Google erhöht Prämien bei Sicherheitslücken

Verfasst von Pascal am 21. Juli 2010 |

Chrome

Vor gut einem halben Jahr hat Google angekündigt, dass der erste Entdecker von Sicherheitslücken bis zu 1337$ erhalten wird. Nachdem Mozilla diese Woche seine Prämie auf 3000$ erhöht hat, ist nun Google nachgezogen und setzt noch einen drauf.

Wer nun eine Sicherheitslücke in Chrome oder Chromium meldet, bekommt von Google bis zu 3.133,70$. Diese Zahlung erhält man, wenn es sich um eine als “critical” eingestufte Lücke handelt. Für andere Sicherheitslücken zahlt Google mindestens 500$.

Google hat bisher 22-mal Geld gezahlt. Insgesamt waren es 14.846$. Manche der Entdecker wollte das Geld aber nicht und beauftragten Google das Geld zu spenden. Dann hat Google die Prämie erhöht. Je ausführlicher die Lücke beschrieben ist, desto höher kann der Betrag auch bei weniger gefährlichen Lücken ausfallen.

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Telekom will Geld von Google

Verfasst von Tobias am 21. Juli 2010 | 21 Kommentare

Deutsche Telekom Google

Erneut macht Telekom-CEO René Obermann klar: Google, Apple und die Anderen müssen für Traffic bezahlen. Dass dies allerdings dazu führt, dass die Netzneutralität verloren geht, wird in keinem Punkt erwähnt. Die Telekom sei bereits in Gesprächen mit Google.

Erneut nimmt sich die Telekom die Traffic-Schleudern zur Brust und macht dieses Mal war, was schon März angekündigt wurde: Die Telekom möchte Google und andere Dienste dafür blechen lassen, dass sie Musik und Videos ins Netz fegen. Denn wer Videos und Musik in hoher Übertragungsqualität anbietet, müsse “auch differenziert bepreist werden”, so Obermann gegenüber dem ‘Manager Magazin’, denn ein “gut gemachtes Netzangebot ist am Ende auch kostenpflichtig”.

Damit drängt natürlich auch die Forderung nach einem lang ersehnten Telekom-Paket, welches regulieren soll, wie eine Internetseite mit welcher Geschwindigkeit beliefert wird. Würde also – angenommen – Google nicht für YouTube-Videos bezahlen, so würde die Telekom YouTube.com auf ein langsameren Port aufschalten, sodass Videos schauen zur Qual wird. Andersrum werden Dienste, die dann bezahlen, auch mit mehr Geschwindigkeit beliefert. Dadurch besteht die Gefahr, dass wir unsere Netzneutralität komplett verlieren. Derjenige, der sich einen solchen Webauftritt nicht mehr leisten kann oder will, der steht im Netz auf einmal hinten an.

Natürlich begründet die Telekom dieses Vorhaben nicht damit, dass die Netzneutralität gefährdet werden soll, sondern dass für eine Leistung auch entsprechendes Geld gezahlt werden soll. Allerdings vergessen sie dabei auch, was Google getan hat, um die Infrastruktur zu stärken. Nicht nur in amerikanische Netze hat der Konzern investiert, sondern auch hierzulande, um eine ideale Anbindung bei jedem Provider zu erhalten. 

Nun möchte natürlich die Telekom dafür sorgen, dass sie genügend Geld in die Kasse bekommen, um ihre geplanten Expansion-Pläne in die Tat umzusetzen. Das Unternehmen möchte weitere Länder erschließen und dort in den Internet- und Mobilfunk-Markt vordringen.

Update 18:00 Uhr:
Die Deutsche Telekom hat nun ein kurzes Info-Video auf (wohlgemerkt) YouTube gestellt, indem sie nochmals die Sache klar stellen möchte: Es geht nicht um Zensur und das Netz an sich “werde nicht angefasst”, heißt es, allerdings möchte man von den Diensten “Geld verlangen können” für erhöhten Traffic. Angeblich würde eine “höhere Qualität” nachgefragt werden (jedoch konnten wir dazu keine Quelle finden). Auf die Nachfrage, warum das sowohl auf den Kunden, als auch auf die Dienste, wie Google, abgelassen wird, rechtfertigt der Sprecher mit erhöhten Kosten.

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Google News: Update vom Update

Verfasst von Tobias am 21. Juli 2010 |

News

Google News wurde seit 2002 nicht erneuert. Das letzte große Update im Juli beginnt nun langsam sich auf den Rollout-Weg zu machen. Allerdings immer noch nur in Englisch. Die Jungs hören dem Feedback der Nutzer aber genau zu und schieben einige Updates nach.

