Stratosphären-Sprung: Google-Manager bricht Felix Baumgartners Rekord

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Vor etwas mehr als zwei Jahren ist Felix Baumgartner im Rahmen von Red Bull Stratos aus einer Höhe von 36.576 Metern gesprungen und hat damit nicht nur vier Weltrekorde gleichzeitig gebrochen, sondern war auch Figur eine der größten Werbeveranstaltungen der letzten Jahre. Doch wer dachte, dass dies ein Höhenrekord für die Ewigkeit ist lag falsch: Jetzt hat ein Google-Manager einen Sprung aus einer noch größeren Höhe gewagt – und diesen erfolgreich absolviert.


Der Sprung von Felix Baumgartner war nicht nur eines der größten TV-Events der letzten Jahre, sondern wurde auch auf YouTube live übertragen und brachte sogar Googles Server ins Wanken. Jetzt hat der Google-Manager Alan Eustace diesen Sprung jedoch getoppt und ist aus einer Höhe von 40.233 Metern ebenfalls aus einem Ballon gesprungen. Es dauerte mehr als 15 Minuten, davon ein Großteil im freien Fall, bis er wieder auf der Erde angelangt war.

Alan Eustace
(Das Video gibt es bei der New York Times)

Anders als Baumgartner mit seinem Sponsor Red Bull, hat Alan Eustace seine Vorbereitungen und auch seinen Sprung komplett geheim gehalten und keine große Werbeveranstaltung daraus gemacht. Um so größer war jetzt natürlich die Überraschung, dass ein Mensch nach dieser relativ kurzen Zeit diesen Rekord gebrochen hat. Nur wenige Medienvertreter waren über diesen Sprung eingeweiht und durften unter strengster Geheimhaltung mit dabei sein.

Alan Eustace ist 57 Jahre alt, und damit bedeutend älter als Felix Baumgartner, und hat die ersten Vorbereitungen für seinen Sprung schon Ende 2011 getroffen – also 1 Jahr bevor Baumgartner selbst gesprungen ist. Google-Chef Larry Page zeigte sich auf Google+ stolz über seinen Mitarbeiter. Google war laut NY Times auch bereit Eustace sowohl finanziell als auch organisatorisch bei diesem Vorhaben zu unterstützen, allerdings hat er diese Hilfe komplett abgelehnt da er befürchtete, das daraus eine ähnlich groß angelegte Werbeveranstaltung werden könnte.



Die New York Times hat einen langen Bericht zum Sprung geschrieben und hat auch einige Bilder und Videos vom eigentlichen Sprung. Damit dürfte dann wohl das Rennen um einen noch höheren Sprung begonnen haben, wobei dem wohl irgendwann auch physikalische und astronomische Grenzen gesetzt sein dürften.

P.S. Damals waren bis zu 8 Millionen Zuschauer bei YouTube live dabei.

[New York Times]



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