Bericht: Google-Gründer Larry Page soll Übernahme von Twitter geplant und verhandelt haben

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Twitter hat es nicht leicht: Obwohl der „Kurznachrichtendienst“ zweifelsohne zu den bekanntesten Plattformen der Welt gehört, kann man mit dem Wachstum der Social Media-Konkurrenz längst nicht mehr mithalten und auch die Monetarisierung der Plattform geht seit Jahren nicht voran. Es würde wohl kaum jemanden überraschen, wenn das Unternehmen eines Tages von einem großen Rivalen geschluckt wird. Laut einem Bericht soll Google-Gründer Larry Page höchstpersönlich schon vor fünf Jahren eine Übernahme geplant haben.


Wenn es eines gibt dass Google und Twitter verbindet, dann ist es die fehlende Strategie im Bereich Social Media. Beide kommen weder gegen den Platzhirschen Facebook an noch haben sie der neuen Konkurrenz von Snapchat & Co. etwas entgegen zu setzen. Dieses Schicksal wird die beiden wohl noch lange verbinden, aber beinahe hätten beide auch zusammengehört. Entsprechende Gerüchte gab es schon lange, die jetzt noch einmal untermauert wurden.

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Laut einem Bericht der Vanity Fair soll der damalige Google-CEO Larry Page höchstpersönlich dem Twitter-CEO Jack Dorsey ein Übernahmeangebot unterbreitet haben – und das fern aller Öffentlichkeit und im Stillen Kämmerlein. Statt mit einem Team von Managern in die Verhandlungen zu gehen, hat sich Page einfach neben Dorsey gesetzt und hat ihm das Angebot in das Ohr geflüstert. So zumindest steht es in dem Bericht.

There are some that believe one possible suitor would be Google, and if that was the case, it wouldn’t be the first time. In 2011, when Google was working on Google Plus, Larry Page, its C.E.O. at the time, invited Twitter co-founder and current C.E.O. Jack Dorsey to the colorful Google campus to discuss a deal. Dorsey showed up and was escorted into a large conference room where, after a few minutes, Page emerged only to draw the blinds, sit eerily close to Dorsey, and whisper his acquisition pitch into his ear. Page told Dorsey that he wanted to integrate tweets into search results. (Yes, you heard that correctly, he wanted to buy Twitter to make search better.) Needless to say, the conversation didn’t go beyond that conference room.

Wie Dorsey auf das Angebot reagiert hat ist leider nicht überliefert, genau so wenig ob man anschließend in ernsthafte Verhandlungen gegangen ist.



Page wollte mit der Übernahme vor allem bezwecken, dass die Tweets auch in den Suchergebnissen von Google auftauchen – was kurz darauf durch eine Partnerschaft auch geschehen ist. Nach einer längeren Pause hatte man die Partnerschaft dann im vergangenen Jahr wieder aufgenommen und zeigt seit August wieder Tweets in der Websuche an.

Eine mögliche Übernahme durch Google steht zwar immer wieder im Raum und angeblich soll das Unternehmen tatsächlich auch noch Interesse haben, aber zumindest soll dieses nun nicht mehr von ganz oben ausgehen. Page selbst soll schon nach kurzer Zeit das Interesse verloren und das Ziel nicht weiter verfolgt haben. Offenbar hat er erkannt, dass eine Partnerschaft sehr viel zielführender als eine Übernahme ist – vor allem da er wohl um Googles Social Media-Kompetenz weiß.

Schon seit über einem halben Jahr sitzt übrigens auch ein ehemaliger Google-Vetern im Twitter-Aufsichtsrat, und die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen wurde weiter ausgebaut – etwa auch beim Aufbau der Instant Articles-Plattfor.

[9to5Google]



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