Google Mail könnte…

Verfasst von Jens am 23. Oktober 2006 | 4 Kommentare

Google Mail
Google Mail hat im Laufe seines Bestehens soviele neue Features, Funktionen und Updates bekommen dass man schon fast nicht mehr von einem eMail-Fach sprechen kann. Was Google Mail außerhalb seines Kerngeschäfts, nämlich der Webmailer, noch für uns sein kann hat GoogleOS in einer kleinen Liste zusammengestellt. Google Mail ist mittlerweile eine Eierlegende Wollmilchsau…

Google Mail könnte…
1. der einfachste Weg zur Überprüfung der Rechtschreibung sein.

2. der einfachste Weg zum anschauen von Office- und PDF-Dateien sein.

3. der schnellste Weg Anhänge herunterzuladen, alle können als ZIP-Archiv geladen werden.

4. der Webmailer sein bei dem du die eMail schreibst während der Anhang hochgeladen wird.

5. dein favorisierter Messenger sein. Du kannst jeder Person eine eMail senden oder gleich eine Konversation per Chat anfangen.

6. dein Standard-Antivirus-Programm sein. Durch das hochladen der Datei zu Google Mail wird diese auf Viren überprüft.

7. dein Standard-MP3-Player werden, mit Speicherfunktion – aber noch ohne viele Features.

8. dein Standard-Feedreader sein der dir zufällige Artikel anzeigt.

9. dein Haupt-eMail-Account sein mit dem du alle anderen Accounts verwaltest. Per Weiterleitung kann jede Mail zu Google Mail weitergeleitet und abgelegt werden.

10. dein Assistent sein. In jeder eMail werden bekannte Informationen gescannt und Hilfen dazu angezeigt, wie dass darstellen einer Adresse auf der Karte, die Verfolgung von Paketen uvm.


Na da könnte Google so einiges als externes Features ausbauen und ein neues Angebot daraus basteln. Ich bin gespannt was Google Mail in den nächsten Jahren noch so alles für uns tun kann :-D

» Google Mail may be… bei Google OS

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Orkut offen für jeden und mit neuen Funktionen

Verfasst von Jens am 21. Oktober 2006 | 6 Kommentare

Orkut
Orkut wirft sein bisheriges System komplett über Bord und möchte jetzt jede Menge neue Nutzer aufnehmen. In wenigen Stunden wird das Einladungssystem abgeschafft und die gesamte Internetwelt kann sich frei registrieren. Und um es den neuen Nutzern so bequem wie möglich zu machen wurden auch gleich noch einige neue Features in Googles Social Network integriert.

Noch ist die Seite zum registrieren bei Orkut nicht verlinkt, aber mittlerweile schon online. Durch die Berichte in Blogs und Newsseiten dürften Orkuts Server dann auch bald überlastet sein – so wie sie es tradiotenell in Brasilien auch sind. Und die Communitys füllen sich. Unter der Adresse orkut.com/JoinCreate.aspx kann sich jetzt jeder registrieren.

Neue Funktionen
Quick Reply
Auf Nachrichten kann nun sofort geantwortet werden, via AJAX wird ein Antwortfeld eingeblendet. Die Nachricht erscheint dann bei dem betreffenden User im Posteingang.

Neue Spracheinstellungen
Auf der Suche nach neuen Freunden kann jetzt auch nach Sprache gefiltert werden. Entweder werden nur Personen in der eigenen Muttersprache oder in allen Sprachen gesucht.

Nachrichten schnell löschen
Wer viele Spamnachrichten bekommt kennt das Problem: Nachrichten müssen alle einzeln von Hand gelöscht werden – das kann nerven. Dafür gibt es jetzt einen “alle markieren”-Button mit dem sich mehrere Nachrichten gleichzeitig löschen lassen können.

Anzahl der Nachrichten
Die Anzahl der Nachrichten die auf einer Seite angezeigt werden kann jetzt verändert werden. Standardmäßig werden 10 angezeigt, weitere Auswahlmöglichkeiten sind 20 oder 30 Nachrichten.

