Gerüchte: Google wollte Twitter für 4 Milliarden $ kaufen

Twitter

Google hat den Entwicklern von Twitter angeblich diese Woche ein Angebot für eine Übernahme gemacht. Auch Microsoft soll an der Plattform Interesse haben. Google habe 4 Milliarden geboten, aber das Management lehnte es beleidigt ab, berichtet Business Insider.

Ein Aktionär sagte, dass es vor ungefähr drei Monaten ein Angebot von über 4 Milliarden Dollar gegeben habe. Die Bieter wurden aber nicht genannt. Angebote an Startups sind nichts seltenes. Das größte Social Network Facebook wollte Twitter vor rund zwei Jahren für eine halbe Milliarde kaufen, aber man konnte sich nicht einigen.

Ein verantwortlicher bei Google sagte vor einigen Wochen, dass man weitere Übernahmen in den Dimensionen von YouTube (1,6 Milliarden Dollar) und DoubleClick (3,1 Milliarden) plane. 2010 hat Google bisher die Summe für YouTube für über 20 Übernahmen ausgeben.

Street View: Deutschland ist Weltmeister im Bilder anschauen

Street View

Deutschland hat sich gestern einen neuen Titel gesichert. Am ersten Tag mit Street View wurden mehr als doppelt soviele Panoramas angeschaut als an normalen Tagen. Dies ist auch mehr gewesen als in den anderen 26 Ländern mit Street View, schreibt Google.

Auch bevor Deutschland Street View hatte, waren wir weit vorne. Aus allen Ländern, die kein Street View hatten, kamen die meisten Zugriffe aus Deutschland. Google weist im Blogpost noch einmal auf folgende zwei Punkte hin:

  • Bei Widersprüchen wurden das komplette Gebäude gepixelt, egal ob dort ein Mehrfamilienhaus steht oder nicht. Mitbewohner müssen sich wohl damit abfinden, da Google die Originaldaten ebenfalls bearbeiten hat.
  • Google hat sich bereits vorab für Fehler entschuldigt. So sind wohl einige Häuser nicht auf allen Bildern verwischt. Diese Fehler soll man Google über den Link „Ein Problem melden“ schicken. Google hat bereits angefangen Fotos zu bearbeiten und nimmt diese meistens dann offline. Dies soll wohl verhindern, dass andere die Aufnahmen kopieren und veröffentlichen. 

Am Anfang wird es wahrscheinlich ein bisschen länger dauern, bis die Aufnahmen bearbeitet werden.

Apple-Mitbegründer sagt: Android bald vor iOS

Android

Steve Wozniak – ein Mann der ersten Stunde bei Apple – hat Android die Vorherrschaft bei den mobilen Betriebssystemen vorhergesagt. Bei der Verbreitung sieht er die von Google mitentwickelte Plattform vorn, in Sachen Qualität steht er – wenig überraschend – auf der Seite seines Geldgebers.

Steve Wozniak

Im Interview mit dem niederländischen Telegraaf sprach er unter anderem über den aktuellen Stand und die Zukunft im Bereich der Smartphone-Plattformen. Er vergleicht dabei Android mit dem PC-Betriebssystem Windows von Microsoft, das in seiner Anfangsphase noch mit reichlich Qualitätsproblemen zu kämpfen hatte, später jedoch insbesondere aufgrund seiner weit reichenden Kompatibilität die Führung übernehmen konnte.

Der auch als “The Woz” bekannte Amerikaner verteidigt jedoch Apple und das iPhone vehement und spricht letzterem “kaum Schwächen” zu. Auch für Nokia hatte er ein paar Worte übrig und bezeichnete das finnische Unternehmen als “Marke einer früheren Generation”.

Update: Steve Wozniak hat sich mittlerweile persönlich zu Wort gemeldet und klar gestellt, dass er vom Telegraaf falsch zitiert worden sei. Den Vergleich mit Windows habe er zwar angestellt, aber Android nicht das gleiche Schicksal vorausgesagt. Einen Vorsprung bei Android habe er lediglich bei der Möglichkeit der Sprachsteuerung gesehen.
Offenbar haben die Niederländer den Amerikaner ein wenig falsch verstanden.

