Mit den Play Services betreibt Google ein Framework für Android, in dem viele wichtige Grund-Funktionen ausgelagert sind und allen Apps zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es normalerweise keine große Rolle unter welcher Android-Version die Play Services laufen - bis jetzt. Nun haben die Entwickler angekündigt, schon in wenigen Monaten den Support für Android Gingerbread und Android Honeycomb einzustellen.
Über die Jahre hat Google von Millionen Android-Nutzern Bewegungsprofile angelegt und nutzt diese Daten in anonymisierter Form für eine Reihe von Funktionen. Pünktlich zum Beginn des Weihnachts-Wahnsinns in den Geschäften und Großstädten werden die Google Maps nun mit drei neuen Funktionen ausgerüstet, die für einen stressfreien Einkauf sorgen und dem Nutzer zu möglichst geringen Wartezeiten verhelfen sollen. Wer einmal der Sammlung der eigenen Bewegungsdaten in den Google Maps zugestimmt hat, wird seitdem ständig überwacht und alle besuchten Orte inklusive dem Weg dorthin werden genauestens protokolliert und dauerhaft gespeichert. Über die Google Maps Timeline lassen sich diese Daten aufbereitet und sortiert wieder abrufen, aber in anonymer Form kommen sie nun auch anderen Bereichen der Maps zugute. google-maps-times In einem Blogpost hat Google nun drei neue Funktionen angekündigt, die sich allesamt mit der besten Zeit zum Besuch eines Ortes beschäftigen: Popular Times Live Schon vor einigen Wochen sind erste Hinweise auf eine Live-Variante von Popular Times aufgetaucht, die anzeigen kann wie viele Menschen sich genau jetzt in diesem Moment an diesem Ort aufhalten. Natürlich gibt es keine absoluten Zahlen, dafür aber einen roten Balken in der Diagramm-Ansicht, der darauf hinweist dass es sich dabei nicht um statistische Werte sondern um Live-Daten handelt. Auch diese werden natürlich von den Millionen Smartphones in den Hosentaschen gesammelt und direkt zur Auswertung weiter geleitet. Durchschnittlicher Aufenthalt Interessant ist aber nicht nur die Tatsache, wie viele Menschen sich gerade an einem Ort aufhalten, sondern natürlich auch wie lange. Wer etwa einen Ausflug ins Museum plant und nicht weiß ob es 30 Minuten oder 3 Stunden dauern wird, findet auch diese statistischen Daten direkt in den Google Maps unter dem Balkendiagramm. Diese Daten basieren auf Durchschnittswerten und sind derzeit noch sehr grob gehalten. Für die Planung eines Ausflugs mit mehreren Etappen aber eine sehr sinnvolle Funktion, die natürlich auch verraten kann wie lange man möglicherweise anstehen und warten muss.
google-maps-oeffnungszeiten Detailliertere Öffnungszeiten Zu vielen Orten verfügen die Maps schon seit längerer Zeit über genaue Öffnungszeiten und können diese tagesgenau anzeigen und den Nutzer darüber informieren, ob ein Geschäft derzeit geöffnet hat oder nicht. Diese Information wird nun noch einmal erweitert und kann ab sofort auch noch detailliertere Zeiten für bestimmte Orte anzeigen - wenn diese denn vom Betreiber bekannt gegeben worden oder von einem Nutzer korrigiert worden sind. So kann es für einen Ort nun gleich mehrere Öffnungszeiten geben: So kann ein Geschäft etwa die Öffnungszeiten des Verkaufsraums und des Restaurants getrennt anzeigen, was bisher nicht möglich gewesen ist. Sinnvoll ist das vor allem bei Orten mit mehreren verschiedenen Zeiten. Es dürfte allerdings eine zeitlang dauern, bis auch diese Informationen so akurat sind wie die bisher bekannte Anzeige von Öffnungszeiten.
