News Twitter Man könnte nun annehmen, dass Twitter nicht ganz in Google News passt, da doch oftmals chaotisch gepostet wird. Aber weit gefehlt: Die Integration des Sozialen Netzwerkes funktioniert eigentlich reibungslos und informativ. Denn statt Tweets zu zeigen, nimmt es richtige News-Verlinkungen und stellt diese in einen relevanten Kontext zu Google News. Das hatte eigentlich noch gefehlt: Dass Google News eine Art Twitter-Newsaggregator wird und relevante Informationen von irrelevanten filtert. Das funktioniert soweit so gut, folgt man denn entsprechenden News-Twitter-Accounts. Gnews Zunächst gibt man in die Eingabemaske seinen Benutzernamen bei Twitter ein und klickt auf "Save". Anschließend werden einen News angezeigt, die einem interessieren könnten. In meinem Fall war es so, dass mit GoogleWatchBlog nicht all zu viel herausgekommen ist. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir mehr Google und Blogs zum Thema folgen. Mit den Kollegen vom Basic Thinking Blog (@basicthinking) hat es dann aber besser geklappt. Mag auch daran liegen, dass wir fast nur deutschen Newsseiten und Bloggern folgen. Deshalb habe ich es noch einmal mit Google selbst probiert und viel schönere Ergebnisse bekommen. Gnews gnews Google news Google hat das als "Experiment" gekennzeichnete Tool nur für eine gewisse Anzahl an Usern freigeschaltet (siehe Hilfe). Da es das neue Google News noch immer nicht auf deutsch gibt, muss man sich mit der amerikanischen Version begnügen und leider auch mit den Macken leben, dass es eher für uns irrelevante Sachen gibt. [via und btb]
70ster Geburtstag von John Lennon
Ein Doodle ist eigentlich nichts mehr besonders, aber Google kommt immer wieder auf neue Ideen wie man einen Geburtstag oder ein Ereignis feiern kann. So auch mit dem Doodle zum 70. Geburtstag von John Lennon.

Klickt man das Doodle an, kommt man nicht wie üblich auf die Ergebnisseite, sondern es wird ein Video mit dem Song Imagine abgespielt. Am besten bewegt die Maus aus dem Bereich des Videos heraus, um es in Gänze zu genießen. Anschließend werden dann die Suchergebnisse geladen. 

John Lennon war Mitgründer, Sänger und Gitarrist der britischen Musikgruppe The Beatles. Gemeinsam mit Paul McCartney ist er einer der bekanntesten und erfolgreichsten Komponisten in der Geschichte der Popmusik. Geboren wurde Lennon am 9. Oktober (also morgen).

Google teilte uns mit: "Das ist das erste Mal, dass wir ein Video-Doodle geschaltet haben und wir wollen den Nutzer einfach mehr Zeit geben, es zu genießen. Vor einigen Monaten hatten wir das PAC-MAN Doodle für 48 Stunden online und wir stellten schnell fest, dass selbst diese 48 Stunden für unsere Nutzer nicht genug waren."

Web Search

Wie dem regelmäßigen Besucher bekannt ist, testet Google regelmäßig neue Features sowohl in Produkten als auch bei der Suche. Ob man daran teil dieser Gruppe wird, hängt vom Zufall ab. Ein neues Experiment zeigt eine Vorschau auf die Webseite, wobei das Ergebnis hervorgehoben wird.

Bei den Suchergebnissen wird dann eine kleine Lupe angezeigt, die dann in einer Bubble die Vorschau auf die Webseite zeigt. Das sogenannten Snippet wird zum einen orange eingerahmt, aber auch noch einmal hervorgehoben. Einer unserer Leser schickte uns diese Screenshot:
Google Highlight Test
In der Bubble sieht man, Facebook wobei unter dem Header ein Teil eingerahmt ist, diesen findet man dann noch einmal mit dem fetten Hervorhebungen ein wenig größer.