Sprache bei der Community-Suche
Auch bei der Suche nach Commnitys wird nun wahlweise auf die eingestellte Muttersprache Rücksicht genommen. Es kann aber auch weiterhin nach allen Sprachen gesucht werden.

Moderatoren in Commnitys
In großen Communitys ist unter Umständen möglich mehreren Personen die Macht zu geben Kommentare zu löschen – dafür wurde jetzt ein Moderationssystem eingerichtet. Als Administrator und Besitzer einer Gruppe kann aber weiterhin nur eine Person fungieren.


Einige nette Features sind mit dabei, vorallem das löschen der Nachrichten und das Moderationssystem. Natürlich ist auch die Öffnung von Orkut für diesen Dienst eine kleine Sensation – aber öffnet Spammern nun noch mehr Haus und Hof, ob das wirklich so gut war weiß ich nicht.

Mit dem verschwinden des Einladungssystems, das Orkut bisher ausschließlich eingesetzt hat, dürfte die Popularität außerhalb Brasiliens jetzt weiterhin steigen. Leider aber nur die Popularität, nicht die Benutzung selbst – denn irgendwie ist Orkut nichts halbes und nichts ganzes. Hier besteht noch sehr sehr viel Nachholbedarf wenn Google irgendwann den Anschluss an anderen Social Networks schaffen will.

» Bei Orkut registrieren

[Googlified]

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Google Finance mit neuen Diagramm-Funktionen

Verfasst von Jens am 21. Oktober 2006 | 1 Kommentar

Google Finance
Die Diagrammfunktion von Google Finance hat einige neue Features bekommen: Seit gestern können unter anderem bis zu 13 beliebige Aktien miteinander verglichen werden. Auch die Informationen die in dem Diagramm erscheinen sollen können nun angepasst werden, so können z.B. die Links zu den News ausgeblendet werden.

Aktien vergleichen
Beim vergleichen mehrerer Aktien miteinander bietet Google eine kleine Vorauswahl an Firmen an die im gleichen Markt wie die aktuelle Firma operieren. Bei Google sind das dann unter anderem Microsoft und Yahoo! Beim Vergleich verschiedener Aktien miteinander wird die Ansicht auf eine Prozent-Skala umgeschaltet und der aktuellen Aktienwert ist leider nicht mehr ersichtlich.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…
Vergleich zwischen Google, Yahoo und Microsoft

Diagramm ändern
In der Ansicht können die News, die über den Aktiensturz oder Höhenflug Auskunft geben sollen, ein- und ausgeblendet werden, die ausgeschüttete Dividende ein- und ausgeschaltet sowie Aktiensplits und der Verlauf wahlweise angezeigt werden. Standardmäßig wird alles angezeigt. Außerdem kann die Standard-Zeit-Ansicht und die vertikale Höhe des Diagramms verändert werden.

Die Änderungen sind recht nett, vorallem der Vergleichen von verschiedenen Aktien untereinander gefällt mir sehr, dass habe ich mir schon länger gewünscht. Schön wäre es jetzt noch wenn die Diagramme auch auf der eigenen Webseite eingeblendet werden könnten – aber ich habe noch Hoffnung dass das auch demnächst kommen wird.

» Google Finance – Google

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YouTube löscht knapp 30.000 Videos

Verfasst von Jens am 21. Oktober 2006 | 1 Kommentar

GoogleYouTube
Na wenn das mal nicht der Anfang vom Ende ist: YouTube hat nach einer Beschwerde der Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers 29.549 Videos aus seinem Bestand gelöscht die dem japanischem Datenschutz unterliegen.

Worum es sich bei den Videos genau handelt wurde nicht näher erläutert, ich könnte mir aber vorstellen dass es haufenweise Ausschnitte aus den bekannt-verrückten japanischen TV-Shows sind – denn diese waren im Web schon immer ein Renner gewesen.

