Elon Musk-Biografie: Tesla-Chef fantasiert regelmäßig mit Google-Gründern über die Zukunft

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In wenigen Tagen erscheint die lang erwartete Elon Musk-Biografie und so sickern natürlich Tag für Tag immer neue Auszüge aus dem Buch hervor – und liefert neben vielen skurilen Dingen auch einige interessante Geschichten. Unter anderem kommt auch Google-Gründer Larry Page in dem Buch zu Wort und hat etwas aus dem Nähkästchen über seine Beziehung zum Visionär geplaudert. Dabei hat er unter anderem verraten, dass Musk nahezu wöchentlich bei ihm übernachtet.


Aus der Biografie ist bereits vor einigen Wochen schon bekannt geworden, dass Google vor einigen Jahren den Auto-Hersteller Tesla übernehmen und dafür 11 Milliarden Dollar auf den Tisch legen wollte. Doch der Deal ist bekanntlich nicht zu Stande gekommen, dennoch dürfte das Verhältnis zu Musk und seiner Vielzahl von Unternehmen immer noch bestens sein. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Gründer der beiden Unternehmen sich auch Privat sehr gut verstehen.

elon musk larry page sergey brin

Page hat in der Biografie verraten, dass Musk mindestens einmal pro Woche im Silicon Valley ist, dort aber keine eigene Wohnung besitzt, und daher oft bei Page auf der Couch (oder vielleicht auch in einem seiner sechs Schlafzimmer) schläft. Man darf dabei nicht vergessen, dass Musk mit einem Privatvermögen von über 11 Milliarden Dollar einer der reichsten Menschen der Welt ist.

Larry Page:
Er ist auf gewisse Weise obdachlos, was ich irgendwie lustig finde. Er schickt eine Email und schreibt ,ich weiß nicht, wo ich heute schlafen soll. Kann ich vorbeikommen? Einen Schlüssel oder so habe ich ihm aber noch nicht gegeben

Doch damit hört das Verhältnis noch längst nicht auf: Wenn Musk schon einmal in der Gegend ist, laden sie manchmal noch Kumpel und Googles zweiten Gründer Sergey Brin ein und ziehen sich in ihr geheimes Apartment zurück. Dort sinnieren sie auf relativ verrückte Art und Weise über Technologien der Zukunft. Unter anderem diskutieren sie über einen elektrischen Düsenjet, der sowohl senkrecht als auch waagerecht starten können soll und auch auf einer Skipiste landen und im Hafen von Manhattan anlegen können soll. Klingt alles verrückt, aber Musk will diesen Jet tatsächlich bauen.




Ein weiteres Projekt aus „der durchgeknalltesten WG der Welt“ ist auch ein weiteres Transportmittel für die Langstrecke: Die Visionäre wollen eine Art Pendlerverkehr im Himmel aufbauen und denken über Flugzeuge nach die ständig die Welt umkreisen und so nicht ständig langwierig starten und landen müssen. Die Fluggäste sollen mit einem weiteren Flugzeug so nur noch in die Luft gebracht werden müssen und steigen dann in das Pendelflugzeug um. Geniale Idee, ob sie aber zu Lebzeiten der Drei noch umsetzbar ist ist wohl mehr als fraglich.

Wie man sich diese Treffen der drei nun vorstellen soll muss jeder für sich selbst wissen. Da es aber ein von Page autorisiertes Interview in der Biografie von Musk ist – und kein Werk von Dritten – dürften schon sehr viele Fünkchen Wahrheit an dem ganzen dran sein. Doch spätestens bei Googles Roboter-Plänen steigt Musk aus: Er hat Angst davor, dass Google eines Tages Killer-Roboter baut die die Menschheit vernichten – und das eben unabsichtlich. Terminator lässt grüßen 😉

[Manager Magazin]



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