Bericht: Google plant Übernahme von Playlisten-StartUp Songza

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Derzeit wird Google wieder einmal Interesse an einem StartUp nachgesagt, dass sich vor allem sehr gut in Google Play Music integrieren würde: Songza erstellt anhand von Stimmungslagen oder Aktivitäten des Nutzers personalisierte Playlisten, die sich an eben diesen Umstand anpassen lassen und so den perfekten Soundtrack bzw. Hintergrundmusik liefern soll.


Google Play Music verfügt derzeit über sehr einfache Playlisten, in denen sich beliebig viele Songs unterbringen lassen und diese nach der Reihenfolge oder Zufall abspielen lassen. Als weiteres Extra gibt es dann auch noch dynamische Playlisten anhand von einzelnen Songs oder den Hörgewohnheiten des Nutzers, wodurch sich mit Hilfe der Radiostationen auch sehr oft neue Songs finden lassen. Damit erschöpfen sich Googles Playlisten dann aber auch schon wieder.

Google Play Music

Das StartUp Songza hingegen geht die Erstellung von Playlisten mit einem ganz eigenen System an: Statt auf Hörgewohnheiten oder ähnlichen Songs, basieren die dort bereitgestellten Playlisten auf Aktivitäten des Nutzers. Sowohl das Datum als auch die Tageszeit und die aktuelle Aktivität sind Ausschlaggebend für die Auswahl der Musikstücke und deren Reihenfolge. So gibt es etwa Sammlungen für einen Spaziergang, die Autofahrt oder auch für das Büro (Safe for Work).

Doch derzeit sind die Songs in diesen Playlisten noch nicht per Algorithmus einsortiert, sondern werden von einer Redaktion ausgewählt und zu Playlisten zusammengestellt. An diesem Punkt könnte man natürlich ansetzen und auch dies automatisiert machen lassen, dass Google dies technisch kann hat man schon desöfteren mit den personalisierten Playlisten gezeigt. Natürlich könnte man auch redaktionell betreute Playlisten beibehalten, ob man damit aber immer den Geschmack des Nutzers trifft ist eben Glückssache.


Google hat den weiteren Vorteil, dass der Nutzer seine Aktivität in Zukunft gar nicht mehr auswählen muss – immerhin weiß Google Now schon sehr gut über den Nutzer bescheid. Die Software kann sehr gut erkennen ob der Nutzer zu Fuß, per Fahrrad oder per Auto unterwegs ist – auch ob er sich auf Arbeit befindet oder sich in der Nähe eines Events aufhält kann sehr gut erkannt werden. Abwarten, ob die Übernahme, für einen kolportierten Preis von 15 Millionen Dollar, zustande kommt – Potenzial hätte sie auf jeden Fall.

[TechCrunch]



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