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Die Sache zwischen Google und Bing geht nun in eine neue Runde über. Bing hat in einem Blogeintrag klar gestellt, dass Bing keineswegs Suchergebnisse bei Google abkupfert. Man würde lediglich aus tausenden Faktoren einen Algorithmus berechnen. Außerdem geht Bing mit Google hart ins Gericht und behauptet selbiges vom Kläger: Google hätte selbst Klickbetrug begangen.

Im Blogeintrag auf Bing.com schreibt Yusuf Mehdi, Vice President Online, in Sachen “Bing klaut bei Google” zurück. Die Anschuldigungen seien frei erfunden, “Wir kopieren keine Suchergebnisse von unseren Wettbewerbern. Punkt.”, so Mehdi. Der Google “honeypot” sei eine absichtliche Manipulation und erinnert an “Spammer”-Attacken. Die Clickstream-Technologie kommt nur zum Einsatz, um anonymisiertes Surfverhalten an Microsoft zu senden, das sei aber nur einer von 1.000 Faktoren. Bereits 2009 habe man dargelegt, dass man mit den Daten vertraulich umgeht und sie nur nutzt, um den Service zu verbessern.

Danach stellt Mehdi noch einmal klar, dass im Oktober letzten Jahres die Qualität der Suchergebnisse von Bing stark zugenommen hatte, nachdem man maßgeblich am Ranking geschraubt hatte. Nun sei Google “neidisch” auf diesen Erfolg und attackiere deshalb Bing auf diese Art und Weise. Er fordert eine ordentliche Konversation und fordert auch auf, die Sache distanzierter zu sehen.

Bing wurde vor zwei Tagen vorgeworfen, dass sie Ergebnisse bei Google abschauen würden und die Bing Toolbar als Aggregation verwenden. Um dies zu belegen, hatte Google einen Honeypot aufgestellt, welcher manipulierte Suchergebnisse in Google stellte. Kurze Zeit später erschienen selbige auch bei Bing mit der selben Relevanz.

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