Google Street View sorgt für Frust

Street View

Google hat heute bekanntlich Street View in Deutschland gestartet. Wie Google bereits vorab mitgeteilt hat, wird es wohl bei den Widersprüchen zu einigen Problemen kommen und es wohl vorkommen wird, dass ein Haus falsch verwischt wird. Der Fall ist wohl tatsächlich eingetreten. Aber auch der ein oder andere Street View-Fan blieb nicht verschont und sein Haus wurde gepixelt. 

Von so etwas blieb auch Google nicht verschont. In München ist das Büro gepixelt, wohl aus Bedenken eines Nachbarn. Ich habe heute noch einmal mit einem Leser geschrieben, der sein Haus verpixelt hat. Kurze Erklärung: Vor seinem Haus ist eine mehrspurige Straße, die Google meist in beiden Richtungen fotografiert. Das Haus ist auf der näherliegenden Straße verpixelt, ungefähr 10 Meter entfernt auf der Gegenfahrbahn aber nicht. Außerdem ist die Rückseite des Hauses sichtbar. Der Fehler wurde bereits gemeldet, wir sind gespannt wie lange es dauert.

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Prof. Johannes Caspar wies bereits am Dienstag auf folgendes hin: “Es kann nicht sein, dass dritte Personen die Entscheidung von Hausbesitzern gegen eine Darstellung ihrer Wohnsituation bewusst ignorieren und über den Fotodienst Panoramio Ansichten von verpixelten Häusern anfertigen, die Google dann selbst unverpixelt auf Street View einstellt. Für die Betroffenen, die nicht Gegenstand einer Datenverarbeitung und der Ausforschung über das Internet werden wollen, macht es letztlich keinen Unterschied, ob die über Google Street View veröffentlichten Bilder von Google oder von Dritten stammen.”

Ist Eurer Haus nicht zureichend verpixelt, dann meldet das Problem über den Link, den man in jedem Panorama findet. Wie bereits vor einigen Tagen geschrieben, könnt ihr gegen ein verwischtes Haus wohl nichts machen. Google muss die Originaldaten löschen, wenn der Widerspruch 30 Tage vor dem Launch eingeht. Firstende für die heute gestarteten 20 Städte war der 15. Oktober und dieser liegt schon mehr als 30 Tage zurückt.

Google Apps mit mehr Anwendungen

Apps

Ab sofort können Admins einer Domain, die Services von Google Apps verwendet, festlegen welche Dienste die Mitarbeiter nutzen können. Google stellt nämlich neben Google Mail, Docs, Calendar, Sites und Co. nun auch Analytics, AdWords und viele weitere zur Verfüung. Außerdem benennt Google “Google Apps” leicht um.

Google bietet eigentlich alle Dienste, die es kostenlos mit einem Google Account bzw. Google Mail gibt, nun auch in Google Apps an. Einen Unterschied gibt es aber. Der Administrator kann festlegen, welche Services genutzt werden können. Hierfür gibt es im Admin Center eine Übersicht, die man kinderleicht bedienen und so einzelne Services deaktivieren kann. Diese unterteilt sich in unterschiedliche Bereiche.

Unter dem Namen “Google Apps” laufen verschiedene Angebote. Das kostenlose Google Apps richtet sich an kleine Unternehmen und unterschiedet sich nicht von einem Google Account (man hat genauso viel Speicher bei Google Mail), für zahlenden Unternehmen gibt es mehr Speicher und Videos, Regierungen und Behörden erhalten speziell zugeschnittene Lösungen und für Schulen, Hochschulen und Universitäten gibt es Google Apps kostenlos.

Google gibt den einzelnen Versionen nun neue Namen:
- Google Apps bezeichnet die kostenlose Version für bis zu 50 Nutzer
- Google Apps for Business richtet sich mit 25 GB an zahlenden Kunden. Hier kostet der Nutzeraccount pro Jahr 50 $, bietet aber auch eine 99,9% Up-time Garantie, einige exklusive Features und Support via Telefon.
- Google Apps for Government ist das von der FISMA zertifizierte Angebot für Behörden
- Google Apps for Educations umfasst die Features von Google Apps for Business und richtet sich an Unis, Hochschulen und Schulen und ist für diese kostenlos.

Google will in den kommenden Wochen auf in mehreren Blogposts auf einige Unterschiede zwischen Google Apps und dem normalen Google Account eingehen.  Eine Liste der unterstützen Services gibt es hier auf Englisch.

