Kronstorf: Was bringt das Datenzentrum für die Region

Verfasst von Pascal am 26. Juli 2010 |

Google

2008 wurde bekannt, dass Google in Oberösterreich ein Datenzentrum bauen wird. nachrichten.at hat sich damit beschäftigt, was das Zentrum für die Region bringen wird und was leider unerfüllt bleiben wird.

Google hat 2008 75 Hektar gekauft. Diese Fläche wird derzeit noch von Bauern bewirtschaftet. Der Bau des Datenzentrums wird frühestens 2011 oder sogar noch später beginnen. Bei der Bebauung einer solchen Fläche muss auch für eine ökologische Ausgleichsfläche geschaffen werden. Diese ist 6 Hektar groß und wird mit 13.000 Bäumchen bepflanzt. Ein Großteil davon haben inzwischen einheimische Gärtner bepflanzt und so von Google profitiert.

Für die Einrichtung des Zentrums werden normalerweise 100 bis 200 Menschen aus der Region eingesetzt. Für den laufenden Betrieb benötigt man dann nur noch 50, so Sprecher Oberbeck. Einige Politiker sprachen immer von 100 Leuten, was falsch ist. Auch Hoffnungen, dass Google in Oberösterreich ein Entwicklungszentrum aufbauen wird, werden vom Sprecher zerstreut. Die Entwicklungszentren in Europa befinden sich in Zürich (rund 600 Mitarbeiter) und München (rund 70 Mitarbeiter).

Der Bürgermeister von Kronstorf ist dennoch sehr euphorisch. So habe die reine Ankündigung eine Dynamik in der Gemeinde ausgelöst und es entstehen derzeit 150 Wohnungen. Die Versorgung der dann 50 Google Mitarbeiter würde zusätzlich die lokale Wirtschaft stärken.

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YouTube Easter Egg: Snake

Verfasst von Tobias am 26. Juli 2010 | 4 Kommentare

YouTube

Der neue YouTube-Player bringt ein Geheimnis mit sich, welches der Google OS-Blog kürzlich entdeckt hat. Denn im Player kann man Snake spielen, den bekannten Videospielklassiker. 

Ach’ du dickes Osterei: Der neue YouTube-Player (auf YouTube.com selbst, nicht Embed) bringt Snake mit, bekannt aus Spielhallen und Handys. Um die Funktion zu aktivieren, musst du erst den Player fokussieren, geht indem du drauf klickst (bspw. auf die Timeline), und dann einfach zweimal nach links [←] (alternativ 2 Sekunden lang halten) – als würdest du 10 Sekunden zurückspulen. 

Der YouTube-Player spielt Snake

Das geht zuweilen aber nur beim neuen Player und sollte man am Besten bei ruhigem Bild spielen. Der blinkende Punkt stellt dabei immer die Figur da, die die Schlange fressen soll. Ein Beispiel-Video gibt es natürlich auch noch.

Auch auf Google Mail konnte man ein Snake-Spiel (Old Snakey) spielen, schaut einfach mal in die Labs

Danke an Stefan, Alex und sunside für die Hinweise 

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Google veröffentlicht Screenshot-Extension für Chrome

Verfasst von Pascal am 25. Juli 2010 | 10 Kommentare

Chrome Extensions

Google hat vorgestern ein Update für eine recht neue Chrome-Erweiterung veröffentlicht. Mit dieser kann man Screenshots von Webseiten erstellen. Sie nutzt Teile der Feedback Extension für Google Mail (Download für Chrome derzeit nicht möglich) und erlaubt zumindest einige wenige Anpassungen der Screenshots. 

Zwar gibt es auch andere Programme zum Screenshot machen, doch diese sind oft recht ressourcenlastig. Screen Capture von Google bietet einen weiteren Vorteil gegenüber einen externen Software: Sie ist direkt im Browser integriert und der Nutzer muss kein externes Programm öffnen. Gegenüber Paint, Paint.net und Co bietet die Erweiterung einen weiteren Vorteil: Man kann von der gesamten Webseite einen Screenshot machen. 

Screen CaptureDie Extension unterstützt sowohl das vertikale als auch das horizontale Scrolling. Über den Icon in der Toolbar kann man zwischen drei Optionen wählen: Visible Content (nur das sichtbar), Region (Auswahl) und Whole Page (gesamte Seite). In der Beschreibung heißt es zwar, dass die Bilder als PNG gespeichert werden (was auch zutrifft), aber zuvor werden die Screenshots (stark) komprimiert. 