Der eine oder andere dürfte diese zusätzlichen Informationen bereits zu Gesicht bekommen haben, denn diese werden schon seit einiger Zeit getestet und sind immer wieder mal bei bestimmten Orten aufgetaucht. Der Rollout der neuen Funktionen verläuft serverseitig und sollte allen Nutzern in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen. Diese dürften sowohl in der Maps-App als auch in der Websuche angezeigt werden. Bleibt die Frage wie sinnvoll gerade die Funktion zur Anzeige des Live-Ansturms sein wird, wenn viele Menschen die Maps-App für diese Information verwenden. Da jeder die Ansturm-Zeiten meiden möchte, können sich diese natürlich sehr schnell verschieben und es könnte genau das Gegenteil der Fall sein. Vom Prinzip kennt man das bereits vom Auto-Navi, das plötzlich alle Autofahrer einen vermeintlichen Stau umfahren lässt, der sich dann auf die Ausweichroute verlagert. » Ankündigung im Google-Blog
In der vergangenen Woche wurde ein kleines Update für die GMail Android-App ausgerollt, das nur eine relativ kleine aber für einige Nutzer vielleicht sehr wichtige Änderung mit sich bringt: Das Update bezieht sich auf die Antworten-Funktion und verändert das Verhalten mit dem Umgang von zitierten Text bzw. dem Inhalt der vorhergehenden E-Mail.
Mit dem neuen Hardware-LineUp rund um die Pixel-Smartphones, der Daydream-Brille oder auch dem neuen Chromecast übernimmt Google nicht nur mehr Kontrolle über die Produktion und das Marketing rund um die Geräte, sondern möchte nun auch im Verkauf mehr Einfluss nehmen. Dazu wurden gestern eine Reihe neuer Shop-in-Shops in kanadischen Best Buy-Filialen eröffnet, die schon bald auch hierzulande entstehen könnten.
Mit den Pixel-Smartphones geht Google in vielen Bereichen völlig neue Wege und hat damit ein aus Sicht vieler Reviews einzigartiges Android-Smartphone geschaffen, dass es in vielen Punkten auch mit dem Lifestyle-Faktor von Apples iPhone aufnehmen kann. Jetzt hat Googles Design-Abteilung ein kleinen Einblick in den Prozess und die Überlegungen gegeben, die nötig waren um die einzigartigen Hintergrundbilder und Sounds zu erschaffen.
Schon seit einigen Monaten steckt in Googles Laptop-Betriebssystem Chrome OS die Möglichkeit, Android-Apps auszuführen und auf den Play Store zuzugreifen - was dem Chromebook völlig neue Einsatzgebiete beschert. Bisher wurden allerdings nur drei Geräte in der ersten Testphase unterstützt, so dass noch nicht all zu viele Nutzer diese neue Möglichkeit ausprobieren konnten. Jetzt wird die Liste der unterstützten Chromebooks um vier weitere Geräte erweitert.
Vor wenigen Tagen wurde die neue Version des Google Play Kiosk mit einer überarbeiteten Oberfläche ausgerollt, mit der einige Elemente verschoben, umbenannt und sinnvoller angeordnet worden sind. Bisher konnte man zur Nutzung des Kiosk nur das Smartphone mit der installierten App verwenden, doch im Zuge des Redesigns wurde nun auch eine Web-Version ausgerollt. Und in dieser steckt mal wieder sehr viel Potenzial.
Nach dem ganzen Ärger rund um das Leistungsschutzrecht hat Google im vergangenen Jahr die Digital News Initiative gestartet, mit der Europäische Verlage mit Geld für bestimmte Projekte unterstützt werden sollen. Jetzt wurde die zweite Runde abgehalten, bei der Google wieder die Geldbörse weit öffnet und ganze 24 Millionen Euro an Verlage ausschüttet. Deutschland ist dabei mit Abstand der größte Markt und bekommt über 5 Millionen Euro.