Google zieht den nächsten Stecker: Meebo Toolbar wird zum 6. Juni eingestellt

Meebo
Vor gut einem Jahr hat Google Meebo übernommen und das Entwicklungsteam in die Google+ Abteilung integriert. Schon kurz darauf wurde verkündet, dass der Meebo Messenger eingestellt wird und von den ehemaligen Produkten nur die Toolbar übrig bleibt – aber nun zieht Google auch bei dieser den Stecker.


Die Meebo Bar kann mit wenigen Code-Zeilen problemlos in jede Webseite integriert werden und positioniert sich automatisch am unteren Bildschirmrand. Dort können dann Links zu Google+, Facebook, Twitter und co sowie weitere Inhalte abgelegt werden. Auch die Integration eines Mini-Chats und die Anzeige von Werbung ist mit wenigen Klicks möglich und hat einigen Webseiten dadurch auch bei der zusätzlichen Monetarisierung geholfen.

Meebo Toolbar

Jetzt hat Google auf der Meebo-Homepage verkündet, dass auch dieses Relikt am 6. Juni eingestellt wird. Nach diesem Datum wird die Meebo-Bar nicht mehr geladen, auch wenn der Code in der Webseite weiter integriert ist. Das Toolbar Dashboard mit Zugriffsstatistiken steht noch bis zum 30. Juni zur Verfügung, Google empfiehlt den Download der Statistiken bis zu diesem Datum.

Das ehemalige Meebo-Team hat in den vergangenen Monaten an den Google+ Sign Ins gearbeitet und wird sich in Zukunft weiter mit Googles Social Network beschäftigen. Über eine spekulierte Google+ Toolbar gibt es keine weiteren Informationen, und diese wird es wohl auch niemals geben.

» Meebo Toolbar FAQ

[TechCrunch]



comment ommentare zur “Google zieht den nächsten Stecker: Meebo Toolbar wird zum 6. Juni eingestellt

  • 100 Millionen für ein paar Mitarbeiter?
    Das geht mir nicht in den Kopf – va. hat ja Google eh massig Bewerbungen. Unglaublich!

  • Nicht verwunderlich.

    Google hatte ja schon damals mit Gizmo5 die Chance gehabt alle Messengernetzwerke auf einem Schlag ohne Aufwand in Google Talk zu integrieren, theoretisch heute noch immer in Kürze möglich. Wurde und wird nie umgesetzt weil Google die Nutzer lieber zwingt auf eigene Dienste komplett umzusteigen.

    Schade um Meebo, wobei Meebo nur in den ersten Jahren überhaupt attraktiv war. Danach gab es keine neue Funktion mehr. Letztendlich auch wieder gut für Meebo. So viel Geld hätte kein anderes Unternehmen für den Kram bezahlt.

  • Aufkaufen, Abschalten… nicht das erste mal und wird wohl nicht das letzte mal bleiben

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