Interview mit Google-CEO Sundar Pichai: Nutzer können eventuell über Versionsbezeichnung von Android N abstimmen

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Seitdem Googles mächtiger Produktchef Sundar Pichai zum CEO des Unternehmens geworden ist, ist es deutlich ruhiger um ihn geworden und er tritt nicht mehr ganz so häufig bei Events und Präsentationen auf – was aber natürlich gerade in der Anfangszeit zu erwarten war. Jetzt hat er sich in seinem Heimatland Indien den Fragen von Studenten der Universität Delhi gestellt, wobei auch einige interessante Dinge ans Licht gekommen sind. Unter anderem hat Pichai durchblicken lassen, dass der Name der nächsten Android-Version möglicherweise von den Nutzern bestimmt werden könnte.


Sundar Pichai hat bei Google eine Blitzkarriere hingelegt und hat sich innerhalb weniger Jahre vom Chrome-Team zum Android-Team hochgearbeitet, übernahm dann später die Leitung von beiden Produkten und wurde im vergangenen Jahr dann der Super-Chef für alle Produkte. In diesem Jahr hat er dann innerhalb von Google das ultimative Ziel erreicht und ist zum CEO von Google geworden, was von den Beobachtern als sehr positiv gewertet wurde. Doch seitdem hält er sich zurück, in einem Interview lernt man ihn nun aber etwas besser kennen.

Sundar Pichai

Ab Minute 47 fällt das Thema bei diesem Interview auf Android und deren Versionsbezeichnungen. Bekanntlich verwendet Google dafür stets eine amerikanische Süßspeise, wobei man jedes Jahr einen Schritt im Alphabet weiter geht. Noch ist bis zur offiziellen Vorstellung von Android N zwar noch etwas Zeit, aber die Gerüchteküche überschlägt sich natürlich schon jetzt wieder und ist am Rätseln, ob die neue Version nun Nougat, Nutella oder ganz anders heißt. Darauf angesprochen warum man bisher noch keine indische Süßspeise verwendet hat, hat Pichai im Scherz geantwortet, dass er bald seine Mutter um Vorschläge fragt. Anschließend schob er den Satz hinterher, dass man die Nutzer möglicherweise bei der nächsten Version abstimmen lässt.

Pichai besitzt 20 Smartphones
Außerdem hat Pichai in dem Interview verraten, dass er selbst mehr als 20 Smartphones besitzt und diese alle zeitgleich nutzt. Sehr wahrscheinlich dürfte er noch deutlich mehr haben, aber eine große Anzahl der Geräte hat er einfach nur zum Testen. Ob es sich dabei möglicherweise auch um Geräte handelt, die noch gar nicht auf dem Markt sind oder nie auf den Markt gekommen sind, hat er allerdings nicht verraten.



Ein Großteil des Interviews dreht sich um die Verbindung zwischen Google und Indien und über die zukünftigen Pläne des Unternehmens in dem aufstrebenden Land. Das ist für uns Europäer nicht ganz so interessant, doch wer Pichai etwas näher kennen lernen möchte, dem sei das gesamte Interview ans Herz gelegt.

Ob Google nun aber tatsächlich über die nächste Versionsbezeichnung abstimmen wird, darf dann wohl doch eher bezweifelt werden. Da die Bezeichnung auch Marketingtechnisch sehr wichtig ist, wird man eine solche Entscheidung sicherlich nicht den Nutzern überlasen. Google ist zwar bekannt dafür, dass man gerne Feedback von den Nutzern hört – aber Vorschläge möchte man im Normalfall nicht. Aber genau so bekannt ist das Unternehmen ja auch für Überraschungen – also warten wir es ab 😉

[The Verge & futurezone]



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