Google Drive: Vorschau für KML-Dateien & weitere kleine Updates

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Die Web-Oberfläche von Google Drive, früher auch bekannt als Docs List, hat einige neue nützliche Funktionen bekommen: Die Suchfunktion durchsucht das Online-Laufwerk jetzt auch nach gelöschten Dateien und Personen, Neue Ordner lassen sich einfacher erstellen und Google Earth-Dateien bekommen eine Preview-Funktion.


Beim Google Drive handelt es sich eigentlich nur um einen simplen Dateimanager mit dem alle dort hochgeladenen Daten verwaltet werden. Von daher ist auch jede noch so kleine Änderung für manch einen User von großer Bedeutung und kann bei der täglichen Arbeit nützliche Dienste leisten.

Vorschau von Google Earth-Dateien
Google Drive Maps
Google bietet für die beliebtesten Dateitypen eine Preview-Funktion bzw. gleich einen Editor an, etwa für die Standard-Bildformate, PDFs oder ZIP-Dateien. Ab sofort wird auch für hochgeladene KML- oder KMZ-Dateien eine Vorschau in Form einer eingebundenen Google Map geliefert.

Zwar verspricht Google in seiner Ankündigung eine interaktive Vorschau, aber bis auf die Interaktion mit der Weltkarte gibt es keine Funktionalität. Weder lassen sich die Marker anklicken, um zu sehen was sich hinter ihnen verbirgt, geschweige denn bearbeiten. Eine Integration der My Maps-Oberfläche der Google Maps wäre hier sehr sinnvoll.

Suche nach Trash-Files & Personen
Die Suchfunktion durchsucht ab sofort auch den Trash-Ordner, also den Papierkorb, des Drives und zeigt Ergebnisse daraus in der Ergebnisliste an. So kommen auch Informationen aus eventuell vorschnell gelöschten Dateien wieder zu Tage. Als zweite Neuerung schlägt Google im Suchfeld jetzt auch die Namen von Personen vor mit denen eine Datei geteilt worden ist und zeigt eine Liste aller gemeinsamen Dokumente an.

Ordner einfacher erstellen
Google Drive Folder
Dateien innerhalb von Drive können zwar per Drag & Drop verschoben werden, aber bei größeren „Umauarbeiten“ ist die Arbeit mit dem Organize-Dialog einfacher. Fast schon unverständlich, dass Google erst jetzt die Möglichkeit eingebaut hat, von dort einen neuen Ordner zu erstellen. Bisher musste das Dialogfeld dafür verlassen, der Ordner erstellt, und dann wieder aufgerufen werden.

Den Ordner-Upload per Drag & Drop unterstützt Drive schon seit etwa 1 Monat, die Funktionalität ist aber immer noch Chrome-only. Mit allen anderen Browsern lassen sich auch weiterhin nur Dateien durch schieben in das Browser-Fenster hochladen.

» Ankündigung im Drive-Blog



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