Eiskalt abgelehnt: Samsung hätte Android kaufen können

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Im Herbst 2003 hat Andy Rubin das Unternehmen Android gegründet und mit der Entwicklung eines mobilen Betriebssystems für Smartphones begonnen. Nach etwa 18 Monaten hatte er dann ein vorzeigbares Vorserien-Produkt in der Hand, ihm war aber klar dass er die Software nicht ohne einen großen Partner im Rücken verbreiten können wird. Bei der Suche nach Investoren klopfte er auch bei Samsung an, und wurde Eiskalt abgewiesen.


Google hat Android und das dazugehörige Betriebssystem im Sommer 2005 übernommen, die Weiterentwicklung fortan unterstützt und mit der Gründung der Open Handset Alliance wichtige Grundsteine für die heutige Dominanz des Betriebssystems gelegt. Doch die Geschichte hätte auch völlig anders ablaufen können, wenn Andy Rubin sein Unternehmen an einen Smartphone bzw. damals Handy-Produzenten verkauft hätte – diese hätten das System wohl kaum geöffnet.

Auf seiner Suche nach einem Käufer klopfte er unter anderem auch bei Samsung an, und wurde dort nicht nur eiskalt abgelehnt sondern – wenn denn die Antwort tatsächlich so gegeben wurde – auch noch ausgelacht. Vollkommen überheblich antwortete Samsung, „Ihr und welche Armee werden das Betriebssystem weiterentwickeln? Ihr seid nur sechs, seid ihr high?“. Mit diesen Worten war der Versuch dann abgeblockt und Rubin sah sich nach weiteren Investoren um.

Natürlich wird Rubin auch bei anderen Unternehmen angeklopft haben, hat am Ende mit dem unabhängigen Dritten Google wohl die beste Wahl für sein System und die Nutzer getroffen. Natürlich hat es Samsung auf Dauer nicht geschadet, immerhin dominiert man den Android-Markt auch Heute. Andererseits hätte Samsung auch einen Marktanteil von 100% haben können – wobei dann natürlich die Frage ist, ob Android dann das wäre was es Heute ist, und ob Google nicht ohnehin ein offenes mobiles OS entwickeln wollte.

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