Camp Google: Google kündigt virtuelles Sommercamp für Kinder & Jugendliche an

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Sommercamps für Kinder und Jugendliche erfreuen sich in den USA seit Generationen großer Beliebtheit und sind ein wichtiger Teil der Sommerferien. In diesem Jahr veranstaltet auch Google erstmals ein solches Camp, allerdings nicht in irgendeiner Jugendherberge sondern – Überraschung – direkt im Browser. Das Google Camp soll Kindern und Jugendlichen Spaß bringen, Wissen vermitteln und die Kinder auch eine ganze Zeit lang beschäftigen. Der genaue Ablauf ist allerdings noch nicht bekannt.


Gestern Abend hat Google ein Video auf YouTube hochgeladen, in dem das Sommercamp vorgestellt wird – allerdings wird hier ebenfalls nur die Zielgruppe und die Themengebiete klar, der genaue Ablauf dieses Camps bleibt auch hier im Dunkeln. Am Ende des Videos wird dann noch auf die Homepage des Camps verlinkt, in denen die Themen noch einmal näher aufgelistet werden. Daraus geht zumindest hervor, dass das Camp vollkommen kostenlos ist, keine Anmeldung benötigt und „für alle Kinder“ – ohne Einschränkung auf die USA – zugänglich sein soll.

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Das Camp dauert insgesamt vier Wochen und steht in jeder Woche unter einem anderen Thema: In Woche 1 werden die Ozeane erkundet, in Woche 2 geht es in den Weltraum, Woche 3 steht ganz im Zeichen der Natur und zum Abschluss in Woche 4 dreht sich alles um das Thema Musik. Zu jedem Thema soll es Spiele geben, die einen sehr starken Lerneffekt haben und das Interesse der Kinder wecken sollen. Eltern sollen im Vorhinein die Möglichkeit haben, das Programm anzusehen das das Kind erwartet. Da es aber keiner Anmeldung bedarf, auch nicht mit dem Google Account, dürften die Eltern aber wohl keine Kontrolle haben. Die einzelnen Bereiche sollen aber auch „für die ganze Familie“ geeignet sein.

In den FAQs wird klar, dass das Camp direkt Online stattfindet und auch nicht den Urlaubsplan der Familie durcheinander bringt, denn auch im Nachhinein können alle Inhalte noch angesehen und ausprobiert werden. Worum es sich bei diesen Inhalten genau handelt, bleibt auch hier weiterhin im Dunkeln. Für einige der anstehenden Aufgaben werden die Kinder aber Haushaltsgegenstände benötigen – offenbar gibt es also auch Bastelstunden zu den einzelnen Themen.



Ein weiterer Zweck dieses Camps, neben dem Lerneffekt für Kinder, dürfte es natürlich auch sein, die Kinder frühzeitig an die Google-Produkte wie die Websuche und YouTube heranzuführen und sie im Umgang mit diesen Tools zu schulen. Vor allem in der Websuche, die viele Fragen direkt beantworten kann, dürfte man viel Potenzial in diese Richtung sehen.

Das Camp öffnet am 13. Juli seine virtuellen Pforten, und wohl erst dann wird Google auch bekannt gegeben was hier eigentlich passieren wird. Das gesamte Programm wurde in Zusammenarbeit mit der Khan Academy, National Geographic, der NASA und auch den amerikanischen Nationalparks entwickelt.

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