Search

Bei Google Instant hat Google ein kleines Easter Egg versteckt. Klickt man bisher ohne eine Suchanfrage auf den "Auf gut Glück"-Button, dann zeigte Google den folgenden Text an - jetzt hat der Button aber eine neue Funktion.

"Mit "Auf gut Glück!TM" gelangen Sie automatisch zur ersten Webseite, die für Ihre Suchanfrage angezeigt wird. Wenn Sie "Auf gut Glück!" suchen, verbringen Sie weniger Zeit mit der Suche nach Webseiten und mehr Zeit damit, sich diese anzusehen."
Klickt man bei aktivierten Instant auf der Startseite auf den Button dann öffnet Google die Übersicht der meisten Doodles.

Auf google.com ist Google Instant auf für Nutzer ohne Account nutzbar.
Google Mail

Vor einer Woche hat Google die Priority Inbox vorgestellt. Dieser Posteingang soll wichtige Mails herausfilter und sie von unwichtigen Mails trennen. Nun hat Google einige Tipps gegeben, die die Verwendung erleichtern und verbessern können.

1. Wähle deine eigenen Bereiche
Diese drei Bereiche sind bei der Priority Inbox Standard: "Wichtig und ungelesen", "Markiert" (Sterne) und "Alles andere". Diese kann man ganz individuell passen. So kann man einstellen, dass in einem Bereich Mails mit den Labels "xyz" erscheinen sollen. Insgesamt kann man bis zu vier Bereiche einstellen. Weiterhin kann man festlegen, wie viele Mails pro Bereich angezeigt werden sollen. Die Optionen findet man direkt über die Links bei den Bereichen sowie in den Google Mail-Einstellungen.

2. Trainiere das System
Wenn Google einen Fehler macht und eine Mail falsch einordnet kann man diese Nachricht über die zwei Buttons neu einsortieren. Diese Daten nutzt Google dann in Zukunft. Wer auf Tastenkürzel steht: + und -.

3. Sehe die besten aus deinen gefilterten Nachrichten
Mithilfe der Google Mail Filter kann man festlegen, dass bestimmte Mails automatisch den Posteingang überspringen. Möglicherweise sind diese wichtig. Daher gibt es in den Einstellungen mit der man festlegen kann, dass Google die Filter ignorieren soll. "Filter ignorieren - Wichtige Nachrichten im Posteingang anzeigen, die möglicherweise herausgefiltert wurden." heißt die Einstellung. 



4. Verwende Filter
Man kann auch Filter erstellen, die Mails automatisch als wichtig oder eben als unwichtig markieren, egal wie Google sie automatisch einordnen würde. Dadurch kann man 100% sicher sein, dass man eine Mail von seinem Chef nicht verpasst, weil Google sie unter "Alles andere" ablegen würde. Auf der anderen Seite kann man aber auch sagen, dass die Newsletter unwichtig sind und sie so markiert werden sollen. 

5. Unwichtiges schnell archivieren
Im Drop-Menü bei "Alles andere" gibt es den Punkt "Alle sichtbaren Elemente archivieren". Hiermit kann man alle angezeigten Mails schnell und einfach ins Archiv verschieben. Möchte mal mehr Mails Archiveren kann man über das selbe Menü die Anzahl der gezeigten Mails anpassen.
Android Maps Google hat heute ein Update für die Maps-App auf Android veröffentlicht. Die neue Version ist 4.5 bringt ein neues Feature mit, das zwei alte miteinander kombiniert: Walking Navigation. Google Maps Navigation konnte bisher nur Routen für Autos berechnen, für die Fußgängernavigation gab es bisher nur die Karte. Hat man als Fußgänger dann eine andere Route eingeschlagen musste man die Route neu berechnen oder man lief wieder in Richtung der angezeigten Routen. Walking Navigation lässt das Telefon vibrieren wenn man abbiegen muss, außerdem kann man die Sprachanweisungen deaktivieren. Zur besseren Orientierung wird sich die Karte drehen und Maps verwendet nicht die Kartenansicht, sondern nutzt Satellitenfotos. Google Maps Walking Walking Navigation ist noch in der Beta und schlägt möglicherweise nicht ungefährliche Straßen vor. Daher ist es wichtig auf den Verkehr zuachten. Weiterhin haben Verkehrszeichen ihre Gültigkeit. Vor über einem Jahr hat Google eine neue Steuerung für Google Street View veröffentlicht. Diese ist nun Teil der App geworden. Nun kann man auch weitere Strecken in Street View überspringen. Street View steht als App zur Verfügung und muss installiert werden. Hier die QR-Codes für die Apps (links Maps, rechts Street View): QR-Code MapsStreet View App
Die SPD hat heute eine Pressemitteilung zu Street View und ähnlichen Diensten veröffentlicht. Die Partei begrüße demnach grundsätzlich die technischen und gesellschaftlichen Fortschritte durch das Internet und die dort entstehenden Angebote. Weiter heißt es, man sehe in der Darstellung des öffentlichen Raums im Internet [...] eher als Chance. Der Datenschutz muss aber gewahrt bleiben.
Search

