Google bekommt Patent für Bestellung von Medikamenten per Drohne oder Self Driving Car zugesprochen

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Gerade als wir dachten dass sich Google aus dem medizinischen Bereichen aufgrund der konkurrierenden Alphabet-Töchter Calico und Verily zurück zieht, hat das Unternehmen nun ein neues interessantes Patent zugesprochen bekommen: In diesem wird ein Gerät beschrieben, mit dem sich dringend benötigte Medikamente und Geräte bestellen lassen. Diese sollen dann über diverse Technologien, unter anderem Drohnen, sofort ausgeliefert werden.


Eigentlich kümmern sich, wie bereits am Anfang erwähnt, die beiden Alphabet-Töchter Calico und Verily um den medizinischen Bereich bzw. um die Entwicklung von zukünftigen Technologien rund um diese Branche. Aus bestimmten Blickwinkeln ist dieser Bereich aber natürlich auch für Google interessant, um andere eigene Projekte mit einzubinden: Bei der Zustellung von Medikamenten und medizinischem Equipment wurde nun zumindest eine neue Lösung patentiert.

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Das Patent beschreibt ein sehr einfaches Gerät, mit dem sich auf Knopfdruck einfach bestimmte Dinge bestellen lassen – etwa ein Defibrilator eine Insulin-Spritze oder andere dringend benötigte Dinge. Direkt nach dem Druck auf den Knopf aktiviert sich dann eine Anzeige, die den Nutzer darüber informiert wann mit dem Eintreffen der bestellten Ware gerechnet werden kann. Diese soll dann aber nicht etwa von Menschen zugestellt werden, sondern von den diversen anderen Technologien.

Die derzeit beliebteste und wohl am meisten erforschte Lösung ist die Zustellung der Medikamente und Gerätschaften per Drohne, die sehr schnell und ohne Verkehrshindernisse viele Orte in kurzer Zeit erreichen kann. Doch auch das Google Self Driving Car wird in dem Patent erwähnt und könnte sich ebenfalls auf den Weg machen um vielleicht noch schneller dort zu sein. Auf welchem Wege die Dinge auch immer zugestellt werden, mit dem Gerät soll das ganze automatisiert und total simplifiziert werden.



paten

For example, if it takes 8-9 minutes for an EMS unit such as an ambulance or fire truck to arrive at the site of the emergency under normal circumstances, the first 60-120 seconds of that time may involve the dispatch (e.g., calling 9-1-1, speaking to an operator, etc.). A UAV, on the other hand can be dispatched with an example system without the human interaction required for typical 9-1-1 emergency response, and may be able to travel faster than a ground vehicle because it does not face traffic conditions and will have less distance to cover since it can travel “as the crow flies” versus following roads.

Da ein normaler Rettungswagen eben einige Minuten bis zum Eintreffen braucht und allein schon beim Telefonanruf Zeit verloren geht, ist ein solches Gerät – wenn sich denn eines in der Nähe befindet – natürlich sehr praktisch und kann unter Umständen auch Leben retten. Ob mit dem Druck des Buttons auch automatisch ein Rettungswagen verständigt werden kann, geht aus dem Patent nicht hervor.

Das Patent wurde bereits im Juni 2013 eingereicht und wurde dem Unternehmen aber erst gestern zugesprochen. Das ist natürlich eine sehr lange Zeit, in der mittlerweile völlig andere Lösungen gefunden worden sein können. Am simpelsten wäre vielleicht die Entwicklung einer Smartphone-App, die genau die gleiche Aufgabe wie das Gerät übernehmen kann.

» Das Patent beim US-Patentamt

[9to5Google]



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