Mit Google Instant verfolgt Google nicht nur den Ansatz, dass man weniger eintippen muss. Es soll sich auch die Nutzung der Maus verringern. Ergebnisse kann man mittlerweile auch über die Pfeiltasten ansteuern und per Enter auswählen. Interessant wäre es jetzt ob man die Vorschau so laden kann oder ob die Maus benötigt wird. 

Weiterhin hat Google scheinbar eine neue Hürde eingebaut, die die Übertragung dieses Tests mit dem PREF-Cookie unterbindet. Ich habe es mit zwei verschiedenen Cookies in unterschiedlichen Browsers getestet, es hat leider nicht funktioniert. 

Die Vorschau auf die Seite ist nicht ganz neu. Auf google.com kann man in der Sidebar Page previews aktivieren.
Google Mail

Es gibt nun eine Google Mail Sicherheits-Checkliste, welche in der Google Mail-Hilfe angeboten wird. Mit dem interaktivem Tool kann man schnell verfolgen, welche Sicherheit-Apskete man vielleicht nicht beachtet hat und wo es noch klemmt. Die Checkliste ist derzeit nur auf Englisch verfügbar, dennoch sehr empfehlenswert.

Auf der einen Seite möchte Google natürlich sicher gehen, dass man mit Google Mail kein Schindluder treibt: Viren können sich sehr schnell verbreiten, heutzutage muss man nicht mal mit der Maus klicken. Zum Anderen will Google aber auch, dass die Mails sicher bleiben und Geheimnisse, sowie alltägliche Informationen über E-Mail privat bleiben. Deshalb hat Google die Google Mail Checkliste entwickelt, um vor Allem unerfahrenen Anwendern zu helfen, ihren Account und PC abzusichern.

Neben den üblichen Tipps und Tricks, wie etwa PC immer aktuell halten, Virenscanner aktualisieren und Virenschutz auch einschalten, versucht Google dem Anwender mit hilfreichen Tipps zur sicheren Benutzung von Google zu helfen. So wird ab Teil 3 eine Auflistung begonnen, die allgemein im Netz hilfreich ist:
Außerdem ist es hilfreich, sich auch den 5. Punkt genau durchzulesen, denn:
  • Niemand wird dich je nach dem Benutzername/Passwort fragen (bleib immer auf Google.com/.de)
  • Niemals auf Links klicken, bei denen du dir unsicher bist
  • Passwörter nie auf fremden Webseiten bekanntgeben (und allgemein für jede Webseite ein Passwort erstellen/generieren - NIE selbe Passwörter verwenden)
  • immer Sitzungsdaten im Browser löschen (man weiß ja nie, wer den PC benutzt)
  • und nur "Eingeloggt bleiben" verwenden, wenn man den Rechner/Nutzer-Account alleine verwendet
  • und immer ausloggen, wenn du fertig bei Google Mail bist (damit gehen Cookies und Tokens verloren - eventuelle Hacker/Troajner haben fast keine Chance)
Die Checkliste im englischen Format gibt es nach diesem Link, im deutschen Format ist sie nicht verfügbar (da nicht übersetzt). Es empfiehlt sich also, die Übersetzung zu aktivieren.

[via
Android Apple

Die Welle an Patentklagen in der IT-Branche will einfach nicht aufhören. Nachdem zuletzt Branchenriese Microsoft gegen Motorola geklagt hatte, wirft nun Motorola Apple vor, gleich 18 Patente (sowohl in Hard- als auch Software) zu verletzen. 

Apple gegen HTC, Microsoft gegen Motorola, HTC gegen Apple, Motorola gegen Apple, Nokia gegen Apple - irgendwie werden die Streitereien zwischen den Fronten der Hard- und Softwareriesen immer größer. Am Liebsten würde jeder gerne etwas vom Kuchen abhaben und so wirft eine Firma nach der Anderen der jeweiligen Konkurrenz Patent-Verletzungen vor. Nicht zuletzt wird diese Meldung weniger Aufregen verdienen, da mittlerweile Patent-Streite zum Alltag gehört.

