In den letzten Jahren hat Google viele spektakuläre Projekte gestartet, die in den meisten Fällen direkt aus den Google X-Laboren kamen: Die sogenannten Moonshot-Projekte. Doch mit der Umstrukturierung unter Alphabet war die Zukunft dieser Abteilung unklar - und ist es von offizieller Seite auch bis jetzt. Laut einem Bericht von Re/Code wurde die gesamte Abteilung nun neu aufgestellt und hat auch einen neuen Namen bekommen: Das Unternehmen nennt sich nun einfach nur noch X und belegt damit den nächsten Buchstaben im Alphabet.
Zum lange erwarteten Neustart von Google+ vor gut zwei Monaten gab es auch eine runderneuerte Android-App, die mit einigen Problemen der Vergangenheit aufgeräumt hat. Doch leider hatte die neue Oberfläche der App auch ein neues Element mitgebracht, von dem nur die wenigsten Nutzer begeistert waren: Die sogenannte "Bottom Bar", in der die Navigation praktisch noch ein zweites mal enthalten war. Jetzt wird eine neue Version der App ausgerollt, in der diese Leiste automatisch wieder verschwindet.
Im vergangenen Jahr hat das Self Driving Car-Projekt große Fortschritte gemacht, und Google konnte immer wieder stolz vermelden, wie sicher und unfallfrei die Fahrzeuge im Verkehr unterwegs sind. Doch wie ein neuer Report nun offenlegt, ist das nur die halbe Wahrheit: In einem Bericht an die kalifornische Straßenverkehrsbehörde wurden nun ganze andere Zahlen kommuniziert, und die lassen die Fahrzeuge bzw. deren Fahrkünste nicht mehr ganz so gut aussehen. Allein im vergangenen Jahr hat man in letzter Sekunde 13 Unfälle in letzter Sekunde verhindern können.
Das Miniatur Wunderland in Hamburg dürfte vielen Menschen ein Begriff sein, und ist mittlerweile die größte Modelleisenbahn-Anlage der Welt. Wer es bisher noch nicht in diese Wunderwelt des Modellbaus geschafft hat, der kann sich das ganze nun auch direkt von zu Hause ansehen: Das Team von Google Streetview hat in Zusammenarbeit mit den Gründern Wunderlands nun einmal die gesamte Bahnstrecke abgefahren und stellt diese Fotos nun über Streetview zur Verfügung.
Um etwas mehr pures Android-Feeling zu bekommen, setzen viele Nutzer mittlerweile den Google Now Launcher ein, der sich direkt in der Google-App befindet und die standardmäßige Android-Oberfläche inklusive dem linksseitig platzierten Now-Homescreen mit sich bringt. Dieser hat im Beta-Channel nun ein Update bekommen, der dem Launcher eine Funktion beibringt, die sich viele wohl schon sehr lange auf ihrem Smartphone gewünscht haben: Die Möglichkeit, den Homescreen und App Drawer auch im Landscape-Modus zu nutzen.
In den letzten Wochen hatten sich Googles Entwickler in die Weihnachtsferien verabschiedet und nur sehr wenige Updates für die hauseigenen Apps gebracht - doch diese sind nun (endlich) vorbei. Seit gestern wird nun das erste Ergebnis der neu aufgenommenen Arbeit über den Play Store ausgerollt - eine neue Version der Google Maps. Mit dem Update bekommt die App einige Verbesserungen im Detail, mehr Anpassungsmöglichkeiten für die Google Maps Timeline und eine neue Funktion, die automatisch erkennen soll, wohin der Nutzer gerade unterwegs ist.
Die Entwicklerkonferenz Google I/O gilt seit Jahren als eine der wichtigsten Konferenzen in der Branche und ist auch für Google stets ein Highlight. Auf der Veranstaltung im späten Frühling wird nicht nur stets ein erster Einblick auf die kommende Android-Version gegeben, sondern es wird auch oft neue Hardware oder komplett neue Angebote vorgestellt. Vor wenigen Stunden hat Google-CEO Sundar Pichai nun den Termin für die diesjährige I/O bekannt gegeben.
Viele Online-Videoplayer bieten mittlerweile von Haus aus eine Unterstützung für Googles Cast-Technologie an, mit der der Videostream direkt auf den Cast-fähigen Fernseher gebracht werden kann. Für alle anderen, und auch für die Übertragung von ganzen Webseiten, benötigt man derzeit noch die Google Cast-Extension - doch diese könnte bald nicht mehr nötig sein. In der Beta-Version des Chrome-Browsers hat man die Funktion dieser Extension nun direkt in den Browser integriert und macht diese überflüssig.
Googles Betriebssystem ist mittlerweile auf sehr vielen verschiedenen Geräteklassen zu finden, die teilweise sehr unterschiedlich sind: Smartphones, Tablets, Fernseher, Smartwatches und selbst im Auto kommen wir wohl bald nicht mehr um das Betriebssystem herum. Doch auf dem klassischen PC ist das Betriebssystem bisher noch nicht angekommen - also muss ein anderer diesen Schritt gehen. Jetzt hat Jide die erste offizielle Version von Remix OS vorgestellt, das eine angepasste Android-Version für den Desktop anbietet.
Eigentlich hat der Private Modus des Chrome-Browsers den Zweck, dass die dort geöffneten Webseiten und eingegebenen Daten nicht gespeichert und nachvollzogen werden können. In der Praxis setzt der Browser dies auch sehr gut um und die Daten sind nach dem Schließen des Browser-Fensters tatsächlich sofort wieder geschlossen. Jetzt hat ein Nutzer allerdings einen sehr merkwürdigen Bug entdeckt, mit dem sich eine in diesem Modus geöffnete Webseite aus dem Arbeitsspeicher der Grafikkarte rekonstruieren lässt.