Anschließend kann man drei Änderungen machen:
-Highlights setzen (roter Rahmen) 
-Redact (schwärzen)
-Texte einfügen (rot)

Die Entwicklung der Erweiterung scheint noch am Anfang zu stehen. Aktuell gibt es keine Möglichkeit eine andere Farbe zu wählen. Highlights werden immer rot, zum ausblenden gibt es nur schwarz und Texte sind ebenfalls immer rot.

Hat man die Änderungen durchgeführt, kann man den Screenshot speichern:
Screenshot 

Mit Tools wie SnagIt kann man Screen Capture nicht vergleichen, aber für die meisten Nutzer sollte diese doch ausreichen um mal schnell einen Screenshot zu machen.

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Google Bildersuche: Altes Design verwenden

Verfasst von Tobias am 25. Juli 2010 | 5 Kommentare

Bildersuche

Da es immer wieder Probleme mit neuen Sachen gibt, hat Google auch hier wieder einen geheimen Aus-Schalter für das neue Javascript-Design der Bildersuche gebastelt. Mit einem einfachen Trick kann man wieder wie früher suchen.

Das neue Design mag viele Vorteile haben, aber auch genau so viele Nachteile. So hat sich der User Ringkeeper an uns gewandt und wollte schneller die Bildgröße erkennen, wie vorher.

Der erste Trick ist eine andere URL, als normal verwendet wird. Zunächst startet man eine neue Suche, ganz normal mit dem neuen Design. Wäre in diesem Beispiel mit der URL
                     http://www.google.com/images?hl=de&q=GoogleWatchBlog 
Nun müssen wir die URL so bearbeiten, dass das Argument “sout” mit dem Wert “1” hinzugefügt wird:
                     http://www.google.com/images?hl=de&q=GoogleWatchBlog&sout=1  
Und da sieht man wieder das alte Layout. 

Links: Neu, rechts: Alt

Eine weitere, dauerhafte Möglichkeit ist, auf Google.com JavaScript zu deaktivieren. Dadurch werden aber zahlreiche Funktionen deaktiviert, wie etwa Such-Vorschläge oder Google Mail-Interface. Daher ist diese Möglichkeit nicht ratsam. 

Alternative: Ganz nach unten scrollen und auf “Zur alten Version wechseln”. Dies ist aber auch keine dauerhafte Lösung. (Danke Driver)

Danke an lifehacker

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Backups von Google, Teil 1: So macht man Backups von Google Docs

Verfasst von Tobias am 25. Juli 2010 | 11 Kommentare

Docs

Wir werden oft gefragt, wie man sich Backups vom Google-Account machen kann, um sie etwa bei anderen Accounts hochzuladen. Eine Lösung, die wir euch vergangene Woche vorstellten, lautete BackupGoo und funktionierte ganz gut. Nachteil ist, dass man 10 Euro für die Software blechen muss. Heute zeigen wir euch, wie ihr ohne Hilfsmittel von Google Docs Backups macht und wieder einspielt.

Um Backups von Google Docs zu bekommen, gibt es die Export-Funktion. Diese erreicht man über einen kleinen Umweg – hat dann aber ziemlich schnell seine Dateien auf der Festplatte. Rückwärts gibt es keine Import-Funktion, wir lösen dennoch das Problem. 

Exportieren (Backup) von Dateien

Schritt 1: Docs aufrufen und Dateien zum Backup wählen

Dieser Schritt sollte keine großen Probleme bereiten. Öffne einfach deinen Lieblingsbrowser und gehe auf docs.google.com, dort siehst du im Dashboard deine Dateien. Nun musst du einfach links die Dateien anklicken, die du herunterladen möchtest und für die Sicherung benötigst. Dabei kannst du auch einfach alle auswählen, indem du auf das obere linke Feld (wie in diesem Screenshot) klickst.

Docs Backup: Bestimmte Dateien auswählen

Schritt 2: Dateien exportieren

Um Dateien zu exportieren, hast du bereits die Dateien gewählt (Schritt 1). Nun klickst du auf “Weitere Aktionen” und dann auf “Exportieren” (Screenshot). Danach kommt ein derartiges Fenster hoch:

Docs Backup: Exportieren - aber vorher bitte konvertieren

Dort musst du nun das Format wählen, in dem die Dokumente gespeichert werden. Das klingt jetzt ziemlich verwirrend, ist aber im Prinzip recht einfach. Du kannst bei den Formaten zwischen HTML, PDF, Open Office und dem Microsoft-Office-Standard wählen. Leider passiert es oftmals, dass Dokumente beim Export die Formatierung verlieren, weshalb wir mit PDF und Open Office die besten Erfahrungen machen konnten. Solltest du ein Dokument nicht wollen, kannst du es ganz einfach “nicht herunterladen”. 

