YouTube
Wie die meisten Google Dienste hat auch YouTube einen experimentellen Bereich mit neuen und unausgereiften Features. In der Testtube gibt es nun YouTube Topics on Search Beta. Diese Funktion soll vor allem Nutzern helfen, die zwar Videos schauen wollen, aber nicht genau wissen was.

Hat man Langeweile schaut man sich schon mal ein paar lustige Videos auf YouTube an. Doch diese sind meist gar nicht leicht zu finden. So sucht man nach fail oder lol. Ist Topics on Search aktiviert, dann schlägt Google bei der Suche nach lol zum Beispiel Bernie und Ert oder dumm vor. Diese Begriffe kann man mit dem Plus (erscheint beim Überfahren der Links) seiner eigenen Suche hinzufügen. 

Dies lässt sich beliebig oft wiederholen.



Wer es mal testen möchte, kann es auf dieser Seite aktivieren. Ist die Sprache auf Deutsch gestellt, kann man es nicht aktivieren. Dies lässt sich aber umgehen, indem man die Sprache über den Footer auf Englisch schaltet. Wechselt man dann wieder auf Deutsch, bekommt man die Vorschläge nicht angezeigt. Weitere Sprachen werden wohl demnächst folgen.
YouTube

Google hat heute ein neue Zahl zu YouTube veröffentlicht. Pro Minute werden 35 Stunden Videos bei YouTube hochgeladen. Im März gab Google an, dass es 24 Stunden sind. Vor rund drei Jahren wurden in der Minute "nur" 10 Stunden Material hochgeladen.

Dieser Anstieg hat laut Google verschiedene Gründe. So wurde das Längenlimit für alle Nutzer um 50% angehoben auf jetzt 15 Minuten, Videos dürfen bis zu 2GB groß sein (anfangs war das Limit ein Zehntel davon), mit mobilen Geräten sind Videos schnell und einfach hochgeladen und weitere Unternehmen binden über die API den Upload zu YouTube ein.

Google schreibt außerdem: Hätten drei der großen Sender in den USA 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr in den letzten 60 Jahren (so schreibt es Google) rund um die Uhr gesendet, hätten sie noch nicht so viel ausgestrahlt wie das, was in 30 Tagen bei YouTube eingestellt wird. 

Als nächsten "Ziel" hat sich Google die 48 Stunden Marke vorgenommen. Dies wäre dann eine Steigerung um 100% gegenüber den März 2010.
Search

Google hat heute in 13 Ländern eine neue Onebox gestartet, die sich an Nutzer richtet, die möglichst schnell Hilfe brauchen. Diese erscheint bei einigen Begriffen wie Polizei, Notruf oder auch Selbstmord.

Nützlich ist das für Deutsche eigentlich nur für die zwölf anderen Länder, wenn man dort Urlaub macht. 112 sollte eigentlich jeder im Kopf haben. Diese sind Australien, Belgien, Frankreich, Ungarn, Italien, die Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien. Einen Nachteil hat es aber, man muss dann auch die übersetzte Bezeichnung kennen. Wesentlich sinnvoller wäre es hier zum Beispiel bei einer Suche nach Notruf auf google.co.uk die Telefonnummer des Rettungsdienstes in Großbritannien anzuzeigen. 

Googlet man nach Selbstmord dann wird als erstes Ergebnis die Telefonnummer der Telefonseelsorge angezeigt. Google ist hier wenig konsequent, da diese Nummern nicht mehr angezeigt wird, wenn man den Begriff ergänzt oder einen der Vorschläge auswählt.

