Großes Update für Google Keep: Neue Oberfläche, Link-Vorschau & Autovervollständigung von Listen

keep 

Google Keep ist als sehr einfacher und simpler Notizblock gestartet, der sowohl im Browser als auch auf dem Smartphone zur Verfügung steht. In den letzten Monaten wurde die App kontinuierlich mit neuen Funktionen ausgestattet und wird im Laufe der Zeit immer mächtiger. Auch gestern gab es wieder ein großes Update für beide Versionen der App. Neben einer neuen Oberfläche für den Desktop beherrschen die Listen jetzt auch eine automatische Vervollständigung.


Zu Anfang beherrschte Keep nur die reine Speicherung von Notizen, mittlerweile können dort aber auch Erinnerungen gespeichert werden, die getrennt von allen anderen Dingen aufgelistet werden. Um dies deutlicher zu symbolisieren haben beide nun eine getrennte Oberfläche mit verschiedenen Farbgebungen und sind in einem neu geschaffenen Menü in der Seitenleiste besser sichtbar. Dadurch wirkt die Browser-App nun übersichtlicher und aufgeräumter als bisher.

google keep

Die Oberfläche verfügt nun über das bekannte Hamburger-Menü und zeigt auch im Browser eine lange Liste von Möglichkeiten an. Dort sind wie bereits erwähnt die Notizen und Erinnerungen verlinkt, die angelegten Labels aufgelistet und auch das Archiv, der Papierkorb und die Einstellungen finden sich dort. Das Menü kann wie gewohnt ausgeblendet werden, da die Navigation bei dem Notizblock im Normalfall nicht ganz so wichtig ist.




keep update

Sowohl auf dem Desktop als auch in der mobilen App gibt es aber auch eine neue Funktion für Links: Diese bekommen nach dem Einfügen nun eine Vorschau wie man sie von diversen Social Networks kennt. Diese besteht aus einem kleinen Bild und dem Titel der Seite, so dass man direkt weiß was einem hinter diesen Link erwartet.

Als nächstes gibt es zwei neue Möglichkeiten für die Listen: Das erste ist eine automatische Vervollständigung von Einträgen, zumindest wenn es sich um eine Einkaufliste handelt. Wenn Keep erkennt dass in einer Liste Lebensmittel aufgelistet sind, werden diese spätestens beim vierten Eintrag vorgeschlagen. Ob das wirklich Zeit spart sei mal dahin gestellt, aber wirklich eine sehr smarte Funktion. Als letztes gibt es auch eine Duplikat-Erkennung, die gerade bei längeren Einkaufslisten praktisch sein kann. So hat man dann keine doppelten Einträge mehr in der Liste.



Die neuen Funktionen und das neue Design steht im Browser ab sofort zur Verfügung, die automatische Vervollständigung allerdings nur in der englischen Version der Oberfläche. Für die Android-App wird in den nächsten Tagen wohl ein Update ausgerollt, allerdings ist sich auch AndroidPolice noch nicht ganz so sicher ob für die neuen Funktionen nicht auch die letzte bekannte Version ausreicht. Zumindest die Vorschau für Links ist auch mit dieser möglich. Die Version 3.3.222 gibt es bei APK Mirror.

Die automatische Vervollständigung von Listen kann wirklich sehr praktisch sein und könnte auch in vielen anderen Bereichen Sinn machen. Mal sehen wie sich das ganze weiter entwickelt.

» Ankündigung bei Google+



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comment ommentare zur “Großes Update für Google Keep: Neue Oberfläche, Link-Vorschau & Autovervollständigung von Listen

  • Freut mich sehr. Dachte anfangs, dass Keep ein Mauerblümchen bleiben wird. Mittlerweile ist es ordentlich gereift und ich nutze es täglich für Notizen und To-Dos!

    • Würde ich auch gerne nutzen, aber nachdem ich 2x über 1000 Einträge verloren habe, habe ich Keep verdammt und nutze wieder Evernote wie früher, das lagt ab ein paar hundert Einträgen nicht so krass (eigentlich überhaupt nicht) im Gegensatz zu Keep das mit jedem Eintrag instabiler und langsamer wird. Ab ca 1200 Einträge ist es unbrauchbar langsam.

      • 1200 Einträge in EINER liste oder 1200 post-its/notizen?
        Ich nutze es auch täglich und verwalte sämtliche todo-listen privat und beruflich mit etwa einem dutzend labels und einige mit dreistelliger anzahl (ich hebe die erledigten auf, als historie) an einträgen, habe bisher aber keine probleme festgestellt.
        Ich benutze die chrome-app, also nicht die webseite und nicht die mobilversion – obwohl ich glaube, die chromeapp ist auch nur eine eingebettete webversion, kann sein.

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