Trotz der riesigen Auswahl an Produkten und Dienstleistungen stammt der Löwenanteil von Googles Umsatz noch immer aus dem Werbegeschäft. Zwar verschieben sich die Verhältnisse (sehr) langsam hin zu anderen Einnahmequellen, aber in absehbarer Zeit wird die Abhängigkeit von der Werbung weiter bestehen bleiben. Wie ein näherer Blick auf die Zahlen nun ergeben hat, gibt es aber noch eine weitere riesige Einnahmequelle, die bisher wohl kaum einer auf dem Schirm hatte.
Der Google Assistant ist nicht nur dafür da um Fragen zu beantworten oder Befehle entgegen zu nehmen, sondern man sich in einigen Fällen sogar mit ihm unterhalten und kürzere Konversationen führen. Ein Unbekannter Nutzer hat diese Möglichkeit nun auf die Spitze getrieben und hat zwei Assistenten direkt nebeneinander gestellt, die sich mehr als 30 Stunden lang über Gott und die Welt unterhalten haben.
Es gibt einige Dienste in denen Google die Übertragung von Sprache bzw. die Telefonie von zwei oder mehr Benutzern anbietet. Um die Qualität der Übertragungen weiter zu stärken hat man nun die Übernahme des Spezialisten Limes Audio angekündigt. Außerdem soll mit dem Know-How des Unternehmens auch die Übertragungsqualität bei schlechten Verbindungen weiter gesteigert werden.
Anfang des vergangenen Jahres hat die Google-Tochter Deepmind mit einem Go-Turnier gegen den amtierenden Weltmeister für Aufsehen gesorgt: Die Künstliche Intelligenz konnte den Weltmeister Lee Sedol mit 4:1 besiegen und hat damit gezeigt, wozu die KI mittlerweile in der Lage ist. Doch es gab auch Kritik aus der Go-Community über die Umstände der einzelnen Spiele. Jetzt ist AlphaGo erneut angetreten, allerdings diesmal Inkognito.
Noch bevor bei Google der erste UI-Designer angestellt wurde, begann schon die Tradition der Google Doodles. Diese kleinen Bildchen sind im Laufe der letzten Jahren immer häufiger und aufwendiger geworden und beschäftigen mittlerweile ein ganzes Design-Team. Damit sich deren Arbeit auch lohnt, gibt es nun eine Option in der Websuche-App, mit der sich Nutzer über ein aktuelles Doodle informieren lassen können.
Nach dem Start der beiden neuen Messenger Allo und Duo war und ist die Zukunft von Google Hangouts ungewiss. Zwar hat Google noch vor dem Start von Allo Gerüchte zerstreut, dass der Messenger eingestellt werden könnte, aber dass diese Entscheidung von Dauer ist, muss sich erst noch beweisen. Jetzt hat man ohne große Ankündigung bekannt gegeben, dass die Hangouts API schon in knapp drei Monaten eingestellt wird.
In den letzten Wochen wurden immer wieder Updates für die Google-App unter Android ausgerollt, die aber keine sichtbaren Änderungen mit sich gebracht haben. Das nun seit wenigen Tagen ausgerollte Update schließt sich dem nahtlos an, aber dafür hat sich unter der Haube einiges getan: In der App gibt es Hinweise auf mysteriöse neue Such-Gesten, einer Texteingabe für den Google Assistant und auch die Assistant-Unterstützung für Android Wear.
Die Wurzeln des Project Tango liegen mittlerweile schon drei Jahre zurück und wurden im Februar 2014 als ein mit Sensoren vollgestopftes Smartphone vorgestellt, das deutlich mehr von seiner Umwelt wahrnehmen soll als alle anderen Geräte. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt im stillen Kämmerlein weiter entwickelt und soll nun in diesem Jahr endlich abheben. Neben einem neuen kompatiblen Smartphone hat Google nun auch eine ganze Flut von Tango-Apps angekündigt.
Der durchschnittliche Android-Nutzer ist froh wenn das Smartphone vernünftig und stabil läuft, seinen Dienst verrichtet und 1 bis 2 x in seinem Smartphone-Leben ein Update bekommt (wenn überhaupt). Aber natürlich gibt es auch die andere Gruppe der Nutzer, die tiefer in das System einsteigen und selbst eigene Versionen Flashen oder den Bootloader entsperren wollen. Jetzt bietet Google das dafür nötige ADB in einer schlanken Version zum Download an.