Motorola hat Apple dieses Mal vor das Gericht gezogen, da sie 18 Patente verletzten sollen, die eigentlich Motorola zustehen. Neben den üblichen Software-Patenten gibt es auch eine Zahl an unerklärlichen Hardware-Streitereien: So soll Apple für das iPhone und Andere 3G, WLAN, GPRS und Antennen (GPS z. B.) abgekupfert haben, so Motorolas Behauptung. 

Die Klagen werden wohl auch in Zukunft nicht abreißen, da sich mit Patenten (derzeit) noch sehr viel Geld verdienen lässt. Über Software-Patente hat die EU bereits eine Richtlinie eingeführt, die Software-Patente untersagt. In den USA gibt es eine solche Regelung nicht. Und so werden die Riesen wie die Ochsen aufeinander losgehen und weiter Gebühren hin und her schieben, statt sich mal an einen Tisch zu setzen.

[via
Google TV

Wie wir bereits am Montag berichten konnten, geht Google TV jetzt in die letzte spannende Phase. Logitech hat auf einer Pressekonferenz in San Francisco die Set-Top-Box Revue vorgestellt. Zuvor gab es schon heftige Gerüchte um das Schmuckstück. Außerdem sind neue Preise zu Sony's Google TV Produktreihe aufgetaucht.

Logitech Revue

Wer ein HDMI-Fernseher oder -Monitor hat, der wird ab November mit der Logitech Revue ganz gut fahren. Denn die neue Set-Top-Box mit Google TV wurde gestern der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zu den Features gehört - wie schon Montag angesprochen - die Remote-Verbindung zum Android- oder iPhone, die zahlreichen vorinstallierten Apps von NBC, über Netflix, twitter, Napster und Amazon. Natürlich kommt die schicke in schwarz gehaltene Box auch mit Wifi und Ethernet, sodass man wirklich keine Kosten und Mühen gescheut hat. Als Anschlussmöglichkeit gibt es auf der Rückseite 2 USB-Ports, ein Infrarot-Sensor, HDMI In und Out, optischer Ausgang sowie die besagte Ethernet-Schnittstelle und Strom. Außerdem kommt eine spezielle Logitech Unifying Technologie zum Einsatz, welche es ermöglicht, sich mit Logitech-Produkten via Bluetooth (2.4 Ghz) zu verbinden.

Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue Logitech Revue

Zur Ausstattung sei gesagt: Die Tastatur-Maus-Kombi kommt kostenlos mit. Wie schon im Video gezeigt, wird sich das aber positiv auf das TV-Verhalten auswirken, zudem ist die Logitech Revue Tastatur mit Multimedia-Tasten, einem Trackpad, sowie der üblichen PC-Tastatur ausgestattet. Die Tastatur ist dafür aber sehr schmal.

Zubehör gibt es ebenfalls: So wird eine 720p-HD-Webcam mit 5MP (Carl Zeiss) angeboten und zusätzlich gibt es noch ein Mini-Controller, der wie eine alte Version des Blackberrys aussieht.
 
Die Preise sind relativ okay, Logitech schlägt dafür bei dem Zubehör kräftig zu: Die Revue kostet 299 US-Dollar (etwa 220 Euro - Deutschland-Preis unbekannt, aber etwa auch 299 €), die HD-Webcam kostet 150 US-Dollar, der Controller 130 US-Dollar. 

Erscheinen wird Logitech Revue Ende Oktober bzw. Anfang November. In Deutschland bzw. Europa weiß man noch gar nichts, angepeilt ist aber Frühjahr 2011 (wir berichteten).