Dass Google Opera teilweise nicht wirklich unterstützt, dürfte schon bekannt sein. Dies war übrigens schon lange Zeit vor Chrome der Fall. Google Instant funktioniert nur in Chrome 5+, Firefox 3+, Safari 5 (auf der Hilfeseite steht zwar nur Mac, aber es funkitoniert auch mit Safari auf Windows) und dem Internet Explorer 8. Opera sucht man leider vergebens.

Doch mit der Änderung einer Einstellung in Opera kann man Google Instant auch im Browser aus Norwegen nutzen. Ein Plugin oder ähnliches ist nicht nötig. So geht es:

Einstellungen OperaLoggt Euch in eurem Google Account ein, da man Instant sonst nicht nutzen kann. Klickt nun - wenn ihr auf google.de seid - einfach irgendwo auf der Seiten mit der rechten Maustaste. Im Kontextmenü klickt ihr nun auf "Seitenspezifische Einstellungen...". 

Jetzt öffnet sich ein Fenster. Öffnet hier den Tab Netzwerk. Bei Browser-Identifikation wählt man aus dem Drop-Menü als "Als Firefox ausgeben" aus. Hierbei steckt im Useragent weiterhin Opera. Die Option "Als Firefox maskieren" gibt den Useragent vom Firefox 3.5.6 aus.

Opera als Firefox 

Wer auch auf google.com sucht, musst das noch einmal für www.google.com wiederholen.  
Chrome ExtensionsAnalytics

Google hat gestern Analytics in einen weiteren Dienst integriert. Ab sofort können Entwickler die Zugriffe die Seiten ihrer Erweiterungen mit Analytics tracken und auswerten. Hier für reicht es aus die UA-Nummer in ein Feld einzutippen.

Somit erhält man einen sehr groben Überblick welche Chrome Version die Nutzer derzeit verwendet. Entsprechend kann man sich daran orientieren und neue experimentelle APIs schon verwenden. 

Analytics in Chrome

Erst vor wenigen Wochen wurde Analytics in Picasa Web integriert.
Search

Google hat heute auf der Pressekonferenz mit Marissa Mayer, Google Vice President of Search Products & User Experience und Ben Gomes, Google Distinguished Engineer wurde wie von uns eigentlich schon erwartet die Live-Suche vorgestellt. Google Instant heißt der Service und steht nach den erstens Tests nur Nutzern mit einem Google Account zur Verfügung. Der Rollout für alle Nutzer dürfte noch einige Zeit dauern.

Mayer warf einen Blick zurück. So gab es 2009 insgesamt 550 Änderungen an der Google Suche, 2010 waren es bisher 500. Darunter Caffeine, Suche in Echtzeit (Tweets), Korrektur von Tippfehler und das neue Design. 2010 hat Google auch zum ersten Mal für seine Suche Werbung im TV gemacht. Zum Super Bowl gab es einen Werbespot.

Die beiden Doodles der vergangenen Tagen haben mit der Ankündigung heute zu tun. Sie zeigen wie schnell Google ist. Mayer sagte, dass gestern sehr viele Nutzer mit den Bällen gespielt haben. Vom Eintippen eines Begriffs bis zum Ergebnis dauert es ungefähr 25 Sekunden. Neun Sekunden für das Tippen, ungefähr eine Sekunde dauert die Anfrage an Google übertragen wurde, Google die Ergebnisse gesucht und die Daten zurückgeschickt hat und dann nochmal 15 Sekunden bis die Ergebnisse vom Nutzer angeschaut wurden und er sich entschieden hat.

