Apps

Google hat heute ein neues Feature für Google Apps vorgestellt, welches den vollen Zugriff zwischen der Cloud und Microsoft Exchange-Servern bereitsstellt. Unter Google Message Continuity kann man ab sofort die Vorteile der Cloud nutzen hat dabei maximalen Komfort. Wichtig wird das ab sofort für Geschäftskunden.

Lange war es her, wo Google Postini aquriert hatte, einen Service der Google Apps sicherer und effizienter gemacht hatte und bis heute für Datensicherheit sorgt. Nun sorft Google noch für eine Lösung, auf Postini basierend, die Exchange in die Google-Cloud integriert. Mit „Google Message Continuity” (Google Nachrichten-Kontinuität) will Google die Nutzer auf die Cloud locken. Interessant ist das für Firmen, die sowieso schon damit experimentieren und an einigen Stellen sparen. So schreibt Rajen Sheth, Product Manager für Apps, im Google Blog: „Untersuchungen haben gezeigt, dass eine 500-Mann-Firma an die 90.000$ im Jahr an E-Mail-Ausfällen verliert (Osterman Research, 2009) und die Continuity-Lösung könnte da helfen. ”



Nehmen wir an, der E-Mail-Server fällt aus. Das macht in einigen Firmen vielleicht nichts aus, führt aber früher oder später zu Produktionsausfällen. Continuity setzt da an: Dadurch dass die Daten in der Cloud sicher gespiegelt sind, können die Mitarbeiter ganz normal auf die Daten zugreifen und etwa E-Mails schreiben, Kalendereinträge hinzufügen oder Kontakte hochladen. Wenn der Microsoft Exchange-Server dann wieder da ist, dann synchronisiert die Cloud automatisch mit dem Server, damit alles den selben Stand hat.

Wer mehr Informationen möchte, kann sich diesen Artikel (englisch) durchlesen. Dort findet man auch eine Einladung für das Google Message Continuity-Event, welches Online übertragen wird. Für Neukunden bleibt es bei 25$ im Jahr, Bestandskunden bezahlen 13$ im Jahr extra pro Lizenz.
 
Introducing Google Message Continuity, powered by Postini 

Google hat heute den deutschen Zeitgeist veröffentlicht. Den für Österreich findet man hier, den für die Schweiz gibt es schon eine Woche. Die Deutschen suchten vor allem nach "WM 2010", Lena, dem iPad und iPhone 4. Daneben gibt es die üblichen Themen wie Facebook, Wetter, StudiVZ und auch mal wieder eBay.

Auf dieser Seite bietet Google die Daten noch einmal grafisch an. Man kann zwei Begriffe miteinander vergleichen. Die Umsetzung erfolgte mit HTML5. Beliebt war zudem Google Street View. Dies schlägt sich auch im Verlauf der Grafik wider, die einen Peak im August (Start des Widerspruch-Tools) sowie zwei Aussschläge im November (Start von Oberstaufen sowie zum richtigen Launch Mitte November) zeigt. Die Skalierung erfolgt immer auf 100%. Wobei der größere Begriff die 100% darstellt.

Besonders beliebte Nachrichten waren Bayern, Menowin Fröhlich (übrigens auch in den Top10 bei der Bildersuche), das iPhone und Stuttgart 21. Bei den Personen setzte sich Lena Mayer-Landruth gegen Kachelmann durch. Daniela Katzenberger landete auf Platz 3. Übrigens die Deutschen lassen sich von Google mit der Bildersuche beraten, wie die Frisur für das Jahr 2010 ausschauen soll.

