Google macht Anzeigen in der Suche und Google Mail transparenter

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In den kommenden Wochen gibt es bei den Anzeigen in Google Mail und der Google Suche eine kleine, aber dennoch feine Änderung. Mit nur einem Klick soll der Nutzer erfahren, warum er gerade diese Anzeige erhalten hat. 

Schon einigen Jahre gibt es die Google Anzeigennvorgaben, mit denen man sowohl für Anzeigen bei Google, aber auch auch Webseiten, die AdSense einsetzen, Änderungen vornehmen kann. Bei Webseiten ist es in der Regel so, dass die Werbung zum Inhalt der Webseite passt. Betreibt man etwa einen Blog über eine Reise nach Australien, ist es recht wahrscheinlich, dass es Werbung von Reisebüros gibt.

Doch nicht immer gibt es relevante Werbung. So kommt es vor, dass die Werbung zu den Interessen des Besuchers passt. Diese Daten sammelt Google durch Suchbegriffe und angeklickte Ergebnisse. Einige Dinge, wie finanzielles oder sexuelle Interesse fließen dabei nicht mit ein. Über den erwähnten Manager kann man schon einige Zeit diese gefundenen Interessen einsehen und bearbeiten. Auch ein Opt-Out ist möglich.

In den kommenden Wochen wird bei Anzeigen in Google Mail und Google Search ein Link „Why these ads“ (Warum diese Anzeigen) erscheinen. Der Nutzer bekommt dann erklärt, warum gerade diese Anzeige gezeigt wird. So gibt es etwa bei der Suche nach einem Restaurant auf Hawaii andere Anzeigen als bei der Suche nach einem Restaurant in Berlin.

Der Standort des Nutzers, den man etwa mit der IP-Adresse ungefähr bestimmen kann, fließt ebenfalls mit ein.

Das Video erklärt den Anzeigen Manager:

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