Hinter der Organisation stehen einflussreiche japanische Medienkonzerne – ein ignorieren der Beschwerde hätte also sicherlich schwere Konsequenzen und haufenweise Klagen nach sich gezogen. Insofern hat YouTube natürlich richtig gehandelt – ganz klar. Sicherlich werden in den nächsten Monaten auch noch hunderttausende weitere Videos gelöscht werden, aber die Community wird das sicherlich nicht akzeptieren können.

Seitdem in YouTube ein Haufen Geld und eine auf Profit ausgerichtete Firma steckt versuchen die jeweiligen Rechteinhaber der Videos natürlich ihre Videos von dort zu verbannen oder wollen kräftig mitkassieren. Dies schränkt die bisher unbegrenzte Freiheit der YouTube-User natürlich sehr stark ein und könnte sie dazu bewegen sich ein andere Portal zum hochladen zu suchen.

Im Grunde könnte es genauso ablaufen wie bei den P2P-Netzwerken, auch hier wird alle paar Jahre von einem Netzwerk auf das andere gewechselt, weil ein Anbieter in den Ruin geklagt wurde oder sich freiwillig den Medienkonzernen ergeben und alle Copyright-geschützten Werke gelöscht hat. Wer erinnert sich heute noch an Napster oder KaZaA?

Ich bin gespannt ob YouTube es schaffen wird sich dauerhaft zu etablieren oder in wenigen Jahren nur noch in den Geschichtsbüchern der IT-Welt zu finden sein wird… was glaubt ihr?

[heise]

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Suchmaschinen-Netzwerk: Wer liefert was für wen? – Teil 2

Verfasst von Jens am 21. Oktober 2006 | 4 Kommentare

Suchmaschinen gibt es wie Sand am Meer, aber nicht alle durchsuchen selbständig das komplette Netz. Einige Daten werden dazugekauft oder komplett von vermeintlichen Konkurrenten übernommen. Wer welche Daten für wen liefert lässt sich mit einer kleinen Flash-Animation und bunten Pfeilen sehr gut darstellen.

Eine ähnliche Animation, die allerdings eine Fehler enthielt hatten wir hier schon einmal vorgestellt, aber diesmal ist das ganze noch besser umgesetzt und noch leichter ersichtlich woher die Datenbestände eigentlich kommen. Auch wer zu wem gehört und die aktuellen Anteile am Suchmaschinenmarkt sind hier sehr gut eingearbeitet – ist auf jeden Fall einen Blick wert.

» Search Engine Decoder

[thx to: nbwolf]

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Deutsche Post über die Google Search Appliance

Verfasst von Jens am 21. Oktober 2006 |

Google + Deutsche Post World Net
Google möchte demnächst verstärkt in den Markt mit Unternehmenssoftware einsteigen. Insbesondere im Bereich der Informationsbeschaffung und dem durchsuchen von Intranets wird in den nächsten Jahren eine Menge Geld fließen – und Google will kräftig mit verdienen. Der Intranet-Verantwortliche der Deutschen Post gibt dazu einen kleinen Einblick und Erfahrungsbericht mit der Google Search Appliance.

Mit rund 120.000 Dokumenten hat die Post ein recht ordentliches Pensum an Datenmaterial dass ohne eine klare Struktur nicht zu verwalten ist. Aber nicht immer lassen sich Dokumente einfach sortieren und übersichtlich ablegen, vorallem wenn irgendwann eine kritische Masse überschritten wird. Da hilft dann nur noch eine vernünftige Suchfunktion die in sekundenschnelle das gewünschte Dokument findet.

Für diesen Zweck setzt die Deutsche Post World Net die Google Search Appliance ein, welche im Hintergrund alle Dokumente im Netzwerk indiziert und jedem Mitarbeiter innerhalb von Sekunden zugänglich macht.

Vorteile gegenüber anderen Lösungen
Der größte Vorteil von Googles Search Appliance dürfte wohl die einfache Installation sein. Die Suchsoftware kann einfach auf das Netzwerk aufgesetzt werden und benötigt keine komplizierte Implentation – ganz im Gegensatz zur Konkurrenzsoftware. Außerdem hat Google hochkarätige Partner mit im Boot, so dass auch Dokumente innerhalb einer Unternehmenssoftware durchsucht werden können.