Um das zu beschleunigen, hat Google schon Suggest eingeführt und Änderungen vorgenommen. Mit Google Suggest werden die 15 gekürzt. Beim Eintippen werden dann sofort die Ergebnisse geladen. Google nutzt hierbei den ersten Vorschlag. Mit den Pfeiltasten kann man einen anderen wählen. Die Ergebnisse passen sich ohne Enter an.

Google Instant

Wer das nicht möchte, kann es über das Menü deaktivieren. Anschließend ist es wieder nötig, Enter zu drücken. Ich konnte das Tool bereits heute Nachmittag testen. Die Kollegen von Zorgloob.com waren so nett und hatten mir einen angepassten Link geschickt. Anfangs ist es vielleicht etwas nervig, wenn sich die Seite sofort ändert, aber nach wenigen Suchen war ich total begeistert. Für Nutzer ohne Google Account steht es derzeit leider nicht zur Verfügung. 

Google Instant funktioniert in Chrome, Firefox, Safari sowie Internet Explorer 8. Google Instant wird in den kommenden Tagen für alle angemeldeten Nutzer einigen Ländern darunter auch Deutschland veröffentlicht. Ob man es hat, erkennt man sofort an der Startseite. Das Logo ist größer und der Suchschlitz breiter. Die Ergebnisse werden zentriert angezeigt.

Bei der Eingabe eines Begriffs ergänzt Google dann die Suche. Drückt man auf den Button Suche bzw. Search dann sucht Google in seinem Index nur nach den eingetippten Buchstaben. Exakt wie bisher auch. In der Demo wurde nach ny gesucht. Der Vorschlag ist "ny times". Drückt man dann auf Search, sucht Google nur nach "ny" (ny steht für New York)



Durch das Update kann man sich bei vielen Begriffen die Eingabe des vollständigen Begriffs sparen. Auch der Druck auf Enter ist nicht mehr nötig. Weiterhin funktionieren natürlich auch die sogenannten Oneboxes. Für das Wetter reicht es nun aus einfach ein "W" in die Box zu tippen. Auf der mobilen Seite wird Google dies auch demnächst anbieten.

Einige waren der Meinung, dass es unmöglich ist Google Instant zu schaffen, andere meinten, Google Instant sei zu kompliziert und wieder andere meinten, Google MUSS das erstellen (hier wurde in der Demo ein Bild von Larry Page, Sergey Brin und Eric Schmidt gezeigt.

Bei den Tests setzte man auch auf Brillen, die die Augen aufzeichnet. Dabei hat man festgestellt, dass viele Nutzer nach einigen Suchen schon sofort auf die Ergebnisse schauen, sobald die Vorschlag (grau) korrekt ist. Einige waren so schnell, dass ihr Auge schon wenige Millisekunden vor den Ergebnissen auf den Bereich blickte.



Die Vorteile von Google Instant im Überblick:
- Dynamische Ergebnisse: Relevante Suchergebnisse werden dynamisch angezeigt, noch während der Eingabe. So können sich Nutzer interaktiv zu den gewünschten Inhalten durchklicken. Sie brauchen ihre Anfrage folglich nicht mehr komplett in die Suchleiste einzugeben und die Eingabetaste drücken – die Suche startet automatisch während der Nutzer tippt.
- Vorausschauender Text: Sagt den Rest einer Suchanfrage in hellgrauem Text voraus, noch bevor Nutzer ihre Begriffe vollständig in die Suchleiste eingegeben haben. Sie sehen somit auf einen Blick den für sie relevanten Suchbegriff in der Vorschlagsliste.
- Scrollen zum Suchen: Nutzer können einfach durch die Vorschläge scrollen und die jeweiligen Ergebnisse werden unverzüglich für jeden Treffer angezeigt.

Google setzt bei der Suche nun auf AJAX. Diese Technik wird schon bei Maps und Google Mail eingesetzt. Bei den Vorschlägen setzt Google einen Jugendschutzfilter ein. So gibt es zu manchen Begriffen nicht sofort Resultate an. Hierfür ist dann der Druck auf Enter nötig.