Google Notruf

Google hat darauf geachtet, dass diese Nummer rund um die Uhr erreichbar sind und man so bei jeder Tages- und Nachtzeit Hilfe bekommen kann.
AdSense Google hat vor rund einem Jahr einen Beta-Test für AdSense ein neues Design vorgestellt. Für dieses brauchte man eine Einladung und konnte es erst dann testen. Jetzt hat Google das neue Design aus der Beta-Phase genommen und bietet es weltweit an. Das Design passt besser zu AdWords und nun auch zur Beta von Feedburner. Seit dem hat Google am Design gearbeitet und Fehler ausgebessert. Außerdem konzentrierte man sich auf neue Features. So gibt es nun erweiterte Berichte nach Anzeigentyp, Anzeigengröße, Anzeigenblock, Ausrichtungstyp und Gebotstyp, gegliedert nach Gesamteinnahmen und anderen Messwerten und für benutzerdefinierte Zeiträume. Im Tab "Leistungsberichte" kann man sich zudem Impressionen, Klicks und Einnahmen in einer Grafik anzeigen anzeigen lassen. Auch sind Vergleiche Textanzeigen mit Bilderanzeigen möglich. Das neue Design wird nun für alle Publisher freigeschaltet und lässt sich in wenigen Wochen für alle über den Link "Probieren Sie die neue AdSense-Oberfläche aus" in der Linkbar auswählbar. Für weitere Details schaut Euch dieses Video an:
Es ist schon richtig seltsam, wie die Öffentlichkeit auf Street View reagiert. Der WDR, genauer ein WDR-Radiosender, hat sich das jetzt auch gedacht und nimmt Street View um für seine Zwecke zu werben. Auf einem Plakat sieht man die Aufschrift "Danke Google, aber wir kennen uns hier aus!", mit dem Slogan "wer sich ein Bild machen will, hört WDR 2".
Eric Schmidt

Laut einer internen E-Mail des Google-CEO Eric Schmidt (die zu Business Insider durchgesickert ist) an alle Mitarbeiter des Unternehmes dürfen diese sich ab Januar 2011 über mehr Geld sowie schon zu Weihnachten über einen Bonus freuen.

Der "Holiday Bonus" soll 1000 US-Dollar pro Person betragen, und zwar steuerfrei. Die Gehaltserhöhung von mindestens 10 % spiegelt den Wunsch der Mitarbeiterbasis nach einem höheren Anteil des Fixgehalts im Verhältnis zu variablen Bezügen oder Unternehmensanteilen wider, was offenbar aus internen Umfragen hervor ging. Weitere Boni, die sich auf Jahreszielvereinbarungen und persönliche Leistungen im Unternehmen beziehen, sind ebenfalls in dem Paket enthalten.

Ausgehend von ca. 20.000 Mitarbeitern weltweit, kostet das diesjährige Weihnachtsgeld Google also ungefähr 20 Millionen US-Dollar. Die Gehaltserhöhung wird grob geschätzt mit 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr zusätzlich zu Buche schlagen.

Der Wortlaut von Schmidts E-Mail an die "best employees in the world" ist gewohnt euphorisch. Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen seitens Google ist nicht unmittelbar erfolgt.


Update: Wie golem.de berichtet, wurde von Google Deutschland bereits bestätigt, dass die Gehaltserhöhungen auch hierzulande gezahlt werden.
Search

Gestern tauchte ein kurzes Video auf, das ein Durchscrollen der Google-Suchergeebnisseiten in einem Rutsch (ohne Weiterklicken auf die jeweils nächste Seite) zeigt.



Es wurde daraufhin spekuliert, dass Google für seine Suche das Feature "Infinite Scroll" testet, das auch bereits bei der neuen Bildersuche zum Einsatz kommt, und das zuvor schon bei Bing verwendet wurde. Hierbei entfallen die Seitenzahlen am unteren Seitenrand, und weitere Ergebnisse werden beim Scrollen nachgeladen.

Wie sich aber mittlerweile herausgestellt hat, wurde der Effekt mit einer Browser-Erweiterung realisiert, die schon seit längerem für den Firefox existiert und mittlerweile auch für Chrome.

Da Infinite Scroll ein sehr praktisches Feature ist, das auf immer mehr Seiten zu finden ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Google auch mit seiner normalen Suche auf diesen Zug aufspringt.
Maps

Die meisten Daten von Google Maps kauft sich Google bei anderen Herstellern ein. Jetzt hat Google in zehn Ländern neue Kartendaten veröffentlicht, die von den Nutzer aktuell gehalten werden können. Jeder kann über einen Link Fehler einreichen und trägt so zur Verbesserung der Karten bei. Unter den Ländern sind auch Österreich und die Schweiz.