Nicht zuletzt stößt die Suche auch auf eine sehr viel höher Beliebtheit als die vorherige Lösung. Die Mitarbeiter verbinden mit “Google” einfach das reine suchen – daher wurde der Name bewusst beibehalten. Mit 30.000 ? für die Search Appliance ist das Angebot auch relativ günstig, bei Konkurrenzsoftware kann dieser Betrag schon einmal schnell 6- oder gar 7-stellig werden.

Nachteile
Aber auch Googles Suche ist noch nicht perfekt: So bemängelt der Mitarbeiter dass es nicht genügend Einstellungsmöglichkeiten für die Indizierung gibt und man der Maschine freien Lauf lassen muss. Und auch in der Sprachanpassung ist Google nicht wirklich flexibel, denn auch hier muss das vom Werk eingestellte beibehalten werden.

Halten wir also fest, Googles Suche leistet viel, lässt sich aber nicht in die Karten schauen ;-)

» CIO Online: Google + Deutsche Post World Net

[thx to: nbwolf]

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dodgeball jetzt mit Google Account

Verfasst von Jens am 20. Oktober 2006 | 3 Kommentare

dodgeball
Googles Wo-bist-du-und-wo-bin-ich-Dienst dodgeball ist jetzt auch endlich mit dem Google Account verbunden. Der Dodgeball-Account kann jetzt mit wenigen Schritten in das Google-Konto aufgenommen und so die Informationen für spätere Angebote verwendet werden. Für alle Personen außerhalb der USA ist dies aber leider uninteressant, aber durch die Migration besteht jetzt Hoffnung für ein weltweites Angebot.

Schon bei der Auswahl des Wohnorts werden nur die US-Staaten angeboten, ein “Outside of US” oder ähnliches gibt es nicht – es hat sich also für alle Europäer erledigt. Natürlich muss auch eine gültige US-Handynummer angegeben werden, die wohl auch nicht jeder der hier mitlesenden besitzt.

In der Dienste-Übersicht wird Dodgeball dann mit folgendem Icon dargestellt:
Dogeball

Was ist dogeball?
Ich gebe zu dass ich den Sinn, Zweck und Nutzen von dodgeball auch noch nicht so ganz erkannt habe. Soweit ich es gelesen habe werden Freunde per SMS darüber informiert wo sich jemand gerade aufhält und ob ein Treffen in kürzester Zeit also möglich ist. Wo nun der Vorteil gegenüber der normalen “Wo bist du?”-SMS kann ich euch aber leider nicht sagen. Außerdem geht das ganze schon sehr in Richtung Big Brother…

Ich kann mir gut vorstellen das dodgeball in den nächsten Wochen vergooglet und mit den Google Maps verbunden wird. Außerdem wird es wohl demnächst auch weltweit starten, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann dass so etwas außerhalb der USA ein gutes Geschäftsmodell sein kann. Aber meine Vision von den GoogleDots scheint doch tatsächlich als Plan in Googles Schublade zu liegen :-D

P.S. Wieviele von euch Lesern haben jetzt zum ersten mal von dogeball gehört? Sicherlich nicht wenige :-D

» dodgeball

[Googlified]

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Neue Funktionen in Googles Webmasterzentrale

Verfasst von Jens am 20. Oktober 2006 | 1 Kommentar

Google Webmaster Tools
Googles Webmasterzentrale hat wieder einige interessante Updates spendiert bekommen: Dabei handelt es sich sowohl um erweiterte Auswertungen und Statistiken als auch einige Einstellungsmöglichkeiten für die eigene Domain. So kann jetzt z.B. eingestellt werden wie oft der GoogleBot auf der eigenen Webseite vorbeischauen soll – allerdings alles auf eigene Gefahr.

GoogleBot-Aktivitäten
In 3 Diagrammen kann der Webmaster jetzt sofort sehen wieviele Webseiten der Bot jeden Tag besucht, wieviele Datenmengen er dabei herunterlädt und wie lange er dafür ungefährt braucht. Wenn diese Werte fallend statt steigend sind sollte man sich Sorgen machen, zumindest als Content-Lieferer – denn dann sind irgendwelche Webseiten nicht mehr richtig verlinkt.