Während der Q&A-Session sagte Mayer, dass man Instant in den kommenden Monaten in die Adressleisten der Browsers integrieren möchte.
GoogleWatchBlog Die GoogleWatchBlog-Extension für Google Chrome ist zurück! Immer auf einen klick informiert sein, welche letzten 5 News es gibt, auf GoogleWatchBlog suchen uns unsere Artikel twittern. Außerdem habt ihr ab sofort die Möglichkeit, euch über neue eingehende Artikel per Notifications informieren zu lassen - diese sind sogar anpassbar. GoogleWatchBlog Extension 2.3In der Version 2.3 haben wir die Extension von Grund auf verbessert. Neben einen besseren Fehler-Handling gilt es jetzt auch, die neuen Features der Extension zu entdecken:
  • seit Version 2.0 dabei: AJAX. Das sorgt dafür, dass ihr beim Klick auf ein Artikel den Artikel komplett lesen könnt und ihn mit anderen auf Twitter, Facebook, Buzz und via E-Mail teilen könnt
  • integrierte Suche mit AJAX-Technolgie: Suchen, Enter, fertig; auch mit mehreren Seiten -> Alle Artikel auf GWB durchforsten
  • neues Badge (seit 2.2), welches immer anzeigt, wie viele Artikel noch nicht gelesen sind. Ein Klick und das Badge resetet sich! - abstellbar
  • Notifications (Benachrichtigungen) für Twitter & neue Artikel - einfach Chrome geöffnet halten und bei einer neuen News oder einen neuen Tweet gibt es ein kleines Fenster, egal in welchem Programm du bist - Farben anpassbar und variabel abstellbar
  • Mit 2.3 wurden nun die Notifications endlich bemerkbar: Sounds (optional) peppen die einstellbaren Notifications auf & außerdem: Ein neues Design und neue temporäre Optionen! [und jetzt auch ohne Notification-Fehler]
Wir haben für euch viel Arbeit in die Sache gesteckt, sodass nun auch Einstellungen vorhanden sind. Technisch gesehen nutzt die Extension ab sofort die Vorteile von HTML5: LocalStorage um Einstellungen zu speichern, Notifications - direkt im Browser und natürlich jQuery, was alles abrundet und für AJAX sorgt. Gefällt euch diese Version? Wir mögen es, von eurem Feedback in den Kommentaren zu hören! Download: GoogleWatchBlog Chrome-Extension 2.3
Chrome

Google hat heute das erste Update für Chrome 6 veröffentlicht. Die Version 6.0.472.55 steht über den integrierten Updater zum Download bereit. Sicherheitslücken werden nach jetzigen Informationen nicht geschlossen, aber Google beseitigt einige Fehler in der Software.

Diese Fehler hat Google behoben:
- Ausfälle bei der Verwendung von AutoVervollständigung
- Standard-Suchmaschinen werden gelöscht
- Shift+Reload funktioniert nicht

Auf Windows wurden zusätzlich diese Fehler gelöst:
- Import von Daten aus anderen Browsern, wenn Chrome als Standard gesetzt ist.
- Chrome kann nicht als Standardbrowser festlegt werden, wenn er bereits installiert ist.

Das Update installiert sich automatisch. Ist das Update fertig, dann erhält der Schraubenschlüssel auf Windows der einen orangen Punkt ein. 
Google Doodle Type
Auch heute gibt es wieder ein interaktives Google Doodle. Das Logo ist anfangs komplett grau. Tippt man weitere Buchstaben ein, dann wird das Logo wieder farbig. Das Doodle dürfte nun wirklich etwas mit der Suche zu tun haben. Heute Abend (deutscher Zeit) hat Google zu einem Event rund um die Suche eingeladen.

Wahrscheinlich stellt Google hier die Live-Suche vor. Die Live-Suche setzt auf AJAX und lädt dann die Suchergebnisse zu während des Tippens. Google biete aber - so die auf den bisherigen Videos zu sehen - ein OptOut an. 