Sony Google TV

Der als Google TV beworbene Sony-Fernseher hat nun mal mehrere Gerüchte hochkochen lassen. Das Blog sonyinsider.com hat Produkttypen entdeckt und herausgefunden, dass es die Sony Google TV's in 24", 32", 40" und 46" daher kommen sollen. Preislich gesehen sind das sehr starke Differenzen: So beginnt das 24-Zoll-Modell bei 1.299,99 US-Dollar, das 46-Zoll-Gerät würde bei 1.899,99 US-Dollar stehen. Angeblich soll es zum 12. Oktober eine offizielle Vorstellung geben, bei der dann auch die richtigen Preise durchkommen. Wir aktualisieren dann diese News.
Latitude

Google Latitude konnte man bisher nur über ein Smartphone oder über ein iGoogle Gadget nutzen, wobei letzteres häufig nicht so funktionierte wie es sollte. Nun bietet Google sein Latitude auch für den Browser direkt auf google.com/latitude an. 

Ein PC der über WLAN verfügt kann dann auch genutzt werden, um seinen Standort einzutragen. Allerdings ist ein unterstützter Browser nötig. Diese sind Google Chrome 5+, Firefox 3.5+, Safari 5+ und Opera 10.6+. Alle anderen Browser unterstützen die W3C Geolocation API nicht. Ältere Firefox-Versionen können über Gears auf die Ortung zugreifen, Internet Explorer 7+-Nutzer mit der Google Toolbar. 

Schon seit langem kann man aber über den Browser die sogenannten Apps verwalten. Diese müssen alle manuell aktiviert werden und sind standardmäßig ausgeschaltet. Location History zeichnet optional die Strecken auf. Man kann dann nach bestimmten Zeiträumen suchen. Location Alerts versenden Mails und SMS wenn Freunde in der Nähe sind. Hierfür ist History nötig. Talk Location Status zeigt den aktuellen Ort als Google Talk-Status an und mit Public Location Badge kann man seinen Ort in seinen Blog einbinden. 

Weitere Details zu Google Latitude findet ihr unter dem passenden Tag. Für bessere Sicherheit ist es nötig sich bei Latitude erneut einzuloggen. Dies soll verhindern, dass andere Nutzer eines PCs die besuchten Orte einsehen können.
Firefox

Google ist seit Jahren die Standardsuchmaschine sowie die Startseite beim Firefox. Hintergrund ist ein Vertrag zwischen Google und Mozilla. Für jede Suche, die entweder über die Startseite (nicht direkt google.com/.de/...) oder über die Suchbox in der Toolbar ausgeführt wird, erhält Mozilla einen bestimmten Betrag von Google.

So finanziert sich Mozilla mit größtenteils durch Google. Es sind zahlen im Umlauf, dass Google Mozilla zu 85%-88% finanziert. Der Vertrag läuft noch bis Ende November 2011. Nun wurde bekannt, dass auch Microsoft einen Vertrag mit Mozilla abgeschlossen hat. Suchen mit bing über die Suchbox werden demnächst ebenfalls vergütet und bringen Mozilla Bares.

Vorerst wird Bing aber nur in die Englische Version integriert werden. Weitere Sprachen sollen folgen. Ob die Suchplugins mit einem sogenannten minor Update für 3.6 aktualisiert werden oder ob man bis zum Firefox 4 warten wird, ist noch offen. Google bleibt bis mindestens Ende November 2011 die Startseite und die Standardsuche in neuen Installationen vom Firefox.

[via
Google

Google hat nun auf die Anschuldigungen von Oracle reagiert und fast alle Patentverletzungen - in Augen der Google-Anwälte - als nichtig erklärt. Lediglich sei ein Punkt berechtigt, und zwar der, dass Google indirekt Java-Code ausführen kann. Dennoch weist Google Oracle in die Schranken. 

Die Dokumente sprechen eine Sprache, die Google für üblich anschlägt, wenn Klagen ins Haus stehen. Nur ist die Antwort dieses Mal länger ausgefallen. Der Fall ist prominent und so muss Google auch mehr schreiben, als nur "Oracle hat nicht einem Punkt recht".

