Viele, wenn auch längst noch nicht alle, Android-Nutzer können mittlerweile den Google Assistant nutzen und diesen sehr einfach per Sprache oder über den Home-Button aufrufen. Microsoft macht mit einem neuen Update der eigenen Assistentin Cortana nun weiter Druck und kann sich ebenfalls als Standard für den Aufruf per Button einrichten. Dadurch kann der Google Assistant in diesem Szenario vollständig ersetzt werden.
Und wieder geht eine (dank des Feiertages) nicht ganz so lange Woche zu Ende. Auch in dieser Woche gab es wieder viele Neuigkeiten rund um Google, über die wir euch auf dem laufenden gehalten haben. Hier kommt nun unser Rückblick auf die Woche 24 vom 11. bis zum 17. Juni sowie auch wieder ein etwas weiterer Rückblick auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren.
Es gibt eine Reihe von Angeboten im Google-Universum die vollkommen zu Unrecht nicht im Rampenlicht stehen und kaum bekannt sind. Eines dieser Angebote ist der Online-Virenscanner VirusTotal, mit dem sich eine Datei in sekundenschnelle mit Dutzenden Scannern durchleuchten lässt. Jetzt bekommt das Angebot ein komplettes Redesign im Material Design und wurde außerdem auch mit einem neuen Logo ausgestattet.
YouTube-Videos lassen sich in ganz unterschiedlichen Qualitätsabstufungen und Auflösungen streamen, je nachdem über welche Bandbreite man aktuell verfügt oder über welche Methode man verbunden ist. Wird die App über die mobilen Daten benutzt, hat man bisher nur die Wahl zwischen HD-Qualität oder 480p. Jetzt testen die Entwickler eine deutlich erweiterte Option, mit der sich verschiedene Stufen der Qualitätsgrenzen auswählen lassen.
Über den Transparency Report informiert Google seit Jahren sehr transparent und ausführlich über die Löschanträge von Unternehmen und Regierungen weltweit und zeigt damit der Öffentlichkeit, wie häufig und umfangreich die Suchergebnisse bereinigt werden. Für diese Tranparenz wird Google im Allgemeinen sehr gelobt, doch ein deutsches Gericht hat genau darin nun ein Problem gesehen und verbietet dem Unternehmen in einem bestimmten Fall, über eine Löschung zu informieren.
Schon seit vielen Jahren fechten Google und die deutschen Verlage bzw. ihre Vertreter einen Kampf rund um das Leistungsschutzrecht aus. Bisher blieben alle Klagen der Verlage ohne Ergebnis, und auch in absehbarer Zukunft wird sich das wohl nicht ändern. Doch Google scheint sich nun schon darauf vorzubereiten dass sich in den News schon bald etwas ändern wird. Zumindest wird schon seit Heute Vormittag eine merkwürdige Meldung direkt auf der Startseite angezeigt.
360-Grad-Videos liegen im Trend und erfreuen sich dank immer breiterer Unterstützung auf den diversen Plattformen immer größerer Beliebtheit. Für die Videomacher ist das Erstellen solcher Videos aber nicht nur ein großer technischer sondern auch planungsintensiver Aufwand. Jetzt stellt YouTube den eigenen Nutzern ein neues Tool zur Verfügung, mit dem sie genau sehen können welche Bereiche des Videos für den Zuseher tatsächlich interessant waren bzw. welche kaum wahrgenommen wurden.
Das Thema Heim-Automatisierung kommt gerade erst so richtig ins rollen und mit der zunehmenden Verbreitung der smarten Sprachassistenten im Wohnzimmer der Menschen nimmt die noch junge Branche immer mehr an Fahrt auf. Schon jetzt ist aber auch klar dass es auch in dieser Branche unterschiedliche Ökosysteme und Plattformen geben wird, für die man sich am Ende entscheiden muss. Die Google-Schwester nest könnte nun aber schon bald einen Schritt auf Apple zugehen.
Schon seit vielen Jahren ermittelt die EU-Kommission wegen des Wettbewerbsmissbrauchs gegen Google und hat im Sommer 2015 ein Verfahren gegen das Unternehmen eröffnet. Jetzt soll das Verfahren vor dem Ende und ein Urteil kurz bevor stehen. Noch ist zwar nichts in trockenen Tüchern, aber die Spatzen pfeifen schon von den Dächern dass Google wohl eine Strafe in Milliardenhöhe und vermutlich auch strenge Auflagen erwarten.
Googles zweites Betriebssystem Chrome OS ist vor allem als Cloud-Betriebssystem konzipiert und verfügt dementsprechend nur über sehr wenige und teilweise auch sehr rudimentäre Offline-Funktionen. Ein großer Flaschenhals von Chrome OS ist bis heute der Dateimanager, der eine dringende Überarbeitung benötigt. Doch nun bekommt die App erst einmal eine kleine Verbesserung und kann schon bald auch ZIP-Dateien aus dem Google Drive öffnen.