Das heutige Doodle erneut als Video:
 
Google Scribe

Google hat heute eine neues Produkt im Google Labs veröffentlicht. Mit Google Scribe soll sich das Tippen von Texten beschleunigen. Derzeit funktioniert das leider nur auf Englisch, da aber ein Auswahlmenü bereits vorhanden ist, kann man davon ausgehen, dass Google weitere Sprachen einführen wird.

Bei der Eingabe eingier Buchstaben schlägt Google in einer Liste weitere Worte vor. Unter bestimmten Bedinungen schlägt Google auch gleich vor, wie der Satz weiter gehen könnte. Jeder Vorschlag hat eine Nummer. Drückt man auf der Tastatur eine dieser Nummern, dann übernimmt Google den Vorschlag mit der Nummer. Den ersten kann man auswählen, wenn man auf Enter drückt.

Scribe

Google stellt das Tool aber nicht nur auf scribe.googlelabs.com zur Verfügung, sondern bietet auch ein Bookmarklet an. Mit diesem kann man das Tool auf jeder Webseite installieren. Hierfür muss man den Link Google Scribe Bookmarklet in die Lesezeichenleiste des Browsers ziehen. Bei der gewünschten Seite nun das Lesezeichen anklicken und schon installiert sich Scribe. Das Tool lässt sich auch im TinyMCE verwenden, den Wordpress zum Beispiel im Admin einsetzt.  

» Google Scribe
» Hilfe mit Tastenkürzel 
12. Geburtstag
Und wieder ist ein Jahr im Google Kalender vorbei. Heute vor 12 Jahren wurde die Google Suche gestartet. Die eigentliche Gründung von Google ging erst am 27. September über die Bühne. Wie jedes Jahr fasst wir auch heute am 7. September das letzte Google Jahr zusammen. Der Artikel wirft noch einem einen Blick auf wichtige Ereignisse von Google zwischen Anfang September 2009 und heute ? in nicht chronologischer Reihenfolge.

Schauen wir uns zuerst einmal an, was Google so alles an seinen Software-Produkten geändert hat. Picasa hat gleich drei Updates erhalten. Picasa 3.5 brachte die Gesichtserkennung direkt in die Software. Bisher war diese ausschließlich in Picasa Web nutzbar. Mit dem Update auf 3.6 ? welches rund drei Monate später folgte ? passt Google die Software an einige Änderungen von Picasa Web an (Alben mit Login schützen). Das bisher letzte Update erschien vor wenigen Wochen. Picasa 3.8 steht nur auf Englisch zur Verfügung und integriert Picnik, automatische Videos rund um eine Person und Batch Upload.

Google Earth 5.1 behob einige Fehler und brachte eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit mit. In Google Earth 5.2 hat Google seinen Browser Chrome integriert. Somit ist es möglich verlinkte Webseiten direkt in Earth anzuschauen und gibt dem Begriff Geo-Browser direkt eine neue Bedeutung.

Google Chrome ? anfang September 2009 noch Chrome 2 ? erhielt mit den Versionen 3, 4, 4.1, 5 und vor wenigen Tagen Chrome 6 gleich fünf Updates und steht auch für Mac und Linux bereit. Ein weiteres neues Produkt, in dem Chrome zu Einsatz kommt ist Chrome Frame. Das Plugin für den Internet Explorer ersetzt die veraltete Trident Engine für ausgewählte Webseiten und bringt so neue Features in eine bekannte Oberfläche. Alle Details zu Chrome gibt es in unserem Artikel zum 2. Geburtstag von Chrome.

Wo wir schon beim Internet Explorer sind. Im Laufe der letzten 12 Monate hat Google für immer mehr Produkte die Unterstützung des alten Browsers von Microsoft eingestellt. Hier seinen YouTube, Google Mail, Docs und der Calendar genannt. Aber auch andere alte Browser wie den Firefox 2 wird Google nicht mehr unterstützen.