Harvard-Studie: Google-Suche bevorzugt Google-Services

Search

Immer wieder beteuert Google, dass alle Ergebnisse in seiner Suchmaschine algorithmisch erzeugt und in keiner Weise von Hand manipuliert werden. Der Harvard-Assistenzprofessor Ben Edelman hat sich dieses Themas einmal intensiv angenommen und dazu auf seiner Website eine kurze Studie veröffentlicht. Ergebnis: Höchstwahrscheinlich erzeugt Google entgegen seiner Aussagen sehr wohl Suchergebnisse, in denen eigene Services künstlich auf prominenteren Positionen platziert werden.

Dass zum Beispiel Google Maps und Google News bei entsprechenden Suchvorgängen ganz oben in den Ergebnissen erscheinen, ist nicht Neues. Dies wird von der Nutzerschaft auch weitgehend toleriert, da diese Services immerhin einen echten Mehrwert bieten und die gesuchten Informationen in den meisten Fällen schneller oder leichter zugänglich machen. Doch wie Edelmans Nachforschungen ergaben, erstrecken sich Googles Manipulationen zu eigenen Gunsten durchaus auch auf weniger beliebte Angebote, die auf diesem Weg möglicherweise einfach mehr Aufmerksamkeit bei den Nutzern erzeugen oder Konkurrenz-Angebote ausstechen sollen.

Der Vorteil, auf dem ersten Platz der Ergebnisliste zu stehen, ist gewaltig. Statistisch erhält der erste Link im Schnitt 34 % aller Klicks auf Suchergebnisse, der zweite nur noch 17 %. Nicht umsonst versucht jeder ernstzunehmende Anbieter von Online-Services mit Hilfe diverser Methoden der Suchmaschinenoptimierung (SEO) einen der obersten Ränge auf der Ergebnisliste zu belegen.

Mit einem simplen Trick konnte der Akademiker Google möglicherweise des unlauteren Wettbewerbs überführen. Für Suchbegriffe aus den Bereichen Finanzen und Gesundheit, bei denen auffällig konsequent Google-Angebote auf der obersten Position gezeigt werden, führte er die Suche jeweils leicht verändert noch einmal aus. Und zwar hängte er lediglich ein Komma an, so dass aus “CSCO” (US-Börsenkürzel für Cisco Systems) “CSCO,” und aus “acne” “acne,” wurde. Da der Google-Suchalgorithmus solche Satzzeichen in der Regel ignoriert, müssten für Suchanfragen mit oder ohne Komma die Ergebnisse identisch sein. In Wirklichkeit ist dies nicht so! Während bei den Anfragen ohne Komma das jeweilige Google-Angebot ganz oben erschien, tat es das bei angehängtem Komma nicht.

Ben Edelman: Suchanfrage acneBen Edelman: Suchanfrage acne,

Edelman stellt ein Tool zur Verfügung, mit dem man diesen “Komma-Test” selbst durchführen kann (bei mir funktioniert es für die Beispiele leider nicht, da immer die deutsche Google-Suche verwendet wird). Die Resultate belegen jedenfalls, dass für bestimmte Suchphrasen die Ergebnisse nicht ausschließlich auf dem Standard-Google-Suchalgorithmus basieren, sondern offenbar in manchen Fällen über “Hard-Coding” die oberste Position fest vorbelegt wird.

Im Fall von Google Health forschte Edelman noch etwas tiefer nach und stellte fest, dass das oben beschriebene Phänomen für sämtliche im Themen-Index aufgeführten Begriffe beobachtet werden kann. Ein Zufall kann hier wohl ausgeschlossen werden, und man darf Google ein systematisches Manipulieren der Suchergebnisse unterstellen, mit der Absicht dem eigenen Dienst eine bessere Platzierung zu verschaffen als anderen.

Interessant sind auch die sporadischen Eingeständnisse seitens Google zu diesem Thema, die natürlich im krassen Gegensatz zu den zahlreichen Dementis stehen. So wird die Google-Vizepräsidentin Marissa Mayer zitiert. Im folgenden Video von einer Konferenz aus dem Jahr 2007 sagt sie an der Position 0:44:50 sinngemäß, dass seit dem Launch von Google Finance neue Services immer über den ersten Platz in den Suchergebnissen promotet wurden.