Alle Elemente
Bei Alle Elemente handelt es sich um alles, was der Google-Speicher für dich parat hält. Das heißt: Auch Chrome-Einstellungen (falls Synchronisierung aktiviert ist: Lesezeichen, Erweiterungen, Themes, Einstellungen und Autofill, nicht aber den Verlauf). Diese werden als “unbekannter Typ” oder als “weitere Dateitypen” gekennzeichnet. “Weitere Dateitypen” können aber auch Bilder, ZIP-Ordner, Videos und Audio sein. Deshalb ist es ratsam, die im Schritt 1 erklärte Funktion “sichtbare Elemente auswählen” zu benutzen und auf “Alle Elemente” zu verzichten.

Jetzt drückst du auf “Download”. Was jetzt Docs im Hintergrund treibt, ist die Dateien in einen ZIP-Ordner zu packen. Danach wirst du aufgefordert, den ZIP-Ordner herunterzuladen.

Dateien (Backup) wiederherstellen 

Jetzt hast du ja bereits die Dateien gesichert. Nun geht was schief: Der Account wird gesperrt, man löscht aus versehen Daten oder will einfach seinen Account kopieren. Dafür hast du ja das Backup da – und jetzt speilen wir das Backup wieder rauf.

Allerdings hat Google Docs keine Importfunktion für ZIP-Ordner, weshalb du einen kleinen Umweg gehen musst. Hier haben wir die ZIP-Dateien vorliegen aus den letzten Backups; diese musst du zunächst extrahieren bzw. entpacken. 

Schritt 0,5: ZIP entpacken

Dafür liefert Windows bspw. ein Tool ab Windows XP SP2 mit, welches Dateien entpacken kann. Wir nutzen im Tutorial das Tool 7-Zip, da es vielseitiger ist. Das Tool gibt es für Windows, Linux und Mac (nur inoffizielles Paket). Unter 7-zip.org kann man es herunterladen und installieren (dauert nur wenige Sekunden und geht auch ohne Admin-Rechte). 

Beispiel Windows XP: Nun klickst du mit der rechten Maustaste auf die ZIP-Datei (hier etwa “documents-export-2010-07-24[.zip]”) und dann auf “Entpacken nach documents-export-2010-07-24″. Dann entsteht ein neuer Ordner, da kannst du nachsehen, ob alles am rechten Platz ist oder etwas fehlt.

Schritt 1: Browser öffnen, Docs aufrufen, auf “hochladen” klicken

Dieser Schritt erklärt sich von selbst, denn du musst nur docs.google.com aufrufen und dann links auf den Button “hochladen” klicken. Nun sollte dich dieses Interface begrüßen:

Docs Backup: Der Uploader

Schritt 2: Wiederherzustellende Dateien wählen

Wenn man nun auf “Hochzuladende Dateien auswählen” klickt, öffnet sich ein neuer Dialog, in dem man die Dateien auswählen kann. Wir haben in diesem Beispiel Desktopdocuments-export-2010-07-24 gewählt, also müssen wir auch da hin.

Docs Backup: Dateien zum wiederherstellen wählen

Dann wählst du alle Dateien im Ordner aus, schließlich wollen wir ja das Backup einspielen. Wenn du nur gelöschte Dateien hochladen möchtest, ist das auch kein Problem. Halte einfach die [STRG] oder [CTRL]-Taste gedrückt und klicke mit der Maus einmal auf die entsprechenden Dateien. 

Schritt 3: Hochladen!

Nun ist es wichtig, dass man im Interface noch Einstellungen vornehmen kann und es dadurch zu Problemen kommt. Bitte wähle den Zielordner aus, wenn du vorher keinen hattest, lass die Option frei. Vergewissere dich, dass der Freigabe-Typ auf “Vertraulich” ist, sonst können deine privaten Dokumente schnell in fremden Händen landen.

Docs Backup: Noch ein klick und die Dateien sind (wieder) da

Das schöne am Uploader: Dateien werden nicht überschrieben, wenn sie den gleichen Dateinamen haben. Dafür sorgt eine interne ID-Vergabe. Wenn du also Dateien ersetzen möchtest, musst du anschließend auch die Datei löschen und die neue Datei erneut freigeben und den neuen Link versenden. 

Das war nur ein Beispiel, wie man Dateien sichern und wiederherstellen kann. Es gibt noch viele Tools im Netz, die solche Aufgaben (regelmäßig) übernehmen. Am einfachsten ist es aber, wenn man es selbst einmal gemacht hat. So kommt man auch schnell an seine Dokumente ran, kann sie auf andere PCs spielen und diese sind dann noch mit Microsoft Office, Open Office oder Adobe kompatibel. Praktisch, oder?