Google hat sich im letzten Jahr bemüht die Optik seiner Dienste Google Mail, Docs, Calendar und Reader zur Vereinheitlichen. Alle nutzen standardmäßig nun eine ähnliche Oberfläche mit ähnlichen Farben. Auch Google Maps wurde in diese Richtung angepasst. YouTube hat Google zum gefühlten tausenden Mal geändert. Das Design, das am 1. April online gestellt wurde, verfügt über einige neue Features wie Live-Updates bei viel kommentieren Videos. Nach und nach hat Google fast alle Bereiche optisch überarbeitet. Auch die Channels haben im Herbst endlich das neue Design erhalten. Beim Dienst Google Bookmarks hat sihc dieses Jahr nach langer Pause mal wieder was getan. Ein neues Design brachte neue Features wie Listen mit.

2009/2010 hat Google einige neue Dienste vorgestellt. Im Oktober 2009 kam Wave. Bis Mai 2010 brauchte man aber eine Einladung, im August hat Google dann Wave schließlich eingestellt. Die Technik will man in anderen Produkten nutzen. Wave wird zudem offen gelegt. Sidewiki soll Kommentare auf Webseiten ermöglichen, die das nicht bietet. Über die Toolbar für IE und Firefox, ein Bookmarklet für andere Browser und eine Extension für Chrome ist die Kommunikation mit anderen Besuchern möglich.

Das Google Dashboard listet alle Daten auf, die man in den einzelnen Diensten gespeichert hat. Außerdem sieht man hier schön, welche Daten auch an andere Nutzer freigegeben wurden. Insgesamt hat sich Google um einen besseren Datenschutz bemüht.

Im Dezember 2009 wurde der Quellcode vom Chrome OS als Chromium OS freigeben, erste Builds zeigten damals, was Google schon für das Betriebssystem geschaffen hat. Ebenfalls im Dezember kam mit goo.gl ein eigener URL-Kürzer von Google. Dieser lässt sich in Feedburner fürs twittern nutzen, in Google Maps gibt es ein Experiment, dass diesen für Maps nutzt und zahlreiche Erweiterungen erlauben die Kürzung von anderen URLs.

Auch bei Google Apps hat sich ein wenig getan. So ist es für ausgewählte Nutzer schon möglich mit
ihrem Google Apps-Account auf andere Dienste wie Blogger, YouTube und ähnliches zuzugreifen. In der kommenden Zeit soll es das für alle Apps-Nutzer geben, wenn es der Administrator freigibt.

Werfen wir mal einen Blick auf neue Features bei einzelnen Produkten. In der Summe ? so unser Eindruck ? hat sich eigentlich am meistens bei Google Docs getan. Das Webclipboard ermöglicht es Texte, Grafiken und Tabellen problemlos zwischen zwei oder mehreren Dokumenten hin und her zu kopieren. Export ermöglicht es alle Daten auf einmal zu sichern. In Google Docs hatte ich bereits im Sommer 2008 eine mögliche Festplatte vermutet. Anfang des Jahres 2010 war es dann so weit. Man kann alle Dateien in Google Docs speichern. Um nicht jede Datei einzeln auswählen zu müssen, gibt es den Bulk-Upload mit Flash. Die Editoren in Text und Tabelle wurden überarbeitet und bringen weitere Features von Desktopsoftware wie MS Office oder OpenOffice mit. Die Echtzeitübertragung von Buchstabe für Buchstabe macht es zudem leichter gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten. Google Docs verfügt außerdem über eine Texterkennung und kann Inhalte aus Bildern und PDFs auslesen.

Bei Google Mail wurde Drag&Drop eingefügt. Hiermit ist es möglich Anhänge ganz leicht anzuhängen. Man braucht sie nur in das Fenster zu ziehen. Auch den Download hat Google inzwischen möglich gemacht. Den Kontaktmanager hat Google um einige Funktionen erweitert und erlaubt das Telefonieren aus Google Mail heraus. Ein Anruf jedes Telefons ist möglich und relativ kostengünstig.

In den letzten Monaten hat Google wieder verstärkt eingekauft. Mit Recaptcha verfügt Google nun über eine Plattform, mit der man das Digitialisieren von Büchern beschleunigen kann. Jeder der ein ReCaptcha eintippt, hilft dabei nicht richtig erkannte Wörter aus den Scans zu verbessern. Mit Admob hat sich Google einen Spezialisten für mobile Werbung gekauft. Die Technik von Etherpad lässt sich in Wave und Docs verwendet. DocVerse wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Microsoft gegründet und von Google übernommen. Das Plugin für MS Office ermöglicht es in der bekannten Oberfläche gemeinsam an Texten zu arbeiten. DocVerse passt gut zu Google Apps. Picnik ist eine Webseite mit der man Bilder bearbeiten kann. Die gekaufte Firma ist inzwischen schon Picasa Web und in Picasa 3.8 integriert worden. Weitere Übernahmen findet ihr unter dem Tag übernahme.

