Sound and Vision: Googles Designer geben einen Einblick in den Design-Prozess der Pixel-Smartphones

google 

Mit den Pixel-Smartphones geht Google in vielen Bereichen völlig neue Wege und hat damit ein aus Sicht vieler Reviews einzigartiges Android-Smartphone geschaffen, dass es in vielen Punkten auch mit dem Lifestyle-Faktor von Apples iPhone aufnehmen kann. Jetzt hat Googles Design-Abteilung ein kleinen Einblick in den Prozess und die Überlegungen gegeben, die nötig waren um die einzigartigen Hintergrundbilder und Sounds zu erschaffen.


Dass mit den neuen Google-Flaggschiffen alles anders wird, hat CEO Sundar Pichai schon sehr früh deutlich gemacht und hat einen großen Einfluss auf die Geräte angekündigt. Das gilt aber nicht nur für die ausgewählten Komponenten, die gesamte Hardware und das äußere Design sowie das Marketing rund um das Smartphone, sondern auch für die Mediendateien mit denen der Nutzer tagtäglich konfrontiert ist: Den Hintergrundbildern und Geräuschen.

pixel-wallpaper

Die von Google für die eigenen Geräte und Betriebssysteme geschaffenen Hintergrundbilder erfreuen sich immer sehr großer Beliebtheit und werden von nicht wenigen Nutzern auch auf anderen Geräten verwendet. Wohl auch aus diesem Grund hat man vor kurzem eine eigene Wallpaper-App veröffentlicht mit der man die eigenen Designs weiter verbreiten möchte. Jetzt geben die Designer einen kleinen Einblick, an was sie alles denken müssen wenn sie einen solchen Hintergrund erstellen:

The composition of this wallpaper took hard work, as we wanted to ensure that the horizon would line up perfectly with the back-plate of the phone. We also needed to develop a robust color palette to show off our rich AMOLED screens while complementing our mostly primary-colored Google app icons. The final result is a set of live data wallpapers that balance simplicity and intelligence without creating unnecessary clutter and noise.

Um die Grafiken zu erstellen hat man auch eng mit der 3D-Abteilung von Google Earth zusammen gearbeitet, mit der man unzählige weitere Bilder und Varianten von verschiedensten Landschaften der Welt erstellt hat. Wie man sieht fließt also sehr viel Arbeit in diesen Prozess und das Endprodukt ein, das am Ende so einfach – und doch so faszinierende und praktisch zugleich – aussieht.



Sounds & Klingeltöne

pixel-speaker

Aber natürlich hat man sich auch Gedanken um die viele Töne aus den Benachrichtigungen, dem Klingeln und natürlich auch dem Wecker gemacht und diese speziell erstellt und angepasst. Dabei spielten vor allem drei wichtige Grundsätze eine Rolle: Die Klingeltöne mussten beruhigend und auffällig zugleich sein, sie sollen den Besitzer nicht herausreißen aber dennoch schnell erreichen und sie müssen natürlich „Googley“ sein. Das ganze dürfte keine einfache Sache sein, und so hat man auch darüber sicherlich viele Nächte gegrübelt.

By taking a more minimal approach to the arrangements and using a purer sound that resonates well on a device, there’s a greater ability to pop through everyday noise in order to get the user’s attention. What’s more, a device with a small speaker is not going to reproduce the rich sound and playback experience of a home stereo. Complex musical arrangements, big bassy sounds, or sounds that don’t take advantage of the resonance of the device can all be trouble areas on a small speaker.
 
A notification sound should alert users that something needs their attention, but should do so in a way that respects the relationship they have with their devices. These sounds should be short, snappy, and audible but not invasive or overly decorative.




Wer die Töne der Pixel-Smartphones noch nicht kennt, kann sich diese im Blogpost der beiden Google-Designer auch anhören und sich selbst ein Bild davon verschaffen, ob den Designern ihre Arbeit gelungen ist oder nicht. Auch die einzelnen Hintergrundbilder lassen sich dort noch einmal ansehen, inklusive der Varianten für die Live-Hintergründe. Die meisten davon erinnern an die Hintergrundbilder aus Android Nougat, die ihr euch in unserem Artikel herunterladen könnt.

Im Blogpost gibt es noch viele weitere Details zum Entstehungsprozess dieser Medien, der nicht nur für Designer sehr interessant ist. Natürlich haben die beiden Designer damit aber auch die Messlatte für das kommende Jahr und die Nachfolger der Pixel-Smartphone sehr hoch gelegt, und wir dürfen jetzt schon gespannt sein wie diese Medien weiter optimiert werden sollen 😉

» Beitrag im Google Design-Blog

[9to5Google]



Teile diesen Artikel:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.