Neue Bilder aus der Schweiz auf Street View

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Ab sofort stehen neue Aufnahmen in Google Street View aus der Schweiz für alle Nutzer zur Verfügung. Sieben neue Sehenswürdigkeiten aus den Bereichen Sport, Kultur und Tourismus sind hinzugekommen, wie Google heute mitteilte.  

Google Maps-Nutzer der ganzen Welt können nun virtuell zwischen den historischen Mauern der drei Burgen von Bellinzona spazieren, den Zoo Basel besuchen oder das Stade de Suisse besichtigen. Auch das Heididorf, die Masoala Halle im Zürcher Zoo und die Schlösser Château Chillon und Château Gruyère sind nun dreidimensional sichtbar für Erkundungstouren auf Street View.

Schweizer Tourismusanbieter nutzen Street View, um zukünftige Gäste für ein Ausflugsziel zu begeistern. „Dank Street View können sich Interessierte aus der ganzen Welt hautnah ein Bild von der Schönheit des Greyerzerlandes machen. Und wir sind überzeugt, dadurch zahlreiche neue Besucherinnen und Besucher für das Schloss zu gewinnen“, sagt Raoul Blanchard, Konservator vom Château Gruyère. Nicht nur für den Tourismus ist die Einbindung von Street View nützlich. „Rund 1.000 Schweizer Geschäfte aus verschiedensten Wirtschaftszweigen haben Street View auf ihrer Webseite eingebunden, um auf Ihre Dienstleistungen und Standorte aufmerksam zu machen,“ erklärt Patrick Warnking, Country Manager Google Schweiz in der Pressemitteilung.

Der dreidimensionale Kartendienst auf Google Maps ist in der Schweiz sehr beliebt: Eine Umfrage aus dem Februar 2011 zeigt, dass 53 Prozent der Schweizer Bevölkerung Street View bereits einmal genutzt haben. Street View ist hilfreich, um Reisepläne zu schmieden, auf Wohnungssuche zu gehen oder einen Ausflug zu planen. Zum Beispiel zum Stade de Suisse: „Ich finde es toll, dass der Fussball-Fan jetzt auch das Stade de Suisse virtuell besuchen kann, wie das ja auch schon für viele Bundesliga-Stadien möglich ist. Ich hoffe, die anderen Schweizer Super-League-Stadien ziehen bald nach, umso mehr als es ja jetzt ein paar neue gibt. Auch da würde sich der virtuelle Rundgang bestimmt lohnen,“ sagt Bernard Thurnheer zu den Bildern des Stade de Suisse auf Street View.

Für die Aufnahmen der Schweizer Sehenswürdigkeiten aus allen drei Landesteilen der Schweiz, setzte Google auf eines der Street View-Trikes. Mit diesem Fahrrad werden Aufnahmen vor allem im unebenem Gelände oder innerhalb historischer Mauern wie beispielsweise bei den drei Burgen von Bellinzona gemacht. Außerdem fertigt man damit Aufnahmen in Innenstädten oder Zoos an.

Neben der Altstadt von Bern und den Weinberg-Terassen von Lavaux ist mit der Tessiner Sehenswürdigkeit ab heute die dritte UNESCO Welterbestätte auf Street View zu sehen. „Die UNESCO und Google sind 2009 eine Partnerschaft eingegangen, um Millionen von Menschen die Möglichkeit zu geben, Welterbestätten überall auf der Welt virtuell zu besuchen. Wir freuen uns, dass jetzt weitere Welterbestätten aus der Schweiz virtuell auf Street View besucht werden können,“ sagt Madeleine Viviani, Generalsekretärin der Schweizerischen UNESCO-Kommission vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

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