Unglaubwürdige Werte
Bei mir tauchen hier allerdings einige sehr merkwürdige Werte auf die ich nicht so ganz glauben kann. Laut Statistik crawlt Google jeden Tag 4241 Seiten in diesem Blog – okay, das ist soweit möglich – aber nicht jeden Tag. Und jetzt der schlimmste Wert: Google lädt jeden Tag 188,93 MB an Daten von diesem Blog herunter. Zur Spitzenzeit waren es sogar 414.727 MB. Soll ich das wirklich glauben? Das würde die Traffic-Grenzen des Servers nämlich brechen… Nur bei der Antwortzeit muss ich Google leider recht geben, knapp 1 Sekunde pro Seite – es steht wohl so langsam der Wechsel auf einen leistungsfähigeren Server an…

Crawl-Geschwindigkeit einstellen
Jeder Webmaster hat jetzt die Wahl zwischen schnellem, normalem und langsamen Crawling der eigenen Webseite. Wer einen starken Server besitzt sollte hier natürlich auf Faster stellen, denn so kann man schon innerhalb von 24 im Google-Index auftauchen, was bei aktuellen Themen sehr wichtig ist – langsamere Server oder Seiten die nur selten upgedatet werden können den Bot auch auf langsam einstellen. Alle anderen sollten bei normal bleiben.

Standardmäßig stellt Google einen Wert ein der dem Server angemessen ist. Anhand der Antwortzeiten stellt der Bot fest ob der Server vom GoogleBot überlastet ist oder nicht und verändert die Geschwindigkeit von sich aus. Ich wusste garnicht dass der Bot so intelligent ist, aber es ist nett von Google dass sie nicht die gesamte Bandbreite eines Servers fressen wollen ;-)

Erweiterte Bildersuche
Mit einer kleinen CheckBox kann jeder Webmaster einwilligen seine Fotos durch Programme wie den Google Image Labeler weiter sortieren und auswerten zu lassen. Was passiert wenn die Box deaktiviert ist (was sie standardmäßig auch ist) weiß ich nicht, ich denke in der Bildersuche tauchen die Fotos trotzdem alle auf – ansonsten könnte diese demnächst sehr leer werden.

Anzahl der Sitemap-URLs
In der Sitemap-Übersicht wird nun auch angezeigt wieviele URLs sich in der eigenen Sitemap befinden. Leider kann keine Liste mit den eingetragenen URLs angesehen werden, denn das wäre noch sehr viel interessanter. Bei mir sind zur Zeit knapp 1800 URLs eingetragen, das deckt sich sehr grob mit der Anzahl der Artikel in diesem Blog. Die Anzahl der Artikel liegt derzeit bei knapp 2.000.

Fazit
Wieder einmal sehr interessante Neuerungen, vorallem die GoogleBot-Statistiken und die dazugehörige Geschwindigkeitseinstellung. Ganz unbewusst werden Webmaster so langsam gezwungen sich bei Sitemaps zu registrieren und eine eigene Sitemap anzulegen – denn ohne diese können die ganzen Einstellungen, die sicherlich irgendwann überlebenswichtig für eine Webseite sind, nicht vorgenommen werden. Außerdem wird der Trend, nur noch für Google zu optimieren, noch weiter ausgebaut – kluger Schachzug, aber schlecht für die Konkurrenz – die müssen nun erstmal nachziehen.

» Ankündigung im Webmaster Tools Blog

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Landingpages optimieren – Google Website Optimizer

Verfasst von Jens am 20. Oktober 2006 | 3 Kommentare

Google AdWords
Eigentlich könnte es Google egal sein wie die sogenannten Landingpages seiner AdWords-Kunden aussehen und wieviel Erfolg sie mit dem Kundenfang haben – denn Google bekommt sein Geld so oder so. Ausgewählten Testern wird jetzt aber die Möglichkeit angeboten den Erfolg der eigenen Landingpage zu testen und ausführlich zu messen, und das alles kostenlos.

