Twitter

Die Betreiber von Microblogging-Dienst Twitter verhandeln laut WSJ-Reporterin Kara Swisher derzeit sowohl mit Google als auch mit Microsoft über eine Integration von Tweets in Echtzeit in deren Suchergebnisse. 

Diese Statusupdates könnten über einen Feed eingebunden werden. Twitter könnte eine Einmalzahlung in Millionenhöhe sowie eine Beiteilung an der Werbung in den Suchergebnissen erhalten. Weiter heißt es, dass man mit Google und Microsoft unabhängig verhandelt. 

Twitter wird zwar von Millionen Menschen weltweit genutzt, aber wirkliche Umsätze werden nicht erwirtschaftet. Twitter sucht derzeit ein Geschäftsmodell und hat sich über die Änderung der Nutzungsbedingungen die Erlaubnis für Werbung auf den Twitterseiten gesichert.
Booksearch

Google muss mit den Autorenverbänden bis zum 09. November ein neues Abkommen erarbeiten. Gegen den Entwurf hatte das Justizministerium Einspruch erhoben und das Gericht aufgefordert es abzuweisen. 

Der zuständige Richter sagte in einem Gespräch mit allen Beteiligten, dass man bis 9. November ein neues Abkommen erarbeiten muss. Ende Dezember bzw. Anfang Januar wird es dann zur Anhörung kommen. Die Autorenverbände sagten, dass man aber nicht viele Änderungen vornehmen wird. Man plane nur einige Änderungen um die Bedenken des Justizministeriums zu beseitigen. 
Web Search

Die meisten PDF-Programme wie Adobe Reader oder Foxit haben auch ein Plugin, dass den PDFs direkt im Browser anzeigt. Nachteil: Oft brauchen die Plugins sehr lange bis sie das PDF anzeigen und bringen den Prozessor ans Limit. Google bietet schon recht lange an PDFs als HMTL anzuzeigen.

Hierbei gehen aber das Layout meistens verloren. Eine Möglichkeit sich das PDF schnell anzuschauen ist der Google Viewer. Diesen hat Google nun ausgebaut und kann vorher gecachte PDFs nun auch komplett durchsuchen und hebt die Ergebnisse hervor. Neu ist nun auch, dass man Texte markieren und kopieren kann.

In den deutschen Suchergebnissen heißt es "Anzeigen", im englischen wird es Quick View genannt.  
google.org

Google hat seine Grippenvorhersage für weitere Länder veröffentlicht. Neben den USA und Mexiko gibt es die Grippentrends nun auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Vorhersage wird aus den aktuellen Suchanfragen erstellt. Die Daten sind deutlich aktueller als die herkömmlichen Methoden. Diese basieren auf Umfragen bei Ärzten und Patienten und sind teilweise dann schon mehrere Wochen alt bis sie veröffentlicht werden. 

"Jedes Jahr erkranken Millionen Menschen an der Grippe, Hunderttausende sterben sogar an der Infektion. Nur bei einer Früherkennung ist eine schnelle Reaktion, mit der Leben gerettet werden kann, möglich", erläutert Corrie Conrad, Projektmanagerin für Google Grippe Trends. "Die Zusammenarbeit mit führenden Gesundheitsorganisationen bei der Bereitstellung eines Google-Suchtools für Ärzte, Eltern und die Öffentlichkeit allgemein, das zur Volksgesundheit beitragen kann, war uns eine Ehre."

"Google Grippe Trends ist ein innovatives Tool für die Beobachtung der Influenza-Ausbreitung. Es ergänzt die traditionellen Methoden der Überwachung durch die öffentlichen Gesundheitsbehörden und andere Organisationen wie das europäische Grippeüberwachungs-Netzwerk des ECDC", kommentiert Dr. Andrea Ammon, Head of Unit for Surveillance and Communication European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). "Es hat bereits seinen Wert für die Überwachung der saisonalen und pandemischen Influenza in den USA und in anderen Ländern bewiesen. Und die Einführung dieses Instruments in Europa zu Beginn einer Pandemie-Saison ist sehr aufregend, und wir werden die Ergebnisse aufmerksam verfolgen." 