Das Eingreifen in die Suchergebnisse kann übrigens nicht nur bei Google-eigenen Angeboten beobachtet werden, sondern auch bei Diensten von Premium-Partnern wie z. B. Expedia. Die Suche nach einer speziellen Flugverbindung in den USA führt auf der ersten Position zu einem Ergebnis mit allgemeinen Flugplan-Infos. Beim Klick auf die Überschrift landet man allerdings direkt bei Expedia.

Ben Edelman: Suchanfrage bos to sfo

Sollten sich die Erkenntnisse aus der Studie als wahr herausstellen, könnte dies hohe Wogen schlagen. Jedoch dürften sich die Manipulationen weitgehend auf die US-amerikanische Google-Suche beschränken.

Endlich: Street View in Deutschland gestartet

Street View

Über dreieinhalb Jahre nach dem Start von Google Street View in den USA und der Expansion in weitere Länder auf allen Kontinenten steht Google Street View nun auch richtig in Deutschland zur Verfügung. Google gab den Startschuss heute auf einer Pressekonferenz in Hamburg bekannt. Bereits vor rund zwei Wochen wurden Aufnahmen einiger Stadien, Oberstaufen und Sehenswürdigkeiten veröffentlicht.

Deutschland ist somit das 24. Land mit Aufnahmen in Street View. Der Großteil der Länder liegt mit 13 in Europa. Von den neun Nachbarländern Deutschlands gibt es in Belgien, Luxemburg, Österreich und Polen keine Aufnahmen, aber in allen Ländern wurden schon Autos gesichtet.

Der Weg für Street View in Deutschland war steinig und sehr lange. Erste Fahrten wurden im Sommer 2008 unternommen. Somit sind sehr viele Bilder schon „alt“ bevor sie überhaupt öffentlich gezeigt wurde. 2009 nutzte Google für weitere Aufnahmen in anderen Städten. Auch dieses Jahr waren wieder einige Autos unterwegs. Doch diese wurden größtenteils dafür eingesetzt, Lücken in Street View zu schließen und fehlerhafte Aufnahmen zu ersetzen.


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Google räumte exklusiv für Deutschland einen vorherigen Widerspruch gegen die Veröffentlichung von Häusern ein. Auch nach dem Start von Street View kann man das Tool weiter nutzen, wenn man nicht in einer der 20 Städte lebt, die Google heute online gestellt hat. Google akzeptiert aber auch weiterhin Widersprüche. Diese kann man über das Formular, welches man über den Link „Ein Problem melden“ findet, einreichen. Gleiches gilt für nicht verwischte Gesichter, unvollständig gepixelte Kennzeichen oder unzureichend gelöschte Häuserfassaden.

Wer erst gegen Google Street View widersprochen hat und jetzt aber feststellt, dass er sein Haus doch in Street View sehen will, kommt leider zu spät. Google hat zugesichert, dass die Originaldaten ebenfalls gelöscht werden, wenn der Widerspruch 30 Tage vor der Veröffentlichung eingeht. Dies Ende der Frist für die 20 Städte war der 15. Oktober. Die Originaldaten sind also schon gelöscht bzw. ebenfalls bearbeitet worden.

Auch wenn wir es schon gefühlte 50 Mal erwähnt haben, hier noch einmal die Liste der 20 Städte, die nun online sind: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Google will nächstes Jahr weitere Städte online bringen. Welche das sein werden, hat Google bisher nicht verraten. Aber auch hier wird es wohl keine Überraschung geben, da man wohl wieder eine Frist für die Widersprüche aus den Städten setzen und diese dann öffentlich machen muss. Auf den Aufnahmen in Hamburg findet man wie in anderen Ländern auch Mitarbeiter von Google

Routenplanung in Google Maps wird komfortabler

Maps

Das Tool zur Berechnung von Routen in Google Maps ist seit seiner Einführung immer wieder verbessert und um neue Features ergänzt worden. Während es zu Beginn noch eher ungenau war, liefert es heute wirklich brauchbare Ergebnisse. An vielen Orten hat man schließlich sogar die Wahl zwischen mehreren Fortbewegungsmitteln. Im neusten Update wurde nun insbesondere die Erstellung von Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie das Umschalten zwischen den verschiedenen Arten der Fortbewegung optimiert.