Aus der Übernahme des Codec-Spezialisiten On2 hat Google gemeinsam mit Mozilla und Opera einen freien Codec für Webvideos entwickelt. WebM wurde auf der Google I/O vorgestellt. Chrome 6 sowie Opera 10.6 unterstützen ihn bereits, die Betas vom Firefox 4 kommen ebenfalls damit zurecht. YouTube arbeitet derzeit daran seine Videos in das Format zu konvertieren. Insgesamt hat Google bei YouTube einiges für HTML5 gemacht. So gibt es einen Player, der die Videos im Video-Tag von HTML5 abspielt. Hierbei wird auf mp4 bzw. webm zurückgegriffen. Videos auf Youtube dürfen nun 15 Minuten lang und bis zu 4096 x 3072 Pixel groß sein.

Google startet immer wieder Experimente. Mal sind es ?Labs?-Bereiche für Produkte, mal auch der Einstieg als Provider. Google hat angekündigt in einigen Städten mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern ein 100 Gbit/s-Netzwerk aufzubauen. Um an diesem Test teilnehmen zu können, war Topeka sogar bereit sich in Google umzubenennen.

Bei Google Maps gibt es seit Februar ein eigenes Labs. Hier testet Google Funktionen, die noch nicht ganz ausgereift sind. Dazu zählen Luftbilder (45°-Aufnahmen), Messtool, drehbare Karten und noch einige weitere.

Bei Google Mail Labs hat Google Anfang 2010 einige Funktionen als Standardfunktion übernommen, aber gleichzeitig auch einige weniger beliebte Features eingestellt. Eins dieser Features war Email Addict (hiermit konnte man Google Mail für 15 Minuten schlafen legen, neue Mails wurde nicht sofort angezeigt). Fester Teil von Google Mail hingegen wurde zum Beispiel ?Custom Label Colors? (hiermit kann man weitere Farben für die Labels festlegen).

Im normalen Google Labs gibt es auch einige Apps für Android. Google Goggles ermöglicht es mithilfe von Bildern zu suchen. Ganz gut arbeitet das mit Büchern und Posters. Texte erkennt Goggles ebenfalls und kann zum Beispiel für das Speichern von Visitenkarten genutzt werden. Weitere neue Apps sind Maps mit Navigation, integriertem Latitude und Umgebungssuche.

Zu Weihnachten 2009 bekam jeder Googler ein Handy geschenkt, aber nicht irgendein Handy, sondern das Nexus One. Für die Öffentlichkeit war das Smartphone Anfang Januar exklusiv über einen Shop über das Internet erhältlich. Eine weitere App von Google für Android ist Earth, die ebenfalls erstmals mit dem Nexus One gezeigt wurde.

Kerngeschäft von Google ist nach wie vor die Suche. Auch hier hat sich einiges getan. Der Suchschlitz wurde größer, die Buttons durch Grafiken ersetzt. Die Links werden erst beim Bewegen der Maus sichtbar. Das Design der Ergebnisse wurde in zwei Schritten geändert. Als erstes wurde eine Sidebar eingefügt, als nächstes kam ein neues Design mit einem neuen Logo. Durch die Änderung ist das erste Ergebnis ein wenig weiter nach oben gerutscht. Die Suchergebnisse passen sich seit dem Herbst 2009 auch bei nicht eingeloggten Benutzer unter Umständen an alte Begriffe an.

Weiterhin durchsucht Google das Internet nun in Echtzeit und zeigt Status Updates bei Facebook, Twitter und MySpace nach wenigen Sekunden an. Durch Änderungen am Algorithmus, die Google im Sommer 2009 öffentlich getestet hat, findet man aktuelle Infos nun weiter oben in den Ergebnissen. Stichwort lautet hier Caffeine. Außerdem gibt es nun auch Ergebnisse aus seinem ganz persönlichen ?social circle?. Bei der Bildersuche gab es das erste wirklich große Update. Die Strenge einer Tabelle wurde abgeschafft und Google zeigt die Vorschaubilder nun platzsparender an. Außerdem ist das klicken auf die nächste Seite weggefallen.