“News for you” ist der neue, persönliche Bereich um eigene Präferenzen in den Vordergrund zu stellen. So bekommt man Nachrichten zu den Themen, die man selbst mag. Google hält aber nicht ruhig und reagiert zunächst auf das Feedback, was durchaus positiv war aber doch Platz für Optimierungen zuließ. 

Es ist einfacher geworden: So kann man jetzt zwischen der 2-Spalten-Ansicht, der Kategorie-Ansicht und der Listen-Ansicht hin- und herwechseln. Das macht den Umweg über das Menü überfällig und so kann man – je nach Newslage – selbst das Erscheinungsbild bestimmen.

News für dich: Zwei Spalten, Kategorien oder Liste gefällig?

Weiterhin neu: Quellen und weitere News zum Thema werden jetzt nicht mehr beim Maus-Hover angezeigt, sondern direkt. Das spart sich einige Sekunden Zeit und überflüssige Fade-Effekte. Außerdem kann man das Wetter-Gadget ausblenden, was nicht unbedingt praktisch, aber ganz ok ist.

In Deutschland überfällig

Google News sollte auch für Deutschland und in anderen Sprachen und Ländern erneuert werden. Allerdings kann dies noch dauern. So lange sollte man sich mit der BETA-Version in US-Englisch zufrieden geben und dem Google-Team davon berichten, was gut und schlecht ist. 

» Google News Blog 

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YouTube: Größe der eingebetteten Videos selbst bestimmen

Verfasst von Tobias am 21. Juli 2010 | 3 Kommentare

YouTube

Lange haben die YouTube-Fans auf die Möglichkeit gewartet, dass man neben vier Standard-Formaten auch eine eigene Größe bei eingebetteten Videos definieren kann – und seit einigen Tagen gibt es sie.

Egal ob die Breite des eigenen Inhalts nur 720 oder gleich mal 1024 Pixel ist: Für den Webmaster oder Blogger ist das jetzt kein Problem mehr. Neben den vier Einheiten gibt es nun ein Custom-Feld, bei dem man selbst die Maße bestimmen kann.

Embed: Einfach selbst bestimmen

Rechnen wird auch überflüssig, denn durch JavaScript wird der Optimale Parameter zwischen dem Seitenverhältnis und der Höhe/Breite berechnet.

Danke an gilly für den Hinweis 

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Google Maps bekommt bessere Grenzen

Verfasst von Tobias am 21. Juli 2010 | 1 Kommentar

Maps

Wieder eins der vielen Qualitätsverbesserungen, die das tägliche Arbeiten mit Google Maps einfacher macht: Nun wurden Grenzen verbessert, teilweise genauer, teilweise auch besser erklärt, was etwa Grenzen innerhalb von Staaten betrifft.

Die Änderungen betreffen vor allem die Qualität der Grenz-Linien, so wurde in diesen Beispiel die Grenze genauer gezeichnet, sodass man genau sehen kann, wo Tajikistan anfängt und wo Kyrgyzstan anfängt.

Grenze zwischen Tajikistan und Kyrgyzstan - alt  Grenze zwischen Tajikistan und Kyrgyzstan - neu

Eine weitere Neuerung ist die Symbolik der Grenzen. So werden jetzt zerstrittene Staaten mit einer gestrichelten Grenz-Linie in Maps (und rot in Earth) und internationale Grenzen in einer durchgezogenen Linie (gelb in Earth) dargestellt, wie etwa hier in Äthiopien und Somalia:

Zwischen Somalia und Äthiopien - vorher  Zwischen Äthopien und Somalia - danach (gestrichelt = zerstritten/ungeklärt)

Auch wurden Fehler korrigiert. So wurde die strittige Insel von Brasilien nachkorrigiert und hat ebenfalls die gestrichelte Grenze bekommen.

Mehr im Maps Blog.

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Font API: Bessere Vorschau auf die Schriften

Verfasst von Pascal am 21. Juli 2010 |

Font API

Mit der Google Font API kann man dafür sorgen, dass Texte nicht nur in den Schriften angezeigt werden, die der Besucher auch bei sich installiert hat. Google stellt einige kostenlos zur Verfügung mit der man zum Beispiel Überschriften ansprechender gestalten kann. Nun hat Google nachgerüstet und ermöglicht eine bessere Vorschau auf die Schriften.

