Glasfasernetz von Google sein möchte, welches 1 Gigabit pro Sekunde erreichen kann. Jedoch will man die Stadt nicht ernsthaft umbenennen, sondern ihr nur einen symbolischen Namen geben.

Wenn es nach dem Bürgermeister Bill Bunten geht, könnte die Stadt Topeka im Bundesstaat Kansas sofort in "Google, Kansas" umgetauft werden. Hintergrund ist der Modellversuch, eine der ersten Städte mit Super-Internet zu schaffen. Dieses Glasfasernetz kann bis zu 1 Gigabit pro Sekunde an Daten übertragen und ist somit das schnellste Internet der Welt. Topeka hat sich bereits schon beworben und will mit der Umbenennung den Wettbewerb gewinnen und das Super-Internet in ihre Stadt holen. 

Die Rund 120.000 Einwohner der Stadt wurden bereits über die örtliche Presse informiert, jedoch kann man die Umbenennung nur als Spaß sehen. Immerhin hört sich der Slogan "Google, Kansas - Hauptstadt der Glasfaseroptik" sehr entzückend an. Rechtlich aber hätte die Umbenennung keine Bestand, so die Juristen der Stadt.