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YouTube: Neues Design für «Meine Videos»

Verfasst von Tobias am 24. Juli 2010 | 6 Kommentare

YouTube

Wie es aussieht, testet YouTube seit einigen Tagen ein neues Design für die Kategorie “Meine Videos”. Es ist an das allgemein neue Design angelehnt und so kommen auch viele neue Funktionen hinzu und etwas Übersicht in Playlisten und eigene Videos.

Etwas einfacher soll das neue YouTube-Interface sein, das merkt man auch im neuen “Meine Videos”, was YouTube Ab und An an einigen Benutzern testet. Das schlichtere Interface sorgt ebenso dafür, dass man den Überblick behält und seine Videos neu sortiert.

Das neue Interface für "Meine Videos" - Das YouTube-Protokoll

 

Wo vorher einige Klicks mehr nötig waren, scrollt jetzt eine praktische Leiste mit, die man benutzen kann, um mehrere Videos in Playlisten zu werfen oder aus Playlisten zu löschen. Im Screenshot oben kann man etwa als Zusatzfunktion das Protokoll komplett löschen.

Die Sidebar ist endlich aufgeräumt und so sieht man oben die Punkte “Aufruf” (= Video-Protokoll), “Hochgeladen“, “Gekauft” (bei Leihvideos oder friendlymusic), “mit positiven Stimmen” – darunter fangen die Listen an, wie “Favoriten”, “Warteschlange” (= Autoqueue) und dann eigene Playlisten. Außerdem kann man sich aus der Sidebar heraus neue Playlisten anlegen.

Das neue Design wird wohl auch bald auf die restlichen Einstellungen und Nachrichten sowie auf Insight übergehen. Bisher wurden Veränderungen aber nur sporadisch entdeckt und immer wieder heimlich getestet.

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Google Chrome Canary – Chrome zweimal installieren

Verfasst von Pascal am 24. Juli 2010 | 14 Kommentare

Chrome

Google Chrome gab es bisher in drei Versionen: Stable, Beta und Dev. Während die Dev-Versionen fast wöchentlich aktualisiert werden, soll es in Zukunft ungefähr alle sechs Wochen ein Stable Update geben. Mit Canary ist die Nutzung von zwei unterschiedlichen Versionen möglich

Bisher war es unmöglich neben der stabilen Version (5.0.375.99) auch eine Entwicklerversion – von portablen Versionen mal abgesehen – zu installieren. Nun wird diese Lücke mit Google Chrome Canary geschlossen. Chrome Canary steht vorerst nur für Windows bereit. Es erlaubt die gleichzeitige Nutzung von Stable mit Canary, Beta mit Canary, Dev mit Canary.

Chrome CanaryGoogle Chrome – egal ob Dev, Beta oder stable – installiert sich immer im selben Verzeichnis und nutzt das gleiche Profil. Wegen Änderungen an der Art, wie die Daten im Profil gespeichert werden, ist es bei einem Downgrade von Dev auf Stable oft nicht möglich seine Einstellungen und Lesezeichen zu übernehmen.

Chrome Canary läuft in einem eigenen Verzeichnis und hat sein eigenes Profil. Mithilfe von Sync kann man sich seine Lesezeichen, Einstellungen, Erweiterungen und Theme auch in Canary holen.

Canary wird über meistens dem Dev-Channel entsprechen. Google nennt aber zwei Situationen für einen Unterschied:
Wird die Veröffentlichung einer neuen Beta vorbereitet, kopiert man den Code aus dem Trunk in einen neuen Branch. Unter Umständen wird dann ein Dev-Update auf Basis des Beta-Branch veröffentlicht. Canary wird dann ein Update auf Codebasis des Trunks erhalten.
Die andere ist diese: Auf Canary wird ein relativ instabiles Update veröffentlicht. Es dient dann quasi als Testplatform für den Dev-Channel.

Einer der Entwickler schreibt auch, dass man Canary vielleicht mit nighly builds updaten wird. Im Gegensatz zur Dev-Version lässt sich Canary nicht als Standardbrowser festlegen. Beim ersten Start dieser Canary Version wird Euch sicherlich das Auswahlfenster ins Auge stechen. Hier kann man seine Standardsuchmaschine wählen. Auch schon bisher hat Google nach dem ersten Start von Chrome einen Hinweis gezeigt, dass man auch eine andere Suchmaschine festlegen kann.

