YouTube

Zurücklehnen, und einfach sich vom farbenfrohen Programm der YouTube-Videos berieseln lassen. Ging bisher nur über Playlists und via Warteschlange, jetzt muss man dafür noch nicht mal Videos zusammensuchen. Mit YouTube Leanback heißt es einfach: Zurücklehnen und genießen.

Wir gehen mal in die Vergangenheit: Es ist Mai und im San Francisco läuft die größte Entwickler-Messe von Google, die Google I/O. Ganz nebenbei wurde angemerkt, dass YouTube bald auch Langeweile vertreiben soll, indem es eine Art “Reader Play” für YouTube gibt.

Nun, heute, knappe 2 Monate danach wird endlich das neue Feature veröffentlicht: Das unter dem Namen YouTube Leanback hörende Tool ist eine Mischung aus dem “normalen YouTube” und einen eigenen Stream. Dieser Stream besteht aus persönlichen Präferenzen, heißt: Videos von Freunden, Empfehlungen, eigene Videos etc.. Auch Facebook spielt in diesem Bereich eine große Rolle, denn wenn man sich mit dem Social Network-Dienst verbindet, kann man gleich deren empfohlenen Videos anschauen. Im Test funktionierte das ohne Probleme.

Zum Player: Unter www.youtube.com/leanback ist der neue Player erreichbar. Keine Sorge, zunächst bekommt man einen schwarzen Bildschirm, bald – nach der Ladezeit – geht es aber los. Im Player an sich sieht man zunächst einmal das Video. Durch den Tastendruck nach unten ↓ kann man das “Menü” aufrufen. Dann bewegt man sich einfach mit ← oder → durch die Videos. Schön: Bei den Videos sieht man gleich, warum das Video im Feed ist (bspw. durch Empfehlungen, siehe Bild 1). Durch erneutes Drücken nach ↓ kann man die Kategorie auswählen (Deinen Feed und dann eben die YouTube-Kategorien Music, Film usw.).

YouTube Leanback - Bild 1 - Browsen

YouTube Leanback - Bild 2 - Steuerung
  YouTube Leanback - Bild 3 - Suche  YouTube Leanback - Bild 4 - alle Steuerungsmöglichkeiten

Die Steuerung lässt sich via Return/Enter aufrufen. Da sieht man dann bspw. die Abspiel-, Vor- und Zurück-Taste sowie die Timeline (Bild 2). Wenn man nach oben ↑ drückt, kommt man in die Suche (Bild 3). Da kann man bspw. sich von Android-Test-Videos beeindrucken lassen. Auf (Bild 4) sieht man noch einmal die kompletten Steuerungsmöglichkeiten – also Pfeiltasten und die Entertaste.

Alles nochmal in einem englischen Video: Hier.

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