Elzie Segar - Popeye
Google ehrt mit diesem Doodle den Erfinder von Popeye. Elzie Segar wäre heute 115 Jahre alt geworden.

"Seit 1919 zeichnete Segar für das Zeitungssyndikat King Features eine Comic-Serie mit dem Titel Thimble Theatre. Protagonisten der Serie waren Castor Oyl, seine Schwester Olive Oyl und deren Freund Ham Gravy. Die Namen ergeben im Englischen lautsprachlich die Begriffe „Rizinusöl“, „Olivenöl“ und „Bratensaft“. Der erste Daily erschien am 19. Dezember 1919, die erste Sonntagsseite am 18. April 1925.

In dieser Reihe trat am 17. Januar 1929 als Nebenfigur zum ersten Mal ein Seemann auf – Popeye. Segar verlieh ihm mit der Kapitänsmütze, dem Anker-Tattoo auf dem linken Unterarm, den grotesken Proportionen seiner Arme und einem schiefen Gesicht (bedingt durch die im Mundwinkel eingequetschte Pfeife und das beständige Zukneifen eines Auges) ein markantes Erscheinungsbild. Die Figur des knurrigen, aber herzensguten und vor allem schlagfertigen Seemanns wurde schnell sehr populär, so dass Ham Gravy durch ihn ersetzt und auch Castor Oyl zunehmend an den Rand gedrängt wurde. Lediglich Olive Oyl (Schuhgröße 57) spielte als Geliebte Popeyes weiterhin eine größere Rolle." (Wikipedia)
Analytics

Bei Google Analytics gibt es weitere Neuerungen zur Weihnachtszeit. Eine davon sind die "Anmerkungen", der neue Code Setup Wizard sowie eine neue Version der Analytics-API. 

Das Analyse-Tool Analytics bietet jetzt weitere Funktionen, die an die Neuerungen von dieser Woche anschließen (wir berichteten).

So kann man demnächst Anmerkungen an seine Zeitleiste knüpfen. Mit Anmerkungen kann man zum Beispiel notieren, wenn die Seite ein neues Feature bekommen hat oder der Server down war. Das macht vor allem bei der Teamarbeit mit Analytics Sinn, da man die Anmerkungen untereinander tauschen kann. Dennoch hat man die Möglichkeit, die Anmerkungen auch als "Privat" zu markieren, damit sie bei gegebenen Sharing-Zugriff nicht mit Anderen geteilt werden.



Weiterhin wurde nochmals an den Custom Variables gearbeitet. Jetzt kann man die definierbaren Variablen auch der benutzerdefinierten Statistik und an die erweiterten Segmente binden. Mehr Infos dazu auf der entsprechenden Google-Seite.

Außerdem hat Google die letzten Tage an einem Code-Generator für Google Analytics gebastelt. Dieser soll dann den Code für Domains und Subdomains erstellen und auf Tags, Kampagnen und anderen Einstellungen, nach Benutzerwunsch, eingehen. 

code generator

Mit den Änderung verbunden, wird auch die neue API gelauncht, die unter Anderem die erweiterten Segmente mitbringt.

» Google Analytics Blog
Web Search

Neben Google Goggles wurde nun auch eine Echtzeitsuche vorgestellt. Auf der amerikanischen Google Seite google.com (solltet ihr wieder auf google.de weitergeleitet werden, ruft google.com/ncr auf oder klickt auf Google.com in English) gibt es nun den Bereich "Latest Results". 

In diesen Bereich findet man neben Inhalten aus Twitter und Friendfeed auch Blogbeiträge sowie Zeitungsartikel, die erst wenige Sekunden vor der Suche veröffentlicht wurden. Alle diese Aktualisierungen werden klassifiziert, so dass unter "Latest Results" immer die neuesten, für die jeweilige Suche relevantesten Ergebnisse aufgeführt sind. 

Latest Results steht derzeit nur auf google.com zur Verfügung. Solltet ihr es nicht sehen, müsst ihr noch einige Tagen warten, da das Feature noch "ausgerollt" wird.