Chrome Suchmaschinen Auswahl

» Chrome Canary installieren

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YouTube startet Musik-Suche

Verfasst von Tobias am 24. Juli 2010 | 3 Kommentare

YouTube

YouTube hat eine neue Musik-Suche gestartet: Unter www.youtube.com/music kann man ab sofort ein wenig Musik aus allen Genres hören. Leider gibt es in Deutschland einen kleinen Haken: Jeder zweite Klick führt ins Nirwana, da die GEMA und andere Lizenznehmer nicht mit YouTube zusammenarbeiten. 

Im Herbst 2007 hat Google mit der Gema einen Vertrag ausgehandelt um YouTube auch auf Deutsch anbieten zu können. Diese ist im März 2009 ausgelaufen, woraufhin Google damit begonnen hat, Musikvideos – auch solche, die von den Labels selbsthochgeladen werden für deutsche Nutzer zu sperren. Im Mai 2010 wurden die Verhandlungen von der GEMA abgebrochen, obwohl Google zu weiteren Gesprächen bereit ist. Auch aus diesem Grund macht YouTube Music in Deutschland wenig Sinn, da die meisten Hits unter den Fittichen der GEMA sind. Auch Viacom hatte sich mit YouTube gezankt, am Ende aber nicht Recht bekommen. Dabei sollte Alles so schön werden…

YouTube Music: Zwischen GEMA und Verträgen

YouTube Music ist als Konkurrenz zum Last.FM oder MySpace gedacht: Künstler, Neuentdeckungen und Stars sollen ihre Videos auf YouTube stellen (sofern die GEMA diese nicht wieder löscht) und der Nutzer soll sich dann aus den Mengen an Musik seine Favoriten zusammenklicken. Ganz logisch gedacht ist das die Fortsetzung von Googles Musik-Kategorie, die etwas nach Genres aufgehübscht wurde und hier und da einige Extras bekam. 

Fazit: Im Grunde ist die Idee Klasse und die Stars und Videos sind auch da. Leider hakt es in Deutschland an den unzähligen Rechteinhabern, die sich fast alle einig sind: YouTube ist böse und nimmt den Profit weg. Da kann man nur sagen: Lang leben die unabhängigen Künstler. 

Mehr zum Thema:
» GEMA
» Viacom
» Vevo
» YouTube wird zur Disko

Was andere dazu schreiben:
» Focus
» ZDNet.de 

» YouTube Blog

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YouTube Videos als HTML5-Video einbinden

Verfasst von Pascal am 23. Juli 2010 | 7 Kommentare

YouTube

Google hat gestern in seinem API-Blog von YouTube erklärt wie man seinen Besuchern mehr Kontrolle darüber geben kann, wie ein Video von YouTube in der Webseite eingebunden wird. Mit einem alternativen Code kann man es seinen Leserinnen und Lesern auch möglich machen, dass sie Videos im WebM-Fomat anschauen ohne auf YouTube selbst zu müssen.

Die Lösung hierfür ist ein simpler iframe. Der Code für das einbinden schaut so aus:

Wobei VIDEO_ID der entsprechenden YouTube-Video-ID entspricht (nach dem http://www.youtube.com/watch?v=HIER die VIDEO-ID)

Der Player schaut dann so aus wie der Player auf YouTube, nämlich so:

Die Vorteile gegenüber des anderen Codes:
- Das Video kann auch im video-Tag von HTML abgespielt werden
- WebM ist ebenfalls möglich (bei beiden wird auf die Einstellungen des Nutzers (youtube.com/html5) zurückgegriffen)
- neues Design
- weniger Code
- iFrame ist W3C-valide
- sollte das Video bspw. wegen Werbung nicht im HTML5-Player zur Verfügung stehen, wird auf Flash zurückgegriffen
- Ist ein Besucher nicht teil der Beta von HTML5, wird automatisch Flash geladen
- mobile Geräte können nun auch auf ihre HTML5-Fähigkeiten zugreifen

Nachteile:
- man kann noch keine andere Farben wählen
- Thumbnail ist gelegentlich verzerrt

Bei neueren Artikeln wird nun der iframe-Code verwendet, der Feed liefert Videos weiterhin im normalen Code aus, da iframes von Google nicht dargestellt werden.

» YouTube API Blog

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Sicherheit: Google definiert «Verantwortung» um

Verfasst von Tobias am 23. Juli 2010 |

Google

Das Google-Sicherheitsteam sieht die Praxis von Microsoft und co. als schadhaft an und möchte nun den Begriff “Responsible Disclosure”, also “verantwortungsvolle Offenlegung” umdefinieren. Dazu hat sich auch der Sicherheitsexperte Tavis Ormandy gemeldet. Er hatte letztes Jahr eine Sicherheitslücke an Microsoft gemeldet, als diese aber nicht geschlossen wurde, entschied er sich, Infos über die Lücke im Netz zu veröffentlichen.