So kann man sich schon mal ein Bild davon machen wie eine Schrift in der gewünschten Größe ausschaut. Viele der Schriften sind zwar in groß recht schön, aber je kleiner sie werden desto unleserlicher werden sie. In der Preview kann man sich schon einmal einen Eindruck machen, wie die Schrift in der gewünschten Größe ausschaut. Auch die Eingabe von eigenen Texten ist problemlos möglich. 

Hier kann man auch gleich weitere Optionen testen: Zeichen-, Wort- und Zeilenabstand. Formatierungen wie Unter, Durch- und Überstreichen, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben und “Capitalize” (nur der erste Buchstaben jeden Wortes groß)

Font Api Preview

Google erstellt dann automatisch den passenden CSS-Code man muss dann nur noch den CSS Selector anpassen.

Hier kann man es selbst mal austesten 

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Kurzmeldungen 35 – China, Vorschläge, Google Mail, Docs Drawing und Buzz API

Verfasst von Pascal am 21. Juli 2010 | 4 Kommentare

Die Kurznachrichten, heute mit: China: Streit um Google vorerst vorbei, Did you mean: nag a ram – Vorschläge bei Google, neues Google Mail Favicon?, Drawing mit Zoom und Buzz Api

China: Streit um Google vorerst vorbei
China gibt nun Ruhe, so heißt es aus dem Informationsministerium. Google hatte nach einem Angriff sein China-Geschäft überdacht und sich entschlossen Google China über Server in Hongkong laufen zu lassen. In Gesprächen wurde aber klar, dass man die notwendige Lizenz bei einer direkten Weiterleitung nicht verlängern wird. Daher schaltet Google nun ein Bild auf google.cn und erst nach einem Klick können die Chinesen suchen.

Easter Egg in Suche 
Bei der Suche nach anagram macht Google den Vorschlag Did you mean: nag a ram. 
anagram

Google Mail bekommt neuen Favicon
Ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass Google Mail bei ihm in den Lesezeichen nun die Optik geändert hat. Der Icon hat einen 3D Look bekommen. Hier noch einmal der alte: 
Google Mail Favicon alt 
Der neue:
Google Mail Favicon neu
Seht ihr es?

Google Docs Drawing mit verbessertem Zoom
Bei visuellen Anwendungen wie Docs Drawing ist es wichtig, dass der Nutzer bis ins kleinste Detail Anpassungen vornehmen kann. Google hat hierfür eine Zoomfunktion und neue Tastenkürzel veröffentlicht. So kann man mit der Lupe aus der Toolbar eine Ausschnitt aus der Zeichnung vergrößern. Da Google bei Docs Drawing auf SVG setzt, ist das unendliche Vergrößern möglich. Aber auch das Größeändern von einzelnen Elemente ist nun einfach möglich. Weitere Details liefert der Blogpost dazu.

Update bei derGoogle Buzz API
Die API von Google Buzz hat einige neue Funktionen erhalten. Nun ist es möglich die öffentlichen Kommentare von einem bestimmten Nutzer auszulesen, gleiches gilt für “Likes. Außerdem kann man auslesen wie oft eine bestimmte URL schon gebuzzt wurde. Documentation

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Google stellt unabsichtlich einige Street View Bilder aus Deutschland in Holland online

Verfasst von Pascal am 20. Juli 2010 | 20 Kommentare

Street View

Noch gibt es Street View leider nicht in Deutschland, aber in der holländischen Stadt Rijssen gibt es in einer Straße auf einmal Bilder, die so gar nicht zum Anfang der Straße passen. Beim genaueren Betrachten fällt auf, dass es sich hierbei um Bilder aus Deutschland handeln muss.

So haben die meisten Autos in diesem Abschnitt weiße Kennzeichen (kann man trotz verwischen erkennen), obwohl die holländer doch gelbe haben und auch die Schilder schauen irgendwie Deutsch aus. Ein Wäscherei beschreibt ihren Service auf Deutsch. Eine einfache Google Suche nach Kania Wäscherei liefert die Antwort: Es ist eine Wäscherei in Marl. Marl ist in etwa 50 Kilometer von den Niederlande Luftlinie entfernt.

Zwischen Marl und Rijssen liegen über 120 Kilometer. Ich konnte Kay Oberbeck, sprecher von Google Deutschland, erreichen und dieser sagte mir, dass es sich dabei offensichtlich um einen Fehler handelt und er umgehend das das zuständige Google Team weiterleiten wird. Er hofft, dass die Bilder schnell gelöscht werden.