Auch hier noch einmal als Tabelle:
Schnellst wachsende Suchbegriffe
1. wm 2010
2. chatroulette
3. ipad
4. dsds 2010
5. immobilienscout24
6. iphone 4
7. facebook
8. zalando
9. google street view
10. studi vz
Die häufigsten Suchbegriffe
1. facebook
2. youtube
3. berlin
4. ebay
5. google
6. wetter
7. tv
8. gmx
9. you
10. test
Meist gesuchte Personen
1. lena meyer-landrut
2. jörg kachelmann
3. daniela katzenberger
4. justin bieber
5. shakira
6. katy perry
7. david guetta
8. miley cyrus
9. rihanna
10. megan fox
Beliebte Produkte
1. ipod
2. handy
3. schuhe
4. fernseher
5. iphone
6. notebook
7.wii
8. ipad
9. htc desire
10. nokia x6
Meist gesuchte Nachrichten
1. bayern
2. menowin fröhlich
3. jörg kachelmann
4. stuttgart 21
5. iphone
6. fc bayern
7. aschewolke
8. daniela katzenberger
9. haiti
10. lena meyer-landrut
Beliebte Bildersuchen
1. ipad
2. lena meyer-landrut
3. larissa riquelme
4. mehrzad marashi
5. menowin fröhlich
6. vampire diaries
7. frisuren 2010
8. kesha
9. ian somerhalder
10. daniela katzenberger


Weltweit gesehen, waren das die größten Aufsteiger:  
1. Chatroulette
2. iPad
3. Justin Bieber
4. Nicki Minaj
5. Friv
6. Myxer
7. Katy Perry
8. Twitter
9. Gamezer
10. Facebook

Interaktiver Zeitgeist


Vor einer Woche hat Google Schweiz den Zeitgeist für 2010 veröffentlicht. In diesem findet man was die Schweizer 2010 häufig bei Google eingegeben haben. Nun liegen auch die Daten aus Österreich und Deutschland vor.

Die Österreicher interessierten sich besonders für Wien, Chatroullette, Kesha sowie Barbara Rosenkranz. Außerdem suchten sie wie die Schweizer übrigens auch nach Menowin Fröhlich, Facebook, YouTube, dem Wetter, DSDS und Jörg Kachelmann. Hier die Top 10 in verschiedenen Kategorien.
Schnellst wachsende Suchbegriffe
1. chatroulette
2. donauinselfest 2010
3. ipad
4. wm 2010
5. facebook smileys
6. youtube.de
7. hofer-reisen.at
8. my free farm
9. willhaben.at
10. kleine zeitung steiermark
Die meist gesuchten Begriffe
1. wien
2. facebook
3. youtube
4. wetter
5. google
6. orf
7. ebay
8. gmx
9. leo
10. spiele
Die meist gesuchten Personen
1. kesha
2. justin bieber
3. david guetta
4. eminem
5. miley cyrus
6. cristiano ronaldo
7. thalia
8. robert pattinson
9. lady gaga
10. michael jackson
Die meist gesuchten Begriffe zum Thema Sport
1. wm 2010
2. fussball
3. fifa
4. eybl
5. intersport
6. bundesliga
7. golf
8. rapid
9. tennis
10. champions league
Die meist gesuchten Filmeder
1. aufschneider
2. the crazies
3. saturday night fever
4. resident evil afterlife
5. kampf der titanen
6. percy jackson
7. jackass
8. jesse james
9. tron
10. alien vs predator
Die meist gesuchten Nachrichten
1. barbara rosenkranz
2. big brother 10
3. dsds 2010
4. haiti
5. ipad
8. iphone 4
7. kachelmann
8. menowin
9. olympia 2010
10. oscar 2010
Die beliebtesten Bildersuchen
1. htc desire
2. htc legend
3. ipad
4. iphone 4
5. kim debkowski
6. larissa riquelme
7. lena meyer-landrut
8. menowin
9. nina dobrev
10. sony ericsson vivaz
 

Interaktiver Zeitgeist 
Google hat die YouTube-App für Android heute Nacht aktualisiert. Mit dem Update beheben die Entwickler einige Fehler und bringen unter anderem auch das Posting von Kommentaren mit.

Für die aktualisierte YouTube App braucht man mindestens Android 2.2. Im Unterschied zur im Android OS integrieten App, hat YouTube 2.0 ein neues Design und lässt sich unabhängig vom System aktualisieren. Weiterhin kann man Videos direkt anschauen und gleichzeitig noch die Beschreibung oder Kommentare lesen.