Seit jeher beansprucht Microsoft den Responsible Disclosure für sich. Kein Wunder, dass es dann mal Monate oder Jahre braucht, bis ein Sicherheitsleck im Betriebssystem geschlossen wird. So hat sich Hacker Tavis Ormandy (der im übrigen beim Google Sicherheitsteam tätig ist) eine Lücke an Microsoft gemeldet, da aber sich über ein Jahr niemand meldete, ging Ormandy an die Öffentlichkeit: Er stellte den Bug kurzerhand mit Beschreibung ins Netz und kaum 24 Stunden später gab es erste Trojaner, die sich am Bug zu schaffen machte. Betroffen waren etwa XP-Systeme.

Damit diese Zeit in Zukunft sinnvoller genutzt wird, hat Google nun den Begriff “Verantwortung” umgeschrieben. Bisher war die Praxis so, dass es gereicht hat, wenn der Hacker die Lücke meldet. Jetzt kann der Hacker auch eine Deadline von maximal 60 Tagen einrichten. Sollte sich dann der Hersteller der Software nicht melden und einen Fix/Patch veröffentlichen, so hat der Hacker das Recht, die Lücke ins Netz zu stellen, um den Druck auf den Hersteller zu erhöhen.

So schreibt das Sicherheitsteam zum Thema im Blog: “[…] Daher glauben wir, dass die Responsible Disclosure eine Einbahnstraße ist. […] Schwerwiegende Bugs sollten eine angemessene Frist erhalten. Obwohl jeder Bug einzigartig ist, sollten wir vorschlagen, dass 60 Tage Obergrenze genügend ist, um ernsthaft eine kritische Lücke in einer Software zu schließen.”

Weiterhin schlägt Google diese Änderung vor, damit die Softwarehersteller einen Stichtag haben, wo vielleicht schon Blackhat-Hacker sich an der Lücke zu schaffen gemacht haben. Dabei wissen sie aber selbst, wie schwer es ist, solch eine Deadline einzuhalten. Dennoch sollte es bei kritischen Lücken schnelle Hilfe geben, bevor er von Fremden ausgenutzt wird. Das erhöht den Druck auf den Hersteller und gibt eine bessere Sicherheit im Netz.

» heise
» Google Online Security Blog

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Google veröffentlicht zukünftig alle sechs Wochen ein Chrome Update

Verfasst von Pascal am 22. Juli 2010 | 5 Kommentare

Chrome

Google hat nun angekündigt, dass in Zukunft der Zeitraum von stable updates (bei anderen Herstellern Major Updates) alle sechs Wochen veröffentlicht werden. Damit wird die Versionsnummer von Google Chrome schnell relativ hoch.

Google nennt für die neue Roadmap drei Ziele:

  • Verkürzte Zeiträume zwischen den Updates, aber dennoch großartige Funktionen für die Nutzer
  • Der Zeitplan wird durch besser vorhersehbar und leichter zu überblicken
  • Weniger Druck für die Entwickler

Durch den geringeren zeitlichen Abstand werden neue, nützliche Funktionen nicht all zu lange für alle Nutzer zurückgehalten. Google möchte aber auch Produkte mit hoher Qualität liefern. Ist ein Feature nicht ganz fertig wird es erst mit dem nächsten Update veröffentlicht.

Der zweite Punkt macht die Entwicklung einfacher. So kann man schneller feststellen wie lange die Entwicklung dauern wird und ob man es noch in das Update rein bekommt oder nicht. Google möchte sich eher an Fahrplänen von Zügen und Bussen orientieren und möglichst pünktlich sein.

Das dritte Ziel soll den Druck auf Entwickler verringen. Bisher hatte man drei Möglichkeiten wenn ein Update fast fertig war: 1. Die Entwickler müssen Überstunden machen, 2. ein Release wurde verschoben, was aber andere Funktionen auch zurückhält oder 3. das betreffende Feature wurde deaktiviert und erst drei Monate später veröffentlicht.

In Zukunft wird Google ein unfertiges Feature einfach erst in den nächsten “Zug” setzen, da man regelmäßiger neue Updates veröffentlichen wird.

Diese Änderungen an der Roadmap werden auch dazu führen, dass die Versionsnummer sich ständig ändert und Google Chrome so schnell die Version 9.0 o.ä. erreichen wird. Google schreibt, dass die Versionsnummer nur anzeigt, dass man einen Releasezyklus erledigt hat. 

