StreetView: Vom Stanford-Projekt zum weltweiten Straßen-Panorama

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Vor mittlerweile mehr als 5 Jahren hat Google StreetView gestartet, und die Google Maps damit auf eine neue Stufe gehoben. Die Entwicklung der dafür nötigen Technologie begann schon 2 Jahre früher und enstand ursprünglich aus einem der bekannten 20%-Zeit Projekte. TechCrunch hat sich mit der Geschichte von StreetView ausführlich beschäftigt.


Die Idee für StreetView wurde an der Stanford University geboren und wurde schon nach kurzer Zeit finanziell von Google unterstützt. Googles StreetView-Chef Luc Vincent nahm sich diesem Projekt zusätzlich in seiner 20%-Zeit an und konnte schon nach kurzer Zeit auch Google-Gründer Larry Page für das Projekt begeistern. Google arbeitete also im verborgenen bereits kurz nach dem Start der Maps im Februar 2005 an dem Projekt.

Während der Stanford-Zeit wurden keine Fotos geschossen, sondern Videos von einzelnen Straßen mit einem fahrenden Auto gedreht. Dieses Video wiederum sollte dann zu einem Riesenfoto der kompletten Straße zusammengesetzt werden, was allerdings keine befriedigenden Ergebnisse brachte. Vincent hatte die Idee, stattdessen gleich in bestimmten Abständen Fotos zu schießen und diese zusammenzufügen.

StreetView Van
Kein geringerer als Larry Page hat sich eine Kamera in sein Privat-Auto einbauen lassen und ist damit bestimmte Straßenzüge in San Francisco abgefahren um Daten und Fotos zu sammeln. Später wurde ein GPS-Sensor und Reihe von Lasern zur Abstandsmessung hinzugefügt, um die Abstände zu den Objekten von der Software besser einschätzen zu lassen.



Während Anfangs noch Fotos mit einer 5 Megapixel-Kamera aufgenommen wurden, verwendet Google heute eine Auflösung von bis zu 75 Megapixeln. Außerdem werden von jedem einzelnen Punkt 15 Fotos aus verschiedenen Winkeln geschossen, die dann durch einen Algorithmus zu einem einzigen zusammengebastelt wird. Dadurch können störende Objekte sofort automatisiert entfernt werden.

Nachdem viele weitere Probleme, wie etwa das zusammenbasteln der einzelnen Fotos zu einem zusammenhängendem, interaktiven Panorama, ging StreetView dann Ende Mai 2007 online und löste weltweit viele Kontroversen aus – von denen mittlerweile aber kaum noch jemand spricht.

Heute sind die Kameras nicht nur in Autos installiert, sondern auch in Fahrrädern, Rucksäcken und Unterwasser-Fahrzeugen.

» Ausführlicher Artikel bei TechCrunch]



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