Mit dem Update auf 2.1 bringt man nun auch wieder einige Wünsche von Nutzern an. Ab sofort ist es, möglich Kommentare mit der App zu schreiben. Auf der Startseite sieht man neue Videos von seinen Abos und ist so immer auf dem neuesten Stand.

Die neue App wird auch auf Gingerbread-Smartphones wie dem Nexus S vorinstalliert sein.
Docs

Google hat gestern ein Update bei Google Docs veröffentlicht. Neben einem Verbinder von Google Docs Drawing bringt das Update auch neue Möglichkeiten Bilder hochzuladen und noch ein paar Features mehr mit.

Hat ein man zum Beispiel ein Rechteck eingefügt, kann man über den Verbinder an 4 Punkten andocken und dann eine Linie zu einem anderen Objekt ziehen. Verschiebt man nun eines der beiden, wird die Linie automatisch angepasst. Natürlich ist es noch nicht so professional wie bspw. Microsoft Visio, aber zumindest grundlegende Flowcharts kann man damit erstellen.

Eine weitere Neuerung ist, dass man nun in Dokumente und Zeichnungen kinderleicht Bilder aus Picasa Web einfügen kann. Ein zusätzliches Hochladen ist nicht nötig. Die Auswahl erfolgt über Picasa Web Albums im Dialog.

Seit einigen Wochen kann man bei Textdokumenten die Toolbar wieder zusammenklappen und so Platz sparen. Diese Option bringt Google nun auch in Drawing. Außerdem gibt es für beide Programme nun auch die Möglichkeit die Toolbar komplett auszublenden.

Der Upload von WMF-Dateien (Windows Mediafile) ist nun möglich. Diese Dateien werden zu einer Zeichnung konvertiert.
Street View

Google hat heute ein Update in Google Street View veröffentlicht. Nun gibt es in 27 Ländern Fotos auf Straßenansicht. Neben dem Start von Street View in Rumänien, gab es auch Updates in Südafrika und Norwegen. Außerdem gab es zahlreiche neue Bilder für Japan.

In Rumänien sind die Städte Bukarest, Brasov, Arad und Oradea sowie zahlreiche Straßen online. Beispiele hat Google hier veröffentlicht. Laut Wikipedia umfasst das Update diese Orte: Bucharest, Pope?ti-Leordeni, Voluntari, Jilava, Bra?ov, S?cele, Bran, Râ?nov, Prejmer, Ghimbav, Timisoara, Codlea, Z?rne?ti, Arad, F?g?ra?, Victoria, Miercurea Ciuc, Azuga, Bu?teni, Sinaia, Predeal, Eforie und weitere. Weiterhin gab es einige kleinere Updates in Südafrika.

In Norwegen bekamen diese Orte Bilder: Trondheim, Skien/Porsgrunn, Kristiansand, Tromsø, Tønsberg, Ålesund, Haugesund, Sandefjord, Bodø, Arendal, Hamar, Larvik, Halden, Lillehammer, Harstad, Molde, Kongsberg, Gjøvik, Askøy, Horten, Mo i Rana, Kongsvinger, Kristiansund, Jessheim, Hønefoss, Narvik, Alta, Elverum, Askim, Ski, Drøbak, Nesoddtangen, Steinkjer, Leirvik, Vennesla, Stjørdalshalsen, Grimstad, Mandal, Egersund, Råholt und weitere.

Mit dem Update gibt es aber auch sehr viele neue Bilder für Japan. Hier musste Google die Kamera tiefer setzen um weniger in die Häuse zu fotografieren. Vergleiche gibt es hier. Die Ankündigung der Fahrten mit einer niedrigeren Kamera hat Google bereits im Mai 2009 angekündigt. Danach hat man alle Straßen neu fotografiert.
Chrome OS

Im Rahmen seines gestrigen Events in San Francisco hatte Google das erste Gerät im Gepäck, das vollständig auf Chrome OS basiert. Das Subnotebook mit dem interessanten Namen Cr-48 ist ein Prototyp, den es vermutlich niemals zu kaufen geben wird.