Realtime

Beispiel

googlegoggles

Google hat heute ein neues Produkt vorgestellt. Google Goggles ist kein Schreibfehler, sondern wirklich der Name des neusten Google Produktes. Google Goggles ist eine visuelle Suche für Handys und wurde nun im Google Labs vorgestellt. 

Google Goggles steht derzeit nur für Android-Handys zur Verfügung und ermöglicht die Suche mit Bildern. Durch Fotos lassen sich so bspw. unbekannte Orte lokalisieren oder weiterführende Informationen über die Objekte in einem bebilderten Zeitungsartikel recherchieren. Besonders auf Reisen ist die visuelle Suche ein praktischer Service. Visitenkarten lassen sich im Nu speichern und Informationen zu Sehenswürdigkeiten umgehend abrufen.

Google Goggles vergleicht Teiles eines Bildes mit den Bildern aus Google Images Search. Wird eine Übereinstimmung gefunden, gibt die Anwendung Suchbegriffe aus, die sich auf das gefundene Bild beziehen. Goggles erkennt derzeit mehrere Millionen Objekte. Dazu zählen Orte, berühmte Kunstwerke und Firmen-Logos. Um Orte zu suchen, muss nicht einmal ein Foto aufgenommen werden. Nach dem Einschalten von Google Goggles wird das Mobiltelefon in Richtung des gewünschten Ortes gehalten und Goggles erkennt mit Hilfe der GPS-Funktions sowie des Geräte-Kompass den gesuchten Ort und zeigt dessen Namen im Sucher der Kamera an.

Mit einem Klick beispielsweise auf den Namen des Unternehmens werden zudem weitere Informationen bereitgestellt. Ab sofort ist Google Goggles weltweit in englischer Sprache verfügbar und kann als kostenfreie Anwendung im Android-Markt heruntergeladen werden.

"Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte", sagt Shailesh Nalawadi, Produktmanager für Google Goggles. "Bei vielen Suchanfragen ist es einfacher und sinnvoller, über ein Bild und nicht nur mittels Texteingaben zu suchen, insbesondere bei der mobilen Nutzung. Noch steckt die Computerbilderkennung in den Kinderschuhen, aber Goggles zeigt, welches Potenzial darin steckt. Und wir arbeiten intensiv daran, die Erkennungsfähigkeiten zu verbessern. Eine Zukunft, in der die visuelle Suche genauso normal ist wie das Zeigen mit dem Finger auf ein Objekt ist damit durchaus vorstellbar."

Ob es das auch für das iPhone geben wird, ist noch unklar.
Etherpad Google

Wir berichteten bereits am Sonnabend über den Verkauf von AppJet an Google. Nach großen Protesten aus der Community sieht es nun nicht so aus, als würde Google Etherpad einstellen. Vielmehr will man das Projekt jetzt Open-Sourcen.
 
"Viele waren von unseren Plänen aus dem letzten Post nicht so angetan ..." - so beginnt ein neuer Blogeintrag auf der offiziellen Seite von Etherpad. Gemeint ist, dass Google ein offenes Ohr für die bestehende Etherpad-Community zeigt und das Projekt jetzt wieder aktiviert, sowie demnächst den Quelltext veröffentlicht.

Demnach soll aber auch die Weiterentwicklung des Projekts Etherpad beendet werden. Denn die Entwickler sollen jetzt für Googles Echtzeit-Kollaborations-Tool "Wave" arbeiten, welches noch nicht alle Features von Etherpad eingebaut hat. Außerdem möchte man das komplette Projekt und das AppJet-Framework Open-Sourcen, dabei aber darauf zu achten, die Appjet-Server nicht all zu stark zu belasten, damit keine Unterbrechungen entstehen.


» Etherpad Blogeintrag
wave

Google hat die Firma AppJet, die Etherpad entwickelt hat, gekauft. Mit Etherpad konnte man in Echtzeit an Dokumenten schreiben. Die Mitarbeiter sollen zukünftig für Google an Wave arbeiten.