Das Programm dass den Erfolg messen kann nennt sich Google Website Optimizer und lässt sich mit einem kleinen Script in die eigene Webseite integrieren. Dabei können verschiedene Design-Versionen der eigenen Webseite erstellt werden und dann mit Hilfe des Programms gemessen werden welches Design bei den Besuchern besser ankommt.

Die Auswertung des Programms sieht dann so aus:
Combinations
Auswertung #1
Page Sections
Auswertung #2

Was man aus diesen Daten nun herauslesen kann und wo der Vorteil gegenüber der eigenen internen Auswertung liegt weiß ich bisher noch nicht – oder zumindest habe ich im Support-Center keine Killer-Funktion gesehen. Um einen kleinen Einblick in die Funktionsweise zu bekommen kann man sich eine Demo anschauen, das Support-Center durchlesen oder sich eine Beispiel-Auswertung ansehen.

Jeder AdWords-Kunde kann sich bei dem Programm anmelden und auf eine Aufnahme in den Testerkreis hoffen. Ich habe mich auch einmal registriert, glaube aber nicht dass ich genommen werde – schließlich habe ich bisher genau 0,00 ? in die Werbung gesteckt ;-)

Auf lange Sicht wird dieses Programm sicherlich auch in die Webmaster Tools integriert und für alle Welt zugänglich gemacht werden. Nur im ersten Schritt wird das ganze auf AdWords-Kunden begrenzt sein, da diese das Kapital von Google sind und natürlich mit solchen Ködern gelockt und bei der Stange gehalten werden können.

» Google Website Optimizer
» Google Website Optimizer Registrierung


GWB-Dossier Neue Dienste

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Google steigert Gewinn um 92% auf 733 Mio.

Verfasst von Jens am 20. Oktober 2006 | 1 Kommentar

Google
Bald wird den Googlern an den Börsen dieser Welt ein Denkmal gewidmet: Auch im 3. Quartal dieses Jahres konnte die führende Suchmaschine seinen Gewinn leicht steigern – ganze 92 Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr – 733,4 Millionen $. Damit ist auch die magische Grenze zum Milliarden-Gewinn nicht mehr weit und könnte schon im nächsten Jahr geknackt werden.

Der Umsatz lag in diesem Quartal gar bei 2,689 Milliarden $ – hier wurde die Milliardengrenze schon im letzten Quartal 2004 geknackt. 31% seiner Gewinne generiert Google mit seinem AdSense-Programm, das entspricht ca. 825 Millionen US$. Google selbst verbucht also immer noch mehr Werbeklicks als alle anderen Partnerwebseiten im Netz zusammen – beeindruckend.

Weitere Zahlen und Auswertungen gibt es bei Spiegel Online und heise.
» Spiegel Online
» heise
» Google-Quartalszahlen in der Übersicht

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Übersetzungsbuttons für den Browser

Verfasst von Jens am 20. Oktober 2006 | 2 Kommentare

Google Translate
Um die Übersetzungsfunktion von Google Translate noch einfacher benutzen zu können bietet Google jetzt Browser-Buttons an. Diese können einfach in die Toolbar jedes Browsers gezogen werden und übersetzen dann mit einem Klick die aktuelle Webseite in eine beliebige Sprache. Ein weiterer Schritt von Google, noch weiter in die Browser der User vorzudringen.

Für jede Übersetzungsrichtung die Translate derzeit anbietet gibt es einen eigenen Button für den Browser. Damit dürften die Nutzungszahlen dieses Angebots in der nächsten Zeit weit ansteigen, denn wirklich attraktiv ist die Benutzung ja noch nie gewesen – was sich damit nun geändert hat. Wenn jetzt auch noch eine kleine KI ans Werk kommt und sich die Qualität der übersetzten Texte verbessert kann daraus noch etwas richtig schönes werden.

P.S. Nebenbei kann damit jetzt auch der Proxy-Trick mit einem Klick angewendet werden ;-)

» Browser-Translate-Buttons

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