Neben diesen beiden gibt es den Link auch in Australien, Belgien, Dänemark, Lichtenstein, den Niederlande, Neuseeland, Norwegen und Südafrika. Das Update wird für meisten Nutzer wenig ändern, aber es kann Google dabei helfen, dass neue Straßen wie etwa eine Umgehungsstraße schneller erfasst werden. Nutzer werden dann sowohl vom Routenplaner in Google Maps auch als mit der Navigation App für Android nicht mehr durch die Ortschaft geschickt, sondern außen herum. Dies ist dann auch eine Entlastung für die Bewohner des Ortes.

Meldet man den Fehler über den Link dann ändert Google zum Beispiel den Straßennamen, fügt neue hinzu und trägt Geschäfte ein. Dies dauert meist zwar einige Monate, ist aber oft - vor allem bei kleinen Orten - schneller als ein Update durch einen der Kartenlieferanten.

Den Link wird man bei den genannten Ländern in den kommenden Tagen sehen. In den USA und Kanada gibt es diese Funktion schon rund ein Jahr.
Google hat gestern eine neue App für Android veröffentlicht. Vorerst steht sie aber nur in den USA zum Download bereit. YouTube Remote macht aus einem Android-Phone eine Fernbedienung für YouTube Leanback.

Ist man auf seinem Android mit dem gleichen Google Account eingeloggt wie im Browser, dann soll YouTube Remote die Steuerung von YouTube möglich machen. Derzeit steht die App nur im US-Amerikanischen Market zur Verfügung. Über einen Umweg, wie wir ihn hier für die Google Mail-App beschrieben haben, ist die Installation auch ohne Rooten möglich. Bei meinen Tests mit einem HTC Desire funktioniert es nicht auf Anhieb und das Signal der "Fernbedienung" kam nicht an.

YouTube Remote bezeichnet Google als Beta und will sie nach dem erfolgreichem Abschluss wird man das Feature in die YouTube App integrieren. YouTube Remote läuft auf Android 2.1 oder neuer. Wer sie installieren möchte, folgt am besten der Anleitung für die Google Mail App. YouTube Remote findet man hier auf Appbrain.
Agency

Google ist stets bemüht, Agenturen bei der Nutzung seiner Werbe- und Web-Analyse-Lösungen zu unterstützen, um den Agenturkunden (d.h. den Werbetreibenden) indirekt die bestmögliche Leistung für ihr eingesetztes Werbebudget bieten zu können. In den strategisch wichtigsten Ländern stehen dazu jeweils eigene Teams zur Betreuung der Agenturen bereit. Als Ergänzung und sozusagen für den "Self-Service" wurde nun ein speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnittenes Online-Hilfecenter erstellt.

Das Agency Help Center stellt alle für Agenturen relevanten Informationen auf einer zentralen Portalseite zur Verfügung. Hierzu zählen FAQs sowie Links zu Tools, Ressourcen und Zertifizierungen, die Google anbietet. Die Inhalte an sich sind nichts Neues. Sie liegen jedoch weit verteilt auf diversen Seiten und sind oft unter einander nicht verknüpft. Das Agency Help Center bündelt die Informationen nun auf übersichtliche Weise, was natürlich Zeit spart.

Leider wurde das neue Portal bislang nur für Agenturen in den USA und Großbritannien eingerichtet. Weitere Länder und Inhalte sollen im Laufe des 4. Quartals 2010 noch folgen.

Google Agency Help
wave

Google bietet nun für Google Wave einen Export an. Der Service wird bekanntlich Ende des Jahres eingestellt, aber Google wird vorher noch ein Setup veröffentlichen mit dem man recht einfach seinen eigenen Wave-Server aufsetzen können soll. Nun bietet Google einen Export für Waves an.

Aktuell ist es aber nur wirklich sinnvoll, wenn man nur wenige Waves hat. Einen Bulk-Download gibt es noch nicht. Dies will Google aber bald anbietet. Einzelne Waves kann man über Export optional auch inklusive Anhang speichern. Google arbeitet weiterhin daran auch einen Export nach Google Docs möglich zu machen. Wie Google Wave gibt es auch bei Docs inzwischen die Echtzeitübertragung von einzelnen Zeichen und ermöglich so unter Umständen schnelleres Arbeiten.