Etherpad wird nun schrittweise eingestellt. Wie bei vielen Übernahmen können sich nun keine neuen Nutzer mehr registrieren. Außerdem können Nutzer keine neuen Pads (so heißen die Dokumente) erstellen. Nutzer, die dafür gezahlt haben, müssen bis Ende März keine Gebühren mehr bezahlen und erhalten eine Exportfunktion. 

» Ankündigung bei Etherpad 
Web Search

Personalized Search stand bisher nur Google Account Nutzern zur Verfügung nun hat Google dieses Limit aufgehoben und stellt die Personalisierte Suche allen Nutzern von Google zur Verfügung. 

Bisher stand das Feature nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung, die Google Web History aktiviert hatten. Nun bietet Google den Service auch für normale Google Nutzer an. Die Daten stammen aus einem anonymen Cookie, dass die Suchbegriffe der letzten 180 Tage im Browser speichert. 

Während Google seit einiger Zeit bei angemeldeten Nutzern den Hinweis, wenn die Suchergebnisse nach Ort, letzter Suchanfrage oder der Web History angepasst wurden, unten am Ende zeigt, soll der Link bei den normalen Nutzern oben rechts erscheinen.

Google bietet für den Service ein Optout an. Klickt in den Suchergebnissen (wenn ihr ausgeloggt seid) auf den Link Webprotokoll. Hier gibt es einen Optout Link, welcher ein Cookie setzt.

Solltet ihr diesen Link als ausgeloggter Google Nutzer noch nicht sehen, müsst ihr noch ein paar Tage warten, da Google das Feature noch "ausrollt".


GoogleWatchBlog
Analytics

Wir haben uns nun dazu entschlossen auf den Einsatz von Google Analytics bis auf weiteres zu verzichten. Hintergrund ist ein Beschluss des Düsseldorfer Kreises.

In diesem heißt es: "Im Einzelnen sind folgende Vorgaben aus dem TMG zu beachten:[…]Personenbezogene Daten eines Nutzers dürfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen. Jede darüber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen. […]Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist."

Für unsere intere Zählung von PIs und Besuchern speichern wir maximal 24 Stunden folgenden Daten:
-Uhrzeit
-IP-Adresse
-aufgerufene Seite
-Refer

Diese Daten werden immer kurz nach Mitternacht aus der Datenbank gelöscht und lediglich die Gesamtzahl der Besucher und PIs weitergespeichert. Diese Daten sind dann vollkommen frei von personenbezogenen Daten.

Sollte Google Analytics anpassen, werden wir erneut entscheiden, ob wir es weiter aktivieren. 
Web SearchTranslate

Google hat  die Search Option um den Punkt Sprachübergreifend bzw. "Translated search" erweitert. Mit dieser Funktion werden auch fremdsprachige Ergebnisse angezeigt, wobei der Titel und die Beschreibung in die eigene Sprache übersetzt werden. 

Google nimmt in der Regel auf jeden Fall Englisch. Ein Algorithmus bestimmt dann weitere Sprachen. Bei meinen Tests bekam ich neben Niederländisch, Italienisch, Französisch auch einmal Bulgarisch und Türkisch vorgeschlagen.

In der Box über den Suchergebnissen zeigt Google die gefundenen Sprachen mit Ergebniszahl und Übersetzung an. Die Übersetzung kann man bearbeiten und Google sucht dann mit dem Begriff. Weitere Sprache kann man über den Klick auf Sprache hinzufügen ergänzen, die eigene Sprache über das Drop Down neben Meine Sprache.

Google Translate in Search
Google zeigt die Ergebnisse dann ins Deutsche übersetzt an. Wobei man mit einem Klick das originale Ergebnis sehen kann. Das übersetzte Ergebnis verlinkt Google automatisch über Google Translate, das "echte" direkt auf die Webseite.

Die Funktion wird derzeit von Google "ausgerollt" und sollte in wenigen Tagen allen Nutzern zur Verfügung stehen. Man erreicht sie über den Klick auf Optionen anzeigen… in den Suchergebnissen und dann auf Sprachübergreifend.

Google Search Translate

» Beispiel