Kurzweiliges Chrome Experiment: motionEmotion erkennt Bewegung und Gesichtsausdruck

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Im Portal Chrome Experiments zeigen Googler und einige weitere Entwickler immer wieder was mit modernen Web-Technologien im Browser möglich ist, ohne auf Extensions oder PlugIns wie Flash & Co. zu setzen. Wer sich einmal etwas Zeit für dieses Portal genommen hat, könnte vielleicht auch schon über folgendes Experiment gestolpert sein, dass von Google nun wieder zum #FunFriday promotet wird: motionEmotion.


Die Chrome Experiments setzen sehr stark auf JavaScript und HTML5 und können mit dessen Bordmitteln sehr viele Dinge umsetzen, die noch vor wenigen Jahren ohne Flash undenkbar gewesen wären – und vieles davon kommt in diesem Experiment vor: Zugriff auf die Kamera, Gesichtserkennung und auch die Bewegungserkennung. Aus all diesen Dingen kombiniert entsteht ein kleines Spiel, das für kurzweiligen Spaß vor dem Bildschirm sorgen kann.

motionEmotion

motionEmotion nimmt den Nutzer über die Webcam auf und analysiert sowohl das Gesicht des Nutzers als auch die Bewegungen vor dem Bildschirm. Zwischen allen bewegenden Elementen – in den meisten Fällen werden dies wohl die Hände und Finger sein – werden dann Linien gezogen und aus diesen farbige Dreiecke und Polygone erstellt. Diese haben allerdings nur eine kurze Lebensdauer und werden nur aufrecht erhalten oder weiter gezeichnet wenn die Bewegung weiter geht.

Aber damit noch nicht genug: Zusätzlich wird auch der Gesichtsausdruck des Nutzers ständig ausgewertet und immer wieder ein passendes Smiley in das laufende Bild eingeblendet. Auch das funktioniert bei meinen Versuchen erstaunlich gut – in den meisten Fällen wird aber entweder nur ein lächelndes Gesicht oder eben ein trauriges Emoji angezeigt. Im Zusammenspiel entstehen dadurch einige verrückte Bilder. Einfach mal ausprobieren 😉

motionEmotion is an emotion & gesture-based arpeggiator and synthesizer.
It uses the webcam to detect points of motion on the screen and tracks the user’s emotion. It draws triangles between the points of motion, and each triangle represents a note in an arpeggio/scale that is determined by the user’s emotion.

demo performance of motionEmotion from Jason Sigal on Vimeo.



Das Chrome Experiment wurde zwar schon vor über einem halben Jahr veröffentlicht, war mir aber bisher nicht bekannt. Einen wirklichen Sinn kann man hinter dem ganzen zwar nicht erkennen, aber das ist ja auch gar nicht die Intention dieser Experimente. Für einige kurzweilige Minuten taugt es aber auf jeden Fall 😉

» Chrome Experiment: motionEmotion



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