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Mit dem in wenigen Monaten erscheinenden Motorola Moto X will Google den Smartphone-Markt aufrollen und Motorola mit einem Feuerwerk wiederbeleben. Um dieses Ziel zu erreichen stellt Google seiner Smartphone-Tochter ein Budget von 500 Millionen Dollar zur Promotion der neuen Geräte zur Verfügung – auch in Europa.


Rein technisch wird das Moto X nicht mit den Flaggschiffen der Konkurrenz von Samsung, HTC & Co. mithalten können, punktet dafür aber mit Personalisierbarkeit und Software-Features. Damit das Smartphone aber nicht nur bei Technik-Freaks Beachtung findet, soll es mit einem riesigem Marketing-Budget in den USA und Europa beworben werden.

Moto X

Ganze 500 Millionen Dollar schießt Google seiner Smartphone-Tochter zur Bewerbung des Moto X und den neuen Modellen der DROID-Reihe Mini, Ultra und Maxx zu. Das Geld fließt aber nicht nur in die Werbung, sondern auch zu großen Teilen an die Netzbetreiber, die die Smartphone geschlossen in ihr Sortiment aufnehmen sollen. Das dürfte sich Google/Motorola einiges kosten lassen.

Die Provider-Smartphones werden außerdem ohne vorinstallierte Werbe-Apps ausgeliefert, sind also komplett Bloatware-Frei. Diesen “Verdienstausfall” der Provider dürfte Motorola ebenfalls übernehmen – die Nutzer wird es freuen. Auch der Einkaufspreis für die Provider soll möglichst gering ausfallen, so dass das Smartphone günstig verkauft und von den Providern auch mit Vertragsbindung verschenkt werden kann.

Motorola DROID Mini, Ultra und Maxx

Googles Ziel dürfte es also, in erster Linie, nicht sein mit dem Moto X Geld zu verdienen, sondern der Marke Motorola wieder zu ihrem alten Glanz zu verhelfen und sie wieder in die Köpfe der Kunden zu bringen. Die Voraussetzungen dafür stehen gut, und eine Android-Alternative neben Samsung und HTC dürften viele Kunden dankbar annehmen – insbesondere wenn Google dahinter steht.

Zum Vergleich: Apple hat im vergangen Jahr 333 Millionen Dollar für Werbung in den USA und Samsung 401 Millionen Dollar ausgegeben.

[WinFuture]



Dieses Posting wurde von Jens verfasst.
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