» Deutschland
» Österreich
» Schweiz 
Street View

Googles Datenschützer Peter Fleischer gab heute im European Public Policy Blog von Google bekannt, dass die Speicherdauer der Originaldaten von Street View nun auf ein Jahr begrenzt ist. Diese 12 Monate begründet er mit Fehlern bei der automatischen Bearbeitung der Bilder.

So kommt es vor, dass Straßenschilder, Verkehrszeichen oder Statuen verwischt werden. Nur mit den Originaldaten lassen sich diese Fehler korrigieren. So könne man mit den Straßennamen auch kontrollieren, ob die Straße in Google Maps richtig geschrieben ist. Verkehrszeichen wie Einbahnstraße könne man so auch überprüfen.

Ab sofort werden die Originaldaten ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung gelöscht. Langfristig gesehen hat Google somit nur noch Zugriff auf die verwischten Bilder. In Ländern, die bereits Street View haben, beginnt die Aufbewahrungsfrist mit dem heutigen Tag.

Fordert hingegen jemand Google dazu auf ein Gesicht, Haus oder seinen PKW aus Street View zu entfernen, wird dies auch in die Originaldaten übernommen. So hat es Google übrigens auch mit dem Datenschutzbeauftragten von Hamburg vereinbart.

Dennoch werden man weiterhin an der Technik arbeiten und man möchte die Fehlerquote von nicht verwischten Gesichtern weiter senken.
Street View

Google hat Street View in zwei weiteren Länder gestartet. Neben Kanada wurde nun auch Tschechien online gestellt. Außerdem hat es bei Japan einige Updates geben.

In Kanada sind bspw. die Städte Vancouver, Toronto, Ottowa oder Calgary online. In Tschechien vor allem die Region um die Hauptstadt Prag und die Autobahn 1.

Street View Tschechien Street View Canada
©2009 Google - Kartendanten ©2009 PPWK, Tele Atlas - ©2009 Google - Kartendanten ©2009 Tele Atlas, Google

Die "Abdeckung" in Kanada ist im Vergleich zu den USA recht gering, aber auch die USA sind mit einer ähnlichen im Mai 2007 gestartet und heute fast vollständig erfasst.

Bei Japan wurden mehrere kleine Insel südwestlich der Hauptinseln hinzugefügt.

Wann und ob Street View endlich für Deutschland startet ist nach wie vor unklar. Ob auch andere Länder neue Bilder bekommen haben, ist ebenfalls noch unklar.
Google

Einige Googler haben sich zusammengetan und die Webseite What Browser? erstellt. Mit dieser Webseite möchte man den Nutzer erklären, was ein Browser ist und vor allem den Nutzern vom Internet Explorer zeigen, dass es zahlreiche alternativen gibt.

Auf der Webseite gibt Google auch verschiedene Tipps, die sich an den jeweils verwendeten Browser anpassen. So wird erklärt, wie man die Homepage ändern, eine andere Suchmaschine einstellt und wie man den Standardbrowser festlegt.

Strichcode
Mit diesem Doodle überrascht Google heute die Besucher der Startseite. Es ehrt die Erfindung des Strichcodes. Am 07, Oktober 1952 wurde der Patentantrag angenommen. Mit Strichcodes lassen sich verschiedene Daten speichern. Sie helfen bspw. an Kassen oder beim Versand von Paketen. 

Strichcodes sind heute sehr wichtig, da vieles was automatisiert ist, nur mithilfe von Strichcodes möglich ist.
Google Mail

Gestern sorgten zehntausend Zugangsdaten für Hotmail im Netz für Aufregung. Microsoft hat reagiert und die betreffenden Accounts vorerst gesperrt. Ein Blogger, der bereits die erste Liste gefunden hat, habe nun eine zweite Liste mit 20000 Einträge gefunden. 

Auf dieser Liste stehen neben weitere Hotmail-Daten auch Google Mail , AOL und Yahoo. Wie bei Hotmail ist aber nicht ein Sicherheitsproblem bei den Servern die Ursache, sondern die Anwender selbst. Diese haben sich bei einer gefälschten Seite eingeloggt und so ihre Daten preisgeben.

Generell sollte man bevor man sich anmeldet prüfen ob es sich tatsächlich um die gewünschte Seite handelt und ob die Verschlüsselung besteht.

Wer dennoch verunsichert ist, sollte sein Passwort ändern.