Das Gerät liegt in limitierter Stückzahl vor und wird ausschließlich kostenlos im Rahmen des Chrome OS Pilot Program verteilt, für das sich volljährige Einzelpersonen, Unternehmen, Schulen, Non-Profit-Organisationen und Entwickler (leider nur in den USA) bewerben können. Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist dass man "im Web lebt", was sich über ein heiteres Quiz ermitteln lässt.

Im Handel wird es Laptops und Netbooks mit Chrome OS erst ab Mitte 2011 geben. Samsung und Acer werden hier die ersten Hersteller mit entsprechenden Modellen sein.

Hier sind die von Engadget veröffentlichten technischen Daten des Cr-48:
  • 12,1 Zoll Bildschirm
  • Full-size Tastatur
  • Übergroßes Clickpad
  • Qualcomm Gobi 3G-Chip für mobilen Internetzugang
  • 802.11n Dual-Band WLAN
  • >8 Stunden Akkulaufzeit bei Benutzung
  • >8 Tage Akkulaufzeit im Standby-Modus
  • Webcam
  • Flash-Speicher
Cr-48 front
Cr-48 top

Das Cr-48 besitzt ein schlichtes schwarzes Gehäuse mit (offenbar) mattem Display und ist komplett ungebrandet. Die Tastatur ist etwas ungewöhnlich: Sie besitzt anstelle der Caps-Lock-Taste eine Such-Taste und statt der herkömmlichen F1 - F12 diverse Aktions-Tasten.

Keines der noch kommenden Chrome OS Geräte wird von Haus aus Dual-Boot-Unterstützung bieten, erfuhr Engadget vom Vice President für das Produktmanagement bei Google, Sundar Pichai. Die Installation eines zweiten Betriebssystems wie Windows dürfte allerdings allein aufgrund mangelnden Speicherplatzes auf dem integrierten Flash-Speicher schon schwierig werden.

Was den Kundensupport betrifft (bei dem Google erfahrungsgemäß nie punkten konnte), hofft man dass dieser weitgehend unnötig sein wird, da Chrome OS ein ausgesprochen simpel aufgebautes Betriebssystem ist. Für das Cr-48 wird es im Rahmen des Pilot-Programms allerdings einen persönlichen Support geben.
Chrome

Google hat gestern Verbesserungen für Google Chromes JavaScript-Engine V8 vorgestellt. Crankshaft ist eine neue Infrastruktur in V8, die das Kompilation beschleunigt. Hierdurch wird Javascript, das sehr rechnerlastig ist bis zu doppelt so schnell ausgeführt. 

Dieses Chart zeigt den Vergleich von Googles V8 Benchmarking einmal mit und einmal ohne Crankshaft. Je höher die Säule ist, desto besser schneidet die Engine ab. Bei Richards, Delta Blue und Crypto ist Crankshaft mehr als doppelt so schnell, bei den anderen gibt es aber ebenfalls Verbesserungen. 

 
Google stellt die neue V8-Engine bereits zur Verfügung. V8 ist wie Chrome Opensouce und kann auch von anderen Anwendungen genutzt werden. Außerdem soll die neue Engine schon in den Canary Builds integriert sein und wird demnächst für alle Nutzer veröffentlicht. 

Weitere Details über Crankshaft gibt es im Chromium Blog.  
Latitude

Google hat heute still und heimlich eine Latitude App für das iPhone veröffentlicht. Die App stand kostenlos über den AppStore zur Verfügung. Google hat sie aber schon wieder entfernt

Eigentlich wollte Google bereits kurz nach dem Start von Latitude im Februar 2009 eine solche App anbieten, aber Apple lehnte die App ab, weil man Verwechslungen mit Maps befürchtete. Nachdem Apple aber bereits die Google Voice App zugelassen hat, war es zu erwarten, dass auch Latitude nachgereicht wird. 

