Personalisierte Google Maps können ab sofort über das Google Drive erstellt werden

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Schon seit vielen Jahren lassen sich mit den My Maps personalisierte Karten in den Google Maps anlegen und verwalten. Im Laufe der Jahre hat diese Funktion immer wieder einmal ihre Bezeichnung sowie das Design und die Integration in die Maps geändert, und jetzt ist es ein weiteres mal soweit: Ab sofort können die Maps nicht mehr nur über die Maps-App verwaltet werden, sondern auch über das Google Drive. Einmal erstellte Karten stehen anschließend als normales Dokument mit allen Optionen zur Verfügung.


Hinter der Möglichkeit personalisierte Karten zu erstellen steckt extrem viel Potenzial, doch in den vergangenen Jahren hat Google nicht wirklich viel dazu beigetragen um dieses herauszukitzeln bzw. diese Funktion zu promoten – aber das könnte sich jetzt ändern. Ab sofort kann eine solche personalisierte Karte direkt über das Google Drive erstellt werden, dazu gibt es den neuen Eintrag „Google My Maps“ im More-Menü des NEW-Buttons. Zwar immer noch versteckt, aber dadurch ist die Karte direkt im Drive sichtbar.

Google My Maps Drive

Pünktlich zu dieser Integration hat Google die Funktion noch einmal aufgebohrt und erlaubt nun auch den Import von großen Datenmengen zur Anzeige auf einer Karte, wo es vorher einige Beschränkungen gegeben hat. Die Anzahl der Placemarks ist nun komplett unbegrenzt und auch die Länge des Textes einer Info-Bubble wurde nun deutlich vergrößert, unbegrenzt ist es aber immer noch nicht. Die Erstellung der Karte läuft aber immer noch über den gleichen Prozess direkt in einer Google Map ab, daran dürfte sich wohl auch in Zukunft nichts ändern.

Die Integration hat nun den Vorteil, dass die erstellte Karte direkt als Datei im Drive zur Verfügung steht und auch genau so leicht sortiert, verwaltet und auch mit beliebigen Nutzern geteilt werden kann. In den nächsten Wochen sollen auch alle bisher erstellten Maps, die noch in den My Maps gespeichert sind und vielleicht schon längst in Vergessenheit geraten sind, im Drive erscheinen. Ob diese in einem eigenen Ordner abgelegt werden hat Google bisher noch nicht verraten, möglicherweise gibt es aber auch eine neue Kategorie in der diese Dateien einsortiert sind.



Möglicherweise zeigt Google mit dieser Integration eine neue Richtung der Datenverwaltung in den einzelnen Diensten. In den Maps sind diese Datensätze praktisch in der Versenkung verschwunden und waren nur schwer wieder aufzufinden, im Drive hingegen ist sie stets präsent. Auch das einfache Teilen der Karten könnte dem Angebot zu neuem Ruhm verhelfen – insbesondere für die Planung von Reisen oder Ausflügen kann dies nun sehr nützlich sein.

» Ankündigung im LatLong-Blog

UPDATE:
» Ältere My Maps-Karten stehen ab sofort als Dateien im Google Drive zur Verfügung



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