Google Chrome 6.0 müsste also so um den 2. September erscheinen. Dieses Datum ist der zweite Geburtstag von Google Chrome. Am 02.09.2008 wurde die erste Beta-Version des Browsers mit der Nummer 0.2.149 veröffentlicht.

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Kurzmeldungen 36: Ventures, Nexus One, YouTube, Cloacking und Chrome

Verfasst von Pascal am 22. Juli 2010 | 5 Kommentare

Heute in den Kurzmeldungen: Google investiert in Marketingspezialisten, Nexus One ausverkauft, YouTube mit Doodle, YouTube Kommentare und Cloacking

Über Google Ventures hat das Unternehmen 4,5 Millionen $ in einen Spezialisten für Marketing investiert. Trada vermittelt Anzeigen in Suchmaschinen. Betreiber können wie bei Adwords ein Budget festlegen und dann Werbung schalten. Trada übernimmt die Kampagne und verwaltet die Anzeige.

Das Nexus One ist nun nicht mehr in den USA direkt bei Google bestellbar. Google hat vor einigen Tagen angekündigt, dass die letzte Lieferung an Geräten eingetroffen ist und der Ausverkauf beginnt. Nun ist das Gerät nicht mehr bei Google erhält. In Amerika kann es nun wie in Deutschland auch bei Einzelhändlern und Mobilfunkprovidern gekauft werden.

Mit einem YouTube Doodle macht Google auf den Life in a Day aufmerksam. Am 24. Juli sind die YouTube Nutzer aufgerufen einen Ausschnitt aus ihrem Leben zu filmen und das Video hochzuladen. Details gibt es hier. Morgen erscheint im Logo übrigens die 1.

Neu bei YouTube ist auch, dass Kommentare bei Videos, die gerade häufig kommentiert werden nach und nach in der Liste erscheinen. Die Kommentaren scrollen dann weiter. Wie das ausschaut, zeigt dieses Video

Googler Matt Cutts beantwortet regelmäßig Fragen von Webmaster und SEOs. Im aktuellen stellt er der Frage ob man Cloacking zum Beschleunigen der Webseite einsetzen soll. Für alle, die mit Cloacking nichts anfangen können: Bei Cloacking wird eine Webseite für Suchmaschinen so angepasst, dass diesen nur der Hauptcontent angezeigt wird, also ohne CSS, Grafiken, Javascript und sonstigem Schnick Schnack. 
Er rät Nutzer dringend davon ab. Zwar misst Google die Geschwindigkeit und lässt diese sehr, sehr, sehr gering auch in das Ranking einfließen, aber es hat für den Webmaster mehr Nachteile als Vorteile. So wird die Geschwindigkeit mit unterschiedlichen IPs und User-Agents errechnet. Für den Google Cache verwendet man den Googlebot-Usergent und dieser speichert dann die Webseite im Cache. Schlecht für den Webmaster könnt es dann sein, wenn einer sehr Besucher auf den Im Cache Link klickt nur den reinen Text bekommt. Gerade für Unternehmen könnte das schlecht fürs Image sein, wenn die Konkurrenz denn berichtet “Musterfirma aus Musterstadt manipuliert ihr Ranking bei Google”
Cutts empfiehlt Optimierungen für die Geschwindigkeit allen Nutzer also auch für den Googlebot durchzuführen und nichts extra nur für Google zu tun.

In der neuesten Google Chrome Version ist nun bei aktivierten Apps ein weitere Icon auf der “Neuer Tab”-Seite vorhanden. Dieser ist mit den Google Chrome Extension verlinkt. In Zukunft wird hier wohl der Zugriff auf den Web Store möglich sein.

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WLAN: 38 US-Bundesstaaten ermitteln

Verfasst von Tobias am 22. Juli 2010 | 4 Kommentare

Street View

Im angekündigten Zusammenschluss mehrerer US-Bundesstaaten gegen die WLAN-Panne bei Googles Street View sind nun 38 Bundesstaaten zusammengekommen und wollen eine Aufklärung der Datenpanne. Angeführt wird der Prozess von Richard Blumenthal aus Connecticut. 

Generalstaatsanwalt Richard Blumenthal gibt sich gar nicht mit den Antworten von Google zufrieden. Er hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen Google einzuleiten, sollte der Konzern nicht Ergänzungen und “umfassende” Antworten zur Datenpanne im Juni geben. Hinter ihm stehen 38 US-Staaten, darunter auch Florida, Illinois, Kentucky, Mississippi, New York und Montana.