Die App stand in Japan im AppStore zur Verfügung. Sie wurde wenige später aber entfernt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Entweder es wurde ein schwerer Fehler gemacht oder man wollte testen, ob es funktioniert, ehe man sie in wenigen Tagen für alle veröffentlicht. 
Calendar

Ab sofort kann man bei der Erstellung von Terminen die Zeitzone festlegen. Hierfür gibt es hinter den gewählten Anfangs- und Endzeitpunkten einen Link Time Zone, der einen neuen Dialog öffnet. 

Hier findet man dann die aktuelle Zeitzone und kann aber auch eine andere wählen. Wer nicht genau weiß welches Land welche Zeitzone hat, kann über ein Menü erst das Land und dann die möglichen Zeitzonen wählen. Der Endzeitpunkt muss aber nicht in der gleichen liegen, sondern kann abweichend gewählt werden.

Die Zeitzonen werden dann farbig hervorgehoben und man kann sie so wohl kaum übersehen.

Zeitzonen  
Groups

Google hat gestern ein Demovideo des kommenden Google Groups veröffentlicht. Auf dem ersten Blick hat Groups dann etwas von Google Reader und passt vom Design besser zu den anderen Google Apps. Die Preview soll es ab nächster Woche für alle geben.

Google Group Sneak Preview 

Im neuen Google Groups soll man schneller unterwegs sein und auch einfacher das finden, was man gerade sucht. Mithilfe von Tastenkürzeln kann man navigieren. Der Editor wurde erweitert und verfügt über deutlich mehr Formatierungsmöglichkeiten. Außerdem bietet Google die Verlinkung auf dem Google Profil an und stellt auch eine mobile Seite für iPhone und Android zur Verfügung.

Das neue Google Groups kann man spätestens ab nächster Woche ausprobieren. Es wird auf groups.google.com einen entsprechenden Link geben.

 
wave

Google wird Wave doch nicht zum 31. Dezember 2010 einstellen. An der Entscheidung, das Testprodukt zu beenden, hat sich aber nichts geändert. Google möchte den Umstieg für die Nutzer so einfach wie möglich machen.

Daher hat man sich dazu entschlossen Wave weiterhin anzubieten. Sobald ein adäquater Anbieter geben wird, wird man Wave dann einstellen. Wave in a Box wird man weiterhin verbessern und auch eine Export-Funktion von Waves zu Google Docs ist geplant. Der Export von Waves umfasst derzeit bis zu 10 Waves, was für einige ausreicht, für andere aber dennoch sehr viel Arbeit ist, wenn man alle Waves speichern möchte. 

Google verwendet die entwickelte Technik von Google Wave in anderen Produkten wie Google Docs. Auch eine Integration der optionalen Echtzeitübertragung in Google Talk halten wir für möglich. 
Docs

Google Docs hatte bis Anfang Mai eine schicke Funktion mit der Man Dokumente offline bearbeiten konnte. Mit dem Update der Editoren wurde dieses Feature deaktiviert. Auf dem Chrome Event zeigte Google gestern aber auch eine Demo von Google Docs mit Offline-Support.

Google wird hierbei aber nicht mehr auf Gears setzen, sondern verwendet AppCache von HTML5. Hiermit ist man nicht mehr abhängig von Gears, was eingestellt wurde, sondern muss auf die Hersteller der Browser achten. Sowohl Chrome als auch der Firefox unterstützen dieses Feature. 

Aktuell ist die Veröffentlichung für Anfang 2011 geplant. Sehr wahrscheinlich wird Google dann auch bei Google Mail einen neuen Offline-Modus über HTML5 veröffentlichen.  
Chrome Web Store

Auf dem Chrome OS Event hat Google heute auch den Webstore vorgestellt. Wenige Minuten nach dem Ende der Konferenz ging der Store dann online. Wir haben nun einmal einige nützliche herausgesucht.