Im Zuge der Sache mit den WLAN-Daten (siehe weiter unten) hat Google beschlossen seine Suche optional auch zu verschlüsseln. Über encrypted.google.com wird der Begriff verschlüsselt an Google übertragen und so von Dritten nicht einsehbar.

Standardmäßig verschlüsselt Google inzwischen auch Google Mail. Nach der Sache mit einem Hacker Angriff auf Google und andere Firmen im Dezember 2009 hat sich Google im Januar dazu entschlossen sich aus China zurückzuziehen. Ganz hat man den größten Markt aber nicht verlassen, aber immerhin verzichte man auf die Zensur. Stattdessen wird die Suche für China nun von Servern aus Hongkong betrieben. Die auferlegte Zensur ist somit weggefallen.

Google Street View wurde in Tschechien, Mexiko, Kanada, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Finnland und Hongkong gestartet. In Deutschland kam es wieder zu Diskussionen, nachdem Ilse Aigner Kritik äußerte. Google stellt in seinem Gutachten fest, dass Street View rechtens ist, das Land Rheinland-Pfalz kam zum Gegenteil. Bei der Erstellung des vereinbarten Verfahrensverzeichnisses stellte Google fest, dass man WLAN-Daten mit sogenannten Payload gespeichert hat. In diesen Daten findet man von unverschlüsselten Netzwerken unter Umständen auch Passwörter. Google hat daraufhin alle Fahrten gestoppt und in vielen Ländern mit den Behörden zusammengearbeitet. Die WLAN-Instrumente wurden entfernt.

Exklusiv für Deutschland hat man ein Tool entwickelt mit dem die öffentliche Ansicht ? also das, was jeder von der Straße aussieht ? vor der Veröffentlichung entfernen lassen kann. Dieses Tool ging einher mit der Ankündigung Street View in 20 Städten zu veröffentlichen.

Auch wenn viele es nicht glauben können oder wollen, aber Google legt Wert auch Datenschutz. Dies zeigt sich zum Beispiel in der jüngst angekündigten Vereinfachung der Datenschutzbestimmungen. Aber auch bei Analytics wurde der Datenschutz verbessert. Der Webmaster kann festlegen, dass Google den letzten Teil der IP-Adresse nicht speichern soll. Für Chrome, Firefox und Internet Explorer bietet Google zudem ein Addon an, dass die Ausführung des Scriptes unterbindet.

Dieser Artikel hat selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll einfach nur einen Überblick über das letzte Jahr bei Google liefern. Ist Euch was unklar, nutzt einfach mal unsere Suche ;-)

Wie bei uns schon Tradition gibt es hier nun alle Doodles, die Google bisher zum Geburtstag veröffentlicht hat.


PS: Das Logo ganz oben ist das erste Logo von Google.
Doodle fast, interactive, fun
Wer heute mal Google.de oder eine andere Startseite aufruft wird von lauter bunten Kreisen, die durch die gegen schwirren überrascht sein. Nach wenigen Sekunden bildet sich dann Google aus den Bällen.

Normalerweise verlinkt Google ja mit einem Begriff auf die Suchergebnisse, aber hier fehlt dieser ganz und man kann nicht unbedingt Rückschlüsse daraus ziehen. Wenn es einer wissen müsste, dann doch wohl die PR-Abteilung bei Google.

Eine Nachfrage bei Google lieferte leider auch nicht das gewünschte Ergebnis. Ein Sprecher sagte uns nur: Das heutige Doodle ist schnell, Spaß und interaktiv, genau so, wie wir denken, wie Suche sein sollte. Wir haben weitere Informationen im Laufe der Woche bekannt geben.

Wie auch beim Doodle für die Buckyballs verzichtet Google hier auf Flash, sondern nutzt nur JavaScript. Möglicherweise hat das Doodle damit etwas mit dem Search Event diese Woche zu tun.

Hier findet ihr das Doodle in Aktion: