Steve Ballmer: Googles Monopol gehört vor die Wettbewerbsbehörden

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Ohne monatlichen Seitenhieb auf Google scheint bei Microsoft nichts mehr zu gehen: Im Monat September lässt sich nun Noch-CEO Steve Ballmer herab und wettert gegen das in seinen Augen existierende Google-Monopol. Er sieht seinen Konzern als den einzigen der dem Unternehmen Paroli bieten kann und wünscht seinem Konkurrenten auch die Wettbewerbsbehörde an den Hals.


Seit über 10 Jahren macht Google der Konkurrenz vor wie man im Suchgeschäft erfolgreich und höchst profitabel sein kann, aber bisher hat es kein Unternehmen geschafft dieses System im Ansatz zu kopieren. Microsoft versucht sich seit Jahren mit Bing und hat dabei auch einige Achtungserfolge erzielt, aber der Marktanteil liegt immer noch im unteren Viertel und Profitabel ist Microsofts Internet-Geschäft ganz und gar nicht.

Hinter das Geheimnis ist auch Steve Ballmer bisher noch nicht gekommen und zeigt seinen Neid in einem Analysten-Meeting auch ganz offen: Auf die Frage, ob Bing denn jemals profitabel sein wird antwortet er: „Google ist es auch“. Der einzige Grund für die Milliarden-Umsätze ist laut Ballmer „dieses unglaublich beeindruckende Monopol“.

Und eben dieses Monopol möchte Ballmer gebrochen sehen und fordert direkt das Eingreifen der Wettbewerbsbehörden, die bei Google „Druck“ machen sollen:

Ich glaube, dass Googles Praktiken diskutiert werden müssen und wir haben auch schon mit den Behörden gesprochen. Ich glaube, Google braucht Druck von den Wettbewerbsbehörden und vom Markt.

[futurezone]



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