Grundlegend für jeden Google Nutzer sind wohl diese Apps: Google Mail, Google Docs, Google Reader und Google Calendar. Diese Apps stammen alle von Google selbst. Zu erkennen an "from google.com - Verified website". Wer wieder nicht das Ende der Arbeit, Vorlesung oder der Schulstunde erwarten kann, kann mit Clock (auch von Google) sich einen Countdown anzeigen lassen. Weiterhin gibt es hier auch eine Uhr, Stoppuhr, Wecker mit Sound und einen Kalender. 

Für die Aufgabenverwaltung eigenen sich nach unserer Meinung leider Google Mail Tasks immer noch nicht wirklich. Besser ist hier Remember the milk und Todo.ly. Auch für YouTube gibt es eine App. Während es von Twitter keine App gibt, haben die Entwickler von Tweetdeck eine in den Webstore gestellt. Die App Halfnote stammt vom Googler Aaron Boodman, der auch Gears und Greasemonkey mitentwickelt hat. Nach der Anmeldung kann man hier Notizen erstellen. 

Und ganz wichtig ;) natürlich auch unsere App. Wer eine App kauft und damit nicht zufrieden ist, kann diese in den ersten 30 Minuten stornieren. Dies ist aber nur einmalig möglich. Für Apps mit Abo (subscription) ist die Kündigung zum nächsten Abrechnungszeitraum möglich. Alle Apps, die mal installiert hat, findet man hier.
Chrome

Google hat heute ein Chrome Event abgehalten. Dabei ging es zum einen um Google Chrome, aber auch um den Webstore für Chrome und natürlich Google Chrome OS.

Anfangs wurde Google Chrome behandelt und neue Features vorgestellt. Neben einer Demo von Google Chrome Instant (kann man über about:flags auf Windows aktivieren), außerdem wurde der PDF-Viewer für Google Chrome ausführlich behandelt. Der Googler ging außerdem ausführlich auf die grundlegenden Features von Google Chrome ein. Neben der Sandbox ging er auch auf weitere Features wie Sandboxing von Plugins ein, dem Autoupdater mit Flash.

Der Googler zeigt auch WebGL.

Der Google Chrome Webstore ist dreispaltig aufgebaut und sehr interaktiv. Vom Webstore wurde bisher nur eine Demo gezeigt und es gab bisher noch keine Angaben ob der Store schon heute startet.

Chrome Webstore

Im Webstore findet man verschiedene Apps so auch Popit. Die App der New York Times findet man schon online. Diese ist reines HTML5 mit JavaScript und CSS3. Amazon gab eine Demo seiner Kindle App für Chrome.

Der Webstore wird noch heute eröffnen und in den USA sehr prominent auf der New Tab Page beworben. Im Webstore findet man ab heute 500 Apps. Anschließend wechselte man zum Google Chrome OS.

 Google Chrome OS greift auf die gleichen Daten zurück wie Chrome und hat so alle Einstellungen, Lesezeichen, Erweiterungen und auch die Apps. Das Google Netbook ist schon kompellt vorinstalliert und man braucht sich nach dem Booten nur einzuloggen. Der Login funktioniert mit einem Google Account.

Beim Login gibt es auch einen Gast-Account dieser nutzt dann den Incognito-Modus von Google Chrome und speichert keine Daten auf dem Netbook.

Software wird mal wohl vorerst nicht findet. Dennoch kann man offline Arbeiten. Google Docs wird demnächst den offline Modus für alle Nutzer erhalten. Aktualisierungen werden bei der nächsten Internetverbindung aktualisiert. Auch die meisten Apps werden offline funktionieren und nutzen hierfür den App-Cache von Chrome. Gears wird hierfür nicht verwendet.

Das Netbook unterstützt auch UMTS und natürlich auch WLAN. Der Wechsel dazwischen geht reibungslos und man soll es wohl kaum merken. Das Drucken ist über Google Cloud Print gemacht und man benötigt keine Treiber für den Drucker. In den USA bietet Verizon einen Internetpacket mit 100 MB für unter 10$ im Monat mit einer Laufzeit von 2 Jahren an.