Zunächst stellt Google klar: Dalvik WM ist keine Java VM. Sie benutzt lediglich das Apache Harmony-Projekt, welches dann letztendlich Java-Source-Code lesen und übersetzen kann. Und da liegt der Knackpunkt: Sun hatte bereits damals gegen Apache geklagt, da es sie Patente in dem Sinne verletzten, dass Java ausgeführt werden kann. Das soll aber nur Java VM selbst können. Bis heute streitet so Apache um sein Harmony-Projekt mit Oracle. Und Google scheint sich darauf auch auszuruhen. Oracle hat auch bereits auf Googles Antwort geantwortet. 

[via

» Nachlese: Oracle vs. Android: Google verneint Patentverletzung und pocht auf Open Source  GoogleWatchBlog » Themenübersicht: JAVA-Patente - Oracles Klage gegen Android
googlegoggles

Google hat eine neue Version der Google Mobile App für das iPhone veröffentlicht. Sie bringt nun auch auf das Gerät von Apple Google Goggles. Für alle die nicht wissen was Goggles ist: Mit Goggles kann man mit einem Bild suchen. Das Foto wird an Googles Server gesendet und dann analysiert.

Der Service ist noch ein Google Labs und ist nicht ganz ausgereift. Goggles liest zudem QR-Codes, Strichcodes und kann auch zum Einlesen von Visitenkarten genutzt werden. Wer möchte kann es auch zum Übersetzen von Texten via Translate verwenden. 

In der Google Mobile App 0.7 gibt es nun Goggles. Diese Funktion benötigt ein iPhone 3Gs bzw. iPhone 4. Da der iPod Touch 4. Generation Autofokus nicht unterstützt, gibt es Goggles nicht für den iPod Touch. Das Update steht im AppStore zur Verfügung bereit. Sollte es noch nicht gefunden werden, einfach noch mal morgen früh oder heute Nacht probieren. Bis alle Datencenter synchronisiert sind, dauert es meist einige Stunden.



» Google Mobile App
Chrome

In Chromium gibt es schon wieder zwei neue Experimente, die mal über about:labs aktivieren kann. Der eine Test existiert nur auf Windows, der andere steht schon auf allen Plattformen zur Verfügung. 

Background WebApps ermöglicht das Ausführen von Apps im Hintergrund und führt diese auch beim Systemstart aus. Nach der Aktivierung des Tests kann man in den Einstellungen die Option durch das Setzen eines Häkchens einschalten. Dies gilt dann für sogenannten installed web apps. 

In vielen Unternehmen ist es noch so, dass an fast jedem Arbeitsplatz ein Drucker vorhanden ist. Da nicht jeder zur selben Zeit druckt, kann man kosten einsparen wenn sich mehrere Angestellte einen Drucker teilen. Diese Ansatz dürfte Google mit Cloud Print verfolgen. Nach der Aktivierung des Tests gibt es in den Einstellungen dann die Möglichkeit sich einzuloggen. Nach dem Login kann man dann von jedem PC aus auf die Drucker des Rechners zugreifen. 

Für die Nutzung der Tests ist aktuell die Verwendung von Chromium (Build >61523) nötig. 
Android Der Marktanteil von Android 2.2 aka Froyo steigt weiter. Alle anderen Versionen geben mehr oder weniger stark Anteile ab. Android 2.1 ist weiterhin am häufigsten unter den Betriebssystem verbreitet aber der Abstand zu FroYo schmilzt. Android 2.2 ist auf 33,4% der Geräte installiert. Android 1.5 ist ungefähr auf jedem zehnten Android installiert (9,7%; -2,3% gegenüber 1.9.), Android 1.6 gab leicht (-1,1%) nach und liegt nun bei 16,4 Punkten. Android 2.1 ist mit 40,4 % noch am stärksten vertreten. Der Anteil sank um 1,3%. Satte 4,7% Marktanteil legte FroYo zu und ist jetzt auf jedem dritten Gerät installiert. Unten findet Ihr wieder die grafische Entwicklung. Die Zahlen werden mithilfe der Zugriffe auf den Market ermittelt.
Auf der Versammlung „Moderner Datenschutz im 21. Jahrhundert” in Berlin rief das Bundesinnenministerium erneut gegen Street View auf. Sie kritisierten, dass Street View mit einer Opt-Out-Lösung daher kommt und dadurch das Persönlichkeitsrecht nicht gewahrt wird. Weiterhin will Innenminister De Maizière eine "rote Linie" entwerfen, mit der es Unternehmen, die massiv Daten sammeln, schwieriger gemacht werden soll.
Android

Der wohl größte Anbieter für kostenloses Video- und Audio-Chatting hat nun sein Programm "Skype" in einer Version für Android veröffentlicht. Die App kann alles, was der große Bruder kann - außer Videotelefonie. 