Am Beispiel des Wegs vom Flughafen Zürich zum nahe gelegenen Google-Campus lassen sich die Änderungen im Interface leicht ausmachen. Die Buttons mit den Auto-, Bahn- und Fußgänger-Symbolen, die schon auf den ersten Blick darstellen welche Möglichkeiten am gewählten Ort zur Verfügung stehen, sind bereits seit längerem verfügbar. Bei Auswahl von öffentlichen Verkehrsmitteln wird direkt ein Feld zur Eingabe von Datum und Uhrzeit eingeblendet.

Google Maps Routenplaner 1

Einen wirklichen Unterschied erkennt man erst, wenn man konkrete Routenvorschläge für die “Öffis” berechnen lässt. Die Angaben sind detaillierter geworden und beinhalten nun auch farbige Symbole für bestimmte Linien, so dass man genau erkennen kann, welche Verkehrsmittel verwendet werden müssen.

Google Maps Routenplaner 2

Die Detailansicht einer Route visualisiert nun besser die Transportmittel, die Umstiege und die Zwischenstopps.

Google Maps Routenplaner 3

Weiterhin können für jede Etappe der Route durch Anklicken weitere Detail-Hinweise eingeblendet werden, die insbesondere für Fußwege recht hilfreich sind. Für Fahrten mit Zügen und Bussen wird praktischerweise jeweils die vorletzte Haltestelle angegeben, so dass man sich rechtzeitig aufs Aussteigen vorbereiten kann.

Google Maps Routenplaner 4

Die beschriebenen neuen Features konnte ich (für Zürich) alle auch schon im deutschen Google Maps verwenden. Für Städte in Deutschland muss man aber nach wie vor das englischsprachige Google Maps bemühen, um z. B. Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln berechnen lassen zu können.

Das Update wird derzeit noch ausgerollt und funktioniert nicht überall.

Google Docs: Mobiles Bearbeiten mit dem iPhone, Android und dem iPad

Docs

Google hat vor einigen Wochen bekannt geben, dass man das mobile Bearbeiten von Dokumenten auf dem iPad und Android möglich machen wird. Nun hat Google damit begonnen diese Funktionen für alle Nutzer freizuschalten. Wie üblich kann es einige Tage dauern bis es bei jedem angekommen ist. 

Damit kann man sich nun schnell ein paar Notizen machen und diese werden dann per Echtzeit in das Dokument übertragen und sind dann auch für andere Mitarbeiter am Dokument sichtbar. Dies gilt auch für Änderungen, die einer im Browser macht. Die Eingabe über Sprache ist ebenfalls möglich. Wie bei der Suche wird das Gesprochene dann an Google übertragen, dort analysiert und des Ergebnis in Textform an das Handy gesendet. 

Auf meinem HTC Desire konnte ich das ganze schon testen und es funktioniert wirklich sehr gut. Eine Option zur Deaktivierung der Echtzeitübertragung konnte ich nicht finden. Das mobile Bearbeiten stellt Google auf Geräten mit iOS 3.0+ und Android 2.2 zur Verfügung. Vorerst wird man es aber nur sehen, wenn man Docs auf Englisch verwendet. Dieses Video zeigt es in Aktion:

 

Google Docs mit Autokorrektur, LaTeX und Bildern in Zellen

Docs

Google hat heute Nacht ein Update für Google Docs veröffentlicht. Es gibt drei kleine aber dennoch feine Neuerungen bei Textdokumenten und Tabellen. So kann man nun einen Autokorrektor verwenden, im Gleichungseditor kann man LaTeX verwenden und Bilder in Zellen einfügen.

Der Autokorrektur ersetzt zum Beispiel (c) durch ©. Über die Einstellungen im Tools-Menü kann man weitere festlegen und so auch längere Texte, die man regelmäßig verwendet zwischenspeichern. Im Gleichungseditor kann man nun auch LaTex verwenden. Weitere Details liefert die Hilfe

Bei Tabellen kann man ab sofort einzelne Zellen mit einem Bild versehen. Hierfür gibt es die Gleichung =image(URL). Optional kann man dann auch noch die Breite und die Höhe festlegen.

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