In Deutschland hatte Googles Angebote Streetview noch nie einen leichten Stand: In keinem anderen Land gab es so viele Proteste gegen die Fahrzeuge bzw. gegen das veröffentlichte Bildmaterial und auch in keinem anderen Land musste Google so viele Straßenzüge oder Häuser verpixeln wie in Deutschland. Dennoch sind die Fahrzeuge nun ab der kommenden Woche wieder auf den Straßen Deutschlands unterwegs - allerdings zu einem anderen Zweck als in der Vergangenheit.
Als der Chrome-Browser vor über 8 Jahren veröffentlicht wurde, ist er gleich mit mehreren Versprechen und Konzepten an den Start gegangen: Der Browser sollte nicht nur an der Oberfläche sondern auch unter der Haube deutlich schlanker als die Konkurrenz sein und so Ressourcen sparen. Doch gerade unter der Haube hat sich in den letzten Jahren so viel getan, dass dieses Versprechen immer schwerer zu halten war. Jetzt hat das Chrome-Team angekündigt, dass der Browser ab Dezember nur noch die Hälfte des derzeit benötigten Arbeitsspeichers verwenden wird.
Seit Jahren ist Google mit den umgebauten Lexus Rx450h auf den Straßen der USA oder in den eigenen Testgeländen unterwegs um die eigene Technologie für die selbstfahrenden Autos weiter zu entwickeln. Vor knapp zwei Jahren kamen dann die selbstentwickeln Google Cars dazu und jetzt wird die Flotte schon bald um 100 weitere Fahrzeuge einer deutlich größeren Klasse erweitert. Die ersten Fahrzeuge wurden bereits an Google ausgeliefert und werden derzeit umgerüstet.
Googles Websuche kann nicht nur Millionen von Fragen beantworten und Fakten ausliefern, sondern kann seit vielen Jahren auch Rechenaufgaben lösen und bietet mit den diversen Oneboxen auch viele weitere Möglichkeiten. In den letzten Wochen kam noch eine weitere Funktion dazu, die nun auch die Umrechnung zwischen den verschiedenen Farb-Einheiten ermöglicht. So lässt sich auch die oft gebrauchte Funktion zur Umrechnung zwischen RGB und HEX direkt in der Websuche nutzen.
Vor knapp drei Jahren stand bei Google alles im Zeichen der Robotik und man hatte innerhalb weniger Wochen fast ein Dutzend Unternehmen aus dieser Branche übernommen - allen voran der Kauf von Boston Dynamics. Während man in den folgenden zwei Jahren mehrmals beeindruckende Fortschritte gezeigt hat, war Anfang dieses Jahres plötzlich die Luft raus und sogar ein Verkauf der populären Tochter stand im Raum. Jetzt schiebt ein ehemaliger Mitarbeiter Alphabet-CEO Larry Page den schwarzen Peter für diese Entwicklung zu.
In den letzten Jahren haben praktisch alle großen Social Networks immer wieder an der Sortierung ihrer Streams gebastelt und die Reihenfolge der einzelnen Beiträge angepasst. Statt auf eine simple chronologische Reihenfolge zu setzen, verwenden alle mittlerweile eine automatische Sortierung nach Relevanz. Auch die Google+ Communities werden im Laufe der nächsten Tage auf diesen Quasi-Standard wechseln und die Beiträge der Nutzer nicht mehr zeitlich sortiert anzeigen.
Anfang der Woche hat Google auf dem großen Hardware-Event eine Reihe von Produkten vorgestellt, zu denen neben den Pixel-Smartphones unter anderem auch der Assistent Home, der smarte Wifi-Router oder auch die VR-Brille Daydream gehört. Um diese entsprechend zu promoten nimmt Google wieder viel Geld in die Hand und schaltet nun weltweit große Werbeanzeigen. Zur weiteren Unterstützung wird man in zwei Wochen auch einen Popup-Store in New York eröffnen, in denen die neuesten Gadgets ausprobiert werden können.
In der Mitte der 2000er Jahre hatte Google ein großes Problem mit seinen Kartendiensten: Zwar verfügte man über sehr zuverlässiges Kartenmaterial und hochauflösende Satellitenfotos von vielen großen Ländern der Welt, aber es mangelte an tatsächlichen Fotos. Diese wurden anfangs extern von mehreren Datenquellen eingebunden, zu denen unter anderem auch die Wikipedia und der Fotodienst Panoramio gehörten. Doch da Google mittlerweile selbst eine umfangreiche Sammlung in den Maps aufgebaut hat, wird Panoramio nun schon im nächsten Monat eingestellt.
Die Reaktionen auf die Vorstellung der neuen Pixel-Smartphone waren durchaus gemischt: Während einige potenzielle Nutzer sich begeistert zeigen und die Pixels als Konkurrenz zum iPhone sehen, sind andere vor allem über die Preisgestaltung schockiert. Doch es gibt noch einen weiteren Punkt, der Wasser auf die Mühlen der Kritiker sein wird: Google wird die Updates für die Pixel-Smartphones nicht mehr selbst ausliefern, sondern ist auf die Mobilfunkanbieter angewiesen. Zumindest wenn das Smartphone mit Vertrag gekauft wurde.