Ob es daran liegt, dass am gestrigen Montag ein neuer CEO das Skype-Land betreten hat? Skype hat aber endlich seine App auf Android gebracht. Dabei kann die App auch über das normale 3G- bzw. Handynetz telefonieren. Außerdem stehen alle Chat-Funktionen und die Kontakt-Liste vor, sodass man direkt loslegen kann. Auch SkypeOut ist möglich, soll sich aber nicht vom Desktop-Modell unterscheiden.

Leider gibt es keine Videotelefonie oder -Konferenzen. Grund ist einfach, dass die meisten Android-Phones gar keine Front-Kamera haben. Ausnahmen sind etwa das Samsung Galaxy S. Ob die Funktion via Update noch nachgereicht wird, ist unklar. Auch wird keine Warnung gezeigt, dass man möglichst nicht im Ausland Skype nutzen sollte, sei es denn per W-LAN (Zwecks hoher Traffic- und Roaming-Gebühren).

Android ab Version 2.1 wird benötigt. Weiterhin sollen User Feedback zu Skype auf Android-Tablets in den Kommentaren unter dem Blogeintrag hinterlassen.

Nachtrag @ 6.10.2010, 18:30: Thomas Maetz hat uns freundlicherweise Screenshots zugeschickt und seine Meinung zur Skype-App in einem ausführlichen Blogeintrag bekanntgegeben. Danke dafür!

Skype für Android: Installation Skype für Android: Installation Skype für Android: Login Skype für Android: System-Integration Skype für Android: Kontakte synchronisieren 

Skype für Android: Chat Skype für Android: Kontaktliste Skype für Android: Profilansicht Skype für Android: SkypeOut Skype für Android: Anruf

Weitere Screenshots gibt es bei Thomas im Blogeintrag. Er hat Skype für Android auf dem HTC Hero getestet.
Google TV

Google hat nun endlich die offizielle Homepage für alle freigeschaltet. Die „Verschmelzung von Internet und Fernsehen” kann mit einigen Extras aufwarten. So wird jedes Feature in einer Tour erklärt, Entwickler können sich schon einmal mit Dokumenten vertraut machen.

Die Google TV-Seite erinnert gar nicht so an Google, sondern eher an die Konkurrenz, die sonst mit super schicken Seiten daherkommt. Und nun kann man in einer großartigen Übersicht sehen, was eigentlich hinter diesem Google TV steckt. Weiterhin kann man sich in den Fragen & Antworten ein wenig schlau machen.

Google TV

Wie bereits bekannt wurde, wird bei den Partnern kein Abstrich gemacht: Alles soll perfekt werden, und so haben sich beispielsweise twitter, Amazon und CNBC eine App gegönnt. Entwickler können noch gar nix tun, erst zum richtigen Start im Jahr 2011 gibt es ein spezielles Android-Google TV-SDK. Aktuell preist dazu Google die Logitech „Revue” als Set-Top-Box und Sony's „Internet TV” als All-in-One-Lösung.



Zur Seite selbst kann man im Moment nicht viel sagen, sie stellt nur das Portfolio der Möglichkeiten mit Google TV dar. Dazu hebt Google vor Allem die tollen Android-Features hervor, kann aber auch erklären, wo die genaue Verschmelzung liegt (dass man bspw. gleichzeitig aufnehmen & suchen kann). Interessant dürfte noch die Android-to-Google TV-Funktion sein, eine einfache App, die mit jedem Google TV sprechen kann. 

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