Bei dieser Kreuzung einfach auf die “weiße” Straße fahren. Unten in der Galerie findet ihr einige Bilder aus Deutschland in Holland:
Kreuzung in HollandDeutsche SchilderBlick auf MarlAutos in MarlWäscherei MarlSiedlung

Das gute an den Bildern: Googles Verpixelung von Gesichtern und Kennzeichen scheint sehr gut gearbeitet zu haben. Ich konnte kein Kennzeichen ganz entziffern.

Update am 21. Juli 10:00:
Google hat die Bilder inzwischen restlos aus Street View entfernt. Die betreffende Straße ist nun komplett schwarz.

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Google Bildsuche bekommt ein neues Design

Verfasst von Tobias am 20. Juli 2010 | 7 Kommentare

Bildersuche

Große Ankündigung für unsere Bilder-Suche, die lange Zeit nicht renoviert wurde: Ein neues Design kommt und bringt gleich Tasten-Kürzel mit, sodass es jetzt noch angenehmer wird, bei Google nach Bildern zu suchen. Zusätzlich werden die Bilder ohne zusätzliche Informationen angezeigt, sodass eine größtmögliche Anzahl an Bildern gezeigt werden kann.

Die Google-Bildsuche wird neu und erhält eine komplett neue Optik. Seit 2001 gibt es nun die Suche nach Bildern, seit etwa einem Jahr kann man auch CC-lizenzierte Bilder finden – und täglich werden es tausende mehr. Über die Jahre sind einige Funktionen hinzu gekommen, die das Leben einfacher machen: Suchen nach Farben, suchen nach Gesichtern (Fotos, Clipart, etc. etc.), suchen nach Seitenverhältnis. Nun wird alles noch einfacher, denn ab sofort soll es Bilder geben, die nicht nur vor Information strotzen. 

Gekachelte Bild-Ansicht

Die Technologie hatte Google bereits im Dezember letzten Jahres vorgestellt – jetzt kommt sie auf der ganzen Seite zum Einsatz: Die Bilder werden so formatiert, dass sie auf eine Seite passen und möglichst zusammenpassen. Dabei wird auf die Ausrichtung, die Maße und das Bild an sich geachtet. Ein Beispiel kann Google ausliefern:
Google Bildsuche: Gekachelte Bild-Ansicht

Neue Hover-Ansicht

Ihr glaubt, dass die Informationen verschwunden sind? Das ist nicht ganz richtig. Diese werden jetzt per JavaScript beim Maus-Hover angezeigt. 

Neue Bild-Suche: Beim Maus-Überfahren Informationen 

Neue Landing-Seite

Bisher war es so, dass bei der Landing-Seite (also der Seite, bei der man landet, wenn man auf das Bild klickt) ein Info-Balken über dem Content bekommen hat. Nun ist der Balken nach rechts gerutscht und das Bild wird dediziert in einem Lightbox-artigen Fenster gezeigt. 

Neue Landing-Page bei Google Images

Viele Bilder “erleben”: Bis durch zu 1000 Bilder gleichzeitig scrollen

An der Maus scrollen kann so ziemlich jede aktuelle Maus, daher hat Google dieses Feature benutzt, um zwischen Seiten zu scrollen. Denn durch Caching werden Bilder erst geladen, wenn man sie wirklich benötigt – und so hält man eine endlose Seite voller Bilder vor – bis zu 1000 Stück auf einer Seite. So entsteht ein endloses Scrolling durch die Bilder.

Durchscrollen bis zum Ende: Bilder über Bilder


Tastenkürzel

Tastenkürzel sind auch dabei, so kann man mit Page Up/Page Down (Bild hoch/Bild runter) zwischen Seiten navigieren. Das bedeutet für den Nutzer: Noch schneller das Bild im sprichwörtlichen Heuhaufen finden.

 
Rollout demnächst

Wie immer ist es bei Google Routine, dass der Rollout langsam und von USA, nach Europa, zur restlichen Welt von Statten geht. Wundert euch also nicht, wenn ihr noch das alte Interface ein paar Tage oder Wochen benutzten müsst. Manchmal ist es auch der Fall, dass es auf anderen Google-Seiten funktioniert (bspw. statt Google.de Google.com oder Google.ch).

