Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Schritt kommen musste: Google hat gestern Abend bekannt gegeben, dass sowohl die Fotoverwaltung Picasa als auch die dazugehörigen Picasa Web Albums eingestellt werden. Beide haben schon seit vielen Jahren keine Updates mehr bekommen und standen schon lange auf der Abschussliste, doch gerade die Desktop-Fotoverwaltung hat bis heute viele Nutzer und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit - daher hat man sich diesen Schritt auch nicht einfach gemacht.
Die nächste Update-Runde für Google+ steht an, und auch dieses mal gibt es wieder viele kleine Verbesserungen an allen Ecken und Enden - sowohl in der Web-Version als auch in der Android-App. Neben vielen kleinen Bugfixes, insgesamt 102 an der Zahl, verfügt das Netzwerk nun auch über einen neuen Benachrichtigungstyp, in dem der Nutzer über vermeintliche interessante Beiträge informiert wird, die er verpasst hat.
Es geht weiter Schlag auf Schlag bei Googles neuem großen Schwerpunktthema Virtual Reality. Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass schon in wenigen Monaten ein neues Headset auf den Markt kommen soll, in dem auch weiterhin ein Smartphone vor die Augen des Nutzers geschoben werden muss. Ein neuer Bericht des Wall Street Journal belegt nun, dass die VR-Abteilung aber noch an einem weiteren Headset arbeitet, das vollkommen eigenständig arbeitet und auf kein externes Smartphones mehr angeschlossen ist.
Im vergangenen Jahr hat Google die Eddystone-Technologie vorgestellt, ein offener Standard für BLE-Beacons. Diese ist als offene Plattform konzipiert und kann von jedem Hardware- und Software-Hersteller verwendet und in die eigenen Mini-Geräte integriert werden. Mit der aktuellen Beta-Version von Chrome for Android bekommen nun auch alle Android-Smartphones Unterstützung für diese Beacons und informieren den Nutzer über Geräte in der Nähe.
Eines der ältesten Produkte von Google wird im nächsten Jahr eingestellt: Die Suchmaschine für Unternehmen, Search Appliance, bringt die Technologie der Google Websuche in die Netzwerke der Unternehmen. Als Grund für die Einstellung gibt man an, dass die Technologie nicht mehr zeitgemäß ist und Unternehmen ihre Daten besser in der Cloud als in eigenen Netzwerken ablegen sollten. Dafür möchte man im Laufe des Jahres ein neues Produkt vorstellen.
Das im Mai 2014 eingeführte Recht auf Vergessen gehört zu den umstrittensten Internetgesetzen der letzten Jahre und zwingt Google und andere Suchmaschinen dazu, Links auf Webseiten mit persönlichen Inhalten auf Anfrage zu löschen. Zur Zeit gilt dieses Gesetz allerdings nur in der EU, und genau so hat Google dieses auch umgesetzt. Auf Google.com waren auch weiterhin alle Ergebnisse zu finden. Jetzt wird per Geoblocker aber auch auf der US-Webseite gefiltert, so dass Nutzer aus Europa in keiner Version mehr die betroffenen Links sehen können.
Dass sich Sundar Pichai seinen Job als CEO von Google fürstlich entlohnen lässt, dürfte wohl niemanden verwundern. Aber wie viel ihm der Job tatsächlich im Laufe der Jahre einbringt, sprengt das ganze noch einmal und macht ihn zu einem der wohlhabendsten Personen im Google-Universum. Insgesamt kann er mit weit über einer halben Milliarde Dollar rechnen.
Normalerweise konzentriert sich Google bei den eigenen Angeboten auf digitale Lösungen, doch im Bereich E-Commerce plant man offenbar großes: Genauer gesagt im Bereich der Paketzustellung. Ein jetzt zugesprochenes Patent zeigt eine sehr ungewöhnliche Lösung zur Auslieferung von Paketen, bei denen auch die selbstfahrenden Fahrzeuge wieder zum Einsatz kommen sollen.
Trotz immer umfangreicherer Möglichkeiten zur Speicherung und Verwaltung von Notizen, hatte Google Keep bisher keine zentrale Anlaufstelle für Einstellungen. Mit einem seit gestern ausgerollten Update wird dies nun geändert und es gibt nun ein kleines Popup, in dem einige grundlegende Dinge rund um die Notizen eingestellt werden können. In der mobilen App sind diese allerdings noch nicht vorhanden.