Alle wollen herausfinden, warum Google erst drei Jahre nach dem Einsatz des Gerätes und der Software von dem Problem gemerkt hat. Weiterhin wollen sie sicherstellen, dass keine sensiblen Daten beim Löschprozess übrig bleiben und sich solch eine Panne nicht wiederholt.

In der Pressemitteilung einer Rechtsanwalts-Kanzlei vom Generalstaatsanwalt aus Connecticut fordert Blumenthal auch Google auf, zu den Vorwürfen umfassende Stellung zu nehmen. “Google muss absolut sauber, vollständig erklären, wie diese Verletzung der Privatsphäre und warum passiert ist”, sonst werde man auch vor rechtlichen Schritten nicht Halt machen.

Google hatte zunächst zugegeben, mit Street View-Fahrten auch WLAN-Datenpakete zu speichern. Danach löste sich eine Welle von Empörung aus und die Datenschützer riefen sich auf den Plan. Knapp ein Monat später gab Google auch zu, Payload von WLAN-Daten gespeichert zu haben und damit auch sensible Daten, wie Kontonummern, Passwörter oder Inhalte zu erfassen. Dafür entschuldigte sich Google mehrmals. Auch die deutsche Regierung hatte in diesem Fall bereits Ermittlungen aufgenommen.

» Spiegel 

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Google: Hohe Gewinne bei Zeitungen sind Vergangenheit

Verfasst von Pascal am 22. Juli 2010 | 3 Kommentare

Google

Google hat sich vor der Marktaufsicht FTC klar dafür ausgesprochen, dass sich der Markt Probleme selbst lösen muss und auf staatliche Regulierung verzichten muss. Hintergrund ist der Streit zwischen Verlagen und Zeitungen über die Nutzung von deren Inhalten in Google Search und News.

Die Verlage werfen Google vor mit ihrem Content Geld zu verdienen und wollen nun von Google einen Teil zurück. Andere sind dazu übergegangen Google den Zugriff auf ihre Artikel zu unterbinden. Auch in Deutschland wird unter dem Stichwort Leistungsschutzrecht darüber diskutiert. 

Google sagt, dass ein staatlicher Eingriff das Problem nicht lösen wird. Geschäftliche Probleme brauchen geschäftliche Lösungen, so der übersetzter Titel des Statements. Zeitungen hätten immer wieder vor Herausforderungen gestanden und diese überwunden.

Eines ist für Google aber glasklar. Die Zeiten hoher Gewinnmargen bei Zeitungen gehören der Vergangenheit an. Diese Margen waren durch künstliche Verknappung möglich und haben den Zeitungen und Verlagen viel Geld gebracht. Durch das Internet ist dies aber – auch durch staatlichen Eingriff – nicht mehr möglich. Zudem sei die Relevanz durch die bessere Messbarkeit von Onlinewerbung wichtiger. 

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Doodle: Alexander Calder – 112. Geburtstag

Verfasst von Pascal am 22. Juli 2010 |

Google Doodle Calder
Mit diesem recht ausgefallenen Doodle feiert Google heute den 112. Geburtstag des US-amerikanischen Bildhauers Alexander Calder. Er wurde am 22. Juli 1898 in Lawton, Pennsylvania geboren. Seine Werke sind größtenteils der kinetischen Kunst zuzuordnen. Die Bildhauerei hat bei seiner Familie eine Tradition.

“Alexander Calder entstammte einer Bildhauerfamilie: Sein Großvater Alexander Milne Calder gestaltete die 250 Figuren der City Hall von Philadelphia und auch der Vater, Alexander Stirling Calder, war ein renommierter Skulpturenkünstler. Calder begann seine künstlerische Arbeit als Autodidakt, indem er neben seiner Berufstätigkeit (unter anderem als Schiffsheizer) Landschaften malte. Von 1915 bis 1919 absolvierte er ein Ingenieurstudium am Stevens Institute of Technology in Hoboken, New Jersey, bevor er von 1923 bis 1926 Zeichen- und Malkurse an der Art Students League in New York belegte und von 1924 bis 1926 als Zeichner bei der National Police Gazette sein Geld verdiente.” (Wikipedia)

Das Google Doodle zeigt Calders “The Star” aus dem Jahre 1960. Diese Drahtkonstruktion zählt zu seinen bekanntesten Werken. Weiterhin nahm Calder an den ersten drei documenta in Kassel teil. Die documenta fand anfangs alle vier Jahre, heute alle fünf Jahre statt. Sie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst. Die nächste documenta ist für das Jahr 2012 geplant und ist die 13. documenta seit 1955.

Calder verstarb am 11. November 1976 in New York

Weitere zahlreiche Werke von Alexander Calder kann man sich selbstverständlich auch in der Google Bildersuche anschauen.

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