» via Google OS
» Google Blog

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Google verkleinert seinen CO2 Fußabdruck

Verfasst von Pascal am 20. Juli 2010 | 1 Kommentar

Google

Google hat heute in einem Blogspot bekannt gegeben, dass man den CO2-Fußabdruck weiter reduzieren wird. Google gab 2007 bekannt, dass man die Verantwortung für den CO2-Ausstoß des Unternehmens übernehmen werde. Hierfür hat Google drei Schritte unternommen.

Zum einen wurden der Energieverbrauch überprüft und effizienter gestaltet. So hat Google einige der energieeffizientesten Servercentern der Welt, zum zweiten hat man sich dazu entschlossen und eine der größten Solaranlagen bei Unternehmen installiert. In der Firmenzentrale in Mountain View ist fast das ganze Dach mit Photovoltaikzellen ausgestellt und auch die Parkplätze damit überdacht. Vor gut einem Jahr hat Google eine interne Untersuchung zur Energieleistung veröffentlicht. Demnach reicht es aus, wenn es gelegentlich regnet um die Zellen auf dem Dach zu Reinigen, die flach installierten Zellen als “Carport” hingegen werden einmal im Jahr gereinigt, da diese sonst zu stark verschmutzt sind.

Der dritte Schritt war der Erwerb von Zertifikaten für den Ausgleich von CO2, dass man nicht mit den anderen Maßnahmen einsparen kann. 

Ab 30. Juli wird Google seinen Strom aus Windrädern beziehen. Hierfür wurde ein Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen. Google übernimmt so weitere Verantwortung für seinen CO2-Ausstoß und hilft auch den Betreibern von solch großen Windparks. Der Deal stellt den Betreibern so Geld zur Verfügung, das diese für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Parks nutzen können, um so noch mehr grüne Energie zu liefern.

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atGooglePlex: Neue Figuren für das Geo-Team

Verfasst von Tobias am 20. Juli 2010 |

Neue Figuren für das Geo-Team

So sieht es jetzt vor dem GooglePlex in Mountain View aus, genauer vor dem Geo-Gebäude, dort wo die Kartographen stundenlang Google Maps und Latitude und Earth optimieren. Neben vielen Pegman’s haben sich auch einige Kunstwerke gefunden.

Denn der Künstler Christoph Niemann (gebürtiger Stuttgarter, Wikipedia [nur EN]) hat sich dazu bereit erklärt, dass seine Kunstwerke mit Google Maps auch an die Wände der Googler kommen, wie es im Blog heißt: “Wir denken, dass seine humorvollen Bilder genau das Richtige sind, um unser Büro mit Spaß und etwas Geo zu geben. Also haben wir Christoph gefragt und, glücklicherweise, war er sofort angetan von der Idee! Wir wussten, dass die Bau-Design-Mannschaft geplant hatte, mehr allgemeine Kunst an die Wände zu malen, so stürmten wir grundsätzlich in ihre Planungssitzung und schrien “Wartet!”; Als wir ihnen die Kunstwerke von Chris zeigten, waren sie genau so angestochen über die verspielten, lustigen Designs wie wir und verteilten seine Kunst über das ganze Gebäude.

So etwa ist dann auch dieses Wand-Kunstwerk entstanden, welches dem Autor besonders gut gefällt:
Christoph Niemann im GooglePlex: Eier und Omlets.

Der Autor dankt auch noch einmal dem kompletten Team, vor allem aber den Planern, die sich auf diesem Foto gesellen. Auch Christoph wurde öfters eingeladen, um sich den Fortschritt anzusehen und er war – nach Angaben von Google – vollauf zufrieden und hat seine Kunst bei Google genossen. Aber auch Pegman’s, wie der oben, fanden ihren Weg in das Googleplex. Diese sind aber noch lange nicht so spannend wie die kreativen Arbeiten von Christoph.

Wer weitere Inspirationen sucht, kann sich mal “My Way” auf der Seite der ‘New York Times’ anschauen. Da gibt es viele Kunstwerke, die aus Google Maps entstanden sind – natürlich von Christoph Niemann.

» Christoph Niemann - Galerien, Twitter, News
» Blogeintrag

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Alle nicht gelisteten Alben Freunden zeigen

Verfasst von Pascal am 20. Juli 2010 | 2 Kommentare

Picasa Web

In Picasa Web gibt es nun oben einen neuen Link mit dem man alle nicht gelisteten Alben an einem Freund weiterleiten kann. Bei Picasa gibt es drei unterschiedliche Arten von Alben: öffentlich, nicht aufgelistet und Anmeldung für die Anzeige erforderlich.