Google konnte sich einen Seitehieb auf Microsoft nicht vermeidet und zeigte folgendes:


Google arbeitet derzeit auch an einer Version von Chrome OS für Unternehmen. Dieses wird auf den Namen Google Chrome OS for Business hören und wird wohl nächstes Jahr kommen. Das Chrome OS ist nach Ansicht Google das sicherste OS für Otto-Normal-Nutzer.

Critix Receiver wird auch in Google Chrome OS und Chrome verfügbar sein und damit kann man Windows Programme wie Excel, Word oder auch SAP Netweaver nutzen. Für Unternehmen wird es zudem einen internen Store geben.

Hier noch einmal im Überlick was das Chrome OS auszeichnet:
Chrome OS

Jetzt geht es weiter mit dem Google Netbook. Das Chrome Notebook Cr-48 verfügt über einen 12,1 Zoll Bildschirm, eine richtige Tastatur, überdimensioniertes Touchpad, Worldmode 3G, keine Festplatte und das Jailbreaking ist ausdürklich erlaubt.



Alle, die bei der PK live vor Ort sind, erhalten ein Netbook kostenlos. Über diese Seite kann man sich außerdem bewerben. Aber laut Webseite richtet es sich nur an Amerikaner. In Chrome wird es zudem bei einigen auswählten Nutzern einen Link geben. Hier erhält man dann das Gerät kostenlos.

Bei der abschließenden Q&A-Session ging man unter anderem darauf ein, ob die Web-Apps für Chrome auch auf Android laufen werden. Dies wurde leider verneint. Die Synchroniserung soll sicher sein, was wohl durch das zusätzliche Wort geschützt wird. Der Gast-Account hat alle Funktionen das Chrome OS, aber es werden keine Daten auf dem Rechner gespeichert, auch wenn man synchronisiert.

Eine Installation von Chrome OS ist nur auf Geräten der Partner zu installieren, außer wenn man es selbst kompiliert. Hierbei kommt es aber zu Problemen, wenn es keinen Treiber für die UMTS-Card oder ähnliches gibt. Google Chrome OS wird ebenfalls offengelegt, ähnlich wie Android.

Google Chrome 9 wird WebGL standardmäßig unterstützen und schon mit der Beta von Chrome unterstützt werden. Im WebStore kann man Apps verkaufen. V8 wird außerdem mit Crankshaft deutlich verbessert und wird im nächsten Dev-Update aktualisiert. Das vorgestellte Gerät wird nicht in den Handel kommen, sondern richtet sich nur an Tester und Entwickler. Erste Geräte gibt es Mitte 2010. Übrigens der Android Browser nutzt zwar Webkit, hat aber absolut nichts mit Chrome zu tun.

Der Unterschied zwischen einer Webseite und der App für die Möglichkeit damit Geld zu verdienen. Durch eine App kann man zudem speziell für Chrome eine Seite entwickeln und muss nicht auf andere Browser wie Firefox, Opera, Internet Explorer achten. Außerdem ist der Zugriff auf die API von Chrome möglich. Eine Bestätigung des Nutzers für die Verwendung des aktuellen Standorts ist so nur bei der Installation nötig.

Aktuell ist für die Nutzung ein Google Account nötig. Die meisten Daten werden verschlüsselt und verschlüsselt übertragen. Ob das mit dem deutschen Datenschutz konform ist, ist offen, aber einer der Datenschutzbeauftragten oder das BSI wird sich sicherlich zu Wort melden.

Alle Mäuse & Tastaturen werden unterstützt, an USB wird gearbeitet und Drucken sollte man lieber über Google Cloud Print machen. Eine Anpassung des Betriebssystems für jeden Kunden möchte man nicht haben. Das größte Problem sind die Treiber. An Touch arbeitet man derzeit noch.

Sync des Verlaufs ist nicht geplant. Vorher möchte man Sync mit Session ausstatten und dann sehen wie die Nutzer damit zurecht kommen. Dies war auch die letzte Frage.