Google Maps: Die Zeitachse ermöglicht jetzt auch das Tracking der Pokémon GO-Aktivität

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Der Hype rund um Pokémon GO ist merklich abgekühlt und mittlerweile sind die meisten Smartphone-Displays in der Öffentlichkeit wieder von Facebook & Co. statt von der virtuellen Pokémon-Welt dominiert. Dennoch dürfte die Zahl der aktiven Spieler noch immer im sehr hohen zweistelligen Millionenbereich liegen, so dass sich auch die Angebote rund um das Spiel herum großer Beliebtheit erfreuen. In diese Kategorie reihen sich jetzt auch die Google Maps ein, und erlauben das Tracking der Pokémon-Zeit.


Über die Google Maps-App werden viele Smartphone-Nutzer – nicht wenige sicherlich auch ohne ihr Wissen – den ganzen Tag lang getrackt und alle besuchten Orte sowie die Methode der Bewegung gespeichert. Die einfachsten Mittel der Fortbewegung wie zu Fuß, per Fahrrad, Auto oder ÖPNV können die Maps mittlerweile vollautomatisch erkennen und liegen in den meisten Fällen korrekt. Doch es gibt auch noch viele weitere Möglichkeiten zur Auswahl, und seit dem Wochenende kam noch eine neue Methode dazu.

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In der Zeitachse der Google Maps kann man nun einstellen, dass man sich nicht „normal“ fortbewegt hat sondern auf der Suche nach Pokémon gewesen ist. Dazu gibt es einen neuen Eintrag bei der Bearbeitung einer getrackten Fortbewegung, der sowohl in der App als auch auf dem Desktop und auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht. Der Eintrag nennt sich „Pokémon fangen“ und ersetzt dann die dafür gewählte Methode zur Fortbewegung. Als Logo wird ein Pokéball verwendet, der beim letzten Teardown der Maps-App aufgetaucht ist und dessen Verwendung unklar war.

Ein automatisches Tracking von Pokémon-Aktivitäten besitzt die Maps-App zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Es wäre sicherlich ein leichtes, über das Smartphone festzustellen wann die App geöffnet war und wann nicht, aber dafür fehlen der Maps-App die nötigen Berechtigungen unter Android. Wer also schon immer die eigene Pokémon GO-Aktivität tracken wollte, kann dies nun mit der Maps-App auch nachträglich tun. Eine Erweiterung dieser Liste um andere Apps ist sehr wahrscheinlich nicht vorgesehen, aber wäre eine interessante Idee. Allerdings sollte es nicht die Methode der Fortbewegung ersetzen, sondern als Zusatzinformation eingefügt werden können.



Zuletzt hat die Pokémon GO-App dadurch von sich Reden gemacht, dass sie 100 Millionen mal im Play Store heruntergeladen wurde und dass Niantic viele Tracking-Dienste abgewürgt hat. Gerade letztes kam bei der Community nicht sonderlich gut an und dürfte mit ein Grund für den schnellen Fall der Nutzerzahlen gewesen sein. Vielleicht sollte man bei zukünftigen Entwicklungen wieder mehr mit der ehemaligen Mutter Google zusammen arbeiten. Ein Tracker direkt in den Maps wäre vielleicht nicht die schlechteste Idee gewesen, wenn man schon selbst keinen in dem Spiel umsetzt.

Wir dürfen gespannt sein, wie lange diese Option in der Timeline zur Auswahl stehen wird.

[AndroidPolice]



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