Nicht aufgelistete Alben kann jeder ansehen, der die URL des Albums kennt. Das neue Feature macht es möglich, dass man seinen Freunden nicht mehrere Links für nicht öffentliche Alben schicken muss sondern nur einen. Die URL enthält einen Key mit dem eine Liste aller nicht gelisteten Alben erscheint. 

Unlisted Gallery

Wer den verdacht hat, dass der Link auch anderen bekannt ist, kann ihn über die Einstellungen neu generieren lassen.

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Chrome: Secbrowsing-Extension wird fester Teil von Google Chrome

Verfasst von Pascal am 18. Juli 2010 | 8 Kommentare

Chrome Extensions

Einige Googler haben selbst Erweiterungen für Chrome entwickelt. Eine Übersicht liefert Google hier. Eine der Erweiterungen heißt Secbrowsing und informiert über Sicherheitsupdate bei Plugins. Nun gab der Entwickler bekannt, dass seine Erweiterung fest in Google Chrome integriert wird.

Es ist Teil der Sicherheitsstrategie von Google Chrome im Umgang mit Plugins. Mittelfristig will Google die Ausführung von alten Pluginversionen unterbinden und so die Sicherheit der Nutzer deutlich erhöhen. In Google Chrome 6.0.466.0 ist die Erweiterung schon teilweise integriert. In der Übersicht wird bei alten Plugins neben einer Warnung auch ein Link zum Update angezeigt.

Diese Änderungen, die den Umgang mit Plugins verbessern werden in Google Chrome integriert bzw. sind schon:
-Bessere Einstellungen für Plugins
-Flash-Plugin aktualisiert sich automatisch
-PDFs werden in einer Sandbox mit einem von Google entwickelten Plugin angezeigt.
-Schutz vor veralteten Plugins
-Warnung, wenn selten genutzte Plugins ausgeführt werden sollen
-eine “next generation plug-in API”

Wer schon jetzt mal testen möchte, ob seine Plugins aktuell sind, kann dies auf der Webseite des Googlers testen.

PS: Die Erweiterung ist nicht integriert, eher die Funktionen des Addons. 

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Nexus One: Store wird abgeschaltet

Verfasst von Tobias am 18. Juli 2010 | 5 Kommentare

Nexus One

Seit Freitag ist nun offiziell, was im Mai angekündigt wurde: Google schließt seinen Web Store und verkauft keine Nexus One mehr. Die letzte Lieferung habe man erhalten und werde sie nun verkaufen, danach ist Ende. In Deutschland kann man das Nexus One dann bspw. bei Vodafone bekommen.

Das Nexus One liegt deutlich unter den Erwartungen, das wissen wir seit spätestens Mai. Und genau darum wird es kein Nexus Two, also einen Nachfolger, geben. Nun gehen die letzten Google-Verkäufe von statten, dann war der Web Store Geschichte.

Im Nexus-One-Blog hat man angekündigt, dass man die letzte Lieferung erhalten habe und diese noch verkaufen werde. Der Web Store ist derweil aber schon dicht, das liegt vor allem an Vorbestellungen, die jetzt noch ihr Gerät erhalten. Für den Support will Google aber weiter aufkommen, zumindestens bei den Geräten, die bei Google erworben wurden.

Wer jetzt noch ein Nexus One möchte, kann sich etwa bei Vodafone[!] in mehr als 10 Ländern eins bestellen. Das gibt’s schon ab 29,99 € und beinhaltet natürlich das Update auf Android 2.2 FroYo

» Nexus One Blog

[!] Partnerlink

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Google kauft Metaweb

Verfasst von Pascal am 17. Juli 2010 | 3 Kommentare

Google

Google hat gestern die Übernahme von Metaweb bekanntgeben. Metaweb ist der Betreiber Datenbank Freebase. Diese enthält Listen und Referenzen, die das Wissen der echten Welt ordnen und dann auch strukturieren sollen.

Google möchte die Liste für die Verbesserung der Ergebnisse nutzen und auch in Zukunft weiter offen zur Verfügung stellen. Weiterhin möchte man mit anderen Unternehmen die Datenbank weiter ausbauen und so noch mehr Infos für alle zur Verfügung zu stellen.

Freebase enthält derzeit über 12 Millionen Einträge über Filme, Bücher, TV-Shows, Promis, Orte, Unternehmen und vielem mehr. 

» Weitere Details

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