Driverless Car: Google reicht Patent für Gesten-Steuerung im Auto ein

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Seit vielen Jahren entwickelt Google bereits am Driverless Car, das völlig autonom und ohne Eingreifen des Fahrers fahren kann. Da man vor einigen Wochen beschlossen hat, nun selbst Autos zu bauen, kümmert sich Google nun auch um die Innenausstattung. Jetzt haben die Entwickler ein Patent eingereicht, dass die Bedienung der Fahrerzelle via Touch und Gesten zeigt.


Da Google in der Vergangenheit sehr unzufrieden mit den Fortschritten am Driverless Car-Projekt gewesen ist, und dafür die Automobil-Partner als Schuldige ausgemacht hat, hat das Unternehmen nun beschlossen auf eigene Faust weiter zu machen und selbst Autos zu bauen. Das erste echte Google-Car soll schon in weniger als drei Jahren auf den Markt kommen.

Auch wenn die autonomen Fahrzeuge mittlerweile erstaunlich zuverlässig tausende Kilometer unfallfrei unterwegs sind, schwebt über die Zulassung eines solchen Automobils weltweit in vielen Ländern noch ein riesiges Fragezeichen. Das Google-Car muss also auch mit anderen Innovationen glänzen um gegen die Konkurrenz bestehen zu können.

Car Gesten Patent

Folgende Patent-Skizze zeigt, wie sich Google in Zukunft die Bedienung des Autos – abgesehen von der Fahrzeugsteuerung – vorstellt: Touch und Gesten. So soll die Belüftung etwa durch einen Touch auf die Konsole aktiviert und mit einer Hand-Geste in der Intensität und Temperatur verändert werden. Diese Gesten sollen durch Kameras und diverse Sensoren im Innenraum erkannt und die gewünschte Funktion ausgeführt werden.

Die Gesten-Erkennung im Auto soll für das System insbesondere deswegen besonders einfach sein, weil sich im Innenraum – bis auf den Menschen – nichts verändert. Außerdem hat er durch seine Körperhaltung, dem sitzen, auch kaum Störfaktoren, so dass sich der Sensor problemlos auf die Hände/Arme konzentrieren kann.


Als weiteres Beispiel wird auch die Öffnung der Fensterscheibe angeführt: Durch eine Abwärts-Bewegung der flachen Handfläche in der Nähe des Fensters soll sich dieses von selbst öffnen. Die Geschwindigkeit und Strecke der Handbewegung soll dem Sensor außerdem auch mitteilen, wie weit das Fenster geöffnet werden soll. Hochgefahren wird es analog dazu durch eine Handbewegung nach Oben.

Google Self Driving Car

The Verge vermutet auch, dass Google diese Technologien nicht nur im eigenen Auto verwenden könnte, sondern auch für andere Fahrzeughersteller zur Lizenzierung anbieten könnte. Nicht erst seit den Google Maps-Navigationssystem drängt Google immer mehr auch in das Auto vor und würde mit diesem System wohl den finalen Schritt dazu tun.

[The Verge]



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