SPD: Datenschutz und Transparenz statt Symbolpolitik

Verfasst von Pascal am 09. September 2010 | 1 Kommentar

Street View

Die SPD hat heute eine Pressemitteilung zu Street View und ähnlichen Diensten veröffentlicht. Die Partei begrüße demnach grundsätzlich die technischen und gesellschaftlichen Fortschritte durch das Internet und die dort entstehenden Angebote. Weiter heißt es, man sehe in der Darstellung des öffentlichen Raums im Internet [...] eher als Chance. Der Datenschutz muss aber gewahrt bleiben.

Wörtlich heißt es:
“Die derzeitige, sehr aufgeladene Debatte um Google Street View geht an der Realität und dem Kern der Problematik häufig vorbei. Die SPD kritisiert daher die in vielen Teilen pauschalisierende und unsachliche Haltung der Bundesregierung zu neuen Internetdiensten, während sie gleichzeitig konkrete Antworten auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft schuldig bleibt. Populistische Kritik an Bildern von Hauswänden sowie ein Austragen bei facebook, wie von der Verbraucherschutzministerin erprobt, ersetzen keine seriöse und auf Tatsachen basierende Netzpolitik. Sie verschließt zugleich die Augen vor den Chancen und Herausforderungen, die soziale Netzwerke und neue Internetdienste für die Gesellschaft und das wirtschaftliche Wachstum haben.

[...] Der öffentliche Raum aber ist öffentlich und muss es auch bleiben. Es gibt daher keinen Grund, warum er nicht auch internetöffentlich sein sollte. Die Panoramafreiheit, also das Fotografieren von Gebäuden, Plätzen oder öffentlichem Straßenland aus dem öffentlichen Raum allein stellt keinen Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung dar, wenn dabei das Recht am eigenen Bild und die Privatsphäre gewahrt bleiben.”

Gleichzeitig fordert die SPD aber auch stärkere Rechte für Verbraucher.Nutzer sollten in der Lage sein, die von Unternehmen über Webseitens erhobenen Daten einzusehen, diese zu editieren oder zu löschen. Dadurch stärke das Vertrauen der Nutzer in die Nutzung von Internet-Dienstleistungen und baue gleichzeitig unqualifizierter Panikmache vor. Die SPD verlangt von Google “über eine freiwillige Selbstverpflichtung sicherzustellen, dass die Verknüpfungen von Profildaten mit Google Street View unterbleiben”. Sollte dies nicht der Fall sein, müsste man über eine Änderung des Datenschutzgesetzes eine Verknüpfung unterbinden. 

» Pressemitteilung der SPD

Mehr

Schmidt: Kritik an Street View hat geschichtliche Ursache

Verfasst von Pascal am 09. September 2010 | 4 Kommentare

Street View Eric Schmidt

Für den Google-Chef ist die Kritik aus Deutschland an Street View historisch bedingt und er kann sie verstehen im Interview mit der BILD sagte Eric Schmidt, er habe sowohl Ost- als auch West-Berlin schon vor dem Mauerfall besucht und er wisse was die Bürger durchmachen mussten.

Weiter sagte er: “Ich habe allergrößten Respekt davor, dass ihnen aufgrund ihrer historischen Erfahrungen der Schutz ihrer Privatsphäre besonders wichtig ist.” Die Aufregung um die Einführung von Street View, habe ihn daher nicht überrascht.

Die Einführung in Deutschland erfolgt recht spät. Man habe erst einmal testen wollen wie der Dienst in anderen Ländern ankommt. Exklusiv für Deutschland bietet Google es zudem an bereits VOR der Veröffentlichung der öffentlichen Ansicht eines Hauses die Fassade zu löschen. “Wir glauben aber fest daran, dass die Deutschen Street View mögen und vom Nutzen überzeugt sein werden”, sagte der Konzernchef. “Wir tun nichts Illegales, wir halten uns an die Gesetze.” 

Wer sein Haus nicht in Street View haben möchte, muss bis zum 15. Oktober den Antrag gestellt haben, wenn man in einer der 20 Städte lebt. Andernfalls kann es vorkommen, dass sein Haus beim Start noch online ist. 

[via

Mehr

Google Instant in Opera nutzen

Verfasst von Pascal am 09. September 2010 | 6 Kommentare

Search

Dass Google Opera teilweise nicht wirklich unterstützt, dürfte schon bekannt sein. Dies war übrigens schon lange Zeit vor Chrome der Fall. Google Instant funktioniert nur in Chrome 5+, Firefox 3+, Safari 5 (auf der Hilfeseite steht zwar nur Mac, aber es funkitoniert auch mit Safari auf Windows) und dem Internet Explorer 8. Opera sucht man leider vergebens.

Doch mit der Änderung einer Einstellung in Opera kann man Google Instant auch im Browser aus Norwegen nutzen. Ein Plugin oder ähnliches ist nicht nötig. So geht es:

Einstellungen OperaLoggt Euch in eurem Google Account ein, da man Instant sonst nicht nutzen kann. Klickt nun – wenn ihr auf google.de seid – einfach irgendwo auf der Seiten mit der rechten Maustaste. Im Kontextmenü klickt ihr nun auf “Seitenspezifische Einstellungen…”. 

Jetzt öffnet sich ein Fenster. Öffnet hier den Tab Netzwerk. Bei Browser-Identifikation wählt man aus dem Drop-Menü als “Als Firefox ausgeben” aus. Hierbei steckt im Useragent weiterhin Opera. Die Option “Als Firefox maskieren” gibt den Useragent vom Firefox 3.5.6 aus.

Opera als Firefox 

Wer auch auf google.com sucht, musst das noch einmal für www.google.com wiederholen.  

Mehr

Chrome Extension: Zugriffszahlen mit Analytics tracken

Verfasst von Pascal am 09. September 2010 |

Chrome ExtensionsAnalytics

Google hat gestern Analytics in einen weiteren Dienst integriert. Ab sofort können Entwickler die Zugriffe die Seiten ihrer Erweiterungen mit Analytics tracken und auswerten. Hier für reicht es aus die UA-Nummer in ein Feld einzutippen.

Somit erhält man einen sehr groben Überblick welche Chrome Version die Nutzer derzeit verwendet. Entsprechend kann man sich daran orientieren und neue experimentelle APIs schon verwenden. 

Analytics in Chrome

Erst vor wenigen Wochen wurde Analytics in Picasa Web integriert.

Mehr