Demnächst wird man auch Wave in a Box veröffentlichen. Wave in a Box umfasst die meisten Features von Google Wave und soll relativ leicht aufgesetzt werden können.
News Mobile

Das Design von Google News auf Smartphones wie dem iPhone und Android wird sich in den kommenden Tagen ändern. Bereits vor einem Jahr hat Google dem Dienst im November ein neues Design verpasst und verbessert es nun erneut.

Google hat die Nutzung des begrenzten Platzes verbessert und stellt so mehr Nachrichten dar. Das Öffnen dieser ist zudem vereinfacht worden. Nun öffnet nicht nur die Überschrift, sondern auch der Auszug die Nachricht auf der Webseite der Zeitung. Das Scrollen wurde verringert. Die einzelnen Bereiche sind nun zugeklappt und man muss nicht mehr über "uninteressantes" scrollen. 

News 

Das neue Design steht in wenigen Tagen in allen von Google News unterstützten Sprachen auf mobilen Geräten zur Verfügung.
Picasa Web

Bei Picasa Web kann man schon sehr lange nicht nur Fotos hochladen, sondern in den Alben auch Videos speichern. Gegenüber YouTube hat dies einige Vorteile. Nun hat Google die Qualität der Videos verbessert und bietet sie auch als HD an.

Zwar kann man bei YouTube ein Video privat an bis zu 25 Leute schicken oder man wählt die Option "unlisted" aus, aber oft handelt es sich bei Videos dann um Urlaubsvideos, die die meisten Nutzer eher bei ihren Fotos aufbewahren wollen. Weiterhin muss man dann seinen Freunden nur einen Link schicken, wenn man denen Fotos zeigen möchte.

Videos stellt Google dann in bis zu vier verschiedenen Auflösungen zur Verfügung. Neben 240p, 360p und 480p gibt es mit 720p auch ein Format in HD. Videos kann man nur mit Picasa hochladen. Während es bei YouTube nur das Limit maximal 15 Minuten mit 2GB gibt, hat man bei Picasa Web nur 1 GB für seine Fotos und Videos. Mehr gibt es schon ab 5$ im Jahr für 20 GB.
... so schreibt es zu mindestens ein Mitglied der Open Handset Alliance (OHA) auf Twitter. Angeblich sei der 11. November (also in zwei Tagen) der Termin für ein Over-the-Air-Update auf Android 2.3 Gingerbread für das Google Nexus One. 

Alvaro Fuentes Vasquez, alias kron0x auf Twitter, hat vorgestern ein Tweet abgesetzt, der derzeit für gespannte Gesichter sorgt. Ihm zufolge soll Gingerbread "in den nächsten Tagen" auf die Telefone (scheinbar nur USA oder Spanien) der Entwickler kommen: „Bereiten Sie Ihre Nexus One (Entwicklerversion) für ein Android 2.3 (Gingerbread) Over-the-Air-Update in den nächsten Tagen vor”. Fuentes Vasquez ist Mitglied der OHA und wird bereits als "The Gingerbread-Man" gefeiert.

Tweet+

Die gute Nachricht wird sein: Gingerbread soll am 11. November für die Entwickler im Software Development Kit (SDK) erscheinen. Da ist es auch wahrscheinlich, dass direkt eine Version kompiliert wird und auf die Telefoe gespielt wird.

[via
Mobile

Während iPhone-Nutzer ihre Geräte bereits seit langem mit diversen Google-Apps bestücken können, mussten sich Besitzer von Windows-Smartphones bislang auf die web-basierten Angebote von Google beschränken. Wer jedoch eines der neuen Windows Phone 7 Geräte besitzt, kann nun die Google-Suche als App installieren.

Einige typische Features der mobilen Suche sind bereits enthalten, wie zum Beispiel Suchvorschläge beim Eintippen und die Einbeziehung der aktuellen geografischen Position.

Die App steht im Windows Phone 7 Marketplace in allen Sprachen kostenlos zur Verfügung.

Google-Suche Windows Phone 7 App Google-Suche Windows Phone 7 App